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50801 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, (Johann) Rudolf (I61284)
 
50802 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Ulrich (I61292)
 
50803 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Hans (I61300)
 
50804 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Maria (I61268)
 
50805 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Ulrich (I61286)
 
50806 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, (Johann) Anton (I61304)
 
50807 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Anton (I61323)
 
50808 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Hans Anton (I61325)
 
50809 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Anton (I61337)
 
50810 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Rudolf (I61344)
 
50811 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Anton (I61351)
 
50812 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Samuel (I61352)
 
50813 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Anton (I61354)
 
50814 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Johann Anton (I61375)
 
50815 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist.[1] Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“),[2] 1715 den Reichsritterstand,[3] späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand,[4] mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant[5] und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.[6]

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Maria (I61268)
 
50816 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von GraffenriedBern fassbar ist.[1] Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“),[2] 1715 den Reichsritterstand,[3] späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand,[4] mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant[5] und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.[6]

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier. 
Tillier, Ludwig (I61289)
 
50817 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tristan_de_Clermont (Sep 2023)

1414 – sein Vater war zu dieser Zeit Seigneur de Clermont – folgte er Jacques II. de Bourbon, Comte de La Marche, nach Neapel, wo dieser im Jahr darauf Königin Johanna II. heiratete. Er selbst heiratete dort Catarina Orsini del Balzo, Contessa di Copertino († vor 1431), Tochter von Raimondo Orsini del Balzo, Fürst von Tarent, und Maria d’Enghien (Haus Les Baux), deren Hand er als Belohnung für die Befreiung Maria d’Enghiens aus der Gefangenschaft des Königs Ladislaus von Neapel († 6. August 1414) erhielt.

1423 erbte er nach dem Tod seines kinderlosen älteren Bruders Arnaud Guilhem de Clermont den Familienbesitz in Südfrankreich. Im Juli 1424[2] nahm er auf der Burg Roquecourbe (bei Castres) an der Hochzeit von Jacques de Bourbons Tochter Eléonore (Jacques war auch Graf von Castres) und Bernard de Pardiac teil. Zwischen dem 20. Oktober 1424 und dem 1. November 1424 hielt er sich in Venedig auf, wo er um Erlaubnis bat, eine Galeere zu mieten, die ihn nach Lecce bringen sollte.[3] Im Juli 1431 ist er in Béziers bezeugt.

Tristan de Clermont ist zuletzt am 15. November 1433 bezeugt. Im Oktober/November 1435 wird sein Schwiegersohn Pons de Caylus als Seigneur de Clermont und Vicomte de Nébouzan bezeichnet.[7] Er starb am 3. Januar 1441 in Copertino und wurde in der dortigen Stiftskirche bestattet. 
von Guilhem de Clermont, Graf Barthélemy (Tristan) (I42694)
 
50818 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Trostburg_(Teufenthal)

Trostburg

Die Trostburg ist ein kleines Schloss in Teufenthal im Schweizer Kanton Aargau. Die mittelalterliche Höhenburganlage befindet sich auf einem 40 Meter hohen Felsvorsprung oberhalb des Dorfes in einem Seitental der Wyna.

Geschichte
Die Burg der erstmals im Jahr 1241 erwähnten Herren von Trostburg entstand während des 12. Jahrhunderts. Wenig später spaltete sich ein Zweig der Familie ab und liess knapp einen halben Kilometer nördlich die Burg Liebegg errichten. Die Trostburger waren ein Ministerialengeschlecht der Grafen von Kyburg und stellten sich ab 1264 in den Dienst der Habsburger.

Nachdem das Geschlecht der Trostburger erloschen war, gelangte die Trostburg 1346 in den Besitz der Herren von Reinach, deren Stammsitz ein paar Kilometer weiter südlich in der heutigen Gemeinde Burg lag. Die Rinacher bauten einen kleinen Herrschaftsbereich auf, in dem sie die niedere Gerichtsbarkeit ausübten. Dazu gehörten die heutigen Gemeinden Teufenthal, Boniswil, Dürrenäsch, Hallwil, Leutwil und Zetzwil. Nach der Eroberung des westlichen Aargaus durch die Stadt Bern im Jahr 1415 verloren die Herren von Reinach zunehmend an Macht.

Im Jahr 1486 erwarb Hans von Hallwyl die Trostburg. Die Herren von Hallwyl verkauften sie dann 1616 an die Stadt Brugg. Bern duldete jedoch den Machtzuwachs seiner Untertanenstadt nicht, zog die Herrschaftsrechte an sich und verkaufte die Trostburg an Privatleute. Um 1750 wurde die Burg zu einem Wohnschloss erweitert, das sich noch heute im Privatbesitz befindet. Bis heute ist die Trostburg in Privatbesitz, wobei es zahlreiche Besitzerwechsel gab.

Gebäude
Die mittelalterliche Burg ist nur teilweise erhalten geblieben. Dazu gehören einzelne Mauern am Rand des Burghügels sowie auf einem Molassefelsen die Ruine des Bergfrieds, die rund sieben Meter in die Höhe ragt und dessen Inneres mit Schutt gefüllt ist. Ein künstlich angelegter Burggraben trennt den Bergfried von der restlichen Anlage. An der südwestlichen Ecke des Burghofs, an der Vorderflanke des terrassenförmigen Hügels, steht das 1494 anstelle der Vorburg im spätgotischen Stil errichtete Hallwylhaus. Es wurde ab 2000 von seinem heutigen Besitzer aufwändig renoviert. 
von Trostberg, Margaretha (I13404)
 
50819 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Trostburg_(Teufenthal)

Trostburg

Die Trostburg ist ein kleines Schloss in Teufenthal im Schweizer Kanton Aargau. Die mittelalterliche Höhenburganlage befindet sich auf einem 40 Meter hohen Felsvorsprung oberhalb des Dorfes in einem Seitental der Wyna.

Geschichte
Die Burg der erstmals im Jahr 1241 erwähnten Herren von Trostburg entstand während des 12. Jahrhunderts. Wenig später spaltete sich ein Zweig der Familie ab und liess knapp einen halben Kilometer nördlich die Burg Liebegg errichten. Die Trostburger waren ein Ministerialengeschlecht der Grafen von Kyburg und stellten sich ab 1264 in den Dienst der Habsburger.

Nachdem das Geschlecht der Trostburger erloschen war, gelangte die Trostburg 1346 in den Besitz der Herren von Reinach, deren Stammsitz ein paar Kilometer weiter südlich in der heutigen Gemeinde Burg lag. Die Rinacher bauten einen kleinen Herrschaftsbereich auf, in dem sie die niedere Gerichtsbarkeit ausübten. Dazu gehörten die heutigen Gemeinden Teufenthal, Boniswil, Dürrenäsch, Hallwil, Leutwil und Zetzwil. Nach der Eroberung des westlichen Aargaus durch die Stadt Bern im Jahr 1415 verloren die Herren von Reinach zunehmend an Macht.

Im Jahr 1486 erwarb Hans von Hallwyl die Trostburg. Die Herren von Hallwyl verkauften sie dann 1616 an die Stadt Brugg. Bern duldete jedoch den Machtzuwachs seiner Untertanenstadt nicht, zog die Herrschaftsrechte an sich und verkaufte die Trostburg an Privatleute. Um 1750 wurde die Burg zu einem Wohnschloss erweitert, das sich noch heute im Privatbesitz befindet. Bis heute ist die Trostburg in Privatbesitz, wobei es zahlreiche Besitzerwechsel gab.

Gebäude
Die mittelalterliche Burg ist nur teilweise erhalten geblieben. Dazu gehören einzelne Mauern am Rand des Burghügels sowie auf einem Molassefelsen die Ruine des Bergfrieds, die rund sieben Meter in die Höhe ragt und dessen Inneres mit Schutt gefüllt ist. Ein künstlich angelegter Burggraben trennt den Bergfried von der restlichen Anlage. An der südwestlichen Ecke des Burghofs, an der Vorderflanke des terrassenförmigen Hügels, steht das 1494 anstelle der Vorburg im spätgotischen Stil errichtete Hallwylhaus. Es wurde ab 2000 von seinem heutigen Besitzer aufwändig renoviert. 
von Trostberg, Anna (I11403)
 
50820 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Trostburg_(Teufenthal)

Trostburg

Die Trostburg ist ein kleines Schloss in Teufenthal im Schweizer Kanton Aargau. Die mittelalterliche Höhenburganlage befindet sich auf einem 40 Meter hohen Felsvorsprung oberhalb des Dorfes in einem Seitental der Wyna.

Geschichte
Die Burg der erstmals im Jahr 1241 erwähnten Herren von Trostburg entstand während des 12. Jahrhunderts. Wenig später spaltete sich ein Zweig der Familie ab und liess knapp einen halben Kilometer nördlich die Burg Liebegg errichten. Die Trostburger waren ein Ministerialengeschlecht der Grafen von Kyburg und stellten sich ab 1264 in den Dienst der Habsburger.

Nachdem das Geschlecht der Trostburger erloschen war, gelangte die Trostburg 1346 in den Besitz der Herren von Reinach, deren Stammsitz ein paar Kilometer weiter südlich in der heutigen Gemeinde Burg lag. Die Rinacher bauten einen kleinen Herrschaftsbereich auf, in dem sie die niedere Gerichtsbarkeit ausübten. Dazu gehörten die heutigen Gemeinden Teufenthal, Boniswil, Dürrenäsch, Hallwil, Leutwil und Zetzwil. Nach der Eroberung des westlichen Aargaus durch die Stadt Bern im Jahr 1415 verloren die Herren von Reinach zunehmend an Macht.

Im Jahr 1486 erwarb Hans von Hallwyl die Trostburg. Die Herren von Hallwyl verkauften sie dann 1616 an die Stadt Brugg. Bern duldete jedoch den Machtzuwachs seiner Untertanenstadt nicht, zog die Herrschaftsrechte an sich und verkaufte die Trostburg an Privatleute. Um 1750 wurde die Burg zu einem Wohnschloss erweitert, das sich noch heute im Privatbesitz befindet. Bis heute ist die Trostburg in Privatbesitz, wobei es zahlreiche Besitzerwechsel gab.

