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50851 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
von Waldkirch, Hans Konrad (I59666)
 
50852 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
von Waldkirch, Konrad (I12771)
 
50853 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
Waldkirch, Hans (I59643)
 
50854 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
Waldkirch, Konrad (I59645)
 
50855 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkirch_(Adelsgeschlecht)

Waldkirch (Adelsgeschlecht)

Waldkirch ist der Name eines adeligen, ab 1790 reichsgräflichen Geschlechts, entstammend eines alten Bürgergeschlechts der Stadt Schaffhausen in der Schweiz.

Die Waldkirch waren ein Ratsherrengeschlecht der Stadt Schaffhausen. In den Quellen des 14. Jahrhunderts kommen sie nur unter ihrer Berufsbezeichnung Goldschmied vor. Als Ahnherr gilt Heinrich Goldschmid, genannt Waldkirch, der 1405 urkundlich erscheint. Von 1487 datiert der Adels-[2] und Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. für Konrad Waldkirch (urkundlich 1477–† 1512), Bürgermeister von Schaffhausen, der 1509 für 295 Gulden die Gerichtsherrschaft Flaach-Volken erwarb. Seither führten die Waldkirch das Adelsprädikat.

Sein Sohn Hans von Waldkirch (urkundlich 1523–† 1547) war Mitglied des Kleinen Rats sowie Vogt von Neuhausen am Rheinfall, Herblingen, Buchthalen, Rüdlingen, Buchberg und Ellikon am Rhein, Beringen, Löhningen und Siblingen. 1526 kaufte er das Schloss Schollenberg bei Flaach. Von 1532 bis 1546 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schaffhausen, dann wurde er dessen enthoben, nachdem er im Rechtsstreit zwischen den Adeligen der Stadt und dem Rat für die Adeligen Partei ergriffen hatte.[3] In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen.[4] Dadurch gehörte sie seit 1561 den Waldkirch von Schaffhausen, welche bis 1780 die Gerichtsherrlichkeit besaßen.[5] Auch der in Schaffhausen geborene Basler Verleger Konrad von Waldkirch (1549–um 1615) entstammte dem Geschlecht.

Die Familie im 18. und 19. Jahrhundert
Freiherr Johann Theodor von Waldkirch, kurpfalz-bayerischer Oberstjägermeister wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor beauftragt, einen abgezäunten Tiergarten, den heutigen Hirschgarten, in München anzulegen und wurde am 24. Juli 1790 in den Grafenstand erhoben.[6]

Zum Besitz zählten das Gut Schermau in Niederbayern (im Erbgang an die Familie von Malsen gefallen) und Schloss Binau mit Burg Dauchstein am Neckar (1869 verkauft). Ferner Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig Schloss Kolberg in Altötting.

Mit dem Tod von Graf Maximilian von Waldkirch 1886 in Stuttgart, einem Enkel des Grafen Johann Theodor, erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Mehrere Mitglieder der Familie waren Domherren in Regensburg, Augsburg und Freising, sowie Mitglieder im wittelsbacher Hausritterorden vom Heiligen Georg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 18. und 19. Jahrhundert u. a. zu den Familien von Riaucour, Göler von Ravensburg, von Venningen, von Malsen-Waldkirch und von Godin. 
von Waldkirch, Hans Konrad (I59674)
 
50856 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walram_I._(Ligny)

Walram I. von Luxemburg oder Waléran I. de Luxembourg († 5. Juni 1288 in der Schlacht von Worringen) war ab 1281 Herr von Ligny, Roussy und Laroche. Er war der jüngere Sohn von Heinrich dem Blonden, Graf von Luxemburg, und Margareta von Bar.

Er heiratete Johanna, Herrin von Beauvoir, † vor Dezember 1300, Tochter von Mathieu II., Herr von Beauvoir-en-Arrouaise.

Waléran de Luxembourg, von Jacques Bretel auch Waléran de Ligny genannt, ist eine der Hauptfiguren in dessen Le Tournoi de Chauvency. 
von Luxemburg-Ligny, Herr Walram I. (Waléran) (I13265)
 
50857 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walram_IV._(Nassau-Wiesbaden-Idstein)

Er war ein Sohn des Grafen Adolf I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein (* um 1307, † 1370) und dessen Frau Margarethe von Zollern-Nürnberg (* vor 1325, † nach 1382), Tochter des Nürnberger Burggrafen Friedrich IV. Zwei seiner Brüder waren Erzbischöfe von Mainz: Adolf I. (1381 bis 1390) und Johann II. (1397 bis 1419). Sein ältester Bruder war Graf Gerlach II. von Nassau-Wiesbaden-Idstein.

Walram IV. folgte seinem Vater 1370 in der Regierung der Grafschaft. Er förderte besonders die Entwicklung der Stadt Wiesbaden, der er 1393 das ersterhaltene Stadtprivileg, einen Freiheitsbrief, erteilte. Unter seiner Herrschaft wurde in Wiesbaden 1379 die „Gesellschaft mit dem Lewen“ gegründet, „eine der bedeutendsten Adelsverbindungen des 14. Jahrhunderts“. Graf Walram ließ zwischen 1386 und 1393 in Wiesbaden und Idstein Münzen prägen. 1389 nahm er an der Kronberger Fehde gegen Frankfurt teil und wurde gefangen genommen. Um 1390 ließ er bei Holtzhausen die nach ihm benannte Burg Wallrabenstein erbauen, deren Fertigstellung er jedoch nicht mehr erlebte. 
von Nassau-Wiesbaden-Idstein, Graf Walram IV. (I62589)
 
50858 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_von_Montbéliard (Sep 2023)

Walter nahm 1199 das Kreuz zum vierten Kreuzzug, allerdings schloss er sich dann 1201 dem Feldzug seines Neffen, Graf Walter III. von Brienne, in das Königreich Sizilien an, um dort die staufischen Statthalter zu bekämpfen. Von dort zog er noch vor dem Jahr 1205 in das heilige Land weiter, wo er sofort eine führende Position unter dem einheimischen christlichen Feudaladel einnahm. Er heiratete Bourgogne de Lusignan, eine Tochter des Königs Amalrich I./II. von Zypern-Jerusalem, von dem er zusätzlich zum Konstabler (Connétable) von Jerusalem ernannt wurde, als Amtsnachfolger des Johann von Ibelin.

Aber schon auf den Tod des Königs am 1. April 1205 gab Walter sein Amt auf und zog nach Zypern, wo er vom Haute Cour der Insel zum Regenten seines unmündigen Schwagers, König Hugo I., gewählt wurde. Im Folgejahr verheiratete er den König mit Alice von Champagne, womit er ein schon von den Vätern des Paares ausgehandeltes Eheversprechen umsetzte. Seine Position nutzte Walter vor allem zur Selbstbereicherung aus, indem er Einkünfte aus dem Kronschatz widerrechtlich entwendete. 1206 unternahm er einen großangelegten Kriegszug zur Aufhebung der Belagerung Antalyas durch die Rum-Seldschuken. Er kam damit vorgeblich dem bedrängten Herrn von Antalya, Aldobrandino, zu Hilfe, versuchte aber offenbar sich selbst zum Herrscher der Stadt aufzuschwingen. Die lokale Bevölkerung erhob sich gegen seine Herrschaft und ermöglichte 1207 den Einzug des Rum-Sultans Kai Chosrau I. in die Stadt, die Walter aufgeben musste. Ähnliche Ambitionen scheiterten auch auf Rhodos.

1210 erlangte König Hugo I. die Mündigkeit und übernahm persönlich die Herrschaft auf Zypern. Um einer Strafverfolgung zu entgehen, stahl Walter große Teile des Kronschatzes und floh überstürzt nach Akkon, wo er ein schützendes Exil bei seinem Neffen Johann von Brienne fand, der kurz zuvor zum König Jerusalems gekrönt wurde. Walter starb dort bereits im Jahr 1212. 
von Montbéliard (Mömpelgard), Walter (I10992)
 
50859 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walthari

Walthari († 546) war dux (Herzog) der Langobarden von 540 bis 546 an der mittleren Donau.

Walthari war der Sohn des Königs Wacho aus dem Geschlecht der Lithingi (Lethinger) und seiner dritten Frau Silinga, einer Tochter des Herulerkönigs Rudolf.[1][2] Beim Tod seines Vaters im Jahr 540 war er noch minderjährig, sodass Audoin aus dem Geschlecht der Gausen die Regentschaft[3] übernahm. Da dieser selbst den Thron besteigen wollte, ließ er den jungen Walthari nach etwa sieben Jahren beseitigen und wurde dessen Nachfolger.[4][2] Walthari war der letzte Herrscher der Lethinger-Dynastie. 
(Lethinger), König Walthari (I24048)
 
50860 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Waltheof_von_Bamburgh (Jul 2023)

Waltheof († nach 1006) war high-reeve oder Ealdorman von Bamburgh. Er kann Sohn oder Enkel von Osulf I. von Bamburgh gewesen sein und war Vater von Uhtred, Ealdorman von Northumbria.

Sein Name ist skandinavischen Ursprungs und impliziert, dass er Wikinger-Vorfahren hatte. Er ist der erste bekannte Träger dieses Namens in England, und der Name „Waltheof“ wurde in seiner Familie weitergegeben, z. B. als Graf Siward seine Urenkelin heiratete und seinen Sohn Waltheof nannte. Einer von dessen Nachkommen ist Waltheof von Melrose. Ein anderer Zweig der Familie vergab ebenfalls den Namen Waltheof, darunter an: Waltheof von Allerdale, der Sohn von Gospatric, Earl of Northumbria war; Waltheof von Inverkeithing und Dalmeny war ein Enkel von Waltheof von Allerdale. Ein anderer Nachkomme von Gospatric, Earl of Northumbria war Waltheof, Earl of Dunbar.

Im Jahr 1006 fiel Malcolm II. von Schottland in Northumbria ein und belagerte die neu gegründete bischöfliche Stadt Durham. Da zu dieser Zeit die Dänen Südengland verwüsteten, war König Æthelred nicht in der Lage, den Northumbrien Hilfe zu schicken. Ealdorman Waltheof war zu alt, um zu kämpfen und blieb in Bamburgh Castle. Ealdorman Ælfhelm von York unternahm ebenfalls nichts. Waltheofs Sohn Uhtred rief für seinen Vater eine Armee aus Bernicia und Yorkshire zusammen und führte sie gegen die Schotten. Das Ergebnis war ein entscheidender Sieg für Uhtred. Einheimische Frauen wuschen die abgetrennten Köpfe der besiegten Schotten und erhielten dafür jeweils eine Kuh. Die Köpfe wurden auf Pfähle an Durhams Mauern befestigt. Uhtred wurde von König Æthelred als Ealdorman von Bamburgh eingesetzt, obwohl sein Vater noch am Leben war. 
von Bernicia (Bamburgh), Ealdorman Waltheof (I41509)
 
50861 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wangen_(Adelsgeschlecht)

Wangen, auch Wanga, war der Name zweier Adelsgeschlechter aus der Grafschaft Tirol.
Das mit den Grafen von Eppan und den Herren von Tarasp verwandte edelfreie Geschlecht hatte seinen Stammsitz in Burgeis im oberen Vinschgau. Um 1170 verlegte Albero I. von Burgus seinen Wohnsitz auf die Burg auf dem Johanneskofel beim Dorf Wangen, nördlich von Bozen, nach dem er sich benannte.
 
von Wangen, Werentrud (I59916)
 
50862 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wattenwyl_(Patrizierfamilie)

Wattenwyl (Patrizierfamilie)

Die Wattenwyl waren ein regierendes Geschlecht in Bern (siehe: Patriziat von Bern). Sie beginnen ihre sichere Stammreihe mit Jacob von Wattenwyl, urkundlich 1356 bis 1395 Burger zu Thun. Sein Sohn Gerhart erwarb um 1400 das Burgerrecht zu Bern. Von 1410 bis zum Untergang 1798 war die Familie Mitglied des Großen Rates der Stadt und Republik Bern, auch während der Restauration 1813 bis 1831. Niklaus von Wattenwyl, Mitglied des Großen und Kleinen Rates und Venner von Pfistern zu Bern, erhielt am 10. Oktober 1453 einen kaiserlichen Wappenbrief.

Mitte des 18. Jahrhunderts adoptierte Friedrich von Wattenwiyl Johann Michael Langguth, der sich nun Johannes von Watteville nannte. Er heiratete im Jahr 1846 Henriette Benigna Justine, Tochter des Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Sie hinterließen vier in Herrnhut geborene Kinder: Johann Ludwig (1752–1784), Anna Dorothea Elisabeth (⚭ Hans Christian Alexander von Schweinitz), Marie Justine (⚭ Heinrich LV. Graf von Reuß) und Johann Christian (1766–1786).

Friedrichs älterer Bruder Nikolaus von Wattenwiyl war in Bern geboren und ebenda verheiratet mit der Tochter eines Mitglieds des Berner großen Rats, Marianne von Wyss. Sie hatten drei Kinder: Marianne, Friedrich Rudolph und Johann Rudolph.

Friedrich Rudolph (* 1. Januar 1738 in Montmirail; † 18. Januar 1811) war Mitglied der Direktion der evangelischen Brüderunität. Mit Elisabeth Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf († 11. Februar 1807) hatte er zwei Töchter, die in ihrem ersten bzw. neunten Jahr verstarben. Seine Frau vererbte ihm unter anderem durch ihr eigenes Erbe ihrer Schwestern Marie Agnes und Benigna Justina die Güter Trebus, Spreehammer, Niesky, Stannewisch, Oberrennersdorf, Groshennersdorf, Berthelsdorf und Pawlowitzke. Im August 1807 wurde er mit Groshennersdorf, Oberrennersdorf und Berthelsdorf belehnt. Alle diese Güter vererbte er per Testament an Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel.

Friedrich Rudolphs Bruder Johann Rudolph (* 22. Juli 1747 in Bern; † 6. August 1819 in Herrnhut) hatte mit Maria Perpetua Planta von Wildenberg (* 6. Mai 1752 in Chiavenna; † 14. Mai 1802 in Gnadenfeld) drei Töchter Marianne Elisabeth (⚭ Friedrich Ludwig von Tschirschky), Antoinette Theresie (⚭ Friedrich Christian von Schweinitz) und Sophie Henriette Perpetua (⚭ Ludwig Franz Ernst von Wrochem), und einen Sohn Friedrich, der im ersten Lebensjahr verstarb. 
von Wattenwyl, Junker Friedrich (I61332)
 
50863 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wattenwyl_(Patrizierfamilie)

Wattenwyl (Patrizierfamilie)

Die Wattenwyl waren ein regierendes Geschlecht in Bern (siehe: Patriziat von Bern). Sie beginnen ihre sichere Stammreihe mit Jacob von Wattenwyl, urkundlich 1356 bis 1395 Burger zu Thun. Sein Sohn Gerhart erwarb um 1400 das Burgerrecht zu Bern. Von 1410 bis zum Untergang 1798 war die Familie Mitglied des Großen Rates der Stadt und Republik Bern, auch während der Restauration 1813 bis 1831. Niklaus von Wattenwyl, Mitglied des Großen und Kleinen Rates und Venner von Pfistern zu Bern, erhielt am 10. Oktober 1453 einen kaiserlichen Wappenbrief.

Mitte des 18. Jahrhunderts adoptierte Friedrich von Wattenwiyl Johann Michael Langguth, der sich nun Johannes von Watteville nannte. Er heiratete im Jahr 1846 Henriette Benigna Justine, Tochter des Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Sie hinterließen vier in Herrnhut geborene Kinder: Johann Ludwig (1752–1784), Anna Dorothea Elisabeth (⚭ Hans Christian Alexander von Schweinitz), Marie Justine (⚭ Heinrich LV. Graf von Reuß) und Johann Christian (1766–1786).

Friedrichs älterer Bruder Nikolaus von Wattenwiyl war in Bern geboren und ebenda verheiratet mit der Tochter eines Mitglieds des Berner großen Rats, Marianne von Wyss. Sie hatten drei Kinder: Marianne, Friedrich Rudolph und Johann Rudolph.

Friedrich Rudolph (* 1. Januar 1738 in Montmirail; † 18. Januar 1811) war Mitglied der Direktion der evangelischen Brüderunität. Mit Elisabeth Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf († 11. Februar 1807) hatte er zwei Töchter, die in ihrem ersten bzw. neunten Jahr verstarben. Seine Frau vererbte ihm unter anderem durch ihr eigenes Erbe ihrer Schwestern Marie Agnes und Benigna Justina die Güter Trebus, Spreehammer, Niesky, Stannewisch, Oberrennersdorf, Groshennersdorf, Berthelsdorf und Pawlowitzke. Im August 1807 wurde er mit Groshennersdorf, Oberrennersdorf und Berthelsdorf belehnt. Alle diese Güter vererbte er per Testament an Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel.

Friedrich Rudolphs Bruder Johann Rudolph (* 22. Juli 1747 in Bern; † 6. August 1819 in Herrnhut) hatte mit Maria Perpetua Planta von Wildenberg (* 6. Mai 1752 in Chiavenna; † 14. Mai 1802 in Gnadenfeld) drei Töchter Marianne Elisabeth (⚭ Friedrich Ludwig von Tschirschky), Antoinette Theresie (⚭ Friedrich Christian von Schweinitz) und Sophie Henriette Perpetua (⚭ Ludwig Franz Ernst von Wrochem), und einen Sohn Friedrich, der im ersten Lebensjahr verstarb. 
von Wattenwyl, Katharina (I61329)
 
50864 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wattenwyl_(Patrizierfamilie)

Wattenwyl (Patrizierfamilie)

Die Wattenwyl waren ein regierendes Geschlecht in Bern (siehe: Patriziat von Bern). Sie beginnen ihre sichere Stammreihe mit Jacob von Wattenwyl, urkundlich 1356 bis 1395 Burger zu Thun. Sein Sohn Gerhart erwarb um 1400 das Burgerrecht zu Bern. Von 1410 bis zum Untergang 1798 war die Familie Mitglied des Großen Rates der Stadt und Republik Bern, auch während der Restauration 1813 bis 1831. Niklaus von Wattenwyl, Mitglied des Großen und Kleinen Rates und Venner von Pfistern zu Bern, erhielt am 10. Oktober 1453 einen kaiserlichen Wappenbrief.