Gebäude
Die mittelalterliche Burg ist nur teilweise erhalten geblieben. Dazu gehören einzelne Mauern am Rand des Burghügels sowie auf einem Molassefelsen die Ruine des Bergfrieds, die rund sieben Meter in die Höhe ragt und dessen Inneres mit Schutt gefüllt ist. Ein künstlich angelegter Burggraben trennt den Bergfried von der restlichen Anlage. An der südwestlichen Ecke des Burghofs, an der Vorderflanke des terrassenförmigen Hügels, steht das 1494 anstelle der Vorburg im spätgotischen Stil errichtete Hallwylhaus. Es wurde ab 2000 von seinem heutigen Besitzer aufwändig renoviert. 
von Trostberg, Ritter Rudolf (I57695)
 
50821 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulm_(Adelsgeschlecht)

Ulm (Adelsgeschlecht)

Ein genealogischer Zusammenhang mit den bereits im 13. und 14. Jahrhundert in der Nordostschweiz und später in Vorarlberg auftretenden Personen, die sich Ulm nennen, ist nicht nachweisbar.

Ursprung der Familie
Heinrich von Erbishofen wurde vom römisch-deutschen König Konrad III. in der kurz vorher durch Kaiser Lothar III. zerstörten Stadt Ulm als Vogt eingesetzt. Otto von Ulm, genannt Erbishofen, war Reichsvogt von Augsburg und erhielt 1273 von Kaiser Rudolph I. den Ritterschlag. Mit seinem Urenkel, Ritter Heinrich von Ulm (1348), beginnt die ununterbrochene Geschlechtsfolge der Familie. Heinrichs Sohn Johann wurde 1363 von der Abtei St. Gallen mit Litzelstetten bei Konstanz belehnt. Von Litzelstetten aus verzweigt sich die Familie in mehrere Seitenlinien.

Konstanzer Linie
Die aus Konstanz stammenden Patrizier waren ab dem 16. Jahrhundert teils in Zürich verbürgert. Als gesichert gilt der Stammvater der Konstanzer Linie, Heinrich († um 1430), Bürgermeister von Konstanz in der Zeit des Konzils, der von Kaiser Sigismund zum Ritter geschlagen wurde. Je ein Zweig der Ulm ging von den Brüdern Hans Jakob, Heinrich und Gregor aus. 
von Ulm, Heinrich (I11529)
 
50822 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulm_(Adelsgeschlecht)

Ulm (Adelsgeschlecht)

Ein genealogischer Zusammenhang mit den bereits im 13. und 14. Jahrhundert in der Nordostschweiz und später in Vorarlberg auftretenden Personen, die sich Ulm nennen, ist nicht nachweisbar.

Ursprung der Familie
Heinrich von Erbishofen wurde vom römisch-deutschen König Konrad III. in der kurz vorher durch Kaiser Lothar III. zerstörten Stadt Ulm als Vogt eingesetzt. Otto von Ulm, genannt Erbishofen, war Reichsvogt von Augsburg und erhielt 1273 von Kaiser Rudolph I. den Ritterschlag. Mit seinem Urenkel, Ritter Heinrich von Ulm (1348), beginnt die ununterbrochene Geschlechtsfolge der Familie. Heinrichs Sohn Johann wurde 1363 von der Abtei St. Gallen mit Litzelstetten bei Konstanz belehnt. Von Litzelstetten aus verzweigt sich die Familie in mehrere Seitenlinien.

Konstanzer Linie
Die aus Konstanz stammenden Patrizier waren ab dem 16. Jahrhundert teils in Zürich verbürgert. Als gesichert gilt der Stammvater der Konstanzer Linie, Heinrich († um 1430), Bürgermeister von Konstanz in der Zeit des Konzils, der von Kaiser Sigismund zum Ritter geschlagen wurde. Je ein Zweig der Ulm ging von den Brüdern Hans Jakob, Heinrich und Gregor aus. 
von Ulm, Heinrich (I58404)
 
50823 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Fugger_der_Ältere (Sep 2023)

Ulrich war der älteste Sohn Jakob Fuggers des Älteren, seine Mutter hieß Barbara. Seine Brüder waren, neben Jakob dem Reichen und Georg: Andreas (nicht mit Andreas Fugger vom Reh zu verwechseln), Johann (gen. Hans, nicht mit Ulrichs Großneffen Hans Fugger zu verwechseln), Markus und Peter. Diese drei Brüder starben jedoch früh: Andreas und Johann auf Geschäftsreisen in Venedig, Markus in Rom und Peter in Nürnberg.

Formell leitete Ulrich das Unternehmen seit dem Tod des Vaters 1469 bis zu seinem eigenen Tod. Tatsächlich führte zunächst seine Mutter das Familienunternehmen weiter, übertrug den Söhnen aber mit ihrer Mündigkeit größere Summen, die diese weiter mehrten. Auch Verhandlungstätigkeit und Reisen oblagen den Söhnen. Erst mit dem Tod Barbaras 1497 erhielten die Söhne vollen Zugriff auf das komplette Vermögen[1]. Ulrich erreichte jedoch nicht die wirtschaftlichen Fähigkeiten seines jüngsten Bruders, in dessen Schatten er stand. 1510 starb Ulrich Fugger an den Folgen einer Blasensteinoperation. Er wurde in der Gruft unter dem Fußboden der Fuggerkapelle bestattet. Seine beiden Brüder Jakob Fugger (1459–1525) und Georg Fugger (1453–1506), sowie sein Sohn Hieronymus und sein Neffe Raymund Fugger (1489–1535) fanden hier ebenfalls ihre letzte Ruhestätte. 
Fugger (Lilie), Ulrich (I42835)
 
50824 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_II._von_Treffen

Ulrich II. von Treffen

Ulrich II. von Treffen († 1. April 1182) auch lateinisch Udalrich/Voldoricus de Treven genannt, war von 1161 bis 1181 Patriarch von Aquileia in Norditalien. Zunächst unterstützte er Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) in seinem erfolglosen Kampf um die Vorherrschaft über die nördlichen italienischen Staaten und das Papsttum. Dabei war er in einen Streit mit dem Patriarchen von Grado involviert, in dem er letztlich erfolgreich war. Beim Friedensschluss 1177 zwischen Kaiser Friedrich I. und Papst Alexander III. war er vermittelnd tätig. Ulrich starb am 1. April 1182, nachdem er zwanzig Jahre, sieben Monate und sieben Tage dem Patriarchat vorstand.

Abstammung und Herkunftsfamilie
Ulrich war der Sohn des Grafen Wolfrad II. von Treffen (Abensberg) und Ratenstein, Vogt von Isny. Der Vater entstammte dem schwäbischen Dynastengeschlecht der Grafen Altshausen-Veringen. Bekanntester Vertreter dieses Geschlechtes ist Hermann der Lahme (Hermannus Contractus, Hermann von der Reichenau), Autor einer ersten Weltchronik mit der Datierung nach Christi Geburt und der mutmaßlicher Autor des Salve Regina. Dieser ist in einem Fresko der Stiftskirche Ossiach dargestellt. Hermann selbst führte seine Abstammung bis auf den Heiligen Ulrich von Augsburg († 4. Juli 973) zurück.

Ulrichs Mutter Hemma war die Tochter von Graf Weriand (bis 1130 Vogt von Gurk / Kärnten), ein Nachkomme von Graf Askuin, ein Verwandter der bedeutenden Gräfin Hemma von Gurk. Von ihr stammte auch der Besitz der Herrschaft Treffen (Kärnten) mit der Burg Treffen (Kärnten) und dem Titel Graf von Treffen sowie die Burg Tiffen.

Ulrichs Schwester Willbirg (erste Erwähnung 1169, † vor 1212) war mit dem Grafen Heinrich von Lechsgemünd-Matrei und Mittersill verheiratet (erste Erwähnung 1169, † ca. 1207).

Amtsantritt
Über die geistliche Laufbahn Ulrichs ist nichts bekannt. Als am 8. August 1161 Patriarch Piligrim (Peregrin) aus dem Kärntner Herzoggeschlechte der Sponheimer starb, gelangte Ulrich, sein Verwandter, zur Nachfolge im Hochstift und leistete Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) am 29. September 1161 die Huldigung.

Ulrich von Treffen wurde in einer schwierigen Zeit zum Patriarchen von Aquileia berufen. Nach dem Tod von Papst Hadrian IV. war durch den Zwist über die Wahl seines Nachfolgers der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Kaiser und Papst in ein neues Stadium getreten. Es verschärften sich die Streitigkeiten zwischen dem Stauferkaiser Friedrich I. und Papst Alexander III. Dabei standen Venedig und das Patriarchat von Grado (Aquileia Nova), das schon lange mit Aquileia konkurrierte, dem Kaiser und seinen Anhängern feindlich gegenüber. Während die kirchlich Gesinnten Papst Alexander III. als rechtmäßigen Papst anerkannten, ließ Kaiser Friedrich I. dessen Wahl verwerfen und das Edikt ergehen, dass Viktor IV., den seine Partei entgegengesetzt hatte, als Papst anzuerkennen sei. Wer es wagen sollte, sich für Alexander III. einzusetzen, würde mit dem Tode bestraft werden. Daraufhin beantwortete Alexander III. diese Befehle mit dem Bannfluch über Friedrich I. und Viktor IV. sowie deren Anhänger.

Um die weltliche Investitur zu erlangen, war Ulrich am 8. September 1162 von dem kaiserlichen Notar Burchard begleitet nach Cremona an Friedrichs I. Hoflager gegangen. Der Kaiser erteilte ihm die Regalien jedoch nur gegen das Versprechen, dass er dem (Gegen-)Papst Viktor IV. gegenüber gehorsam sei und sich gleich zu ihm begeben werde. Darauf verließ Ulrich das kaiserliche Hoflager, täuschte jedoch unterwegs Unwohlsein vor und setzte seine Reise fort, ohne sich Papst Viktor IV. vorgestellt zu haben, der gerade in Reggio weilte. Der Notar Burchard, der mit Ulrich gegangen war, um ihn in den Besitz der Regalien des Patriarchates von Aquileia zu bringen und ihn in das Bistum Belluno einzuführen, widersetzte sich gemeinsam mit Herzog Heinrich von Kärnten diesem Vorgehen. Die beiden konnten sich jedoch Ulrich gegenüber nicht durchsetzen.

Burchard setzte dennoch die Reise mit dem Patriarchen fort, um die von Ulrich zugesagte Kriegsrüstung zu unterstützen und gleichzeitig alle Unternehmungen Ulrichs gegen den Papst zu verhindern.

Am vierten Tag erreichten sie Venedig und schnell verbreitete sich die Nachricht über die Vorgehensweise des Patriarchen. Die Kardinäle, die hier ihren Wohnsitz hatten und Anhänger von Alexander III. waren, freuten sich sehr über diese Vorgehensweise. Da sich die Venezianer sehr über die Vorgehensweise wunderten, verbreitete Burchard das Gerücht, der Kaiser habe dies absichtlich befohlen, um die Gegenpartei in Versuchung zu führen. Damit hoffte Burchard das Missgeschick des Kaisers den Venezianern wenigstens für einige Zeit verbergen zu können.

Danach trat Ulrich in Begleitung des Herzogs Heinrich von Kärnten und Burchards zur See seine Rückkehr nach Aquileia an. Unterwegs änderten sie ihren Reiseplan. Ulrich und Burchard steuerten durch die Sümpfe auf Treviso zu. Der Herzog aber ließ sich in einem kleinen Nachen von vier Matrosen rudern, während sein Gefolge auf einem stark gebauten Schiff fuhr. Als er zu den Mündungen des Tagliamento kam, wurde er mitsamt dem leicht gebauten Boot von den außerordentlich angeschwollenen Fluten begraben. Burchard wich aber dem Patriarchen nicht von der Seite und konnte ihn endlich dazu bringen, dem Gegenpapst Viktor IV. die Erklärung seines Gehorsams zuzuschicken. Darüber hinaus erteilte Ulrich seinen Vasallen den Befehl, sich zu dem vom Kaiser verlangten Kriegszug zu stellen.

Kampf um Grado
Dem jungen Patriarchen kam die Heeresfolge, die er dem Kaiser leisten musste, teuer zu stehen. Die Venezianer hatten sich auf die Seite von Papst Alexander III. gestellt und sollten deshalb die Rache von Kaiser Friedrich I. spüren. Friedrich befahl 1162 Verona, Ferrara und Padua von der einen Seite die venezianischen Besitzungen anzugreifen, während Ulrich und der Adel von Friaul die Insel Grado zurückerobern sollten, das die Venezianer zuvor dem Patriarchat Aquileia entrissen hatten. Der Patriarch von Grado, Enrico Dandolo, sah sich gezwungen nach Venedig zu fliehen. Der Doge Vitale Michiel II. antwortete mit Macht und sandte eine schlagkräftige Flotte nach Grado. Ulrich II. wurde zusammen mit 12 Domherren und 700 friaulischen Edelleuten durch die Venezianer gefangen genommen, während viele Fliehende verfolgt, getötet und das Land ringsum verwüstet wurde.

Siegreich kehrten die Venezianer heim und steckten den Patriarchen Ulrich II. und die friaulischen Edelleute in das Gefängnis. Deren Freilassung ging ein schmachvoller Vertrag voraus, in dem sich der Patriarch von Aquileia verpflichten musste jährlich am „giovedi grasso“ (Schmotziger Donnerstag) 12 fette Schweine und 12 große Brote als Tribut an die Republik Venedig zu liefern.

In den folgenden Jahren wurden die Tiere bei einem öffentlichen Fest geschlachtet, um den Sieg des Dogen Vitale Michiel II. über Ulrich II. von Treffen im Jahre 1162 zu feiern. Aus diesem Fest entwickelte sich der venezianische Karneval.

Ulrich II. wendet sich Papst Alexander III. zu
Mit dem Jahre 1163 wird deutlich, dass Ulrich II. sich vom Kaiser und dem von ihm anerkannten Papst Viktor IV. losgesagt hatte, denn auf dem Tag zu Würzburg, der von Friedrich I. auf Ostern ausgeschrieben worden war, erschienen weder Ulrich noch einer seiner Stellvertreter.

Als Friedrich I. Ende Oktober 1163 wieder nach Italien kam, hatte sich Ulrich an dessen Hof in Lodi eingefunden und begleitete dort im November 1163 Kaiser Friedrich I., Papst Viktor IV. und den Abt von Cluny, als die Gebeine des seligen Bassianus[9] in feierlicher Prozession von Alt-Lodi nach Neu-Lodi übertragen wurden.

Als am 20. April 1164 Papst Viktor IV. verstarb und schon vier Tage später, abermals in ungesetzlicher Weise, ein neuer Gegenpapst, Paschalis III., aufgestellt wurde, sagte sich Ulrich von dem Schisma los. Er fand jedoch im Domkapitel bis ca. 1170 heftigen Widerstand gegen diese Entscheidung.

Auch Kaiser Friedrich I., war mit dieser Ernennung des neuen Gegenpapstes unzufrieden, die gegen seinen Willen vorgenommen wurde. Ulrich und der Bischof von Concordia erschienen bei Erzbischof Eberhard und eröffneten ihm, es sei der Wille des Kaisers, dass der Zwiespalt der Kirche friedlich beigelegt werden solle.

Ulrich II. wird als Patriarch von Papst Alexander III. bestätigt
Erst um 1169 erhielt Ulrich die Bestätigung seiner Wahl durch Papst Alexander III. Darüber hinaus erhielt er später noch die Würde eines päpstlichen Legaten.

Ulrich II. als Bindeglied zwischen Kaiser Friedrich I. und Papst Alexander III.
Nach der Schlacht von Legnano am 29. Mai 1176 versuchte sich Kaiser Friedrich I. mit Papst Alexander III. auszusöhnen. Alexander III. erklärte sich zum Abschluss eines Friedens bereit, wenn auch König Wilhelm von Sizilien, der griechische Kaiser und der Bund der Lombarden in den Friedensvertrag mit aufgenommen werden würden, und deren Vertreter auch an den Friedensverhandlungen teilnehmen würden. Friedrichs Gesandte stimmten diesem Vorschlag zu.

Der Friede und die Einigkeit der Kirche sollte auf einem feierlichen Konzil, in Gegenwart von Papst Alexander III. und Friedrich I. verkündet werden. Friedrich befahl Ulrich diesem Konzil beizuwohnen und möglichst bereits vorher nach Ravenna kommen solle, da Friedrich seinen verständigen Rat benötige.

In einem weiteren Schreiben eröffnete Kaiser Friedrich dem Patriarchen, dass das Konzil an Maria Lichtmess in Ravenna gehalten werde. Er forderte Ulrich auf, in Begleitung seiner Prälaten dorthin zu kommen. Diese wiederholte schriftliche Aufforderung, sollte Erzbischof Wichmann von Magdeburg auch noch mündlich überbringen. Daraufhin hatte Ulrich seine Suffragan-Bischöfe aufgefordert, gemeinsam mit ihm am Hoflager des Kaisers in Ravenna zu erscheinen. Die Rektoren der Mark waren sehr verwundert, als sie von Ulrichs Vorhaben erfuhren, und schickten ihm sogleich ein Abmahnungsschreiben, worin sie ihm unumwunden erklärten, dass es für ihn unanständig sei, diesem Ruf zu folgen. Sie verboten ihm geradezu unter irgendeinem Vorwand zum Kaiser zu gehen, da dies gegen die apostolische Majestät sei, und der Rücksicht zuwiderlaufe, die er gegen sie zu beobachten verpflichtet sei.

Ähnliche Befehle hatten die Rektoren an die Suffraganbischöfe Ulrichs erlassen. Tatsächlich getraute sich der Bischof von Padua nicht, aus Furcht vor der Erbitterung des Volkes dem Ruf des Patriarchen Folge zu leisten.

Ulrich begab sich ungeachtet des förmlichen Verbotes von Seiten der Rektoren, mit seinen Bischöfen, Prälaten und andern Getreuen auf den Weg, um dem Ruf des Kaisers zu folgen.

Ulrich II. vermittelt den Frieden zwischen Kaiser Friedrich I. und Papst Alexander III.
Die dringende Einladung, die der Kaiser inzwischen erneut an Ulrich schickte,[16] führte dazu, dass sich Ulrich über die Bedenken der Kardinäle hinwegsetzte. Er begab sich, ohne die nahe Ankunft des Papstes abzuwarten, an das Hoflager des Kaisers. So befand er sich Ende Februar 1177 im Schloss Candelare (eine halbe Meile südlich von Pesaro) und am 16. März im Schloss Coccorane (zwei Meilen südlich von Pesaro).

Ulrich eilte jedoch bald wieder zurück, um am 24. März Alexander III. bei seinem Einzug in Venedig mit dem Herzog und dem Patriarchen von Venedig samt den Suffragan-Bischöfen feierlich zu begleiten.

Nach Venedig kam später auch der Erzbischof von Magdeburg und der Erwählte von Worms, um für den Verhandlungsort neue Vorschläge zu unterbreiten, da das ursprünglich ausgewählte Bologna von Friedrich abgelehnt worden war. Um das angefangene Friedenswerk nicht abzubrechen, ging Alexander selbst nach Ferrara, wohin er alle Bischöfe und Rektoren der lombardischen Städte auf den Palmsonntag (17. April 1177) bestellte.

Von Seite der Lombarden fanden sich dort ein: Patriarch Ulrich, die Erzbischöfe von Ravenna und Mailand mit deren Suffraganen, sowie die Rektoren der Städte mit den Markgrafen und Grafen.

Nach heftigem Streit kam man überein, dass Venedig der Ort der Verhandlung sein sollte und der Papst fuhr sogleich dorthin zurück.

Am Abend des 23. Julis landete auch der Kaiser in Venedig und wurde am Morgen des folgenden Tages vom Bann losgesprochen. Darauf führte ihn der Patriarch von Venedig in die Kirche des heiligen Markus, wo der Papst ihn erwartete und ihm den Friedenskuss erteilte.