Mitte des 18. Jahrhunderts adoptierte Friedrich von Wattenwiyl Johann Michael Langguth, der sich nun Johannes von Watteville nannte. Er heiratete im Jahr 1846 Henriette Benigna Justine, Tochter des Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Sie hinterließen vier in Herrnhut geborene Kinder: Johann Ludwig (1752–1784), Anna Dorothea Elisabeth (⚭ Hans Christian Alexander von Schweinitz), Marie Justine (⚭ Heinrich LV. Graf von Reuß) und Johann Christian (1766–1786).

Friedrichs älterer Bruder Nikolaus von Wattenwiyl war in Bern geboren und ebenda verheiratet mit der Tochter eines Mitglieds des Berner großen Rats, Marianne von Wyss. Sie hatten drei Kinder: Marianne, Friedrich Rudolph und Johann Rudolph.

Friedrich Rudolph (* 1. Januar 1738 in Montmirail; † 18. Januar 1811) war Mitglied der Direktion der evangelischen Brüderunität. Mit Elisabeth Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf († 11. Februar 1807) hatte er zwei Töchter, die in ihrem ersten bzw. neunten Jahr verstarben. Seine Frau vererbte ihm unter anderem durch ihr eigenes Erbe ihrer Schwestern Marie Agnes und Benigna Justina die Güter Trebus, Spreehammer, Niesky, Stannewisch, Oberrennersdorf, Groshennersdorf, Berthelsdorf und Pawlowitzke. Im August 1807 wurde er mit Groshennersdorf, Oberrennersdorf und Berthelsdorf belehnt. Alle diese Güter vererbte er per Testament an Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel.

Friedrich Rudolphs Bruder Johann Rudolph (* 22. Juli 1747 in Bern; † 6. August 1819 in Herrnhut) hatte mit Maria Perpetua Planta von Wildenberg (* 6. Mai 1752 in Chiavenna; † 14. Mai 1802 in Gnadenfeld) drei Töchter Marianne Elisabeth (⚭ Friedrich Ludwig von Tschirschky), Antoinette Theresie (⚭ Friedrich Christian von Schweinitz) und Sophie Henriette Perpetua (⚭ Ludwig Franz Ernst von Wrochem), und einen Sohn Friedrich, der im ersten Lebensjahr verstarb. 
von Wattenwyl, Johann (I57927)
 
50865 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wattenwyl_(Patrizierfamilie)

Wattenwyl (Patrizierfamilie)

Die Wattenwyl waren ein regierendes Geschlecht in Bern (siehe: Patriziat von Bern). Sie beginnen ihre sichere Stammreihe mit Jacob von Wattenwyl, urkundlich 1356 bis 1395 Burger zu Thun. Sein Sohn Gerhart erwarb um 1400 das Burgerrecht zu Bern. Von 1410 bis zum Untergang 1798 war die Familie Mitglied des Großen Rates der Stadt und Republik Bern, auch während der Restauration 1813 bis 1831. Niklaus von Wattenwyl, Mitglied des Großen und Kleinen Rates und Venner von Pfistern zu Bern, erhielt am 10. Oktober 1453 einen kaiserlichen Wappenbrief.

Mitte des 18. Jahrhunderts adoptierte Friedrich von Wattenwiyl Johann Michael Langguth, der sich nun Johannes von Watteville nannte. Er heiratete im Jahr 1846 Henriette Benigna Justine, Tochter des Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Sie hinterließen vier in Herrnhut geborene Kinder: Johann Ludwig (1752–1784), Anna Dorothea Elisabeth (⚭ Hans Christian Alexander von Schweinitz), Marie Justine (⚭ Heinrich LV. Graf von Reuß) und Johann Christian (1766–1786).

Friedrichs älterer Bruder Nikolaus von Wattenwiyl war in Bern geboren und ebenda verheiratet mit der Tochter eines Mitglieds des Berner großen Rats, Marianne von Wyss. Sie hatten drei Kinder: Marianne, Friedrich Rudolph und Johann Rudolph.

Friedrich Rudolph (* 1. Januar 1738 in Montmirail; † 18. Januar 1811) war Mitglied der Direktion der evangelischen Brüderunität. Mit Elisabeth Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf († 11. Februar 1807) hatte er zwei Töchter, die in ihrem ersten bzw. neunten Jahr verstarben. Seine Frau vererbte ihm unter anderem durch ihr eigenes Erbe ihrer Schwestern Marie Agnes und Benigna Justina die Güter Trebus, Spreehammer, Niesky, Stannewisch, Oberrennersdorf, Groshennersdorf, Berthelsdorf und Pawlowitzke. Im August 1807 wurde er mit Groshennersdorf, Oberrennersdorf und Berthelsdorf belehnt. Alle diese Güter vererbte er per Testament an Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel.

Friedrich Rudolphs Bruder Johann Rudolph (* 22. Juli 1747 in Bern; † 6. August 1819 in Herrnhut) hatte mit Maria Perpetua Planta von Wildenberg (* 6. Mai 1752 in Chiavenna; † 14. Mai 1802 in Gnadenfeld) drei Töchter Marianne Elisabeth (⚭ Friedrich Ludwig von Tschirschky), Antoinette Theresie (⚭ Friedrich Christian von Schweinitz) und Sophie Henriette Perpetua (⚭ Ludwig Franz Ernst von Wrochem), und einen Sohn Friedrich, der im ersten Lebensjahr verstarb. 
von Wattenwyl, Nikolaus (I58898)
 
50866 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wattenwyl_(Patrizierfamilie)

Wattenwyl (Patrizierfamilie)

Die Wattenwyl waren ein regierendes Geschlecht in Bern (siehe: Patriziat von Bern). Sie beginnen ihre sichere Stammreihe mit Jacob von Wattenwyl, urkundlich 1356 bis 1395 Burger zu Thun. Sein Sohn Gerhart erwarb um 1400 das Burgerrecht zu Bern. Von 1410 bis zum Untergang 1798 war die Familie Mitglied des Großen Rates der Stadt und Republik Bern, auch während der Restauration 1813 bis 1831. Niklaus von Wattenwyl, Mitglied des Großen und Kleinen Rates und Venner von Pfistern zu Bern, erhielt am 10. Oktober 1453 einen kaiserlichen Wappenbrief.

Mitte des 18. Jahrhunderts adoptierte Friedrich von Wattenwiyl Johann Michael Langguth, der sich nun Johannes von Watteville nannte. Er heiratete im Jahr 1846 Henriette Benigna Justine, Tochter des Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Sie hinterließen vier in Herrnhut geborene Kinder: Johann Ludwig (1752–1784), Anna Dorothea Elisabeth (⚭ Hans Christian Alexander von Schweinitz), Marie Justine (⚭ Heinrich LV. Graf von Reuß) und Johann Christian (1766–1786).

Friedrichs älterer Bruder Nikolaus von Wattenwiyl war in Bern geboren und ebenda verheiratet mit der Tochter eines Mitglieds des Berner großen Rats, Marianne von Wyss. Sie hatten drei Kinder: Marianne, Friedrich Rudolph und Johann Rudolph.

Friedrich Rudolph (* 1. Januar 1738 in Montmirail; † 18. Januar 1811) war Mitglied der Direktion der evangelischen Brüderunität. Mit Elisabeth Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf († 11. Februar 1807) hatte er zwei Töchter, die in ihrem ersten bzw. neunten Jahr verstarben. Seine Frau vererbte ihm unter anderem durch ihr eigenes Erbe ihrer Schwestern Marie Agnes und Benigna Justina die Güter Trebus, Spreehammer, Niesky, Stannewisch, Oberrennersdorf, Groshennersdorf, Berthelsdorf und Pawlowitzke. Im August 1807 wurde er mit Groshennersdorf, Oberrennersdorf und Berthelsdorf belehnt. Alle diese Güter vererbte er per Testament an Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel.

Friedrich Rudolphs Bruder Johann Rudolph (* 22. Juli 1747 in Bern; † 6. August 1819 in Herrnhut) hatte mit Maria Perpetua Planta von Wildenberg (* 6. Mai 1752 in Chiavenna; † 14. Mai 1802 in Gnadenfeld) drei Töchter Marianne Elisabeth (⚭ Friedrich Ludwig von Tschirschky), Antoinette Theresie (⚭ Friedrich Christian von Schweinitz) und Sophie Henriette Perpetua (⚭ Ludwig Franz Ernst von Wrochem), und einen Sohn Friedrich, der im ersten Lebensjahr verstarb. 
von Wattenwyl, Katharina (I61326)
 
50867 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Katharina II. (I57801)
 
50868 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Peter (I57816)
 
50869 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Rudolf III. (I57818)
 
50870 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Rudolf II. (I57820)
 
50871 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Werner (I57821)
 
50872 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg.
 
von Weissenburg, Rudolf IV. (I57823)
 
50873 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Weissenburg_(Schweizer_Adelsgeschlecht)

Weissenburg (Schweizer Adelsgeschlecht)

Mit Wilhelm, Ulrich, und Rudolf de Albocastro wird die Familie 1175 erstmals, im Gefolge der Herzöge von Zähringen erwähnt. Um diese Zeit ist ihnen aber noch kein Grundbesitz zuzuordnen. Die Weissenburger kamen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit den Herzögen von Zähringen ins Berner Oberland.

Aufgrund des Grundbesitzes, den die Familie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts im Simmental erwarb, lässt sich vermuten, dass die Familie die Freiherren von Erlenbach beerbten. Diese Rodungsadeligen waren wohl die ersten Pioniere, die das Niedersimmental urbar gemacht hatten und davon Besitz ergriffen. Die Freiherren von Erlenbach sind aber schlecht als Familie zu identifizieren und eine klare Stammfolge fehlt. Der Name von Erlenbach wurde daher stets vom jeweiligen Besitzer der Herrschaft Erlenbach geführt. So lebten Zweige der Familien von Raron, von Strättligen und wahrscheinlich auch von Weissenburg unter dem Namen von Erlenbach.

Ob die Schlacht bei Grindelwald 1191 ausschlaggebend für den Machtzuwachs der Weissenburger, aber auch für viele andere zähringertreuen Geschlechter wie die Freiherren von Strättligen oder die Freiherren von Eschenbach ist, ist nicht klar.

Aufstieg
Um 1270 werden Besitztümer der Weissenburger in Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental, Därstetten, Diemtigen und Wimmis fassbar. Zudem wird die Burg Weissenburg als Stammsitz der Weissenburger 1278 erstmals erwähnt. Sie wurde in dieser Zeit anstelle einer älteren Holzburg gebaut. Der massive Rundturm verweist auf savoyischen Einfluss über die Grafen von Greyerz.

Wie die Weissenburger zu diesen grossen Besitztümer kamen, ist nicht bekannt. Ob sie sie kauften, ob sie geschickte Heiratspolitik betrieben haben oder ob sie die Ländereien im Interregnum mit Gewalt an sich gerissen hatten, sind einige Möglichkeiten.

1268 erwarben die Freiherren die ganze Herrschaft Wimmis, bauten die Burg zu einem Bollwerk aus und erweiterten das Burgstädtchen am Fuss des Burgberges. 1260 war die Herrschaft Wimmis noch in den Händen der Freiherren von Strättligen, die wie die Weissenburger mit den Herzögen von Zähringen ins Oberland kamen. Ob sich diese beiden Geschlechter im Kampf um die Vorherrschaft im Niedersimmental in die Quere kamen, ist nicht bekannt. Jedenfalls lösen die Freiherren von Weissenburg mit dem Erwerb von Wimmis die Freiherren von Strättligen als mächtigste Herren im Niedersimmental ab.

Die Weissenburger wandten sich den ebenfalls im Interregnum grossgewordenen Grafen von Habsburg zu. Durch die Heirat Rudolfs III. von Weissenburg mit der Tochter des Konrad von Wädenswil kamen die Herrschaft Rothenfluh und die Herrschaft Balm mit den Burgen Rothenfluh (Balm) und Weissenau in den Besitz der Weissenburger. Für seine Dienste bei König Heinrich VII. erhielt Peter von Weissenburg die Pfandschaft über das Reichsland Hasli. Weil sich die Freiherren 1303 wegen Landfriedensbruch bei den Habsburgern in Ungnade stellten, verloren sie ihre Burgen Weissenau und Rothenfluh. Sie beteiligten sich nun vermehrt an Aktionen der Habsburger. So unterstützten sie im Morgartenkrieg 1315 den erfolglosen Angriff von Westen her über den Brünig auf Unterwalden und waren bei der Belagerung der Stadt Solothurn 1318 anwesend. Dadurch konnten sie ihren Ruf bei den Habsburgern wiedergutmachen und erhielten 1316 die Burgen Unspunnen und Oberhofen und 1318 die Burg Weissenau und das Städtchen Unterseen als Pfand. 1325 gründeten die Weissenburger die Burg Blankenburg, in der sich die Herren von Blankenburg, illegitime Nachfahren der Familie von Weissenburg, niederliessen.

Abstieg
Durch ihre Zuneigung zu den Habsburgern verfeindeten sich die Weissenburger mit der Stadt Bern. Sie nahmen an militärischen Aktionen gegen Bern (Schlacht am Dornbühl, Gümmenenkrieg) und ihre Verbündeten den Waldstätten 1315 und Solothurn 1318 teil. Bern belagerte in dieser Fehde die Stadt Wimmis neun Mal. Dadurch gerieten die Weissenburger in grössere Schuldennot. Die letzten Weissenburger Rudolf IV. und sein Bruder Johann II. traten 1334 ins Berner Burgerrecht. 1337 wurde auch ihr Onkel Johann I. ins Berner Burgerrecht gezwungen und die Ländereien der Freiherren unter Berns Hoheit gestellt. Johann II., der letzte überlebende Weissenburger, kämpfte 1339 mit 300 Soldaten in der Schlacht bei Laupen auf der Seite Berns. Er konnte seine Schulden abzahlen und kam durch Lehen von Bern wieder in der Besitz der ehemaligen Stammesherrschaft. Er starb 1368 kinderlos und mit ihm das Geschlecht der Freiherren von Weissenburg. 
von Weissenburg, Johann II. (I57822)
 
50874 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Werdenberg_(Adelsgeschlecht)

Grafen von Werdenberg-Heiligenberg

Der Heiligenberger Zweig war der ältere Zweig der Werdenberger und besaß im Kern die Grafschaft Werdenberg, bestehend aus den heutigen schweizerischen Gemeinden Buchs und Grabs sowie dem oberen Thurtal bei Wildhaus. Auf der rechten Seite des Rheins gehörten ihnen die Herrschaften Schellenberg, Bludenz mit dem Montafon, der Hof Lustenau sowie in Graubünden die Vogtei über das Kloster Disentis.

Der Stammvater der Linie, Hugo I. († 1280), war eng mit Rudolf von Habsburg verbunden und konnte so 1274 die Landvogtei über Oberschwaben und Churwalden sowie 1277 die Grafschaft Heiligenberg erwerben. Graf Hugo III. fügte dem Besitz noch Burg und Stadt Rheineck, Hohentrins mit Tamins, Reichenau sowie durch seine Heirat mit Anna von Wildenberg die Herrschaften Freudenberg und Greifenstein hinzu. Die Werdenberger wurden als Nachfolger der Wildenberger auch Klostervögte des Reichsklosters Pfäfers mit der Vogtsburg Wartenstein.

Albrecht I. war 1327 Reichslandvogt um den Bodensee, 1331 auch der Länder Uri, Schwyz und Unterwalden. Er fügte dem Besitz die Reichsvogtei über Altstätten und das Rheintal und Wartau hinzu. Albrecht I. war in eine Fehde mit Graf Rudolf III. von Montfort-Feldkirch verwickelt, die den Niedergang des Geschlechts einläutete und den Habsburgern ermöglichte, im Vorarlberg Fuß zu fassen.

Die vier Enkel Albrechts I. teilten sich 1377/78 und 1387 das Erbe und begründeten vier Nebenlinien.

Nebenlinie Werdenberg
Hugo IV. erhielt Werdenberg und das obere Thurtal; diese Linie erlosch ca. 1390. Das Erbe ging an Heinrich III.

Nebenlinie Rheineck
Heinrich III. erhielt Rheineck, die Vogtei Rheintal, Hohentrins und die Vogtei über Disentis; der Sohn Heinrichs III., Rudolf II. wurde um 1395 in eine größere Auseinandersetzung um das Erbe der von Hugo IV. begründeten Seitenlinie hineingezogen, während der er praktisch seinen gesamten Besitz an Habsburg verlor. Er kämpfte deshalb in der Schlacht am Stoss an der Seite der Appenzeller. Sein Bruder gewann nach der Ächtung Friedrichs IV. von Habsburg-Tirol Heiligenberg.

Nebenlinie Bludenz
Graf Hugo I. war der erste Bludenzer Stadtherr. Zwischen 1222 und 1245 ließen die Grafen die Burg Bludenz erbauen. Albrecht III. erhielt zu Bludenz auch das Montafon; diese Linie erlosch im Mannesstamm mit seinem Tod im Jahr 1420. Den Besitz hatte Albrecht vor seinem Tod 1394 an die Habsburger verkauft. 1491 wurde die Burg durch einen Brand zerstört.

Nebenlinie Heiligenberg
Albrecht IV., der Heiligenberg, Wartau und Freudenberg erhalten hatte, blieb kinderlos. Er kämpfte 1395 an der Seite seines Neffen und Erben Rudolf II. und wurde in die Niederlage mit hineingezogen. Nachdem er Wartau und Freudenberg verloren hatte, enterbte er Rudolf II., weil dieser mit den Appenzellern paktiert hatte. 1413 verkaufte er Heiligenberg an die Habsburger.

Als letzter Vertreter der Grafen von Werdenberg-Heiligenberg verstarb 1428 Hugo V. aus der Nebenlinie Rheineck, dem nur das Reichslehen Heiligenberg als Besitz geblieben war. Durch die Ehe der Gräfin Anna von Werdenberg-Heiligenberg mit Graf Friedrich II. von Fürstenberg kam Heiligenberg 1535 an die Fürstenberger, die es bis heute besitzen. 
von Werdenberg-Heiligenberg, Margareta (I58440)
 
50875 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Werdenberg_(Adelsgeschlecht)#Grafen_von_Werdenberg-Sargans

Nebenlinie Sargans-Vaz
Rudolf IV. († ca. 1361) erhielt die Grafschaft Sargans, die Vogtei Pfäfers und das habsburgische Pfand über die Grafschaft Laax. 1338 erbte er über seine Frau Ursula von Vaz das obere und das mittlere Domleschg, die Grafschaft Schams mit Rheinwald, die Täler Safien und Schanfigg sowie Obervaz mit Stürvis und Mutten. Sein Sohn, Johann I., war am Krieg der Habsburger gegen Glarus beteiligt und wurde durch den Erbfolgekrieg um die Nebenlinie Werdenberg-Heiligenberg-Rheineck 1395 finanziell ruiniert, so dass er 1396 Sargans an Habsburg verpfänden musste. Erst sein Sohn Heinrich II. (ca. † 1447) löste 1436 das Pfand wieder aus, musste jedoch Nidberg und Walenstadt den Habsburgern überlassen. Graf Georg erbte von seiner Frau, Anna von Rhäzüns, 1459 umfangreiche Besitzungen der Freiherren von Rhäzüns in Graubünden, musste jedoch in einem Erbstreit mit den Grafen von Zollern die Herrschaft Rhäzüns wieder abgeben. Da er kinderlos blieb, verkaufte er zwischen 1463 und 1483 alle seine Besitzungen, zuletzt 1483 die Grafschaft Sargans an die Eidgenossen. Er verstarb in Reichsacht als letzter seiner Linie 1504 bei Weesen.