Der Papst las selbst die heilige Messe und hielt nach dem Evangelium die Anrede an die versammelte Menge. Dabei ließ der Papst seine lateinische Ansprache dem Kaiser durch den Patriarchen Ulrich ins Deutsche übersetzen.

Am ersten August wurde in feierlicher Versammlung, die Alexander mit einer Rede eröffnet hatte, der Friede zwischen dem Reich und der Kirche beschworen. An den folgenden Tagen wurden viele Geschäfte erledigt. Ulrich nahm an diesen Verhandlungen persönlich und lebhaft Anteil und sorgte dabei auch für die Interessen seines großen Sprengels.

Mit Freude und Ehre wurde Ulrich vom Klerus und dem Volk bei seiner Rückkehr von diesem denkwürdigen Tag aufgenommen, der den langjährigen Zwist zwischen Papst und Kaiser beendete.

Nur einer war bei dieser Aussöhnung leer ausgegangen: der Erzbischof von Salzburg Adalbert III. von Böhmen. Alexander sah sich gezwungen, ihn aufzugeben, da der Kaiser ihn unversöhnlich hasste. Im Gegenzug hatte der Kaiser den von ihm ernannten Erzbischof Heinrich fallengelassen. Auf die Bitte des Papstes nahm Ulrich den Erzbischof von Salzburg an seinen Hof und bereitete ihm einen ehrenvollen Aufenthalt, bis er vom Papst mit einem anderen Erzbistum betraut werden sollte.

Späte Jahre
Während Ulrich sich anschließend von diesen mühevollen Anstrengungen ausruhen wollte, erhielt er von seinen Eltern die Nachricht, dass Kriegsleute des Herzoges Hermann von Kärnten ihr Schloss belagert hätten und sie baten ihn umgehend herbeizueilen.

Ulrich gab sofort alle anderen Vorhaben auf und sammelte so viele Vasallen, wie er in der Eile konnte, und eilte nach Kärnten. Jedoch schon in Villach erreichte ihn die Nachricht, dass Treffen von den Feinden bereits erobert und besetzt sei. Auf den Rat seiner Getreuen machte er jedoch keinen Versuch, Treffen durch eine Belagerung zurückzuerobern, da er dazu nicht ausgerüstet war. Unverrichteter Dinge musste er daher wieder nach Aquileia zurückkehren.

Kaiser Friedrich I. hatte am 25. Januar 1180 dem Patriarchen einen umfassenden Bestätigungsbrief über alle Rechte und Besitzungen erteilt, und ihm darin auch die Insel Grado mit allen deren Zugehörungen, samt dem Gebiet zwischen den zwei Flüssen Piave und Livenza zugesprochen.

Da über Grado langjährige Zwistigkeiten mit dem Patriarchen von Venedig bestanden, der eigentlich von Grado seinen Namen führte, suchte Ulrich auch diesen Zwist vor dem päpstlichen Stuhl auszugleichen. Während Patriarch Heinrich von Venedig selbst nach Rom ging, sandte Ulrich den Bischof Johann von Vicenza und den aquileier Scholastiker Romulus als seine Prokuratoren dorthin. Heinrich entsagte dort zu Gunsten Ulrichs und seiner Nachfolger auf die Bistümer Istriens und alle Schätze, welche Popo von Grado früher fortgenommen hatte, sowie alle Besitzungen, welche die Kirche von Grado an den strittigen Grenzen hatte. Er entsagte damit für sich und alle seine Nachfolger auf die Metropolitan-Rechte über alle Kirchen, die Aquileia besitzt und über dessen sechzehn untergebene Bistümer.

Nachdem Ulrich auf diese Weise die äußeren Verhältnisse des Patriarchates geregelt hatte, lenkte er seine Bemühungen auf die innere Befriedung seines Patriarchats und führte die Kanoniker aufgrund seiner Position als apostolischer Legat und Metropolit auf die Linie Alexanders III.

Ausgestaltung der Krypta in der Basilika von Aquileia
Ulrich II. ließ um 1180 die Krypta der Basilika von Aquileia an den Decken und Wänden mit prächtigen Fresken im veneto-byzantinischen Stil ausmalen.] Die Fresken sind außergewöhnlich gut erhalten.

Die dargestellten Themen sind die Leiden Christi und die Geschichte des Hl. Hermagoras, des ersten Märtyrers von Aquileia. Die Qualität der Erhaltung dieser Fresken ist außergewöhnlich gut. Normalerweise sorgen Feuchtigkeitsschäden u. a. dafür, dass in diesem Bereich nur noch Reste von Malereien erhalten bleiben, wenn überhaupt. Der byzantinische Einfluss ist besonders in der Szene der Kreuzabnahme nicht zu übersehen. 
von Treffen (Abensberg), Ulrich II (I61074)
 
50825 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Trüllerey

Ulrich Trüllerey

Trüllerey entstammte einem ritteradligem Geschlecht. Seine Eltern waren Ulrich (auch Ulmann) Trüllerey und Barbara Wiechser. Er wurde 1455 Seckelmeister und war Mitglied der «Herrenstube». Im Jahr 1470 wurde Trüllerey zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt. Da er «Miet und Gaben» bezogen hatte, wurde er während seiner ersten Amtszeit für kurze Zeit abgesetzt, bald jedoch wieder an die Stadtspitze gewählt. Sein jüngerer Bruder Hans (1457–1515) wurde 1499 sein Nachfolger. Mit diesem wurde er 1494 Mitbesitzer des Turms Rore in Aarau.

Im Jahr 1476 befehligte Trüllerey 106 Schaffhauser in der Schlacht bei Grandson.[2] Die Eidgenossen konnten die burgundischen Truppen Herzog Karls des Kühnen ohne grosses Blutvergiessen in die Flucht schlagen. An seinem Wohnplatz am Fronwagplatz, spätestens 1685 das «Grosse Haus», wird noch im 21. Jahrhundert daran erinnert. Die Stadt verlängerte 1479 den Vertrag mit der Eidgenossenschaft um 25 Jahre.[2] Drei Jahre später diente Trüllerey dem Kanton dreimal als Gesandter zur eidgenössischen Tagsatzung. Im Jahr 1490 wird er als Oberpfleger des Spitals genannt.

Trüllerey amtierte mehrmals als «Mitglied der Fünf» und 1474 als deren Obmann. Das sogenannte, ständige Schiedsgericht schlichtete Streitigkeiten zwischen der Stadt und dem Kloster Allerheiligen.

Mit dem Tod seines Sohns Gangwolf Trüllerey erlosch die Familie 1547 im Mannesstamm. 
Trüllerey, Ulrich (I59849)
 
50826 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_von_Augsburg

Der heilige Ulrich von Augsburg, lateinisch Uodalricus, althochdeutsch Uodalrîh, in der Augsburger Bischofsliste als Ulrich I. geführt, (* 890 in Wittislingen oder Augsburg; † 4. Juli 973 in Augsburg) war von 923 bis 973 Bischof von Augsburg.
Meriten erwarb er sich durch die hervorragende Verteidigung der Stadt Augsburg zu Zeiten der Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert. Am Sieg von König Otto I. über die Ungarn bei der Schlacht auf dem Lechfeld (8. bis 10. August 955) hatte er enormeen Anteil. Bischof Ulrich band gegnerische Kräfte in Stadtnähe. Er gilt in vielen Darstellungen als der erste in einem Heiligsprechungsverfahren (Kanonisierung) bestätigte Heilige. Papst Johannes XV. soll das Ergebnis am 3. Februar 993 beurkundet haben, aber der Wortlaut der Urkunde ist nur im Rahmen von späteren Abschriften überliefert.

Ulrich übernahm das Bistum Augsburg im Jahre 923 durch Ernennung durch den ostfränkischen König Heinrich I. Das Bistum litt damals unter den häufigen Einfällen der Ungarn ins Reich. Wegen dieser permanenten Gefahr initiierte Ulrich den Bau eines schützenden Mauerrings anstelle vorhandener Palisaden um die Stadt. Seinen auch staatlichen Verpflichtungen als Bischof dem jeweiligen Herrscher gegenüber kam Ulrich vorbildlich nach. Er gehörte zu deren Beratern und war auch Missionar.

Ulrich war der Sohn des Gaugrafen Hupald von Dillingen. Er stammte aus dem Adelsgeschlecht der Hupaldinger, den Vorfahren der Grafen von Dillingen. Seine Mutter Dietburga (auch Thietburga) entstammte dem deutschen Königshaus (laut Pupikofer war sie die Tochter Burchards aus dem Haus der Burchardinger)[1]. Sein Vater bereitete eine kirchliche Karriere für ihn vor und schickte ihn in die Abtei St. Gallen, wo Ulrich von 900 bis 908 studierte. Nach einem Intermezzo als Kämmerer seines Onkels, des Augsburger Bischofs Adalbero, zog er sich 909 nach dessen Tod auf die elterlichen Güter zurück. Fürsprachen beim König bewirkten, dass ihm 14 Jahre später das durch den Tod des Bischofs Hiltin vakant gewordene Amt des Augsburger Bischofs anvertraut wurde. Am 28. Dezember 923 fand seine Bischofsweihe statt.
Ulrich führte eine starke Politik und stand bei den deutschen Königen Heinrich I. und Otto I. in hohem Ansehen. Er konnte sich gegen Herzog Arnulf durchsetzen, der damals das Recht auf Klösterweihung ins Weltliche übertragen wollte, und ließ Augsburg im Jahre 926 während der Ungarneinfälle befestigen. Vor allem gilt er als enger Vertrauter und Weggefährte Ottos I. So ist Ulrich mindestens fünfzehnmal im Gefolge Ottos nachweisbar.
Er nahm seine seelsorgerischen und auch die staatlichen Aufgaben ernst und verstärkte die Missionsarbeit bei Klerus und Volk. Er sorgte für Klöster und unterstützte die Armen. Auf die Gestaltung der Liturgie nahm er starken Einfluss.
Im Liudolfinischen Aufstand (952–954) schlug sich Ulrich auf die Seite des Königs, obwohl damals ganz Schwaben, Franken und Bayern vom König abfielen. Später konnte er gemeinsam mit dem Churer Bischof Hartbert einen Waffenstillstand zwischen Otto I. und dessen rebellischem Sohn Liudolf vermitteln.
Im August 955 erreichten die Ungarn, die damals durch ganz Südeuropa zogen, auch Augsburg. Sie belagerten die Stadt, scheiterten aber bei der Einnahme am Mauerring. Ulrich befehligte hoch zu Ross die Verteidiger. Die Ungarn hielten sich im Umland plündernd schadlos. So zerstörten sie auch die außerhalb der Stadt gelegene Kirche der heiligen Afra. Ulrich ließ die Kirche nach dem Ende der Kämpfe wieder aufbauen. Auch den Dom in Augsburg und die von den Ungarn zerstörten Klöster und Dörfer seines Gebietes ließ er wieder errichten und war zeitweise Abt vom Kloster Kempten und vom Kloster Ottobeuren.