Mehr unter dem Link oben.. 
von Werdenberg-Sargans, Rudolf III. (I12204)
 
50876 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_I._(Battenberg_und_Wittgenstein)

Werner I. (Battenberg und Wittgenstein)

Werners Abstammung ist unsicher.

Der Historiker Günther Wrede stellte in seiner 1927 verfassten Dissertation Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein[2] die These auf, dass Werner wohl mit den Edelherren von Grafschaft verwandt war. Der in den Jahren 1101 bis 1107 erwähnte Graf Tiemo (oder Thiemo, Dithmar) im oberen Lahngau (an der oberen Lahn und Eder) sei der wahrscheinliche Ahnherr der Grafen von Battenberg und von Wittgenstein. Tiemos Ahnen sollen nach dieser These noch vor 1100 als Vögte des 1072 von Erzbischof Anno II. von Köln gegründeten Benediktinerklosters Grafschaft in das Gebiet zwischen der oberen Lahn und der oberen Eder gekommen sein. Wrede nimmt eine Burggründung oberhalb von Laasphe um diese Zeit an, für die es keine Belege gibt. Tiemos Mutter Chuniza stammte vermutlich aus dem Geschlecht der Gisonen, und Erzbischof Anno II. kaufte das Gelände, auf dem er das Kloster Grafschaft anlegen ließ, von Chuniza und Tiemo.

Helfrich Bernhard Wenck betrachtete die Battenberger daher auch als einen Zweig der Gisonen.

Die Abstammung Werners I. von den Edelherren von Grafschaft wurde bereits von Ulrich Lennarz und neuerdings auch von Dieter Pfau aus namenskundlichen Überlegungen in Frage gestellt. Beide sehen Graf Werner I. eher in Verbindung mit den Herren (nicht „Grafen“) von Naumburg sowie den Grafen von Reichenbach/Ziegenhain.

Leben
In der Urkunde von 1174 ist Werner einer der Zeugen eines Friedensschlusses zwischen Heinrich Raspe III., dem Ludowinger-Regenten in deren hessischen Landesteilen, und Graf Engelbert von Berg und der Belehnung des Letzteren durch Heinrich Raspe mit der Burg Windeck. 1180 war Werner einer der Zeugen, die Kaiser Friedrich Barbarossas sog. Gelnhäuser Urkunde mit unterzeichneten, mit der Heinrich der Löwe mit der Oberacht belegt und seiner Herzogtümer verlustig ging.

Werner nahm am Kreuzzug Heinrichs VI. (1197/98) teil und schenkte nach seiner Rückkehr dem Johanniter-Orden Land in Wiesenfeld südwestlich von Frankenberg, auf dem dann das Johanniterhaus Wiesenfeld gegründet wurde.

Im Jahre 1190 schloss er einen Vertrag mit dem Erzbischof von Mainz, Konrad I. von Wittelsbach, demgemäß er dem Erzstift gegen eine Geldzahlung die Burg Wittgenstein aufzutragen versprach und sie von diesem als Lehen zurückerhalten sollte. Der Erzbischof blieb jedoch einen Teil der Zahlung schuldig, sodass der Vertrag nicht in Kraft trat und Werner sich schon nach einigen Jahren wieder aus der damit verbundenen Abhängigkeit befreien konnte. Erst in einem Vertrag mit Werners Söhnen Werner II., Widekind und Hermann vom 2. September 1223 gelang es dem neuen Erzbischof Siegfried II., die Auftragung der Burg Wittgenstein an das Erzstift zu erlangen und sie ihnen zu Lehen zu geben. Schon 1213 musste Werner mainzische Güter in Münchhausen, die der ehemaligen Abtei Amöneburg gehörten, an Erzbischof Siegfried II. zurückgeben und Verzicht leisten.

Werner I. von Battenberg und Wittgenstein regierte bis 1215 und starb wohl in diesem Jahr. 
von Battenberg & Wittgenstein, Graf Werner (I62563)
 
50877 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wessenberg_(Adelsgeschlecht)

Die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Wessenberg geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1029 zurück. Darin tritt ein Freiherr Hermann von Wessenberg als Zeuge eines Lehensbriefs der Äbtissin Berchta des Damenstifts Säckingen auf. Der von Aegidius Tschudi ins Deutsch übersetzte Lehensrevers endet wörtlich: „... hab ich min Insigel an diesen Brieff geton / der geben ist am 29. Tag Merzen / geschehen im Kloster zu Seckingen Anno Domini 1029 in der 12. Zinszal / als Pabst Johann der XX. die Apostolisch Kilch regiert / und Keiser Cunrat richsnet / Warmannus (Warmann von Dillingen) Bischoff zu Costenz und Ernst Durchlüchtiger Herzog in Alamannien was; Zügen so zugegen gewäsen: Herman von Wessenberg Fryherr / Rudolff von Bilstein, Arnold von Mandach Edelknecht, und Berchtold / der Pfarrer zu Louffenberg und ander vil.“ Über ihre Herkunft ist darin nichts weiter belegt. Möglich ist, dass sich die Herren von Wessenberg vom Ministerialadel des Damenstifts Säckingen in den Freiherrenstand emporarbeiten konnten und sich im Laufe der Zeit Besitzungen und Rechte, die ursprünglich zum Stift gehörten, aneignen konnte. Diese Annahme stützt sich mehrheitlich auf die ursprünglichen Besitzungen der Herren von Wessenberg, die größtenteils mit den Besitzungen des Damenstifts einhergehen.

Stammsitz
Die namengebende Burg Wessenberg lag auf dem Wessenberg zwischen Mandach und Hottwil in heutigen Kanton Aargau. Von dieser Burg ist heute nichts mehr vorhanden. Zu ihrem Besitz zählte auch die Burg im Leimental.

Geschichte
Besitzungen und Rechte hatten die Herren von Wessenberg vor allem im heutigen Kanton Aargau und zwar in den Ortschaften Mandach, Hottwil, Etzwil, Villigen, Bötzberg und Leuggern. Auch in der benachbarten Grafschaft Hauenstein scheinen die Herren von Wessenberg zumindest zeitweise Besitzungen gehabt haben, wie aus dem habsburgisch-österreichischen Pfandrodel aus der Zeit zwischen 1282 und 1300 hervorgeht. Dort wird erwähnt, dass zu jener Zeit ein Hartmann von Wessenberg das Pfand über Birkingen (Berchingen) und Rotzel (Rotzal) innehatte. Nachfahren dieses Geschlechts leben noch heute in Österreich. 
von Wessenberg, Ritter Pantaleon der Ältere (I58418)
 
50878 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wessenberg_(Adelsgeschlecht)

Die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Wessenberg geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1029 zurück. Darin tritt ein Freiherr Hermann von Wessenberg als Zeuge eines Lehensbriefs der Äbtissin Berchta des Damenstifts Säckingen auf. Der von Aegidius Tschudi ins Deutsch übersetzte Lehensrevers endet wörtlich: „... hab ich min Insigel an diesen Brieff geton / der geben ist am 29. Tag Merzen / geschehen im Kloster zu Seckingen Anno Domini 1029 in der 12. Zinszal / als Pabst Johann der XX. die Apostolisch Kilch regiert / und Keiser Cunrat richsnet / Warmannus (Warmann von Dillingen) Bischoff zu Costenz und Ernst Durchlüchtiger Herzog in Alamannien was; Zügen so zugegen gewäsen: Herman von Wessenberg Fryherr / Rudolff von Bilstein, Arnold von Mandach Edelknecht, und Berchtold / der Pfarrer zu Louffenberg und ander vil.“ Über ihre Herkunft ist darin nichts weiter belegt. Möglich ist, dass sich die Herren von Wessenberg vom Ministerialadel des Damenstifts Säckingen in den Freiherrenstand emporarbeiten konnten und sich im Laufe der Zeit Besitzungen und Rechte, die ursprünglich zum Stift gehörten, aneignen konnte. Diese Annahme stützt sich mehrheitlich auf die ursprünglichen Besitzungen der Herren von Wessenberg, die größtenteils mit den Besitzungen des Damenstifts einhergehen.

Stammsitz
Die namengebende Burg Wessenberg lag auf dem Wessenberg zwischen Mandach und Hottwil in heutigen Kanton Aargau. Von dieser Burg ist heute nichts mehr vorhanden. Zu ihrem Besitz zählte auch die Burg im Leimental.

Geschichte
Besitzungen und Rechte hatten die Herren von Wessenberg vor allem im heutigen Kanton Aargau und zwar in den Ortschaften Mandach, Hottwil, Etzwil, Villigen, Bötzberg und Leuggern. Auch in der benachbarten Grafschaft Hauenstein scheinen die Herren von Wessenberg zumindest zeitweise Besitzungen gehabt haben, wie aus dem habsburgisch-österreichischen Pfandrodel aus der Zeit zwischen 1282 und 1300 hervorgeht. Dort wird erwähnt, dass zu jener Zeit ein Hartmann von Wessenberg das Pfand über Birkingen (Berchingen) und Rotzel (Rotzal) innehatte. Nachfahren dieses Geschlechts leben noch heute in Österreich. 
von Wessenberg, Ritter Hugo (I58429)
 
50879 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wessenberg_(Adelsgeschlecht)

Die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Wessenberg geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1029 zurück. Darin tritt ein Freiherr Hermann von Wessenberg als Zeuge eines Lehensbriefs der Äbtissin Berchta des Damenstifts Säckingen auf. Der von Aegidius Tschudi ins Deutsch übersetzte Lehensrevers endet wörtlich: „... hab ich min Insigel an diesen Brieff geton / der geben ist am 29. Tag Merzen / geschehen im Kloster zu Seckingen Anno Domini 1029 in der 12. Zinszal / als Pabst Johann der XX. die Apostolisch Kilch regiert / und Keiser Cunrat richsnet / Warmannus (Warmann von Dillingen) Bischoff zu Costenz und Ernst Durchlüchtiger Herzog in Alamannien was; Zügen so zugegen gewäsen: Herman von Wessenberg Fryherr / Rudolff von Bilstein, Arnold von Mandach Edelknecht, und Berchtold / der Pfarrer zu Louffenberg und ander vil.“ Über ihre Herkunft ist darin nichts weiter belegt. Möglich ist, dass sich die Herren von Wessenberg vom Ministerialadel des Damenstifts Säckingen in den Freiherrenstand emporarbeiten konnten und sich im Laufe der Zeit Besitzungen und Rechte, die ursprünglich zum Stift gehörten, aneignen konnte. Diese Annahme stützt sich mehrheitlich auf die ursprünglichen Besitzungen der Herren von Wessenberg, die größtenteils mit den Besitzungen des Damenstifts einhergehen.

Stammsitz
Die namengebende Burg Wessenberg lag auf dem Wessenberg zwischen Mandach und Hottwil in heutigen Kanton Aargau. Von dieser Burg ist heute nichts mehr vorhanden. Zu ihrem Besitz zählte auch die Burg im Leimental.

Geschichte
Besitzungen und Rechte hatten die Herren von Wessenberg vor allem im heutigen Kanton Aargau und zwar in den Ortschaften Mandach, Hottwil, Etzwil, Villigen, Bötzberg und Leuggern. Auch in der benachbarten Grafschaft Hauenstein scheinen die Herren von Wessenberg zumindest zeitweise Besitzungen gehabt haben, wie aus dem habsburgisch-österreichischen Pfandrodel aus der Zeit zwischen 1282 und 1300 hervorgeht. Dort wird erwähnt, dass zu jener Zeit ein Hartmann von Wessenberg das Pfand über Birkingen (Berchingen) und Rotzel (Rotzal) innehatte. Nachfahren dieses Geschlechts leben noch heute in Österreich. 
von Wessenberg, Hartmann (I58431)
 
50880 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wessenberg_(Adelsgeschlecht)

Die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Wessenberg geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1029 zurück. Darin tritt ein Freiherr Hermann von Wessenberg als Zeuge eines Lehensbriefs der Äbtissin Berchta des Damenstifts Säckingen auf. Der von Aegidius Tschudi ins Deutsch übersetzte Lehensrevers endet wörtlich: „... hab ich min Insigel an diesen Brieff geton / der geben ist am 29. Tag Merzen / geschehen im Kloster zu Seckingen Anno Domini 1029 in der 12. Zinszal / als Pabst Johann der XX. die Apostolisch Kilch regiert / und Keiser Cunrat richsnet / Warmannus (Warmann von Dillingen) Bischoff zu Costenz und Ernst Durchlüchtiger Herzog in Alamannien was; Zügen so zugegen gewäsen: Herman von Wessenberg Fryherr / Rudolff von Bilstein, Arnold von Mandach Edelknecht, und Berchtold / der Pfarrer zu Louffenberg und ander vil.“ Über ihre Herkunft ist darin nichts weiter belegt. Möglich ist, dass sich die Herren von Wessenberg vom Ministerialadel des Damenstifts Säckingen in den Freiherrenstand emporarbeiten konnten und sich im Laufe der Zeit Besitzungen und Rechte, die ursprünglich zum Stift gehörten, aneignen konnte. Diese Annahme stützt sich mehrheitlich auf die ursprünglichen Besitzungen der Herren von Wessenberg, die größtenteils mit den Besitzungen des Damenstifts einhergehen.

Stammsitz
Die namengebende Burg Wessenberg lag auf dem Wessenberg zwischen Mandach und Hottwil in heutigen Kanton Aargau. Von dieser Burg ist heute nichts mehr vorhanden. Zu ihrem Besitz zählte auch die Burg im Leimental.

Geschichte
Besitzungen und Rechte hatten die Herren von Wessenberg vor allem im heutigen Kanton Aargau und zwar in den Ortschaften Mandach, Hottwil, Etzwil, Villigen, Bötzberg und Leuggern. Auch in der benachbarten Grafschaft Hauenstein scheinen die Herren von Wessenberg zumindest zeitweise Besitzungen gehabt haben, wie aus dem habsburgisch-österreichischen Pfandrodel aus der Zeit zwischen 1282 und 1300 hervorgeht. Dort wird erwähnt, dass zu jener Zeit ein Hartmann von Wessenberg das Pfand über Birkingen (Berchingen) und Rotzel (Rotzal) innehatte. Nachfahren dieses Geschlechts leben noch heute in Österreich. 
von Wessenberg, Freiherr Jakob (I58433)
 
50881 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Widekind_I._(Schwalenberg)

Widekind stammte aus der einflussreichen Familie der Grafen von Schwalenberg, die erstmals 1031 mit einem Grafen Widekind im Wetigau als Lehensmann der Billunger erschien, ohne dass eine genaue genealogische Folge zurück bis Herzog Widukind nachweisbar ist. Sein Vater war Heinrich oder Hermann I. von Schwalenberg. Sein Bruder war Graf Volkwin I. († ca. 1110). Der Paderborner Bischof Bernhard I. von Oesede (1127–1160) war wohl sein Cousin oder Schwager. Stammburg der Grafen des Wetigaus war die Burg Oldenburg bei Marienmünster.

Leben
Widekind wird in einer Urkunde, die sich auf die Zeit zwischen 1115 und 1119 datieren lässt, als Gerichtsherr in Linden im Marstemgau genannt. In dieser Zeit nahm er in Gegenwart von Zeugen, darunter Herzog Lothar III., Schenkungen an das Bistum Minden vor, die Vorwerke und Eigenhörige in den heute nicht mehr nachweisbaren Dörfern Liusen, Batmere und Wallenthorpe betrafen. Allerdings hatten die Grafen von Schwalenberg die Gerichtsbarkeit schon seit 954 in dem Ort inne.

Widekind war Graf im Tilithigau (Raum Pyrmont-Sternberg), Wetigau (Raum Schwalenberg) und Marstemgau (Raum Hannover) und Vogt von Barsinghausen. Den Marstemgau gab er 1124 wohl zugunsten der bedeutenden Stiftsvogtei Paderborn auf. Er besaß viele Lehen, Allodien und gräfliche Rechte in diesen Gauen, im Sauerland und im Alme- und Diemelgebiet und war Lehnsherr der Herren von Homburg und Gehrden. Außerdem war er Vogt der Klöster Abdinghof, Möllenbeck, Herford und Korbach sowie (1116) Vizevogt von Corvey unter den Grafen von Northeim. Besonders die Vogteien bildeten die Grundlage der Territorialisierung der Herrschaft seines Hauses. Seine Gattin brachte als Mitgift die alte Itterburg bei Thalitter in die Ehe. Widukind erbte dadurch von seinem Schwiegervater auch Grafenrechte im Ittergau und die Vogtei über das von Bischof Meinwerk 1036 gegründete Stift Busdorf in Paderborn. Als Vogt war er in viele Streitigkeiten mit Geistlichen verwickelt, denen seine Amtsführung zu einseitig auf eigenen Machtausbau ausgerichtet war.

1123 trat er als Hochvogt von Paderborn in Erscheinung, als Nachfolger der Grafen von Arnsberg-Werl, und übte damit im Auftrag des Bischofs die hohe Gerichtsbarkeit aus. Damit war er im Einflussbereich des Paderborner Bischofs der mächtigste Graf. Da er keine Reichslehen besaß, zählte er jedoch nicht zum damaligen Reichsfürstenstand.

Widekind war getreuer Gefolgsmann von Herzog (ab 1125 König) Lothar von Sachsen und wurde 1127 erstmals Graf von Schwalenberg genannt.

Auf Anraten von Bischof Bernhard I. stifteten er und seine Frau als Sühne- und Familienkloster die Abtei Marienmünster in unmittelbarer Nähe der Oldenburg. Am 15. August 1128 weihte Bischof Bernhard I. Kloster und Kirche.

1136, auf dem Reichstag von Würzburg, wurde Widekind letztmals genannt. Er zog mit Kaiser Lothar nach Italien und starb wohl dort. 
von Schwalenberg, Graf Widekind I. (I62569)
 
50882 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilbur_Wright (Mrz 2024)

Wilbur Wright kam im Mai 1908 nach Frankreich. Man schenkte den amerikanischen Flugberichten zu dieser Zeit keinen Glauben. Nach zehn Wochen Spott seit Ende Mai 1908 war sein erster Flug in Frankreich eine Genugtuung. Ein Wright Model A wurde von Mai 1908 bis August 1908 in den Werken von Le Mans zusammengebaut. Léon Bollée unterstützte Wilbur Wright mit seiner Fabrik und seiner Gastfreundschaft. Die Flugdemonstrationen bewiesen den technischen Vorsprung der Brüder Wright[1] und stießen auf das begeisterte Interesse der französischen Öffentlichkeit. Zunächst hunderte Menschen aus der Umgebung, dann Tausende strömten zu den Flügen. Auch Prominente reisten an, so auch Königin Margherita von Italien, König Alfons XIII. von Spanien und König Edward VII. von England. Von den Ereignissen 1908 bis 1909 schoss Léon Bollèe 127 Duotone-Fotos. Wilbur starb drei Jahre nach seiner Rückkehr in die USA an Typhus. Léon starb ebenfalls ein Jahr nach dessen Tod. Die Witwe von Léon sandte 1920, als man in Le Mans ein Denkmal für Wilbur Wright errichtete, ein Fotoalbum mit Léons Bildern aus dieser Zeit an Wilburs jüngeren Bruder Orville Wright.[2][3]

Wright verfasste unter anderem den Satz: „Das einzig gefährliche am Fliegen ist die Erde.“

 
Wright, Wilbur (I51432)
 
50883 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_(Österreich) (Sep 2023)

Als sein Vater im Jahr 1386 in der Schlacht bei Sempach fiel, trat Wilhelm, der zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung, aber bereits volljährig war, als dessen ältester Sohn die Nachfolge an. Allerdings akzeptierte er mit Zustimmung der Prälaten und Landesherren nur wenig später am 10. Oktober 1386 für sich und seine Geschwister seinen Onkel Albrecht III. als Vormund, der daraufhin die zwischen ihm und seinem Bruder im Vertrag von Neuberg von 1379 vereinbarte Realteilung vorerst außer Kraft setzte und die alleinige Herrschaft über alle Herrschaften der Familie übernahm.[3]

Nach dem Tod seines Onkels beanspruchte Wilhelm als nun mehr ältestes männliches Mitglied der Familie und somit deren Senior eine Vorrangstellung gegenüber den übrigen Familienmitgliedern, wobei er sich auf das Testament seines Onkels, der sich in diesem gegen eine neuerliche Realteilung ausgesprochen hatte und das Privilegium maius berief. Das führte zum Konflikt mit seinem Cousin Albrecht IV., der seinem Vater im Herzogtum Österreich nachgefolgt war, wobei er Unterstützung bei der Bürgerschaft der Stadt Wien, Albrecht IV. aber bei den Adeligen fand. Auf Vermittlung der österreichischen Landesstände wurde daher am 22. September 1395 der Vertrag von Hollenburg geschlossen, der eine gemeinsame Herrschaft der beiden vorsah, jeder sollte als Herr in seiner eigenen Ländergruppe und als Mitregent in der des anderen herrschen. Die Verwaltung, der Hof und der "Schatz" sollten gemeinsam geführt bzw. verwaltet werden.[4] Als Folge dieses Vertrages regierte Wilhelm ab 1396 als Herzog in Innerösterreich die Herzogtümer (Steiermark, Kärnten und Krain sowie die Küstenlande) mit dem Hauptsitz in Graz. Seine Hauptresidenz war aber die Hofburg in Wien, wo er gemeinsam mit Albrecht IV. residierte.[5]

Die Verwaltung der Grafschaft Tirol und der Vorderen Lande hatte Albrecht III. schon 1392 Wilhelms jüngeren Bruder Leopold IV. übertragen.[6] Auf dessen Drängen hin wurde 1396 in Wien ein neuer Hausvertrag geschlossen, durch den Leopold IV. die völlige Gleichberechtigung in den leopoldinischen Ländern, erneut die Verwaltung von Tirol und den Vorderen Landen und eine finanzielle Kompensation[7] zugestanden wurde. In diesem Vertrag kam es außerdem zu einer vorläufigen Regelung, die Wilhelms andere jüngere Brüder betraf. Wilhelm sollte die Versorgung für Herzog Ernst I. und Leopold IV. die für Herzog Friedrich IV. übernehmen.[8]

Dieser Wiener Vertrag war befristet und wurde in der Folge noch dreimal verlängert. 1402 wurden Ernst I. und Friedrich IV. außerdem Mitregenten in den Herrschaftskomplexen ihrer Brüder.

Nach dem Tod von Albrecht IV. wurde Wilhelm als Senior des Hauses Österreich ab 1404 herzöglicher Regent für dessen minderjährigen Sohn Albrecht V.

Politik unter Wilhelm
Noch im Dezember 1395 wurde mit König Wenzel ein Waffenstillstand geschlossen und in der Folge der Konflikt mit und um diesen, in den Albrecht III. mitgewirkt hatte, zu einem vorläufigen Ende gebracht. Dass es Wilhelm und den anderen Herzögen von Österreich bis zu seinem Tod nicht gelang, zu einer gemeinsamen politischen Linie zu finden, hatte eine wesentliche Schwächung der Dynastie zur Folge. Die Absetzung Wenzels als König des Heiligen Römischen Reichs im Jahr 1400 und die Wahl des Pfalzgrafen und Kurfürsten Ruprecht III. zum Gegenkönig führten ebenfalls zu einer Spaltung der Dynastie, wobei Wilhelms Positionierung in der Sekundärliteratur sehr unterschiedlich eingeschätzt wird.[9]

Seit 1402 führte Albrecht IV. gemeinsam mit Wilhelm im Herzogtum Österreich mit Zustimmung des Adels, der Prälaten und der Städte das "Geräune", eine Art "Standrecht" ein, um den Übergriffen von Fehde führenden Adeligen und Räuberbanden Einhalt gebieten zu können, eine Folge der instabilen politischen Lage in den Nachbarländern Böhmen und Mähren. Diese Politik setzte er auch nach Albrechts Tod fort. Um ähnliche Übergriffe aus Ungarn abzuwehren, eroberte Wilhelm Neusiedl am See, wo er einen Stützpunkt einrichtete, und bestätigte zu Beginn des Jahres 1406 die österreichische Adelsgesellschaft vom Häferl mit dem Sterne, zu deren Zielen die Wahrung des Landfriedens gehörte.[10]

Tod und Nachfolge
Wilhelm starb bereits 1406 und fand in der Herzogsgruft des Stephansdoms zu Wien seine letzte Ruhestätte.

Damit kam es 1406, nach dem Vertrag von Neuberg von 1379 und dem Vertrag von Hollenburg 1395, zu einer neuerlichen Umverteilung des Habsburgischen Erbes, Leopold der Dicke, der zweite Bruder der Leopoldiner, Regent in Innsbruck und Graf von Tirol, wurde Vormund des jungen Neffen Albrecht und herzoglich österreichischer Regent in Wien, Ernst der Eiserne, der dritte Bruder, 1396 zu jung und 1401–1402 in Italien (Heerzug des römisch-deutschen Königs Ruprecht) gewesen und noch ohne Regentschaft, wurde Herzog in Innerösterreich, und der Jüngste, Friedrich, der mit der leeren Tasche, vorher Regent der Vorlande in Freiburg im Breisgau, nahm die Grafschaft Tirol mit dazu, wodurch sich die Verwaltungseinheit Oberösterreich ausbildete.

Wilhelms Persönlichkeit
Eine Beschreibung zu Wilhelm in der Österreichischen Chronik von den 95 Herrschaften deutet eine einnehmende Gesamterscheinung des Herzogs an, gibt aber keine konkreten Hinweise zu seinem tatsächlichen Aussehen. Ein als authentisch einzustufendes Porträt hat sich zudem nicht erhalten.[11] Im Gegensatz zu seinem Brüdern wird er als ruhig und besonnen bezeichnet, das dürfte allerdings weniger ein Hinweis auf seinen tatsächlichen Charakter sein, sondern mit seiner Stellung in der Familie als ältester Sohn und späterer Senior zusammenhängen.[12]

Kunstmäzen und Förderer
Zusammen mit Albrecht IV. förderte er den Weiterbau der Kirche Maria am Gestade in Wien. Zwar werden mit ihm heute nur wenige Kunstwerke in Verbindung gebracht, doch lässt die Qualität der aus seinem Besitz erhaltenen wenigen Bücher vermuten, dass er, wie auch sein Onkel Albrecht III., ein Förderer der Buchkunst gewesen sein dürfte.[13]

Präsentation
Wilhelms kleiner Titel lautete: "Wilhalm von gotes gnaden herczog ze Österreich, ze Steyr, ze Kernden und ze Krain, graf ze Tyrol etc". In seinem großen Titel bezeichnet er sich als Herzog zu Österreich, zu Steier, zu Kärnten und zu Krain, Herr auf der Windischen Mark und zu Portenau, Graf zu Habsburg, zu Tirol, zu Pfirt und zu Kiburg, Markgraf zu Burgau und Landgraf im Elsaß. Hier bezeugte er wohl auch seine politischen Ansprüche gegenüber über seinem Cousin Albrecht IV. In den Urkunden, welche er gemeinsam mit seinen Verwandten ausstellte, wird er gewöhnlich als Senior des Hauses zuerst genannt.[14]

In einem Lehenbrief, der am 20. Mai 1404 ausgestellt wurde, wird Wilhelm als Erzherzog bezeichnet, woraus gefolgert werden kann, dass der Erzherzogstitel damals in Verwendung war. Wilhelm selbst hat den Titel in seinen Urkunden nicht verwendet. Er ist jedoch der erste Habsburger bzw. Herzog von Österreich nach Rudolf IV., von dem eine bildnerische Darstellung mit dem Erzherzogshut erhalten ist.[15]

Wilhelm in Legende und Sage
Historisch eindeutig belegte Fakten sind, dass König Wenzel IV. von Böhmen 1402 tatsächlich von seinem Bruder Sigmund gefangen genommen wurde. Dieser ließ ihn nach Wien bringen, wo er Wenzel in den Gewahrsam von Herzog Albrecht IV. gab. Wenzel gelang es jedoch, am 11. November 1403 aus Wien zu flüchten. Nach seiner Rückkehr nach Böhmen übernahm er dort selbst wieder die Herrschaft.[16] Herzog Albrecht IV. musste sich deswegen vor Sigmund persönlich rechtfertigen, wobei in der Sekundärliteratur, die offensichtlich auf Chroniken aufbaut, die Details dieser Begegnung in wesentlichen Punkten voneinander abweichen. Mal wird das als Angelegenheit zwischen Sigmund und ihm dargestellt, mal sucht Albrecht Sigmund in Begleitung des einen oder anderen Cousins auf, mal sind es alle seine Cousins (außer Wilhelm), die ihn begleiten müssen. In einigen Versionen der Legende, die sich um die Flucht Wenzels aus Wien gebildet hat, findet sich Herzog Wilhelm in der Rolle des Fluchthelfers, der die Flucht möglich macht, oder er ist zumindest der Mitwisser, der die Flucht zulässt. 
von Österreich (Habsburg), Herzog Wilhelm (I42650)
 
50884 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Schottland)

Wilhelm I. der Löwe (Schottisch-Gälisch (mittelalt.): Uilliam mac Eanric, modernes Schottisch-Gälisch: Uilleam mac Eanraig (dt. Wilhelm, Sohn Heinrichs), engl. William I the Lion, William Dunkeld, William Canmore; * um 1142; † 4. Dezember 1214 auf Stirling Castle) war schottischer König. Mit 49 Jahren war seine Herrschaft die längste Regierungszeit eines schottischen Königs im Mittelalter und nach der Herrschaft von Jakob VI. die längste Regierung eines schottischen Königs.

Herkunft, Jugend und Thronfolge
Wilhelm war der zweite von drei Söhnen von Henry, Earl of Northumberland und von dessen Frau Ada de Warenne. Als Kind hatte er einige für seine Zeit unübliche frühe öffentliche Auftritte, und bereits vor 1150 wurde in seinem Namen eine Urkunde ausgestellt. Sonst ist über seine Kindheit nur wenig bekannt. Kurz nach dem Tod seines Vaters im Juni 1152 erhob ihn sein Großvater König David I. zum Earl of Northumberland. Nach dem Tod seines Großvaters im Mai 1153 wurde Wilhelms älterer Bruder Malcolm IV. König der Schotten. Er schloss im Juni oder Juli 1157 mit dem englischen König Heinrich II. den Vertrag von Chester. In diesem Vertrag verzichtete der schottische König auf die nordenglischen Grafschaften, womit Wilhelm seinen Titel verlor. Diesen Verlust versuchte er sein Leben lang zurückzugewinnen.[1] Als Entschädigung erhielt er in Northumberland Besitzungen im Tynedale, aus denen er jährliche Einkünfte von etwa £ 10 hatte.[2] Diese Besitzungen behielt er bis zu seinem Tod. Dazu sorgte sein königlicher Bruder für seinen Unterhalt. Im Gegenzug unterstützte Wilhelm loyal seinen Bruder. Er bezeugte regelmäßig königliche Urkunden und begleitete seinen Bruder, als dieser 1159 nach Poitiers reiste und anschließend den englischen König bei der Belagerung des südfranzösischen Toulouse unterstützte. Dabei wurde Wilhelm von seinem Bruder in Périgueux zum Ritter geschlagen.[3] Erst 1160 kehrten der König und Wilhelm nach Schottland zurück. 1163 begleitete Wilhelm zusammen mit seinem jüngeren Bruder David Malcolm IV., als dieser nach Woodstock reiste und dort dem englischen König Hommage leistete. Nach älteren Angaben soll Wilhelm noch zu Lebzeiten seines kinderlosen Bruders Malcolm für diesen die Regentschaft in Schottland übernommen haben, was jedoch nicht zutreffend ist. Er hielt sich aber am Königshof auf und war zweifelsfrei bereit, nach dem frühen Tod seines Bruders im Dezember 1165 die Herrschaft zu übernehmen. Seine Thronfolge war ungefährdet, und am 24. Dezember 1165 wurde er in Scone in einer traditionellen Zeremonie als König der Schotten inthronisiert.

König der Schotten
Wechselhaftes Verhältnis zu Heinrich II. von England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1166 reiste Wilhelm zum englischen König Heinrich II. in die Normandie. Der Grund für die Reise ist unbekannt, womöglich versuchte Wilhelm zu erreichen, dass ihm der englische König Northumberland zurückgab. Vielleicht erhob er auch Ansprüche auf die Bretagne. Dort hatte Heinrich II. Herzog Conan IV. abgesetzt, der mit Margarete, einer Schwester von Wilhelm verheiratet war. Anschließend übernahm der englische König im Namen von Wilhelms Nichte Konstanze, der Erbin von Conan, zunehmend Einfluss in der Bretagne. Vom englischen König soll Wilhelm sich im Streit getrennt haben. Daneben nahm er bei seinem Aufenthalt in Frankreich mit Erfolg an Turnieren teil. Im August oder September 1166 war er in Fougères und auf dem Mont-Saint-Michel. 1168 soll Wilhelm dann Kontakt mit dem französischen König Ludwig VII. aufgenommen haben, einem Gegner von Heinrich II. Er bot ihm seine Freundschaft und Unterstützung im Konflikt mit dem englischen König an und erhoffte wohl selbst Unterstützung bei der Rückgewinnung von Northumberland.[4] Am 5. April 1170 nahm Wilhelm jedoch zusammen mit seinem Bruder David an einer Ratsversammlung des englischen Königs in Windsor teil. Zu dieser Zeit plante der englische König die Krönung seines ältesten Sohns Heinrich dem Jüngeren. Wilhelm und sein Bruder blieben wahrscheinlich die nächsten Monate über in Südengland. Am 31. Mai war Wilhelm wieder in Windsor und am 14. Juni 1170 nahm er an der Krönung des jüngeren Heinrichs in London teil. Anschließend leisteten er und David dem jüngeren Heinrich für ihre englischen Besitzungen Hommage.

Krieg gegen Heinrich II.
Zögernde Unterstützung der Rebellion der Söhne des Königs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach einer später verfassten Chronik bat Wilhelm den jüngeren Heinrich um die Übergabe von Northumberland, was jedoch nicht belegt ist. Wenn Wilhelm die Bitte vorgetragen hat, wurde sie jedenfalls wieder abgeschlagen. Im März 1173 begann der jüngere Heinrich zusammen mit seinen Brüdern Gottfried und Richard eine Rebellion gegen ihren Vater. Sie flüchteten zum französischen König und baten auch den schottischen König um Unterstützung. Im Gegenzug bot der jüngere Heinrich Wilhelm die nordenglischen Grafschaften und seinem Bruder David die Titel Earl of Huntingdon und Earl of Cambridgeshire an. Daraufhin berief Wilhelm im Sommer 1173 seine Barone zu einer Ratsversammlung ein. Bei dieser Versammlung wurde entschieden, dass Wilhelm Heinrich II. um die Rückgabe von Northumberland bitten solle. Sollte der englische König diese Bitte ablehnen, so sollte Wilhelm seine Hommage widerrufen. Als Heinrich II. erwartungsgemäß erneut die Bitte von Wilhelm ablehnte, berief der schottische König wieder seine Barone ein. Während Wilhelm bereit zum Krieg war, waren mehrere Barone dagegen. Den Ausschlag gab das Versprechen des französischen Königs und von Graf Philipp von Flandern, ein Söldnerheer nach England zu schicken. Dazu bestätigten sie das Angebot von Heinrich dem Jüngeren auf die Abtretung der nordenglischen Grafschaften. Daraufhin trat Wilhelm dem Bündnis gegen Heinrich II. bei. Dieses gegen England gerichtete Bündnis mit Frankreich wurde ab 1295 als Auld Alliance zum festen Bestandteil der schottischen Politik.