Dass es Ulrich und den Augsburgern gelungen war, die überlegenen Angreifer erfolgreich abzuwehren, war für den triumphalen Sieg des herbeigeeilten Ottos am 10. August 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld über die Ungarn vermutlich eminent wichtig. Nach diesen Kämpfen stieg Ulrich endgültig in die obere Schicht der Mächtigen Deutschlands auf. Wohl wegen dieser Leistungen erhielt Ulrich von Otto das Privileg der Münzprägung.
Um 958 stiftete er aus eigenen Mitteln einen Schrein aus Gold und Silber für Reliquien des hl. Mauritius. Im Jahr 969 gründete er das Augsburger Kanonissenstift St. Stephan.
Ab 960 etwa begann Ulrich sich mehr und mehr zugunsten seiner geistlichen Aufgaben zurückzuziehen: 963 verlieh er die Verwaltung von Heeres- und Hofdienst an seinen Neffen Adalberto. Im Folgenden widmete er sich ganz den spirituellen Aufgaben: Er pilgerte mindestens viermal nach Rom, von wo aus er auch diverse heilige Reliquien nach Augsburg überführen konnte. Ferner reiste er viel durch sein Bistum, predigte selbst, spendete überall die Firmung etc. All das machte ihn beim Volk überaus beliebt.
Nach mittelalterlicher Quelle, dem Anonymus von Herrieden (um 1075), bestattete er 966 den befreundeten Eichstätter Bischof Starchand in Eichstätt.[2]

971 ging Ulrich noch einen Schritt weiter und übertrug die Verwaltung des Bistums und alle weltlichen Aufgaben des Bischofs an Adalbero. Im September 972 scheiterte er mit dem Vorhaben, auch das Bischofsamt an sich auf jenen zu übertragen und sich ins Klosterleben zurückzuziehen, am Veto des Kaisers. Am 4. Juli 973 starb Ulrich in Augsburg und wurde in der wiederaufgebauten Augsburger Kirche St. Afra beigesetzt.
Ulrich, der schon zu Lebzeiten der wohl einflussreichste deutsche Kleriker war, schrieb auch nach seinem Tod Geschichte: Einer späteren historiographischen Überlieferung zufolge soll er am 3. Februar 993, keine zwanzig Jahre also nach seinem Tod, auf einer römischen Synode vom Papst heiliggesprochen worden sein. Ein solches formales Heiligsprechungsverfahren ist sonst aus dieser Zeit noch nicht bekannt. Ulrich wäre gegebenenfalls der erste, der von einem Papst persönlich heiliggesprochen wurde. Unter den Fachgelehrten herrscht Uneinigkeit über die Glaubwürdigkeit dieser Überlieferung. Für eine Heiligenverehrung wurde noch im 11. Jahrhundert eine formale Heiligsprechung (Kanonisation) durch den Papst nicht für erforderlich gehalten.
Die Erinnerung an sein asketisches Leben, seine Mildtätigkeit und Frömmigkeit führten schon bald darauf zu einer Verehrung als Heiliger im Volk, die sich über weite Teile in Europa verbreitete. Vor allem in Augsburg, aber auch sonst im süddeutschen Raum wurde sein Name als Vorname im späten Mittelalter höchst populär. 1575 schrieb Johann Fischart, dass die Augsburger alle Urli („Ulrich“) hießen.
Weit verbreitet war die Bischof Ulrich zugeschriebene Schrift Descriptio Udalrici[3], die behauptete, der erzwungene Zölibat sei schriftwidrig und die Sittenlosigkeit der Geistlichen könne nur durch kirchliche Heirat der Weltpriester beendet werden. Das Konzil von 1079 verurteilte diese Schrift.[4]

Mehr unter obenstehendem Link.. 
von Augsburg (von Dillingen), Ulrich (I6743)
 
50827 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Urach_(Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Urach waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts, die von ihrem Hauptsitz bei Urach (heute Bad Urach in Baden-Württemberg) wirkten. Die Grafen von Urach waren stammesverwandt mit den Grafen von Achalm. Aus ihrem Geschlecht gingen die Grafen von Freiburg und die Grafen von Fürstenberg hervor, von denen letzteres noch besteht. Die Uracher Linie endete bereits um das Jahr 1261, Urach war fortan Teil der Grafschaft Württemberg.
Der Titel Graf bzw. Herzog von Urach wurde im 18. und 19. Jahrhundert jedoch vom Haus Württemberg für morganatische Seitenlinien neu vergeben.

Herkunft
In der früheren Gaugrafschaft im Swiggerstal (Ermstal) erschienen Anfang des 11. Jahrhunderts die Gebrüder Egino und Rudolf, deren Hauptsitz bei Dettingen lag. Die Herkunft der Grafen mit weit gestreutem Besitz im Schwäbischen, im Zürichgau und Thurgau, lässt sich durch Quellen nicht bestimmen.
• Ältere Darstellungen vermuten aufgrund von Besitztradition und Namenshäufigkeit eine Nachkommenschaft eines Grafen „Unruoch“ (eventuell Unruoch III. aus dem Adelsgeschlecht der Unruochinger).
• Neuere Darstellungen schließen auf einen Ursprung der Uracher bei Aura an der Saale (Würzburg), wonach „Urach“ ein mitgebrachter Hausname wäre.

Entwicklung
Um 1050 ließen die beiden Brüder zunächst die Burg Achalm bei Reutlingen errichten. Rudolf von Achalm und seine Erben bildeten dort die Linie der Grafen von Achalm, während die Erben Eginos I. von Dettingen im oberen Ermstal bei Bad Urach eine weitere Burg errichten ließen. Es ist nicht sicher, ob dies die Wasserburg Urach oder die Höhenburg Urach war. Als Gründer kommen Egino II. († 1105) Graf im Swiggerstal oder dessen Sohn Egino III. der Jüngere († nach 1160) in Betracht.
Die strategische Lage an einer wichtigen Handelsstraße am Albaufstieg zwischen Neckargebiet und den Hochflächen der Schwäbischen Alb begünstigte die Entwicklung von Urach. Der Ort erhielt 1140 Marktrechte.
Egino IV. erweiterte nach dem Tode von Berthold V. 1219 das Herrschaftsgebiet um weitere Besitzungen aufgrund seiner Hochzeit 1180 mit Agnes von Zähringen. Sein Sohn Egino V. konnte sich im Erbstreit mit einer Nebenlinie der Zähringer erfolgreich durchsetzen. Mit der Burg Zindelstein wurden die gestreuten Besitzungen im Breisgau und in der Baar verbunden. Er verlagerte seinen Hauptsitz nach Freiburg. Als Egino I. wurde er Graf von Freiburg.
Um 1235 unterstützten Egino V. und seine Brüder Berthold und Rudolf den abtrünnigen König Heinrich VII. gegen dessen Vater und Kaiser Friedrich II. Die Einnahme der Burg Achalm durch kaisertreue Belagerer konnte noch verhindert werden, doch bei einer offenen Schlacht im Swiggerstal wurden die Uracher mit ihren Verbündeten Heinrich und Gottfried von Neuffen geschlagen.
Mit dem Verfall der Staufer-Herrschaft um 1250 gingen auch die Uracher Grafen unter. Heinrich von Urach wurde 1249 Graf von Freiburg, 1250 Graf von Fürstenberg und Landgraf in der Baar. 1254 tauschte er die Hälfte von Urach gegen die Hälfte von Wittlingen. 1265 musste er wohl aus Geldmangel Burg und die meisten Besitzungen bei Urach an Graf Ulrich von Württemberg verkaufen.
Die Uracher Linie endete mit dem Tod Berthold des Jüngeren um das Jahr 1261. Urach war fortan Teil der Grafschaft Württemberg. 
von Dettingen (von Urach), Graf Egino I. der Ältere (I9669)
 
50828 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_Brandenburg

Ursula von Brandenburg (* 25. September 1450; † 25. November 1508 in Breslau) war eine Prinzessin von Brandenburg und durch Heirat Herzogin von Münsterberg und Oels sowie Gräfin von Glatz.

Ursula war das älteste Kind des brandenburgischen Kurfürsten Albrecht Achilles (1414–1486) aus dessen erster Ehe mit Margarete von Baden (1431–1457). Die Prinzessin galt als Lieblingskind des Vaters und als eines der prominentesten Opfer der Konvenienzehe im 15. Jahrhundert. Zuerst dem sächsischen Herzog Albrecht versprochen, wurde sie nach Auflösung der Verlobung an dessen älteren Bruder Ernst weitergereicht, doch zerschlug sich auch dieses Verlöbnis. Nächster Ehekandidat war Herzog Heinrich d. Ä. von Münsterberg (1448–1498), Sohn des böhmischen Königs Georg von Podiebrad. Im Jahr 1466 missbilligte Papst Paul II. diese Verlobung als „gotteslästerliche Verbindung mit einem Ketzer“ und Ursula wurde gemeinsam mit ihrem Vater mit dem Kirchenbann belegt. Auch die Beziehungen Brandenburgs zu Kaiser Friedrich III. wurden wegen der Eheschließung schlechter.[1] Georg von Podiebrad und Albrecht Achilles schlossen hierauf ein Schutz- und Trutzbündnis wider allen Gegnern der Ehe.