Der schottische Feldzug von 1173
Nachdem Wilhelm sein aufgebotenes Heer bei Caddonlea in der Nähe von Selkirk gemustert hatte, fielen die Schotten um den 20. August 1173 in Northumberland ein. Zunächst griffen sie Wark Castle an. Dem Kommandanten der Burg wurde ein Waffenstillstand gewährt, während Hugh de Puiset, der Bischof von Durham einem Kampf auswich. Die Schotten stießen bis Alnwick, Warkworth und Newcastle vor. Sie plünderten die Dörfer der Region, während sie die Burgen nicht erobern konnten. Von Newcastle stießen die Schotten westlich bis nach Carlisle vor. Auch dort konnten sie die Burg nicht erobern, und als sie erfuhren, dass ein englisches Entsatzheer unter dem Befehl des Justiciars Ranulf de Glanville im Anmarsch war, zogen sie sich nach Roxburgh zurück. Glanville brannte daraufhin die Grenzstadt Berwick nieder. Als Glanville jedoch erfuhr, dass eine feindliche Armee aus Flandern in England gelandet war, schloss er mit Wilhelm einen bis zum 13. Januar 1174 befristeten Waffenstillstand. Anschließend zog das englische Heer wieder nach Süden. Später wurde der Waffenstillstand bis zum 24. März 1174 verlängert, nachdem der Bischof von Durham 300 Mark an Wilhelm gezahlt hatte.

Der schottische Feldzug von 1174
Nach Ablauf des Waffenstillstands führte Wilhelms Bruder David nach Ostern 1174 einen Feldzug bis in die englischen Midlands. Zusammen mit Söldnern aus Flandern plünderte ein weiteres schottisches Heer unter Wilhelms Führung die Küste von Northumberland. Das Heer belagerte auch wieder Wark Castle. Nachdem der Versuch, die Burg niederzubrennen, gescheitert war, brachen die Schotten die Belagerung ab. Dann zog das schottische Heer wieder nach Carlisle, doch erneut scheiterte der Angriff auf die Burg. Dagegen ergaben sich die Besatzungen von Appleby und Brough Castle. Wilhelm zog mit seinem Heer nun wieder nach Osten, doch der Angriff auf Prudhoe Castle scheiterte. Als er von einem nahenden englischen Heer erfuhr, zog er sich nach Norden nach Alnwick zurück. Dort unternahmen Teile des Heers Raubzüge in die Umgebung, wodurch sich das Heer zerstreute. Am 13. Juli 1174 griffen die Engländer überraschend die Schotten an. In der folgenden Schlacht wurde Wilhelms Pferd getötet. Er lag unter dem toten Pferd eingeklemmt und musste sich Ranulf de Glanville ergeben. Der schottische König hatten den Krieg gegen Heinrich II. begonnen, und mit seiner Gefangennahme war der Krieg für die Schotten verloren.

Abschluss des Vertrags von Falaise
Glanville brachte seinen Gefangenen zunächst nach Newcastle. Am 24. Juli musste Wilhelm in Northampton vor Heinrich II. treten, der inzwischen die Kontrolle über England zurückgewonnen hatte. Der englische König ließ den schottischen König in die Normandie bringen, wo er zunächst in Caen und später in Falaise inhaftiert wurde. Die Schotten versuchten rasch, die Freilassung ihres Königs zu erreichen. Bischof Richard von St Andrews und Bischof Richard von Dunkeld, die beide früher königliche Kapläne gewesen waren, sowie Abt Geoffrey (II) von Dunfermline reisten als Unterhändler in die Normandie. Sie begannen mit Heinrich II. Verhandlungen über einen Frieden und die Freilassung des Königs. Der englische König hatte bereits mit seinen rebellischen Söhnen einen großzügigen Frieden geschlossen, doch mit den Schotten wurde ein eigener Vertrag geschlossen. Für seine Freilassung musste Wilhelm am 1. Dezember 1174 im Vertrag von Falaise die Oberherrschaft des englischen Königs über Schottland anerkennen. Am 8. Dezember wurde der Vertrag in Valognes bestätigt. In dem Vertrag musste der schottische König die Lehnshoheit des englischen Königs über Schottland und über seine weiteren Besitzungen anerkennen. Wilhelm, sein Bruder David und eine Gruppe schottischer Geistlicher mussten zusichern, dass die Kirche von Schottland zukünftig der englischen Kirche unterstellt sei. Dem englischen König wurden Roxburgh, Berwick, Jedburgh, Edinburgh und Stirling Castle übergeben, wobei der schottische König weiter für den Unterhalt der Burgen aufkommen musste. Kein Schwerverbrecher durfte mehr in England oder Schottland Zuflucht vor dem Gesetz des anderen Reiches finden. Die Schotten mussten über 20 namhafte Adlige als Geiseln stellen. Als Folge der militärischen Katastrophe verlor Schottland durch den Vertrag seine politische Unabhängigkeit. Am 11. Dezember 1174 durfte Wilhelm die Normandie verlassen. Er reiste zunächst nach England, wo er vermutlich blieb, bis die schottischen Burgen übergeben worden waren. Im Februar 1175 kehrte er nach Schottland zurück.

Wilhelm als Vasall des englischen Königs

Niederschlagung der Rebellion in Galloway
Wie schon sein Bruder Malcolm IV. nach seiner Rückkehr aus Südfrankreich 1160 sah sich auch Wilhelm nach seiner Rückkehr einer Rebellion gegenüber. Das südwestschottische Galloway hatte seit 1160 unter der Herrschaft von Uhtred gestanden und galt als befriedet. Nach der Gefangennahme von Wilhelm war es jedoch zu einer Revolte gekommen, bei der Uhtred am 22. September 1174 von seinem Bruder Gilbert ermordet worden war. Gilbert versuchte nun, Galloway direkt Heinrich II. zu unterstellen, der ein Cousin von ihm war. Der englische König akzeptierte diese Unterstellung nicht sofort, lehnte sie aber auch nicht ausdrücklich ab. Wilhelm durfte gemäß den Bestimmungen des Vertrags von Falaise nicht gegen einen möglichen Vasallen des englischen Königs vorgehen. Am 10. August 1175 gelobten Wilhelm, sein Bruder David und führende schottische Adlige und Geistliche in York Heinrich II. Treue. Die Geistlichen schworen dazu, dass sie sich der Kirche von England unterstellen würden, wie es ihre Vorgänger gemacht und wie sie es rechtmäßig auch gemusst hätten. Wilhelm legte als Zeichen seiner Unterwerfung seinen Helm, seine Lanze und seinen Sattel auf dem Altar von York Minster ab, was sowohl kirchliche wie auch weltliche Bedeutung hatte. Anschließend erlaubte ihm der englische König, die Rebellion in Galloway niederzuschlagen. Ein schottisches Heer besetzte die Region und konnte eine Verständigung mit Gilbert erreichen. Am 9. Oktober 1176 kam Wilhelm zu Heinrich II., als dieser in Feckenham in Worcestershire Hof hielt. Dabei ist ungeklärt, ob er von sich aus oder auf Befehl des englischen Königs kam. In seiner Begleitung war aber Gilbert of Galloway, der sich dem englischen König unterwarf. Er stellte seinen Sohn Duncan als Geisel und bot eine Zahlung von 1000 Mark Silber an, was Heinrich II. akzeptierte. Damit blieb Galloway unter Gilberts Herrschaft der Oberhoheit von Heinrich II. unterstellt, doch dafür war die Region für die nächsten Jahre befriedet.[5]

Kirchenpolitik

Streit um die geistliche Oberhoheit über Schottland
Nach 1175 musste Wilhelm weitere Bestimmungen des Vertrags von Falaise ertragen. Roxburgh, Berwick und Edinburgh Castle waren von englischen Truppen besetzt, für deren Unterhalt Ländereien übergeben und Abgaben erhoben werden mussten. Jedburgh und Stirling Castle waren möglicherweise nur kurzzeitig in englischer Hand und wurden dann wieder geräumt, denn bereits kurz nach 1175 erließ Wilhelm in Stirling Urkunden. Gemäß den Gelöbnissen von York berief Heinrich II. im Januar 1176 eine Ratsversammlung nach Northampton ein, zu der er Wilhelm und die schottischen Bischöfe berief. In Northampton verlangte er von den Bischöfen den Gehorsamseid auf die Kirche von England. Die schottischen Bischöfe erklärten aber, dass ihre Vorgänger nie einen derartigen Eid geleistet hatten. Bischof Jocelin von Glasgow konnte sogar eine Urkunde vorlegen, nach der seine Diözese ausdrücklich von der geistlichen Oberhoheit der englischen Kirche befreit war. Als es dann auch noch zwischen Erzbischof Richard von Canterbury und Erzbischof Roger von York zum Streit kam, wem von ihnen die schottischen Bischöfe denn jetzt untertan seien, endete die Versammlung ohne Ergebnis. Schottische Gesandte reisten daraufhin zu Papst Alexander III. Dieser hob am 30. Juli 1176 in der Bulle Super anxietatibus die Zuständigkeit des Erzbistums York auf, bis der Streit untersucht und geklärt worden war. Damit blieb die schottische Kirche bis auf weiteres von der englischen Kirche unabhängig.[6] Vermutlich im August 1176 traf Kardinal Vivian (auch Vibiano) als päpstlicher Legat in Schottland ein. Er reiste auch nach Irland und England, ehe er am 1. August 1177 ein Konzil in Holyrood abhielt. Da von dem Konzil keine schriftlichen Beschlüsse überliefert sind, bleibt es offen, ob der Kardinal die Zuständigkeit des Erzbistums York für Schottland anerkannt oder abgelehnt hat. König Wilhelm war bei dem Konzil nicht anwesend, denn bevor es zusammentrat, hatte ihn Heinrich II. zu sich gerufen. Er sollte am 1. Juli 1177 in Winchester sein, um an einem Feldzug des englischen Königs in die Normandie teilzunehmen.

Stiftung von Arbroath Abbey
Wilhelm überquerte vermutlich nicht den Ärmelkanal, denn der Feldzug wurde verschoben. Während der schottische König völlig der Autorität des englischen Königs unterstand, hatten die schottischen Bischöfe schon mit Verhandlungen begonnen, durch die die Bestimmungen des Vertrags von Falaise gelockert wurden. Es ist vermutlich kein Zufall, dass Wilhelm zu dieser Zeit Arbroath Abbey als Tochterkloster von Kelso Abbey stiftete. Seit seiner Thronbesteigung hatte er nur wenig Interessen an den Klöstern gezeigt, die seine Familie bislang gestiftet hatte. Er hatte nur die letzte Schenkung seines Bruders Malcolm an Dunfermline Abbey bestätigt, doch sonst hatte er nur weitere frühere Schenkungen bestätigt und selbst nur gelegentlich kleinere Schenkungen gemacht. Die Stiftung war sowohl eine politische wie religiöse Geste. Patron der Abtei war Thomas Becket, womit ein Opfer der Politik von Heinrich II. geehrt wurde. Dazu hatte Heinrich II. an dem Tag, an dem Wilhelm gefangen genommen worden war, 24 Stunden Buße für den Mord an Becket leisten müssen. Dieser Zufall hatte ohne Zweifel Bedeutung für Wilhelm. Die Abtei war reich beschenkt und im Herbst 1178 offiziell gegründet worden, doch es gibt kein Zeichen, dass frühzeitig mit dem Bau des Konvents begonnen wurde. In den 1190er Jahren machten Wilhelm und andere Adlige weitere Schenkungen, und vor 1200 war das Kloster in Betrieb. Der Bau der Kirche war bis 1214 so weit fortgeschritten, dass der König in ihr beigesetzt werden konnte. Die erhaltenen Ruinen zeigen, dass die Kirche dem Status als neuen königlichen Begräbnisort entsprechen sollte und die Kirchen von Dunfermline Abbey und von St Andrews architektonisch übertreffen sollte.

Streit um die Diözese St Andrews
Nach dem Tod von Bischof Richard von St Andrews im Mai 1178 ignorierten die Mönche des Kathedralpriorats die Wünsche des Königs und wählten John the Scot zum neuen Bischof. Der König ignorierte die Wahl und ließ seinen Kaplan Hugh zum Bischof wählen und weihen. John the Scot wandte sich unterdessen an den Papst und protestierte gegen die Weihe von Hugh. Papst Alexander III. hatte in seiner Bulle Super anxietatibus bereits gezeigt, dass er nicht bereit war, Laien wie Heinrich II. Entscheidungen über geistliche Autorität zuzugestehen.[7] Der Papst stellte sich deshalb gegen Wilhelm und unterstützte den nach kanonischen Recht gewählten John. Der päpstliche Legat Alexius hielt am 15. Juni 1180 ein Konzil in Holyrood ab. Während dieser Versammlung wurde Hugh förmlich als Bischof abgesetzt, während John zum Bischof geweiht wurde. Hugh agierte aber weiter als Bischof, während der König Geistliche, die John the Scot unterstützten, verfolgen ließ. Vor diesem Druck mussten John und seine Verwandten Schottland verlassen. Sie reisten zu Heinrich II. in die Normandie und baten ihn als Lehnsherrn von Wilhelm um Unterstützung. Der von dem Legaten exkommunizierte Hugh wandte sich nun seinerseits an die päpstliche Kurie. Wilhelm und sein Bruder David wurden von Heinrich II. in die Normandie beordert, wo sie in dem Streit um St Andrews einen oberflächlichen Kompromiss mit dem englischen König schlossen. Dieser Kompromiss wurde aber von John the Scot und seinen Unterstützern nicht akzeptiert. Noch 1181 wurden Wilhelm, sein Constable Richard de Moreville und andere Höflinge auf Anordnung von Papst Alexander III. von Erzbischof Roger von York exkommuniziert. Über Schottland wurde das Interdikt verhängt. Im August 1181 starb jedoch der Papst und im November 1181 auch Erzbischof Roger. König Wilhelm nutzte die Chance, um einen Ausgleich mit der Kurie zu erzielen. Eine von Bischof Jocelin von Glasgow geleitete Gesandtschaft konnte Anfang 1182 den neuen Papst Lucius III. überzeugen, die Exkommunikation und das Interdikt aufzuheben. In einer außergewöhnlichen Geste der Freundschaft erhielt Wilhelm im März 1182 sogar die Goldene Rose des Papstes.[8] Dann kehrte auch Bischof Hugh mit einem päpstlichen Legaten aus Rom zurück. Während drei Tage dauernden Verhandlungen mit dem König wurde im Juni 1182 vorgeschlagen, dass sowohl Hugh wie auch John Bischöfe von anderen Diözesen werden sollten. König Wilhelm bestand jedoch darauf, dass Hugh Bischof von St Andrews bleiben sollte. Erst ein Jahr später wurde bei neuen Verhandlungen ein Kompromiss erzielt. John wurde Bischof von Dunkeld, während Hugh Bischof von St Andrews blieb. Hugh musste John aber jährlich 40 Mark zahlen. Diese Vereinbarung galt bis 1186, dann klagte John erneut gegen Hugh, weil der König angeblich seine Versprechungen ihm gegenüber nicht eingehalten hätte. Daraufhin wurde Hugh am 16. Januar 1188 von Papst Clemens III. abgesetzt während John auf Anordnung des Papstes wieder Bischof von St Andrews werden sollte. Diese Anordnung wurde jedoch nicht umgesetzt. Hugh reiste erneut zur Kurie. Er erhielt im Sommer 1188 persönlich die Absolution durch den Papst, starb aber kurz darauf. Der König ernannte nun seinen Cousin und Kanzler Roger zum neuen Bischof von St Andrews, was auch John the Scot akzeptierte. Der Streit um die Diözese war damit beendet, wobei der König seinen Willen durchsetzen konnte. Bis zum Tod des Königs 1214 wurden mit wenigen Ausnahmen königliche Kandidaten und Beamte als neue Bischöfe gewählt.

Rebellionen in Moray und Galloway
1179 begann die erste einer Reihe von Revolten der Familien Macheth und Macwilliam, die sich bis in die Zeit der Regierung von Wilhelms Sohn Alexander II. hinzogen. Während der Herrschaft von David I. hatte Malcolm Macheth vermutlich bereits versucht, das Earldom Ross zu gewinnen. Während der Herrschaft von Malcolm IV. war er zum Earl of Ross erhoben worden, doch nach seinem Tod 1168 wurde kein neuer Earl of Ross ernannt.[9] Der Anspruch der Macheths auf Ross wurde von der Familie Macwilliam unterstützt, die von König Duncan II. und dessen Sohn William FitzDuncan abstammten. William FitzDuncan soll Earl of Moray gewesen sein, doch nach seinem Tod war kein weiterer Earl of Moray ernannt worden. Stattdessen hatten die schottischen Könige versucht, durch die Gründung von Boroughs, den Bau von Burgen und durch die Belehnung von Rittern ihren Einfluss in der Region zu verstärken. Dies rief besonders in Ross den Widerstand von anderen lokalen Adligen hervor, die die Region lieber unter der Herrschaft eines lokalen Earls, der zudem noch königlicher Abstammung war, als unter der direkten Herrschaft der Krone sahen. Aufgrund der Unruhen führte Wilhelm 1179 zusammen mit David eine Armee nach Ross. Dort errichtete er mit Red Castle und Dunskeath zwei Burgen, die den Zugang nach Moray kontrollieren sollten. Weiter wurde vereinbart, die Befestigungen von Inverness zu verstärken. Vermutlich bestätigte der König nun die Verleihung des Earldom Lennox und der Herrschaft Garioch an seinen Bruder David. Beide Gebiete hatten hohe strategische Bedeutung, vor allem für den Zugang nach Nordschottland. Mit dieser Verleihung demonstrierte Wilhelm klar, dass er seinem Bruder voll vertraute, und die Maßnahmen reichten zunächst aus, um Moray und Ross unter der Kontrolle des Königs zu halten. Als der König und sein Bruder aber im April 1181 in der Normandie waren und der König erst frühestens im August nach Schottland zurückkehrte, kam es zu neuen Unruhen. Donald Ban Macwilliam, ein Sohn von William FitzDuncan, nutzte die Abwesenheit des Königs und wurde zum Führer einer Rebellion in Moray und Ross. Diese Rebellion wurde eine schwere Herausforderung für den König. Nach einer später erstellten Chronik blieben Ross und Moray längere Zeit unter der Kontrolle von Donald Macwilliam. Diese Angaben treffen wohl zu, denn zwischen 1179 und 1187 erließ der König in Moray keine Urkunden. Dazu wurde für über zwei Jahre, zwischen 17. September 1184 und 1. März 1187 kein Nachfolger für Simon de Tosny als neuer Bischof von Moray ernannt. Gillecolm, ein königlicher Beamter und Marschall, übergab Auldearn Castle den Rebellen und wechselte selbst die Seiten. Im November 1186 machte der geächtete Aed Macheth mit seinem namentlich nicht genannten Neffen und 58 Männern einen Vorstoß nach Süden. Erst bei Coupar Angus Abbey gingen sie in eine Falle. Aed und alle seine Männer wurden in der Klosterkirche getötet.

Neben der Rebellion in Moray sah sich der König einer weiteren Revolte in Galloway gegenüber. Dort hatte Gilbert of Galloway bislang kaum Tribut an Heinrich II. gezahlt, wie er es vereinbart hatte. 1184 versuchte Wilhelm, dessen eigene Besitzungen in Südwestschottland von Rebellen aus Galloway geplündert worden waren, Gilbert zu unterwerfen. Als die Rebellen erfuhren, dass auch Heinrich II. im Anmarsch sei, schlossen sie einen Waffenstillstand, worauf Wilhelm sein Heer entließ. Im Spätsommer 1184 gehörte Wilhelm zum Gefolge von Heinrich II. Vermutlich wollte Wilhelm im nächsten Jahr erneut versuchen, Gilbert zu unterwerfen, doch dieser starb am 1. Januar 1185. Daraufhin unterstützte Wilhelm Gilberts Neffen Roland, den Sohn des 1174 ermordeten Uhtred. Dieser fiel, vermutlich mit der stillschweigenden Billigung von Heinrich II., mit einem Heer in Galloway ein und schlug am 4. Juli 1185 die Truppen der Anhänger von Gilbert. In einem weiteren Gefecht wurde am 30. September 1185 Gillecolm, einer der überlebenden Anführer der Anhänger von Gilbert, getötet. Im Juli 1186 stellte Wilhelm in Carlisle dem englischen König Roland vor. Danach, spätestens etwa 1190, übergab Wilhelm Galloway an Roland. Duncan, der Sohn von Gilbert, wurde zum Lord von Carrick erhoben. Roland konnte Galloway befrieden und blieb bis zu seinem Tod 1200 ein loyaler Unterstützer von Wilhelm. Nachdem Südwestschottland somit 1186 wieder unterworfen war, konnte sich Wilhelm wieder Nordschottland zuwenden. 1187 führte er eine große Armee bis nach Inverness, das die Bürger dem König übergaben. Am 31. Juli 1187 schlug Roland of Galloway mit seinem Aufgebot die Rebellen in einer Schlacht bei Mam Garvia. Der Ort dieser Schlacht ist nicht lokalisierbar, doch vermutlich lag er am Nordufer des Beauly Firth. In der Schlacht sollen Donald Macwiliam und 500 seiner Anhänger gefallen sein. Der abgeschlagene Kopf von Donald wurde dem König übergeben.[10] Roland of Galloway blieb bis zu seinem Tod 1200 gegenüber Wilhelm loyal. Sein Sohn und Nachfolger Alan setzte diese Politik fort. Alan und sein Bruder Thomas dienten zwar beide dem englischen König als Söldnerführer. Sie verletzten aber nicht die Interessen der schottischen Könige, so dass es in Galloway bis weit nach dem Tod von Wilhelm keine weiteren Unruhen mehr gab.

Heirat
Die Rebellionen in Moray und Galloway machten Wilhelm oder vielleicht auch Heinrich II. bewusst, dass noch in den 1180er Jahren im Falle des Todes des schottischen Königs dessen Thronfolge ungeklärt war. Wilhelm war bislang unverheiratet, hatte aber mehrere uneheliche Kinder. Als Oberherr von Wilhelm fiel es dem englischen König zu, für dessen Heirat zu sorgen. 1184, vermutlich im Juli oder August, besuchte Wilhelm den Hof von Heinrich II. Der englische König plante, ihn mit seiner Enkelin Mathilde von Sachsen, einer Tochter von Heinrich dem Löwen, zu verheiraten. Diese Absicht wurde Papst Lucius III. vorgetragen, der sie jedoch aufgrund zu naher Verwandtschaft ablehnte. Nach dem Tod von Earl Simon III. de Senlis ignorierte Heinrich II. die möglichen Erbansprüche von dessen Verwandten auf seine englischen Besitzungen. Er verlieh das Earldom Huntingdon an Wilhelm, der es sofort an seinen Bruder David weitergab. Damit wurde David ein Magnat mit reichen Besitzungen in England. Folglich war er danach vor allem in England und in der Normandie und weniger in Schottland aktiv. Dennoch blieb er als einziger überlebender Bruder des Königs ein möglicher Thronfolger. Im Mai 1186 schlug Heinrich II. während einer Ratsversammlung in Woodstock vor, dass Wilhelm Ermengarde, eine Tochter von Richard, Vicomte de Beaumont-sur-Sarthe heiraten sollte. Sie war zwar nur die Tochter eines niederen Adligen aus der Normandie, doch ihr Vater war ein Sohn einer unehelichen Tochter von König Heinrich I. von England. Dennoch war die schottische Reaktion zunächst ablehnend, was aufgrund des verhältnismäßig niedrigen Rangs und der vermutlichen Jugend der Braut verständlich war. Durch die Heirat hatte der schottische König kaum politische Vorteile, doch nach weiteren Beratungen stimmte Wilhelm der Ehe zu.[11] Die Heirat fand am 5. September 1186 in Woodstock statt. Die Kosten für die viertägigen Feiern übernahm Heinrich II., der der Braut dazu Edinburgh Castle als Mitgift gab. Wilhelm verpflichtete sich, seiner Frau Landbesitz mit jährlichen Einkünften von £ 100 sowie 40 Knight’s fee in Schottland zuzugestehen.

Wiedererlangung der Unabhängigkeit

Der Verzicht von Canterbury
Als sich ab 1187 eine neue Kreuzzugbewegung in Europa entwickelte, erhoben der französische König Philipp II. und der englische König Heinrich II. eine Steuer des Zehnten auf alle beweglichen Güter und auf Einkünfte, den sogenannten Saladin-Zehnten. Im Februar 1188 sandte der englische König Bischof Hugh of Durham aus, um auch die Schotten zur Zahlung der Kreuzzugssteuer zu bewegen. König Wilhelm bot 4000 Mark, doch dafür verlangte er im Gegenzug die Rückgabe der Burgen von Roxburgh und Berwick. Heinrich II. war generell bereit, die Burgen zurückzugeben, doch er bestand auf der Erhebung des Zehnten. Nachdem eine Versammlung der schottischen Magnaten die Zahlung des Zehnten abgelehnt hatte, wurde die Rückgabe der Burgen nicht weiter verfolgt. Nachdem Heinrich II. im Juli 1189 gestorben war, folgte ihm sein Sohn Richard als König nach. Dieser war fest entschlossen, den geplanten Kreuzzug durchzuführen. König Wilhelm reiste im November 1189 nach England und traf Richard in Canterbury. Dort leistete er ihm Hommage für seine Besitzungen in England. Er huldigte ihm aber nicht für Schottland, denn Richard benötigte für seinen Kreuzzug noch mehr Geld. Am 5. Dezember 1189 entließ er König Wilhelm gegen die Zahlung von 10.000 Mark aus seinem Lehnseid für Schottland. Mit diesem Verzicht von Canterbury fielen nicht nur Roxburgh und Berwick an Schottland zurück, sondern der englische König verzichtete völlig auf seine Oberherrschaft über Schottland. Um die hohe Summe aufzubringen, erhob Wilhelm in Schottland eine Steuer.

Die Bulle Cum universi
Wenig später konnte Wilhelm noch einen weiteren diplomatischen Erfolg erzielen. Am 13. März 1192 besiegelte Papst Coelestin III. die Bulle Cum universi. In dieser Bulle erkannte der Papst die schottische Kirche als spezielle Tochter der Kurie an. Damit war die schottische Kirche direkt den Päpsten und keinen Metropoliten, vor allem nicht den englischen Erzbischöfen von York oder Canterbury unterstellt. Die Bulle wurde später bestätigt, möglicherweise bereits 1200, mit Sicherheit 1218. Mit diesen beiden Erfolgen, dem Verzicht von Canterbury und mit Cum universi, hatte Wilhelm den Herrscherwechsel in England ausgenutzt. Es war ihm gelungen, die Unabhängigkeit von England zurückzugewinnen und die geistliche Unabhängigkeit zu erhalten.

Erneute Verhandlungen über Northumberland
Schottland war nun befriedet, und Wilhelm versuchte erneut, Northumberland zurückzugewinnen. König Richard hatte 1189 die Rechte an der Grafschaft lebenslang an Bischof Hugh of Durham verkauft. Wilhelm versuchte nun, Unterstützung in der Grafschaft selbst zu erhalten. 1191 verheiratete er seine uneheliche, bereits verwitwete Tochter Isabella mit Robert de Ros, Lord of Wark. 1193 verheiratete er Margaret, eine weitere uneheliche Tochter, mit Eustace de Vesci, Lord of Alnwick. Damit war es ihm gelungen, zwei Barone aus dem nördlichen Teil der Grafschaft durch Heirat an sich zu binden. Dazu hatte wenige Jahre zuvor der schottische Magnat Duncan, Earl of Fife die Vormundschaftsverwaltung für die Baronie Mitford erworben. Wilhelm war trotzdem weiter darauf bedacht, sein gutes Verhältnis zu König Richard bei zu behalten. 1193 steuerte er freiwillig 2000 Mark für das Lösegeld dabei, dass für die Freilassung des in deutsche Gefangenschaft geratenen Richard gefordert wurde.[12] Nach Richards Freilassung und Rückkehr nach England Anfang März 1194 kam es bald zu einem Treffen der beiden Könige. Am 5. April 1194 ersuchte Wilhelm den englischen König in Nottinghamshire um zwei Gunstbeweise. Der erste Gunstbeweis war die Zusicherung einer ehrenvolle Eskorte und eine standesgemäße Unterkunft, wenn der schottische König in England unterwegs zum englischen König war. König Richard gewährte diese Bitte am 17. April, doch sie wurde erst nach seinem Tod unter seinem Bruder und Nachfolger Johann umgesetzt. Die zweite Bitte betraf Northumberland, Cumberland und Westmorland, die Wilhelm nach dem Recht seiner Vorfahren beanspruchte. Wilhelm ging sogar so weit und bat um die Überlassung von Lancaster, auf das die schottischen Könige bereits in den 1140er Jahren verzichtet hatten. Richard beriet sich mit seinen Ratgebern, und seine Antwort vom 10. oder 11. April war überraschenderweise nicht ablehnend. Am 17. April ließ sich Richard in Winchester ein zweites Mal feierlich krönen. Wilhelm erhielt die Ehre, eines der drei Staatsschwerter dem König voran zu tragen. Am 19. April verzichtete der Bischof von Durham auf seine Rechte auf Northumberland. Wilhelm bot dem englischen König nun 15.000 Mark für die Grafschaft. Daraufhin war Richard bereit, ihm Northumberland zu überlassen, wobei er aber die Kontrolle über die königlichen Burgen behalten wollte. Unter diesen Umständen lehnte Wilhelm aber die Überlassung ab. Am 21. April erneuerte Wilhelm sein Angebot, doch Richard bestand darauf, die Burgen zu behalten. Er machte Wilhelm aber Hoffnung, nach seiner Rückkehr aus der Normandie erneut über eine Übergabe von Northumberland zu verhandeln. Da Richard aber bis zu seinem Tod 1199 nicht mehr nach England zurückkehrte, war Wilhelms Versuch, Northumberland zu erlangen, erneut gescheitert.

Klärung der Nachfolge des Königs
Obwohl Bischof Hugh of Durham auf seine Rechte auf Northumberland verzichtet hatte, blieb die Grafschaft unter seiner Verwaltung. Nach seinem Tod am 3. März 1195 konnte Wilhelm die Situation nicht ausnutzen, um in den Besitz von Northumberland zu gelangen, denn aufgrund seiner ungeklärten Nachfolge kam es in Schottland zu einer innenpolitischen Krise. Vermutlich im April oder Mai 1195 war Wilhelm in Clackmannan schwer erkrankt. Nach einem Bericht erkannten die schottischen Magnaten seine älteste eheliche Tochter Margarete als Erbin an. Nach einem anderen Bericht war geplant, sie mit dem deutschen Herzog Otto von Braunschweig zu verheiraten. Dieser war ein Bruder der Matilda, die früher als Braut für Wilhelm vorgesehen war. Mit dieser Heirat wäre die schottische Krone bei einem Tod Wilhelms an Otto gefallen. Dies lehnte aber eine Gruppe von Magnaten unter Führung des Earl of Dunbar ab, weil es den Sitten und Gebräuchen Schottlands widersprechen würde. Nach diesen Gebräuchen würde im Fall des Todes des Königs ein Bruder oder Neffe den Thron erben. David of Huntingdon war als Bruder des Königs der nächste männliche Verwandte und hatte dazu durch seine Heirat mit einer Schwester von Ranulf, Earl of Chester seine soziale Stellung noch weiter verbessert.[13] Der König erholte sich jedoch wieder von der Krankheit, womit die Erbfolge nicht mehr dringend akut war. 1196 machte die englische Regierung erneut einen Versuch, die schottische Thronfolge zu klären. Dies wies Wilhelm aber mit dem Hinweis, dass die Königin schwanger sei, zurück. Die Königin bekam zwar nicht 1196, doch zwei Jahre später einen Sohn.

Konflikte in Caithness und mit Jarl Harald von Orkney
Kurz nach der Thronfolgekrise wurde der Frieden in Schottland durch einen Konflikt im Norden des Landes gestört. 1196 kam es nahe Inverness zu einer Schlacht zwischen Anhängern des Königs und den Anhängern eines Ruairidh. Dieser wurde auch Roderick genannt, er war vermutlich ein Nachfahre von Somerled of Argyll und ein Vorfahre der nordwestschottischen Familie der Macruaridhs. Ruaridh wurde von Thorfinn, einem Sohn von Earl Harald Maddadsson von Orkney und Caithness unterstützt. Der Grund für die Fehde ist unklar, doch Hvarflod, die zweite Frau von Earl Harald, mit der er bigamischer Ehe lebte, war eine Tochter des früheren Rebellen Malcolm Macheth. Sie erhob vielleicht Ansprüche auf Ross oder führte seit dem Tod ihres Neffen Aed Macheth in Coupar Angus 1186 eine Fehde. Der König zog daraufhin 1196 und 1197 selbst nach Moray. Ohne den König erreichte ein Teil der Armee Thurso, die Hauptstadt von Caithness, und brannte es nieder. Daraufhin unterwarf sich Earl Harald im Herbst 1197 in Nairn. Er wurde in Roxburgh inhaftiert und kam erst wieder frei, als sich auch Thorfinn ergab. Daraufhin wurde Thorfinn als Gefangener nach Roxburgh gebracht. Wilhelm ermunterte nun Harald Ungi, den Titel des Earl of Caithness und Orkney zu beanspruchen.[14] Nachdem Harald Ungi 1198 getötet worden war, wandte sich Wilhelm an Ragnvald, den König von Man und der Inseln um Unterstützung. Dieser erschien zwar mit einem Heer in Nordschottland, konnte sich aber in Caithness nicht behaupten. Als dann auch noch Bischof John of Caithness nach einem Streit mit Earl Harald schwer verletzt wurde, musste Wilhelm erneut selbst nach Nordschottland ziehen. Die Vorbereitungen für den Feldzug begannen im Herbst 1201. Zuvor ließ Wilhelm bereits Thorfinn blenden und entmannen, worauf dieser später im Kerker starb. Wohl wegen seines Alters, aber vielleicht auch aus Sorge vor einem Tod während des Feldzugs ließ Wilhelm am 12. Oktober 1201 in Musselburgh die schottischen Magnaten schwören, dass sie die Thronfolge seines Sohnes Alexander anerkennen würden. Der Winterfeldzug nach Nordschottland blieb erfolglos, worauf der König einen weiteren Feldzug für das Frühjahr 1202 plante. Dann aber kam Earl Harald nach Perth, nachdem ihm Bischof Roger von St Andrews freies Geleit zugesichert hatte. Gegen die Zahlung von 2000 Pfund Silber erlaubte ihm Wilhelm, Caithness wieder in Besitz zu nehmen. Danach wahrte Harald bis zu seinem Tod 1206 Frieden, ebenso wie seine beiden Söhne David und John, die sich nach seinem Tod die Herrschaft teilten.[15]

Die Spätzeit der Herrschaft

Belastetes Verhältnis zu Johann Ohneland
Als Johann Ohneland 1199 König von England wurde, hatte er bereits einen schlechten Ruf und galt als nicht vertrauenswürdig. Als König Richard auf seinem Kreuzzug war, soll König Wilhelm mit dem englischen Justiciar William de Longchamp eine geheime Abmachung getroffen haben, im Falle des Todes des englischen Königs dessen Neffen Arthur von der Bretagne als Erben anzuerkennen.[16] Dieser war auch ein Großneffe von Wilhelm. Damit waren die Beziehungen zwischen Wilhelm und Johann Ohneland bereits von Beginn an belastet.[17] Zunächst verhielt sich Wilhelm aber korrekt, als Johann König von England wurde. Er traf ihn in Lincoln, wo er ihm am 22. November 1200 für seine englischen Besitzungen huldigte. Dabei bat er wieder um die Überlassung der nordenglischen Grafschaften. Johann bat, die Diskussion darüber bis Pfingsten 1201 auszusetzen. Da Johann im Mai 1201 kurz davor war, in die Normandie aufzubrechen, bat er um eine weitere Verschiebung der Frage.[18] Erst im Dezember 1203 kehrte Johann zurück. Er hatte nachweislich 1204 mit Wilhelm in Kontakt gestanden und traf ihn vom 9. bis 12. Februar 1206 und vom 26. bis 28. Mai 1207 jeweils in York. Über den Zweck dieser Treffen ist allerdings nur wenig bekannt, außer dass die Lehen, die Wilhelm in Tynedale hielt, bestätigt wurden und dass Johann 1206 Arbroath Abbey Handelsprivilegien verlieh. Allerdings gab es auch Anzeichen, dass Wilhelm dem englischen König misstraute, der daraufhin seinen guten Willen beteuerte. Ein Vorschlag, dass sich die Könige im Oktober 1207 erneut treffen sollten, wurde nicht weiterverfolgt. Wahrscheinlich hatte der englische König die Bitte um Überlassung der nordenglischen Grafschaften abgeschlagen, so dass die Beziehungen zwischen den beiden Königen angespannt waren.