Ursula verlobte sich danach heimlich selbst, ohne Wissen ihres Vaters, mit dem Grafen Rudolf III. von Sulz, Landgraf im Klettgau. Nach päpstlicher Lösung dieses Eheversprechens heiratete sie schließlich am 9. Februar 1467 in Eger doch Herzog Heinrich d. Ä. von Münsterberg. 1471 wurde der verhängte Bann über Ursula und ihren Vater wieder gelöst.[2] 
von Brandenburg, Prinzessin Ursula (I28287)
 
50829 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Üsenberger

Die Üsenberger, die auch als Herren von Üsenberg bezeichnet werden, waren ein im Breisgau und Markgräflerland bedeutendes Adelsgeschlecht im Zeitraum des 11. bis 14. Jahrhunderts; sie gründeten mehrere Städte wie Kenzingen und Sulzburg.

Geschichte
Als Vorfahren oder als ein Zweig der Üsenberger gelten die Herren von Rimsingen. Wegen des häufigen Vorkommens des Namens „Hesso“ ist dies auch für das Geschlecht der Hessonen denkbar. Als Stammvater der Üsenberger sowie der Grafen von Nimburg gilt Dietrich von Rimsingen, der im letzten Viertel des 10. Jahrhunderts lebte.a Ein Spross der beiden Geschlechter war vermutlich der im 12. Jahrhundert tätige Abt Hesso von Üsenberg.

Das Geschlecht der Üsenberger gehörte zum freien Adel, sie waren Vasallen des Bischofs von Basel. Sie amteten bereits seit 1052 als Oberschenken des Hochstifts Basel.1157 gehörte ihnen ein Teil des Kirchensatzes von Riehen.

Der erste Stammsitz des Geschlechts war die nördlich von Breisach auf dem Üsenberg gelegene Üsenburg, die im 11. Jahrhundert erbaut und 1291 zerstört wurde. Von der Burg und dem Berg, auf dem sie stand, sind heute keine Spuren mehr vorhanden. Das Gebiet entspricht dem heutigen Flurnamen Isenberg, auf dem seit 1997 nach dem Abzug der französischen Truppen aus der Vauban-Kaserne ein Gewerbegebiet entstand.

Nach der Zerstörung dieser Burg übten die Üsenberger ihre Herrschaft von der Burg Höhingen auf dem Schlossberg bei Achkarren im Kaiserstuhl aus. Die Burg wurde 1259 zum ersten Male urkundlich erwähnt. Zu den Besitzungen des Adelsgeschlechts gehörten die Burg Eichstetten, die Kirnburg, die Burg Neuershausen, die Burg Riegel, die Burg Sulzburg und die Burg Weisweil.

Die Stadt Kenzingen wurde im Jahre 1249 durch Rudolf II. von Üsenberg neben dem Dorf Kenzingen auf dem freien Feld gegründet. In der Stadt wird durch einen Brunnen in der Ortsmitte seit 1824 an den Stadtgründer erinnert. Diesen Zeitraum kann man als den Höhepunkt der Macht des Geschlechts betrachten. Auffällig ist auch, dass sie nicht eine Burg bauten, sondern eine befestigte Stadt[8] gründeten, die durch die größere Bevölkerung sowohl einen höheren Verteidigungswert hatte als auch höhere Steuereinnahmen brachte.

Im Zusammenhang mit der Stadtgründung ist auch die Gründung des Frauenklosters Wonnental durch Rudolf II. von Üsenberg zu sehen. Es wird im Jahre 1242 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist das Hauskloster und die Grablege der Familie. Ursprünglich ein Dominikanerkloster war es ab 1262 ein Zisterzienserinnenkloster. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde es 1806 säkularisiert und fiel an Baden. Die Gebäude wurden dann von einer Rüben- und Zichorienfabrik genutzt, womit dann auch die Industrialisierung in Kenzingen begann. Als das dritte Element des Zentrums der Macht der Herren von Üsenberg ist die Kirnburg zu sehen.

Am Ende des 13. Jahrhunderts, 1291/92, teilte sich die Herrschaft Üsenberg in eine Niedere und eine Obere Herrschaft auf, die man unabhängig voneinander betrachten muss, nachdem zuvor Hesso IV. und Rudolf III. gemeinsam geherrscht hatten. Eine der Voraussetzungen für die Teilung waren die Stadterhebungen von Sulzburg ca. 1283 und Endingen am Kaiserstuhl ca. 1285/86.

Nach der Auftrennung in die Obere Herrschaft – die Endinger Linie, beginnend mit Burkhart II. – und die Niedere Herrschaft – die Kenzinger Linie, begründet von Rudolf II. – begann relativ bald der Niedergang des Geschlechts. Die Kenzinger Linie erholte sich nicht mehr von den Folgen der Schlacht bei Göllheim 1298, in deren Vorfeld die Pflixburg von König Adolf von Nassau an die Üsenberger verpfändet worden war.[9] Im Jahr 1303 überfiel Hugo von Üsenberg mit den Städten Kenzingen und Endingen das Kloster Schuttern. Als Wiedergutmachung erhielt das Kloster die Befreiung von Zoll und Ungeld in den genannten Städten.[10] 1352 verkaufte der letzte männliche Spross der Kenzinger Linie die Stadt Kenzingen an seinen Schwager Heinrich IV. von Baden-Hachberg – ein schlechtes Geschäft für Heinrich, da Friedrich die Stadt von den Habsburgern als Lehen hatte und diese 1365 ihre Ansprüche auf Kenzingen gerichtlich durchsetzten. Die Linie endet mit dem Tode Friedrichs von Üsenberg 1354.

Die Endinger Linie unterlag im „Kaiserstühler Krieg“ von 1320 bis 1322 den Herren von Falkenstein beim Kampf um die Vogtei Bickensohl und den damit verbundenen Schadenersatzforderungen. Hinzu kam, dass 1336 Burg Höhingen, Eichstetten sowie Burg und Dorf Riegel vom Markgrafen von Hachberg, Heinrich IV., verpfändet wurden. Nach dem Freiburger Krieg fiel Endingen an die Habsburger. Hesso V. von Üsenberg war der letzte des Geschlechts; er starb im Jahre 1379. 
von Üsenberg, Anna (I11982)
 
50830 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen, Wolfrad VI (I21699)
 
50831 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Altshausen (Veringen), Graf Wolfrad II (I12224)
 
50832 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen, Hedwig (I51278)
 
50833 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen, Wolfrad V (I21701)
 
50834 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen, Wolfrad IV (I21703)
 
50835 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Altshausen (Veringen), Wolfrad I (I12226)
 
50836 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Altshausen (Veringen, Isny), Graf Manegold I (I12223)
 
50837 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen (von Altshausen), Wolfrad III (I12222)
 
50838 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

Veringen (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. 
von Veringen (von Altshausen), Marquard (Markwart) (I12221)
 
50839 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Viermund

(Von) Viermund ist der Name einer Adelsfamilie (auch Virmont, Virmond, Virmund, Viermundt, Viermündt, Viermünden, Virminne, Virmin oder Viermyn), die nach dem hessischen Ort Viermünden benannt war. Eine Linie wurde um 1500 in Westfalen und am Niederrhein ansässig.

Geschichte
Erstmalige urkundliche Erwähnung fand das Geschlecht 1260, im Jahre 1744 starb es in männlicher Linie aus. Ab 1341 befand sich der Stammsitz der Familie in Nordenbeck. Ab 1496 entwickelte sich eine westfälische Linie der Familie in Bladenhorst (bis 27. November 1624; siehe Viermund-Bladenhorst), ab 1502 eine niederrheinische Linie in Neersen (bis 19. November 1744; siehe Viermund-Neersen). Die Herrschaft Nordenbeck und die hessischen Besitztümer gingen der Familie mit dem Aussterben der dortigen männlichen Linie 1563 vorübergehend und zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs endgültig verloren, auch wenn sich die niederrheinischen Viermunds bis zu ihrem Aussterben 1744 immer wieder um die Zurückerlangung dieser Ländereien bemühten.

Stammlisten unter dem Link oben.. 
von Viermund zu Nordenbeck, Amrosius (I41182)
 
50840 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Viermund

(Von) Viermund ist der Name einer Adelsfamilie (auch Virmont, Virmond, Virmund, Viermundt, Viermündt, Viermünden, Virminne, Virmin oder Viermyn), die nach dem hessischen Ort Viermünden benannt war. Eine Linie wurde um 1500 in Westfalen und am Niederrhein ansässig.

Geschichte
Erstmalige urkundliche Erwähnung fand das Geschlecht 1260, im Jahre 1744 starb es in männlicher Linie aus. Ab 1341 befand sich der Stammsitz der Familie in Nordenbeck. Ab 1496 entwickelte sich eine westfälische Linie der Familie in Bladenhorst (bis 27. November 1624; siehe Viermund-Bladenhorst), ab 1502 eine niederrheinische Linie in Neersen (bis 19. November 1744; siehe Viermund-Neersen). Die Herrschaft Nordenbeck und die hessischen Besitztümer gingen der Familie mit dem Aussterben der dortigen männlichen Linie 1563 vorübergehend und zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs endgültig verloren, auch wenn sich die niederrheinischen Viermunds bis zu ihrem Aussterben 1744 immer wieder um die Zurückerlangung dieser Ländereien bemühten.

Stammlisten unter dem Link oben.. 
von Viermund zu Hallenberg, Konrad II. (I41184)
 
50841 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Viermund

(Von) Viermund ist der Name einer Adelsfamilie (auch Virmont, Virmond, Virmund, Viermundt, Viermündt, Viermünden, Virminne, Virmin oder Viermyn), die nach dem hessischen Ort Viermünden benannt war. Eine Linie wurde um 1500 in Westfalen und am Niederrhein ansässig.

Geschichte
Erstmalige urkundliche Erwähnung fand das Geschlecht 1260, im Jahre 1744 starb es in männlicher Linie aus. Ab 1341 befand sich der Stammsitz der Familie in Nordenbeck. Ab 1496 entwickelte sich eine westfälische Linie der Familie in Bladenhorst (bis 27. November 1624; siehe Viermund-Bladenhorst), ab 1502 eine niederrheinische Linie in Neersen (bis 19. November 1744; siehe Viermund-Neersen). Die Herrschaft Nordenbeck und die hessischen Besitztümer gingen der Familie mit dem Aussterben der dortigen männlichen Linie 1563 vorübergehend und zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs endgültig verloren, auch wenn sich die niederrheinischen Viermunds bis zu ihrem Aussterben 1744 immer wieder um die Zurückerlangung dieser Ländereien bemühten.