Der Vertrag von Norham
Nach dem Tod von Bischof Philip von Durham im April 1208 übernahm Johann die Verwaltung der Besitzungen der vakanten nordenglischen Diözese. Vermutlich bei einem Besuch in Nordengland im August 1208 ordnete Johann den Bau von Tweedmouth Castle an, dass die Zufahrt zum wichtigsten schottischen Hafen Berwick bedroht hätte. Wilhelm ließ deshalb die im Bau befindliche Burg zerstören. Da er vermutlich zudem über ein Heiratsverbündnis mit dem französischen König Philipp II. verhandelte, kam es 1209 zu einer schweren politischen Krise zwischen Schottland und England. König Johann befand sich bereits mit dem französischen König im Krieg und zog im April 1209 rasch nach Norden, um die Bedrohung durch eine zweite Front auszuschalten. Zwei Treffen von Johann Ohneland mit dem kränkelnden Wilhelm blieben ohne Annäherung, ebenso die folgenden Verhandlungen durch Gesandtschaften. Ende Juli standen sich darauf an der Grenze bei Norham ein schottisches und ein englisches Heer gegenüber. Wilhelm musste erkennen, dass das englische Heer überlegen war und begann am 25. Juli mit neuen Verhandlungen. Bis zum 7. August 1209 musste er im Vertrag von Norham dem englischen König erhebliche Zugeständnisse machen. Zwar unterblieb der Weiterbau von Tweedmouth Castle, doch Wilhelm musste dem englischen König eine hohe Geldsumme zahlen und ihm Geiseln sowie seine beiden Töchter übergeben, die Johann Ohneland verheiraten durfte. Faktisch hatte sich Wilhelm der Oberhoheit des englischen Königs unterworfen.

Erneuter Aufstand der Macwilliams
Bis 1211 hatte Wilhelm den Großteil der vereinbarten 15.000 Mark an Johann gezahlt, doch die Königstöchter und die schottischen Geiseln befanden sich immer noch in England. Anfang Februar 1211 überfiel Guthred Macwilliam mit seinen Anhängern das nordschottische Ross. Guthred hatte vermutlich als Oberhaupt der Macwilliams im irischen Exil gelebt und war durch einen Feldzug von Johann Ohneland im Vorjahr von der Insel vertrieben worden. Lokale Adlige aus Ross sollen ihn zu dem Überfall ermuntert haben, und dazu brachte er Iren mit, die ihn unterstützten. Wilhelm lag seit Weihnachten 1210 schwer erkrankt in Kintore, so dass er zunächst kaum etwas gegen den Angriff unternehmen konnte. Erst am 24. Februar war er wieder gesund. Er sandte ein Heer nach Nordschottland und ließ die Befestigungen der Burgen von Dunskeath und Red Castle verstärken. Von etwa Ende Juni bis zum Herbst 1211 war der König selbst in Moray. Der König hoffte sicherlich, den Erfolg von 1187 bei Mam Garvia zu wiederholen. Eine ausgewählte Streitmacht wurde gegen die Rebellen unter Guthred ausgesandt. Tatsächlich konnte diese die Armee von Guthred zerschlagen, wobei viele Rebellen getötet wurden. Guthred selbst konnte jedoch entkommen. Vor Mitte Oktober 1211 hatte sich Wilhelm nach Forfar zurückgezogen und hatte Malcolm, Earl of Fife mit der weiteren Bekämpfung der Rebellion betraut. Dieser konnte jedoch nicht verhindern, dass Guthred eine namentlich nicht genannte Burg in Ross erobern und niederbrennen konnte. Der erzürnte König konnte angesichts eines besonders harten Winters in Nordschottland keinen Vergeltungsfeldzug gegen die Rebellen führen.

Durch die Erfolge von Guthred wurde deutlich, dass Wilhelm mit seinen Kräften die Rebellion nicht niederschlagen konnte. Vermutlich bat Wilhelm daraufhin den englischen König um Unterstützung. Im Februar 1212 kam es in Durham zu Verhandlungen, an denen weniger Wilhelm, sondern vor allem Königin Ermengarde aktiv teilnahm. Bei diesen Verhandlungen wurde vereinbart, dass der Thronfolger Alexander mit einer Tochter von König Johann verheiratet und von Johann zum Ritter geschlagen werden sollte. Tatsächlich schlug der englische König den schottischen Thronfolger am 4. März 1212 in Clerkenwell zum Ritter, doch die Heirat verzögerte sich. Damit war wieder klar geworden, dass der englische König weiter die Oberhoheit über Schottland beanspruchte.[19] Zwar war Schottland noch ein eigenes Königreich, doch der Thronfolger und seine drei Schwestern sollten Angehörige der englischen Königsfamilie heiraten. Die 1209 gestellten Geiseln, darunter zwei Töchter von Wilhelm, befanden sich noch immer in England. Nach dem Ritterschlag kehrte Alexander nach Schottland zurück. Vermutlich brachte er Söldner mit, die König Johann ihm zur Verfügung gestellt hatte. Mittsommer 1212 brach Alexander nach Ross auf. König Wilhelm wollte ihm folgen, doch Ende Juni traf er sich drei Tage lang mit Johann in Nordengland. Letztlich wurde die Rebellion von Guthred weder von Wilhelm noch von Alexander niedergeschlagen. Guthred wurde verraten und in Ketten zu Alexander nach Kincardine gebracht. Dort wurde Alexander die Nachricht überbracht, dass der König Guthred nicht zu sehen wünschte, worauf er enthauptet wurde. Der Aufstand war damit niedergeschlagen, doch endgültig wurden die Macwilliams erst Ende der 1220er Jahre besiegt.

Letzte Jahre und Tod
Im Januar oder Februar 1213 waren sowohl Wilhelm wie auch Johann zur schottischen Grenze gereist, doch zu einem erneuten Treffen der beiden Könige kam es nicht. Der Vorschlag, dass Alexander den englischen König treffen sollte, wurde abgelehnt. Wilhelm war nun vermutlich dauerhaft krank. Er verbrachte 1213 in den Lowlands, wobei er immer noch Regierungsaufgaben wahrnahm. Allerdings übernahm seine über zwanzig Jahre jüngere Königin Ermengarde zunehmend Verwaltungsaufgaben.[20] Der König regelte aber noch im Dezember 1213 die Erbfolge im Earldom Menteith. Auch die ersten Monate von 1214 verbrachte Wilhelm in den Lowlands. Im Frühjahr oder Frühsommer starb David, Earl of Caithness. Da die Mutter seines Bruders und Erben John eine Angehörige der rebellischen Familie Macheth gewesen war, reiste Wilhelm mit einer letzten Kraftanstrengung nach Moray. Am 17. August 1214 war der König in Elgin. Dort schloss er ein Friedensabkommen mit Earl John, der ihm seine Tochter als Geisel stellte. Dann kehrte Wilhelm in kurzen Tagesetappen nach Stirling zurück, das er am 8. September erreichte.[20] Körperlich nicht mehr in der Lage, weiter zu reisen, empfahl er dort den Bischöfen und Magnaten seinen Sohn Alexander als seinen Nachfolger und regelte vor seinem Tod noch weitere persönliche Fragen. Er starb in der Anwesenheit seiner Frau, seines Sohnes und zahlreicher Magnaten und Bischöfe. Am Morgen nach Wilhelms Tod brachte eine große Gruppe Magnaten den jungen Alexander nach Scone, wo er am selben Tag als König eingesetzt wurde.[21] Wilhelm wurde am 10. Dezember 1214 in seiner Stiftung Arbroath Abbey beigesetzt.

Die Herrschaft des Königs

Die Person des Königs[
Wilhelm sprach als Muttersprache anglonormannisch. Es gibt keinen Nachweis, dass er Gälisch oder Englisch gesprochen hat. Dennoch verkörperte Wilhelm als König der Schotten, wie er sich nannte, sein Volk und sein Reich. Er war sich als König seiner Würde sehr bewusst. Vielleicht nach dem Vorbild von Heinrich II. reagierte er sehr aufgebracht, wenn er sie verletzt sah. Rebellen ließ er regelmäßig hinrichten, doch es ist sicherlich kein Zufall, dass die meisten größeren Revolten während Wilhelms Herrschaft ausbrachen, als er außer Landes oder krank war. Außer wenn Wilhelm krank war, war er als Herrscher aktiv tätig. Er nahm an Turnieren teil oder ging auf die Jagd, und selbst als älterer Mann führte er noch selbst seine Truppen. Trotz seiner mindestens sechs unehelichen Kinder stand seine Religiosität außer Zweifel und es gibt sogar Berichte von Wunderheilungen von ihm.[22]

Organisation der Regierung und Rechtsprechung
Als Wilhelm König wurde, behielten die leitenden Beamten seines Bruders, der Kanzler Engelram, der Constable Richard de Moreville und der Stewart Walter fitz Alan ihre Ämter. Schon bald bestätigten aber auch andere Barone die königlichen Urkunden. Wilhelm vertraute zwar auf die Ratschläge seiner Magnaten, doch er hatte auch feste eigene Meinungen. Während seiner Herrschaft gab es wesentlich seltener größere Ratsversammlungen als während der Herrschaft seines Bruders, wobei diese dann auch über die Erhebung von Steuern entschieden.[23] Von der Übernahme der Herrschaft von seinem Bruder Malcolm bis kurz vor seinem Tod im Alter von vermutlich 72 Jahren nahm Wilhelm seine Aufgaben als Herrscher gewissenhaft wahr. Dabei wurde während seiner Herrschaft die Regierung von Schottland ausgebaut. Seine Kapelle, die die Schreibarbeiten übernahm, bestand zunehmend aus ausgebildeten Beamten, deren Urkunden von gleichbleibender Qualität waren. Das Amt des Kanzlers übernahmen zeitweise gut ausgebildete Beamte wie William Malveisin oder William del Bois, während es andererseits als Sinekure an Verwandte des Königs wie Roger of Leicester oder Florens von Holland vergeben wurde.[24] Neue Burghs wurden gegründet, darunter Grenzstädte wie Nairn, Dumfries und Ayr, während Clackmannan und Forfar aus königlichen Besitzungen und Dundee aus einer Handelssiedlung entstanden. Für die Burghs wurde meist auch ein Sheriff ernannt. Bis 1214 gab es Sheriffs in Moray, Nairn, Inverness und vermutlich auch in Aberdeen sowie in Ayr und Dumfries.[25] Die Sheriffs vertraten die Interessen des Königs, aber auch der Kirche und erzwangen die Zahlung des Zehnten für die Kirche. Es gab auch erste Berichte, dass die Sheriffs als Richter dienten. Als höhere Richter für Scotia diente ein Justiciar, dessen Amt durchgehend mit Adligen besetzt wurde.[26] Der König fällte als oberster Richter selbst Urteile und versuchte dabei, das Rechtswesen zu verbessern. Einige seiner Gerichtssitzungen befassten sich mit besonderen Fragen wie die Strafverfolgung von Dieben in Galloway oder die Verbesserung der Rechtsprechung durch lokale Gerichte. Andere waren allgemeiner und befassten sich mit konkreten Straffällen. Bei seinen Gerichtssitzungen war ein gälischer Richter zumindest als Zeuge anwesend, doch für die Rechtsprechung orientierte sich Wilhelm an der anglonormannischen Rechtspraxis, vor allen an den 1166 erlassenen Assisen von Clarendon[27] oder am 1195 von Hubert Walter proklamierten Landfrieden, den Wilhelm 1197 auf Schottland übertrug.[28][29]

Entwicklung des Handels und Reform der Finanzverwaltung
Während die schottischen Lowlands ab etwa 1190 weitgehend befriedet waren, hatten die Revolten in Moray und Nordschottland, aber auch in Westschottland erhebliche Zerstörungen angerichtet. In anderen Teilen Schottlands florierte aber der Handel. Die Bevölkerung nahm zu, und besonders einige Burghs wie Perth und Dundee wuchsen rasch. Die Rinder- und Schafzucht und in der Folge wurde spätestens um 1200 der Export von Wolle und Häuten nach Flandern und nach England bedeutend. Bis 1200 nahm der Gebrauch von Münzen in den Städten und in den Lowlands stark zu. Münzstätten gab es zeitweise in Roxburgh, Berwick, Edinburgh und Perth. 1195 erfolgte eine Münzreform, durch die der schottische Penny gleichwertig mit den englischen Pennys wurde. Dies sicherte die Akzeptanz der schottischen Münzen im internationalen Handel. In der Folge wurden auch die Abgaben an den König zunehmend in Geld anstatt in Naturalien gezahlt. Während Wilhelms Herrschaft bestand eine camera mit eigenem Personal und Urkunden als Zentralbehörde, die vermutlich kurz nach 1175 in Stirling eingerichtet wurde.[30] Ab den 1180er Jahren gab es jährliche Prüfungen der Abrechnungen. Der König erhob Zölle auf Waren und konnte Steuern erheben. Vermutlich 1190 bestätigte eine Ratsversammlung die Steuern, die Wilhelm erheben wollte, um die Summe für die Ablösung des Lehnsverhältnisses von England aufzubringen. Gegen Ende der Herrschaft war es dann üblich geworden, dass die Magnaten bei der Erhebung von Steuern beratend tätig waren und diesen zustimmten.

Feudalisierung des Adels
Wilhelm versuchte, weitere Gebiete in Schottland in ein Lehnsverhältnis zur Krone zu bringen. Zwar bestanden weiterhin die alten gälischen Earldoms wie Lennox, Menteith, Strathearn, Atholl und Buchan, doch sie befanden sich einem quasi-feudalen Verhältnis zum König.[31] Während Wilhelms Herrschaft wurde es üblich, dass die Magnaten für ihr Land Vasallendienste leisteten. Bis 1214 war diese Praxis auch in Nordschottland nördlich des Tay und in Moray üblich.[32] Die weiter nach keltischem Brauch aufgestellten lokalen Aufgebote bildeten aber vermutlich weiterhin den Großteil der königlichen Heere, während Söldner nur selten zum Einsatz kamen. Die Ämter der Justiciare, Sheriffs und Chamberlains wurden meistens an Adlige vergeben, von denen die meisten von den Adligen abstammten, die während der Herrschaft von David I. und Malcolm IV. in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts nach Schottland gekommen waren.[33] Zu diesen anglonormannischen neuen Adligen gehörten die Familien Moreville, Brus, Lindsay, Stewart, Seton oder Comyn. Mit wenigen Ausnahmen hatten diese Familien aber rasch den Schwerpunkt ihrer Besitzungen und Interessen in Schottland und bildeten neben den noch bestehenden gälisch-keltischen Earls den schottischen Adel. Größere Magnaten wie die Earls of Fife oder Dunbar sowie die Stewarts und Brus hatten ihr eigenes ritterliches Gefolge. Diese Ritter waren meist schon vor 1165 nach Schottland gekommen, heirateten untereinander und benannten sich nach der Region, wo sie lebten, wie Moray, Polloc oder Hume.

Verhältnis zur Kirche
Die Festigung der schottischen Kirche, der Ecclesia Scotiana, und ihre offizielle Anerkennung durch den Papst zeigt die Festigung des Königreichs Schottland. Die schottischen Bischöfe standen in direkten Kontakt mit Papst Alexander III. und dessen Nachfolgern. Vakante Diözesen wurden rasch wieder besetzt. In den Diözesen entstanden während Wilhelms Herrschaft weitere kirchliche Ämter wie die der Archidiakone,[34] und zunehmend übernahmen Geistliche, die eine Universität besucht hatten, die höheren Ämter. Zwar kontrollierte der König nicht direkt die Kirche, doch zahlreiche königliche Beamte stiegen zu Bischöfen auf. Dies festigte die königliche Autorität, auch wenn die Bischöfe nicht übermäßig geistlich waren. Außer dem Zisterzienser Waltheof von Melrose wurde kein schottischer Geistlicher aus dem 12. Jahrhundert heiliggesprochen. Dank des steigenden Wohlstands durch den Wollexport konnten zahlreiche Klöster und Kathedralen wie die von St Andrews und Glasgow, aber auch Kirchen in Städten wie Aberdeen, Dundee und Crail sowie Dorfkirchen wie in Symington oder Leuchars ausgebaut werden.

Familie und Nachkommen
Mit seiner Frau Ermengarde de Beaumont hatte Wilhelm vier Kinder:

Margarete (1193–1259),
Isabella (1195–1253),
Alexander II. (1198–1249), König von Schottland
Marjorie (1200–1244).

Daneben hatte Wilhelm mindestens vier uneheliche Kinder:

Isabella ⚭ (1) Robert (III) de Brus († vor 1191), ⚭ (2) Robert de Ros
Ada ⚭ Patrick Dunbar, 4. Earl of Dunbar
Robert of London († um 1225)
Margaret ⚭ Eustace de Vesci

Seine unehelichen Töchter verheiratete der König mit schottischen oder nordenglischen Adligen. Isabella heiratete 1183 Robert de Brus, den ältesten Sohn von Robert (II) de Brus, Lord of Annandale. Nach dessen frühen Tod heiratete sie den nordenglischen Baron Robert de Ros. Wilhelms unehelicher Sohn Robert of London bezeugte ab den frühen 1180er Jahren regelmäßig königliche Urkunden und wurde mit Landbesitz aus dem Krongut ausgestattet. Angeblich hatte der König noch zwei weitere uneheliche Kinder, Henry Galithy und Aufrica (auch Africa). Deren Existenz ist allerdings erst durch ihre Nachkommen belegt, die sich im schottischen Thronfolgestreit ab 1290 auf ihre angebliche königliche Abstammung beriefen.[35]

Nachwirkung
Im 14. Jahrhundert bezeichnete der Chronist John Fordun König Wilhelm als the lion of justice (deutsch Löwe der Gerechtigkeit). Ein irischer Annalist bezeichnete ihn zuvor als garbh (deutsch der Bullige), was wegen seiner Tapferkeit, aber auch wegen seines Charakters angebracht war. Als Beiname überdauerte aber Wilhelm der Löwe.[36] Hierfür ist sicher ein Grund, dass sich Wilhelm voll seinen Aufgaben als Herrscher gewidmet hat. Er modernisierte das Rechtswesen, das Finanzwesen und die Verwaltung, und auch die Kirche wurde während seiner Herrschaft weiter reformiert und in ihrer Unabhängigkeit von England bestätigt. Wilhelms Sohn Alexander trat ein zunächst schweres Erbe an. Die Versuche seines Vaters, die nordenglischen Grafschaften zu gewinnen, waren gescheitert. Alexanders drei Schwestern waren noch nicht verheiratet und dienten mit anderen Schotten als Geiseln. Der englische König Johann hatte erheblichen Einfluss auf die schottische Politik, und in Schottland waren die Rebellionen der Macheths und Macwilliams noch immer nicht endgültig niedergeschlagen. Doch trotz aller Niederlagen, Enttäuschungen und Rebellionen während seiner Herrschaft hatte Wilhelm das Reichsgebiet mit allen Burgen, wie er es von seinem Bruder Malcolm IV. geerbt hatte, seinem Sohn übergeben. Dabei war die königliche Herrschaft in weiten Teilen des Reichs gefestigt und gestärkt worden, und der Thronanspruch der Canmore-Dynastie war ungefährdet. Während Wilhelms Herrschaft war Schottland immer noch ein in vielen Bereichen keltisch geprägtes Land, wie die Inthronisierung der Könige, die Sprache vieler Bewohner, die regionalen Besonderheiten, die Art der Aufstellung der Armee und einige rechtliche Eigenheiten zeigten. Durch seine Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit hatte Wilhelm die Arbeit seines Großvaters David I. fortgeführt, ein neues Schottland zu formen. Während seiner Herrschaft hatte sich Schottland dynastisch, kirchlich und wirtschaftlich weiter den mittel- und westeuropäischen Reichen angenähert. Viele der Probleme, die Wilhelm seinem Sohn hinterlassen hatte, waren bis 1221 gelöst. 
von Schottland, König Wilhelm I. der Löwe (I7558)
 
50885 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Angoulême)

Wilhelm II. (Angoulême)

Wilhelm II. Taillefer[1] (franz: Guillaume Taillefer; † wohl 945) war ein Graf von Angoulême aus dem Haus Taillefer. Er war ein Sohn des Grafen Alduin I. von Angoulême. Weil er beim Tod seines Vaters 916 noch unmündig war regierte für ihn zunächst der angeheiratete Onkel Adémar in Angouleme.

Wilhelms Testament datierte auf das Jahr 945, worauf er wohl verstorben war.[3] Bestattet wurde er in der Abtei Saint-Cybard.[4] Er war nicht verheiratet, hatte aber zwei uneheliche Söhne. Offenbar weil der älteste von ihnen, Arnaud Manzer, bei seinem Tod noch unmündig war konnte zunächst Wilhelms Vetter aus dem Périgord, Graf Bernard, in Angoulême nachfolgen.

Mehr unter dem Link oben.. 
von Angoulême, Graf Wilhelm II. (I13239)
 
50886 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_VI._(Montferrat) (apr 2018)

Wilhelm VI.[1] (ital: Guglielmo di Monferrato; † 17. September 1225) war ein Markgraf von Montferrat aus der Familie der Aleramiden. Er war ein Sohn des Markgrafen Bonifatius I. von Montferrat († 1207) und der Elena di Bosco.
Wilhelm übernahm bereits 1202 die Regentschaft über Montferrat nachdem sich sein Vater dem vierten Kreuzzug angeschlossen hatte. Der Vater starb 1207 in Griechenland als König von Thessaloniki und wurde dort von seinem unmündigen zweiten Sohn, Demetrius, beerbt.

Wie schon seine Vorfahren war Wilhelm ein treuer Anhänger des kaiserlichen Hauses der Staufer. Obwohl er während des deutschen Thronstreites nach der Ermordung des Philipp von Schwaben zunächst den Welfen Otto IV. von Braunschweig als König anerrkannte, war er 1212 der erste italienische Große der auf die Seite des jungen Friedrich II. überging. Ihn unterstützte er bei seiner Reise durch die Lombardei auf den Weg nach Deutschland. Von Friedrich II. wurde er zum Vikar für Burgund (regnum Arelat) ernannt, was ihm allerdings die Feindschaft der Grafen von Savoyen, Provence und Toulouse einbrachte. Auf dem vierten Laterankonzil trat er 1220 als Anwalt der kaiserlichen Sache gegen den Lombardenbund auf.

Kreuzzug
Nach der Eroberung Konstantinopels im Verlauf des vierten Kreuzzuges 1204 hatte Bonifatius von Montferrat das Königreich Thessaloniki gegründet, wurde dann 1207 im Kampf gegen die Bulgaren getötet. In Thessaloniki folgte ihm sein zweiter unmündiiger Sohn Demetrius unter der Regentschaft dessen Mutter Margarete von Ungarn nach. Diese Nachfolgeregelung war unter den Gefolgsmännern des Bonifatius allerdings nicht unumstritten. Besonders eine große Fraktion lombardischer Ritter unter Obertto von Biandrate favorisierte die Nachfolge Wilhelms VI. als König von Thessaloniki, vor allem weil dieser der älteste Sohn seines Vaters und außerdem im mündigem Alter war, um den Kampf gegen Bulgaren und Griechen anführen zu können. Die Revolte der Lombarden wurde allerdings von Kaiser Heinrich zugunsten von Demetrius niedergeschlagen.
Wilhelm selbst zeigte keinerlei Willen in den griechischen Osten zu reisen um dort ein von allen Seiten bedrohtes Königtum zu erben, noch um seinen jüngeren Halbbruder zu unterstützen. Der mit dem Haus Montferrat verbundene Trobador Elias Cairelel, der den vierten Kreuzzug mitgemacht hatte, hatte ihm deshalb in dem Klagelied „Pois chai la fuoilla del garric“ (Nun, nachdem die Eiche gefallen) Vorwürfe gemacht und ihm darin geraten sich eher als Abt in Cluny oder Cîteaux zu bewerben, wenn er schon nicht der Pflicht zur Verteidigung seines jüngeren Bruders nachkommen wolle. Wilhelm sei eben kein zweiter Bohemund.[2]
Im Jahr 1221 war Wilhelm schließlich zur Kreuznahme bereit, nachdem ihm von Kardinal Hugo von Ostia (später Papst Gregor IX.) eine Aufwandsentschädigung von 15.000 Mark Silber versprochen worden war. Er sollte den Kreuzzug von Damiette unterstützen, was allerdings durch die endgültige Niederlage der Kreuzfahrer im Nildelta noch im selben Jahr hinfällig wurde. Unterdessen geriet sein Bruder Demetrius in Griechenland immer tiefer in Bedrängnis, der byzantinische Despot von Epirus Theodoros I. Angelos hatte bis 1223 das gesamte Königreich mit Ausnahme der Hauptstadt erobert. Erst jetzt war Wilhelm bereit seinen Bruder zu Hilfe zu eilen, als er aber im Dezember 1224 von Brindisi aus in See stach war Thessaloniki bereits von Theodoros Angelos erobert. In Griechenland angekommen konnte Wilhelm dort nichts mehr ausrichten, er starb dort in Almyros (Bezirk Magnisia) im September 1225 an einem Fieber, Gerüchten zufolge ausgelöst durch eine Vergiftung. Das Königtum Thessaloniki blieb seiner Familie nur noch als bloße Titulatur erhalten. 
von Montferrat (Aleramiden), Markgraf Wilhelm VI. (I7661)
 
50887 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Aarberg-Valangin

Wilhelm von Aarberg-Valangin

Wilhelm von Aarberg-Valangin entstammte einer Seitenlinie des Geschlechts der Grafen von Aarberg und war ein Sohn von Johann II. von Aarberg-Valangin († 1383) und dessen Gattin Mahaut von Neuenburg-Blamont († 1410). Bereits als erst sechsjähriges Kind verlor er seinen Vater und stand danach unter der Vormundschaft seiner Mutter. Dieser gestattete er auch nach dem Erreichen seiner Volljährigkeit die weitere Mitsprache bei der Regierung. Als die Berner die Grafschaft Aarberg in ihren Besitz brachten, war Wilhelms Mutter verärgert, da sie selbst diese Grafschaft beansprucht hatte. In der Folge kündigte sie den einst von ihrem Gatten mit Bern eingegangenen Burgrechtsvertrag auf, beglich auch nicht die in diesem Vertrag stipulierte Loskaufsumme von 1200 Gulden und unterstützte stattdessen während der Schweizer Habsburgerkriege den Herzog Leopold III. von Österreich, der in der am 9. Juli 1386 ausgetragenen Schlacht bei Sempach fiel. Die Berner verheerten zur Vergeltung das Val de Ruz sowie Hasenburg und Willisau. Daraufhin agierte Mahaut bedachtsamer und schloss 1401 mit Bern einen neuen Burgrechtsvertrag. Zwei Jahre später vereinbarte sie auch eine Allianz mit Biel.

1406 erteilte Wilhelm gemeinsam mit seiner Mutter an Valangin die sog. Grand Franchise; dadurch hatten nun die Einwohner von Valangin bezüglich ihrer Person und Güter die gleichen Rechte wie die Bürger von Neuenburg. Wilhelm zerstritt sich mit seinem Lehensherrn, dem Grafen von Neuenburg, sowie mit den Bernern. Hierdurch geriet er ebenso wie aufgrund seiner Beteiligung am Konzil von Konstanz und an den Kämpfen am italienischen Kriegsschauplatz in beträchtliche Schulden. Auch seine 1407 erfolgte Vermählung mit der vermögenden Erbin Jeanne von Bauffremont, durch welche die in Lothringen gelegene Freiherrschaft Bauffremont in seinen Besitz kam, vermochte seine prekäre finanzielle Lage nur wenig zu lindern. Aus seiner Ehe mit Jeanne ging sein Sohn Johann hervor, der ihm als Herr von Valangin nachfolgen sollte. Zur Verbesserung der Vermögenssituation seiner Herrschaft verkaufte Wilhelm 1407 Willisau an die Stadt Luzern und ordnete später in seinem letzten Willen an, dass sich sein Sohn mehrere Jahre in den Dienst eines höheren Adligen zu begeben hätte. Ferner sollte sein Sohn die ihm angeblich durch die neuen Herren von Neuenburg, die Grafen Konrad und Johann von Freiburg, zugefügten Kränkungen rächen. Wilhelm starb 1427 im Alter von etwa 50 Jahren. 
von Aarberg-Valangin, Wilhelm (I59070)
 
50888 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Mandelée

Wilhelm von Mandelée oder Wilhelm von Amigdala (lateinisch Willelmo de Amigdala, französisch Guillaume de Mandelée; † um 1226) war ein italo-normannischer Kreuzritter im Königreich Jerusalem.

Er stammte aus Amigdalà in Kalabrien und begab sich als Kreuzfahrer ins Heilige Land. Dort heiratete er Agnes von Courtenay († nach August 1200), die jüngere Tochter des Joscelin III. von Edessa.

Als Joscelin III. um 1200 starb, fielen dessen Lehen im Königreich Jerusalem, die sog. „Seigneurie de Joscelin“ an Agnes’ ältere Schwester Beatrix von Courtenay und deren Gatten Otto von Botenlauben. In der Folgezeit verschuldete sich Otto, so dass er Teile der Seigneurie an Wilhelm verpfändete. 1220 verkaufte Otto die Seigneurie mit ihren elf Orten mit Zustimmung Wilhelms dem Deutschen Orden. 
von Mandelée, Wilhelm (I59141)
 
50889 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_X._(Aquitanien) (Okt 2017)

Wilhelm X. genannt der Heilige oder der Tolosaner (* 1099 in Toulouse; † 9. April 1137) ist der letzte Herzog von Aquitanien und Graf von Poitou aus der Dynastie der Ramnulfiden.
Er regierte von 1126 bis 1137 unter dem Namen Wilhelm VIII. im Poitou und als Wilhelm X. in Aquitanien. Er war der Sohn und Nachfolger des Herzogs Wilhelm IX. der Troubadour und der Philippa von Toulouse, Tochter des Grafen Wilhelm IV.
Er wurde in der kurzen Zeitspanne geboren, als seine Eltern die Grafschaft Toulouse regierten; kurze Zeit später übertrug sein Vater Wilhelm IX. Toulouse an Philippas Vetter Bertrand von Toulouse und ging selbst auf den Ersten Kreuzzug, während Philippa und sein Sohn in Poitiers blieben. Nach seiner Rückkehr zerstritt sich der junge Wilhelm mit seinem Vater, als dieser seine Ehefrau verließ und die Frau seines Vasallen Amaury I., Vizegraf von Châtellerault, zur Geliebten nahm – der Streit wurde erst beigelegt, als Wilhelm 1121 Eleonore von Châtellerault († nach März 1130) heiratete, die Tochter Amaurys und der Geliebten seines Vaters.
Wilhelm X. verbündete sich mit dem Grafen Gottfried V. Plantagenet gegen die Normandie. Die Ruhe, die er dadurch an der Nordgrenze erhielt, nutzte er, um seinen Vasallen Isembert de Châtelaillon, Herrn von Aunis zu bekämpfen.
Wenig glücklich war seine Unterstützung, die er mit dem päpstlichen Legaten Girard d’Angoulême dem Gegenpapst Anaklet II. von 1130 bis zu einem Treffen mit Bernhard von Clairvaux fünf Jahre später auf der Burg von Parthenay zukommen ließ. Er starb im Verlauf einer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela an einer Lebensmittelvergiftung. In seinem letzten Willen bat er den französischen König Ludwig VI. darum, der Ehe zwischen seiner Tochter Eleonore von Aquitanien und dessen ältestem Sohn Ludwig zuzustimmen.
Wie sein Vater, so war auch Wilhelm X. ein Förderer der Troubadoure, der Musik und Literatur. Er war ein gebildeter Mann und versuchte, seinen beiden Töchtern eine ausgezeichnete Erziehung zukommen zu lassen, in einer Zeit, in der Europas Herrscher kaum lesen und schreiben konnten. Als Eleonore ihrem Vater als Herzogin folgte, setzte sie den Weg ihres Vaters fort und machte den aquitanischen Hof zum wissenschaftlichen Zentrum Europas.

Am Ende des Mittelalters wurde Wilhelm X. eine mit Legenden umrankte Figur, dabei teilweise mit Wilhelm von Gellone verwechselt, der ebenfalls Herzog von Aquitanien war, und dem Ordensgründer Wilhelm von Malavalle. 
von Aquitanien (von Poitou), Herzog Wilhelm X. (I7984)
 
50890 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfrad_von_Treffen

Wolfrad von Treffen

Graf Wolfrad von Treffen (auch: Wolfrad von Abensberg) († 1181) stammte aus einem alten alemannischen Adelsgeschlecht, welches sich von Altshausen, von Veringen und von Isny nannte. Wolfrad wurde um 1125 als zweiter Sohn des Grafen Mangold von Veringen geboren[1] und heiratete Hemma von Friesach – eine Verwandte der hl. Hemma von Gurk und letzte ihres Namens. Er nannte sich ab nun nach seiner Burg Treffen (Kärnten) bei Villach und begründete das Geschlecht derer von Treffen/Treven. Er hatte noch Besitzungen in seiner schwäbischen Heimat – darunter die Vogtei über das Kloster Isny – sowie in Kärnten und auch 100 Huben in der Oststeiermark, wo er das Dorf Wenigzell gründete und kolonisierte.

Wolfrad von Treffen verstarb um 1181, und da sein einziger Sohn Ulrich II. von Abensberg von 1161 bis 1182 Patriarch von Aquileia war, wurden seine Besitzungen nach seinem Tod zerteilt. Seine Tochter Willibirg war mit dem Grafen Heinrich von Lechsgemünd verheiratet, der 1207 alle seine Besitzungen mit einigen Ausnahmen an den Salzburger Erzbischof verkaufte. 
von Treffen (Abensberg, Veringen), Wolfrad (I61067)
 
50891 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolrad_I._(Waldeck)

Wolrad I. (Waldeck)

Schon vor seinem Regierungsantritt wurde Wolrad am 19. Mai 1434 von dem Mainzer Erzbischof Konrad III. zum obersten Amtmann und Landvogt über die mainzischen Städte und Burgen Amöneburg, Battenberg, Neustadt, Rosenthal, Hausen (Knüllwald), Fritzlar, Jesberg, Hofgeismar, Naumburg, Wetter und Rhoden (Diemelstadt) u. a. und die dazugehörigen Dörfer und Gerichte bestellt. Nach ihm trat jedoch bereits 1438 sein Schwager, Graf Johann II. von Ziegenhain, in diese Ämter und schon 1439 Landgraf Ludwig I. von Landgrafschaft Hessen.

Nach Wolrads Tod folgte ihm sein Sohn Philipp I. als Graf von Waldeck zu Waldeck. Als dieser noch im gleichen Jahr 1475 starb, wurde Philipps Bruder Philipp II. Regent für Philipps I. noch unmündigen Sohn Heinrich VIII. 1486 teilten sich Heinrich VIII. und Philipp II. die Grafschaft: Heinrich VIII. bekam die südliche Hälfte Waldeck-Wildungen, während Philipp II. den nördlichen Teil Waldeck-Eisenberg erhielt. 
von Waldeck, Graf Wolrad I. (I62593)
 
50892 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Rosina (I57930)
 
50893 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Benedikt (I58021)
 
50894 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Ulmann (I58023)
 
50895 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Steffan (I58027)
 
50896 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Bertschi (I58031)
 
50897 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Nikolaus (Clewi) (I58034)
 
50898 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Steffan (I58038)
 
50899 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Nikolaus (I58040)
 
50900 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wyttenbach_(Patrizierfamilie)

Die Familie von Wyttenbach ist eine ursprünglich aus Biel stammende Berner Patrizierfamilie, die seit 1586 (Zweig mit dem schrägen Bach im Wappen) und 1623 (Zweig mit dem geraden Bach im Wappen) das Burgerrecht der Stadt Bern besass.

Geschichte
Das Geschlecht Wyttenbach wird in Biel 1363 erstmals erwähnt. Die Familie gelangte durch das Gerberhandwerk zu grossem Reichtum und Ansehen. Steffan Wyttenbach (1468–1523) weilte in seiner Jugend am savoyischen Hof und erhielt 1511 von Kaiser Maximilian einen Adelsbrief, der das Wappen neu mit einem schrägen Bach im Wappen definiert. Wyttenbach wurde Bürger von Freiburg im Breisgau. Dessen hochbegüterter Sohn Niklaus (1491–1566) zog wiederum nach Biel und 1548 nach Bern, wo er der Gesellschaft zu Mittellöwen beitrat. Eigentlicher Stammvater der Berner Wyttenbach mit dem schrägen Bach im Wappen war dessen Enkel, der Goldschmied Petermann († 1608). Er legte den Junkertitel ab.

Der Apotheker Hans Konrad Wyttenbach (1595–1665), Cousin vierten Grades des Goldschmieds Petermann, erwarb 1623 das Berner Burgerrecht und gelangte bereits 1629 in den Grossen Rat. Die Apothekerfamilie Wyttenbach bekleidete bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche politische Ämter. 
Wyttenbach, Samuel (I58043)
 

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