Stammlisten unter dem Link oben.. 
von Viermund zu Hallenberg, Gerlach (I41186)
 
50842 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Viermund

(Von) Viermund ist der Name einer Adelsfamilie (auch Virmont, Virmond, Virmund, Viermundt, Viermündt, Viermünden, Virminne, Virmin oder Viermyn), die nach dem hessischen Ort Viermünden benannt war. Eine Linie wurde um 1500 in Westfalen und am Niederrhein ansässig.

Geschichte
Erstmalige urkundliche Erwähnung fand das Geschlecht 1260, im Jahre 1744 starb es in männlicher Linie aus. Ab 1341 befand sich der Stammsitz der Familie in Nordenbeck. Ab 1496 entwickelte sich eine westfälische Linie der Familie in Bladenhorst (bis 27. November 1624; siehe Viermund-Bladenhorst), ab 1502 eine niederrheinische Linie in Neersen (bis 19. November 1744; siehe Viermund-Neersen). Die Herrschaft Nordenbeck und die hessischen Besitztümer gingen der Familie mit dem Aussterben der dortigen männlichen Linie 1563 vorübergehend und zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs endgültig verloren, auch wenn sich die niederrheinischen Viermunds bis zu ihrem Aussterben 1744 immer wieder um die Zurückerlangung dieser Ländereien bemühten.

Stammlisten unter dem Link oben.. 
von Virminne, Gerlach (I41188)
 
50843 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Viermund

(Von) Viermund ist der Name einer Adelsfamilie (auch Virmont, Virmond, Virmund, Viermundt, Viermündt, Viermünden, Virminne, Virmin oder Viermyn), die nach dem hessischen Ort Viermünden benannt war. Eine Linie wurde um 1500 in Westfalen und am Niederrhein ansässig.

Geschichte
Erstmalige urkundliche Erwähnung fand das Geschlecht 1260, im Jahre 1744 starb es in männlicher Linie aus. Ab 1341 befand sich der Stammsitz der Familie in Nordenbeck. Ab 1496 entwickelte sich eine westfälische Linie der Familie in Bladenhorst (bis 27. November 1624; siehe Viermund-Bladenhorst), ab 1502 eine niederrheinische Linie in Neersen (bis 19. November 1744; siehe Viermund-Neersen). Die Herrschaft Nordenbeck und die hessischen Besitztümer gingen der Familie mit dem Aussterben der dortigen männlichen Linie 1563 vorübergehend und zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs endgültig verloren, auch wenn sich die niederrheinischen Viermunds bis zu ihrem Aussterben 1744 immer wieder um die Zurückerlangung dieser Ländereien bemühten.

Stammlisten unter dem Link oben.. 
von Viermyne, Konrad I. (I41189)
 
50844 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Vizegrafschaft_Castelbon

Vizegrafschaft Castelbon

Die Vizegrafschaft Castelbon wurde erstmals Ende des 10. Jahrhunderts erwähnt. Sie befand sich im Tal von Castelbon (katalanisch Castellbò) südlich von Andorra.

Im Jahr 989 erhielt Guillermo, Vizegraf von Urgell und Sohn des Vizegrafen Miró, vom Grafen Borrell II. von Barcelona das Tal von Castelbon. Der Titel eines Vizegrafen von Castelbon wurde jedoch erstmals von Guillermos Nachkommen Pere Ramón geführt, nachdem der Vizegrafen von Urgell zum reinen Titel geworden war. Pere Ramón heiratete 1126 Sibila von Cerdanya, wodurch er seine Vizegrafschaft mit der Vizegrafschaft Cerdanya vereinigte – und damit ein Konkurrent des Bischofs von Urgell wurde, der den Machtzuwachs der Vizegrafen mit Argwohn verfolgte.

Pere Ramóns Enkel Arnau heiratete um 1183 Arnalda de Caboet, durch die die Täler von Cabo, Sant-Juan und Andorra an die Vizegrafen von Castelbon kamen. Mit ihm erreichte die Macht der Vizegrafen von Castelbon ihren Höhepunkt – auch gegenüber dem Bischof, zumal Arnau Katharer war (was dazu führte, dass sein Leichnam 40 Jahre nach seinem Tod exhumiert und verbrannt wurde). Arnauds einzige Tochter Ermessende[1] heiratete 1208 den Erbgrafen von Foix, Roger Bernardo II., † 1241. Die Dynastie der Vizegrafen von Castelbon erlosch.

Die Nachkommen Ermessendes und Roger Bernardos herrschten in Castelbon über zwei Jahrhunderte. Als Graf Gaston III. Fébus 1391 ohne legitime Nachkommen starb, vermachte er seinen Besitz dem König von Frankreich – was nun allerdings den König von Aragón dazu veranlasste, einen Verwandten Gastons, Mathieu de Foix einzusetzen, um zu verhindern, dass die Vizegrafschaft in den Besitz der französischen Krone geriet. Mathieu starb 1398 ebenfalls ohne Nachkommen, so dass seine einzige Schwester Isabelle († 1412) die Nachfolge antrat. Sie war mit Archambaud de Grailly († 1413) verheiratet, von ihr stammt das Haus Foix-Grailly ab.

Ihr Nachkomme Gaston IV. († 1472) war gleichzeitig Graf von Foix und Bigorre, Vizegraf von Béarn, Castelbon und Narbonne. Sein Sohn François Fébus wurde König von Navarra, dessen Nachkomme Heinrich 1589 König von Frankreich, wodurch Castelbon erneut an die französische Krone fiel. Aufgrund dieses Heimfalls ist das französische Staatsoberhaupt heute noch eines der beiden Staatsoberhäupter Andorras.

Vizegrafen von Castelbon

Dynastie der Vizegrafen von Urgel
- Miró I., vor 953 - nach 977
- Guillermo, vor 981 - 1037
- Miró II., 1037 - 1079
- Ramón I., 1079 - 1114
- Pere Ramón, 1114 - ...

Dynastie des Vizegrafen von Castelbon
- Pere Ramón, ... - 1150
- Ramón II., 1150 - 1185
- Arnau, 1185 - 1226
- Ermessende, ⚭ Roger Bernardo II. de Foix, † 1241.

Dynastie der Grafen von Foix
- Roger Bernardo II., † 1241, Graf von Foix, Vizegraf von Castelbon; ⚭ I Ermessende, Vizegräfin von Castelbon, † 1229, Erbtochter von Vizegrafen Arnau; ⚭ II Ermengarde, Tochter von Aimery Manrique de Lara, Vicomte de Narbonne
- Roger IV., † 1265, dessen Sohn, Comte de Foix, Vizegraf von Castelbon
- Roger Bernard III., † 1303, dessen Sohn, 1265 Graf von Foix und Vizegraf von Castelbon; ⚭ Margarita de Moncada, 1311 20. Vicomtesse de Béarn, Comtesse de Bigorre, Erbtochter von Gaston VII. de Moncada, 19. Vicomte de Béarn
- Gaston I., † 1315, dessen Sohn, 1302 Graf von Foix und Bigorre, 21. Vizegraf von Béarn und Castelbon; ⚭ 1301 Jeanne d’Artois, 1315/24 Comtesse de Foix, † nach 1348, Tochter von Philippe d’Artois, Seigneur de Conches-en-Ouche (Haus Frankreich-Artois)
- Roger-Bernard IV., dessen Sohn, † 1352, Vizegraf von Castelbon; ⚭ Geraude de Navailles
- Roger Bernard V., † 1381, Vizegraf von Castelbon
- Mathieu, † 1398, dessen Sohn, Vizegraf von Castelbon und Béarn; ⚭ Juana Infantin von Aragón, † 1407, Tochter von Juan I., König von Aragón (Haus Barcelona)
- Isabelle de Foix, † 1428, dessen Schwester, seit 1398 Gräfin von Foix, Vizegräfin von Béarn, Marsan und Lautrec sowie Co-Herrin von Andorra, ab 1400 Vizegräfin von Castelbon; ⚭ Archambaud de Grailly Captal de Buch, † 1413 (Haus Grailly)
- Jean I. de Foix (1382–1436), deren Sohn, Graf von Foix, Vizegraf von Béarn, Marsan, Lautrec und Castelbon sowie Co-Herr von Andorra
- Gaston IV., † 1472, dessen Sohn, Graf von Foix und Bigorre, Vizegraf von Béarn, Marsan und Castelbon und Co-Herr von Andorra; ⚭ Eleonore von Navarra, † 1479 Königin von Navarra
- Gaston de Foix, † 1470, 1462 Prinz von Viana, Vizegraf von Castelbon,
- François Fébus, † 1483, König von Navarra

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von Castelbon, Roger Bernard IV. (I9420)
 
50845 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Volkwin_II._(Schwalenberg)

Volkwin II. (Schwalenberg)

Volkwin II. von Schwalenberg (* 1125; † 1177/78) war ein Sohn des Grafen Widekind I. von Schwalenberg († 1136/37) und dessen Frau Lutrud von Itter († 22. März 1149). Er entstammte damit dem Adelsgeschlecht Schwalenberg und folgte 1137 seinem Vater als Graf von Schwalenberg. Durch seine erste Ehe mit Luitgard von Ziegenhain, Tochter des Grafen Poppo I. von Reichenbach, kam er in den Besitz der Burg Waldeck an der Eder, und nach dieser nannten seine Nachfahren sich ab 1180 Grafen von Waldeck. Als Volkwin I. von Waldeck wurde er somit ein Stammvater des Hauses Waldeck.

Volkwin war ein unbequemer Zeitgenosse, der – oft zusammen mit seinem Bruder Wittekind II. – in zahlreiche Fehden mit benachbarten Grundherren verwickelt war, insbesondere mit dem Hochstift Paderborn, dem Erzbistum Köln, seinen Lehnsherren im Kloster Corvey und den Grafen von Arnsberg, die bedeutende Rechte an die Schwalenberger verloren hatten.

Er erwarb die Vogteien über die Klöster Willebadessen, Flechtdorf und Aroldessen, letzteres eine Stiftung seiner Großmutter Gepa von Itter. Über seine Mutter erwarb er weiten Besitz im Raum Korbach-Arolsen.

1144 stifteten er und die Familie seines Schwiegervaters Poppo I. von Reichenbach das Kloster Aulisburg-Haina.

Nach der Absetzung der Äbtissin Judith von Northeim im Jahre 1146 versuchte er, seine Nichte Judith von Lara als Äbtissin des Klosters Kemnade einzusetzen, scheiterte jedoch am Widerstand des Abtes Wibald von Corvey und an der Inkorporation des Klosters Kemnade in das Kloster Corvey. Dies war möglicherweise eine Ursache für die späteren Auseinandersetzungen zwischen Abt Wibald und den Grafen von Schwalenberg. 1148 hatte Wibald ihn für die Dauer seiner Abwesenheit zum Schutz der Abteigüter eingesetzt; bei dieser Gelegenheit raubte Volkwin den in Höxter ansässigen Klosterministerialen 150 Mark. 1152 überfielen er, sein Bruder und ihre Gefolgsleute den dem Kloster Corvey gehörenden Ort Höxter. Sie plünderten drei Tage lang, erpressten von den reichen Bürgern Lösegeld, und rissen die Stadtmauer nieder. Möglicherweise wollten sie mit dem Überfall ihre Besitzansprüche auf Höxter dokumentieren. Dies war nur mit stillschweigender Duldung durch ihren Lehnsherrn Heinrich den Löwen möglich. Wegen seiner ständigen Übergriffe auf Höxter und Corvey wurde Volkwin schließlich die Vizevogtei über Corvey entzogen.

Als Vasall Heinrichs des Löwen war er jahrelang dessen treuer Parteigänger und nahm an zahlreichen Feldzügen des Herzogs teil. Wie die meisten westfälischen Grafen wurde er jedoch später Heinrichs Gegner. 
von Schwalenberg, Volkwin II. (I62565)
 
50846 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wacho

Wacho (auch Waccho; † um 540) war dux (Herzog) der Langobarden[1] von etwa 510 bis 540.[2][3]

Familie
Wacho war der Sohn des Unichis (Unigis), eines Bruders des Herzogs oder Königs Tato, aus dem Geschlecht der Lethinger; seine Mutter ist unbekannt.

Wacho war in erster Ehe seit etwa 508 mit Raicunda[4] (auch Radegunda, Ranicunda), der Tochter des Thüringerkönigs Bisinus, verheiratet. Diese Ehe blieb kinderlos.[2][3]

In zweiter Ehe vermählte sich Wacho um 512 mit Austrigusa (auch Austrigosa oder Ostrogotho), einer Tochter des Gepidenkönigs Turisind. Dieser Verbindung entstammten die Töchter Wisigard (auch Wisigarda) und Waldrada (auch Vuldetrada), die beide mit fränkischen Königen verheiratet wurden.[2][3]

Aus seiner dritten Ehe mit Silinga, wohl einer Tochter des Herulerkönigs Rudolf (auch Rodulf), hatte Wacho einen Sohn Walthari, der sein Nachfolger wurde.[2][3]

Über Wachos Kindheit und Jugend ist nichts bekannt.

Etwa im Jahr 510 rebellierte Wacho gegen seinen Onkel Tato, ermordete ihn und wurde daraufhin neuer Langobardenherrscher.[2][3] Als seine bedeutendste historische Leistung wird die Eroberung eines Teils von Pannonien eingestuft. So konnte er ein mächtiges Reich begründen. Die früher in der Forschung vertretene Meinung, dass Wacho erst bald nach dem Tod Theoderichs des Großen († 526) die Provinzen Pannonia prima und Pannonia Valeria von den Sueben erobert habe, wird in neuerer Zeit zunehmend durch die Ansicht abgelöst, dass Wacho bereits kurz nach seiner Thronbesteigung um 510 Truppen über die Donau schickte und Gebiete in Nordpannonien bis zur Drau einnehmen konnte.[5]

Wohl bereits als 535 ein Krieg zwischen Justinian I. und den Ostgoten ausbrach, ging Wacho eine Allianz mit dem römischen Kaiser ein. Als daher Anfang 539 eine Gesandtschaft des Ostgotenkönigs Witigis Wacho zum gemeinsamen Kampf gegen Justinian aufforderte, wurde ihr Begehren abschlägig beschieden.[6]

Wachos Herrschaft war sehr durch seine Heiratspolitik bestimmt, mit der er Bündnispartner zu gewinnen suchte. Die Verlobung, die der Frankenkönig Theuderich I. um 531 zwischen seinem Sohn Theudebert I. und Wachos Tochter Wisigard arrangierte, diente dazu, die Neutralität des Langobarden im Kampf um das Reich der Thüringer zu garantieren, den die Franken nach dem Tod Theoderichs des Großen (526) aufnahmen. Die Heirat fand erst um 537/538 statt.[7]

Die Verlobung um 540 zwischen Theudeberts Sohn Theudebald und einer zweiten Tochter Wachos, Walderada (oder Vuldetrada), diente ebenfalls dem Zweck[8], das Bündnis zwischen Franken und Langobarden zu sichern – die Verträge schlugen so hohe Wellen, dass man sogar in Byzanz auf die Politik Theudeberts aufmerksam wurde.

In den späten 530er Jahren erhielt Wacho durch die Geburt seines Sohnes Walthari noch männlichen Nachwuchs. Hatte bisher Tatos Sohn Risiulf als Nachfolger Wachos gegolten, so wurde er nun verbannt, da Wacho seinen eigenen Sohn zum Thronfolger zu machen beabsichtigte. Nicht lange nachdem Risiulf bei den Warnen Zuflucht gesucht hatte, wurde er auf Verlangen des Langobardenherrschers ermordet. Als Wacho dann um 540 an einer Krankheit starb, übernahm Audoin aus dem Geschlecht der Gausen die Regentschaft für den minderjährigen Walthari. Risiulfs Sohn Hildegis suchte nun erfolglos, den langobardischen Thron gegen Walthari und Audoin zu erstreiten.[9] 
König Wacho (I24043)
 
50847 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldburg_(Burg)

Waldburg (Burg)

Die Waldburg ist die Stammburg des Truchsessen- und Reichsfürstengeschlechts Waldburg. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und steht auf der Gemarkung der Gemeinde Waldburg im Landkreis Ravensburg in Oberschwaben.

Geschichte
Die erste Gründung der Burg geht auf das 11. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit erhielt die Familie von Waldburg von den Welfen ein Amtslehen. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg grundlegend umgebaut, der Palas wurde bis zum zweiten Obergeschoss neu errichtet.

Unter Kaiser Friedrich II. wurden auf der Burg von 1220 bis mindestens 1240 die Reichskleinodien aufbewahrt. Die Heilige Lanze und der Reichsapfel sind als Repliken in den Räumen der Burg ausgestellt.

Im Jahr 1327 wurde die Kirche St. Magnus zu Füßen der Burg erbaut.

Mitte des 16. Jahrhunderts unter Truchsess Georg IV. von Waldburg wurde die Burg zu einem schlossähnlichen Wohn- und Herrschaftssitz ausgebaut. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Burg nur noch sporadisch von der Familie von Waldburg bewohnt, und die Bautätigkeit nahm ab.

Heutige Nutzung
Heute beherbergt die Burg in ihrem Palas ein Museum und ist in den Sommermonaten zur Besichtigung geöffnet. Dabei ist auch eine Aussichtsplattform auf dem Dach des Palas zugänglich, auf der sich ein Trigonometrischer Punkt befindet. Die Burgkapelle wird für kirchliche Trauungen verwendet. Teile des Museums und der Gewölbe stehen auch für Hochzeitsfeiern zur Verfügung.

Geographische Lage
Die Gipfelburg befindet sich auf einer natürlichen Erhebung, einem Drumlin aus der Würmeiszeit, in 772 Meter Höhe. Die erhöhte Lage mit Fernsicht (bei geeigneter Wetterlage) westlich bis zum Hohentwiel bei Singen, nördlich bis zum Ulmer Münster, östlich weit in das Alpenvorland und südlich bis weit in die Schweizer Alpen machte die Waldburg auch für Landvermessung im frühen 19. Jahrhundert zu einem wichtigen trigonometrischen Vermessungspunkt der Landesvermessung. Der steile Drumlin bietet schon durch seinen sehr großen Böschungswinkel einen fast idealen militärischen Schutz für eine Burganlage, erschwerte aber auch den Bau und Ausbau über sieben Jahrhunderte erheblich.

Die Burg war bis in die Achtziger Jahre stark bewaldet. Durch gezielte Schlagrodung Anfang der Neunziger Jahre zur Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit 1996 wurde der Blick auf die Burg wieder in den alten Zustand versetzt. Sowohl tagsüber als auch nachts mit Beleuchtung ist die Burg ein sehr markanter und wichtiger Orientierungspunkt in Oberschwaben.

Mehr unter obenstehendem Link.. 
Truchsess von Waldburg, Eberhard (I11573)
 
50848 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walderada

Walderada (* 530, † im 6. Jahrhundert) war die Tochter des Königs der Langobarden, Wacho aus der Dynastie der Lethinger. Sie wuchs in der pannonischen Tiefebene auf und heiratete um das Jahr 554 den Frankenkönig Theudebald. Als dieser 555 gestorben war, ehelichte Walderada um 555 Chlothar I., Theudebalds Nachfolger und Großonkel. Von diesem wurde sie jedoch verstoßen, da die Kirche gegen die Ehe Einspruch erhob.

Danach nahm der erste bekannte Bayernherzog, der Agilolfinger Garibald I. Walderada zur Frau. Mit ihm hatte sie vier Kinder: Tassilo I., Gundoald, Grimoald I. und Theudelinde. 
(Lethinger), Walderada (I24040)
 
50849 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
von Waldkirch, Johannes (I59662)
 
50850 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
von Waldkirch, Christoph (I59664)
 

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