Treffer 51,001 bis 51,050 von 52,053
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| 51001 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberlin, Matthias (I60022)
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| 51002 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberler genannt Grünenzweig, Matthias (I60020)
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| 51003 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Schlegel genannt Grünenzweig, Henmann (I60024)
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| 51004 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberler, Hans (I60018)
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| 51005 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberler, Margarteta (I60015)
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| 51006 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | (Eberlin), Matthias (I60033)
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| 51007 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberlin (I60035)
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| 51008 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Matthias (I60036)
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| 51009 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019203/2020-02-14/ Eberler / Grünenzweig Die E., ursprünglich ein jüd. Geschlecht aus Colmar, werden 1362 erstmals in Basel erwähnt. 1377 wurde Mathis E. wegen angebl. Blasphemie ausgewiesen. Dessen Sohn Mathis (II., ✝︎ 1437) wurde 1393 bei seiner Rückkehr als Christ ins Basler Bürgerrecht aufgenommen und 1404 Zunftmeister zum Schlüssel sowie Ratsherr. Er heiratete die Witwe von Hermann Schlegel, genannt Grünenzweig; dieser Name ging in der Folge auf die Fam. E. über, deren Angehörige in Zünften und Räten bedeutende Stellungen erreichten. Mathis (III., der Sohn Mathis' II.), Ratsherr zu Weinleuten, war 1444 Oberbefehlshaber der eidg. Besatzung in Rheinfelden. Der Junker Mathis (✝︎ 1502), ein Neffe von Mathis II., fungierte als Ratsherr und Meister der Schlüsselzunft, Achtburger auf der Hohen Stube sowie Herr zu Hiltalingen (heute Haltingen, Stadtteil von Weil am Rhein, Baden). Er stiftete die Grabkapelle der E. in der Peterskirche. Mit Nikolaus (✝︎ 1531), der das Schultheissenamt in Baden bekleidete, erlosch das Geschlecht. Version vom 14.02.2020 Autorin/Autor: Ruedi Brassel-Moser | Eberler genannt Grünenzweig, Heinrich (I60041)
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| 51010 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019238/2007-01-29/ Hans Irmi 1487, von Basel. Sohn des Hans, Kaufmanns. Bruder des Stephan. 1) ⚭ 1452 Margret Stutzenberg, Witwe des Arnold von Bärenfels, 2) Regula von Lupfen, Witwe des Andreas Keller, von Zürich. 1473-87 war I. Ratsherr in Basel und wirkte als Ratsgesandter bei den Unterhandlungen mit den benachbarten Adeligen mit. 1474 verteidigte er den burgund. Landvogt Peter von Hagenbach gegen Basel. 1476 gehörte er der eidg. Kommission zur Schätzung der Beute von Grandson an, ab 1477 nahm er regelmässig als Gesandter von Basel an der Tagsatzung teil und 1482 war er Mitglied der Delegation nach Rom, die sich u.a. bei Papst Sixtus IV. um die Aufhebung des 1482 erlassenen Interdiktes über die Stadt Basel bemühte. I. hielt mit dem Haus Medici Geschäftsverbindungen. Mitglied der Safran- und Schlüsselzunft. Version vom: 29.01.2007 Autorin/Autor: Benno Notter | Irmi, Hans (I59650)
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| 51011 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019530/2015-01-28/ von Nidau Grafengeschlecht des 13. und 14. Jahrhunderts im Berner Seeland, das als Zweig der Herren von Neuenburg ab dem frühen 13. Jahrhundert den Zunamen von Nidau trägt. Nach der Teilung der Neuenburger Herrschaft um 1218 gelangte der Grafentitel und ein grosser Teil der Güter an Ulrich III. von Neuenburg, dessen Söhne wenig später die Linien Nidau, Strassberg und Aarberg begründeten. Die Idee eines Gesamthauses von Neuenburg blieb aber über Wappen, Vogteirechte und Heiratsbeziehungen lebendig. Die Grafen von Nidau, die sich auch nach der Teilung zum Teil noch von Neuenburg-Nidau nannten, wirkten ab 1276 als Landgrafen von Burgundia circa Ararim (Burgund jenseits der Aare). Stammvater und Leitnamengeber der Grafen von Neuenburg-Nidau war Rudolf I.. Vermutlich war er derjenige, der die hölzerne Burg Nidau durch den Steinturm ersetzte und gleichzeitig seine Herrschaft Erlach mit dem Kloster St. Johannsen förderte. Neben den Beziehungen zum Haus Neuenburg und zu anderen Hochadelsfamilien der Region wirkte die Lage der Herrschaft zwischen den aufstrebenden Landesherrschaften prägend. Die Burg Nidau geriet früh in eine Lehensabhängigkeit gegenüber dem Fürstbischof von Basel, während Erlach 1265 unter savoyische Lehenshoheit fiel. Gleichzeitig knüpften die Nidau engere Kontakte zu den Städten Biel, Solothurn, Freiburg sowie Bern und lehnten sich verstärkt an Habsburg an. Trotz dieser politischen Anpassungen und Einschränkungen gelang unter Rudolf II. und Rudolf III. in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Expansion dem Jurafuss und der Aare entlang bis Olten, vor allem dank der Übernahme von Rechten der Grafen von Frohburg, Strassberg und Kyburg. Eine Konsolidierung dieser umfangreichen Herrschaft blieb allerdings aus. Die zahlreichen Kleinstädte gewannen keine grössere ökonomische Bedeutung, selbst die Vorburg Nidau wurde erst 1338 zum Städtchen ausgebaut. Zunehmend verschuldeten sich die Nidau bei ihren Ministerialen – unter anderem den Herren von Erlach –, die über Lehen und Vogteirechte eher locker an das Grafenhaus gebunden waren. Nach dem Tod Rudolfs III. 1339 in der Schlacht bei Laupen häuften sich die finanziellen Probleme, was die Nidau verstärkt in die Arme von Bern und Habsburg trieb. Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, wiederholte Schädigung des Besitzes durch Kriegswirren sowie die fehlende Verdichtung und Intensivierung der Herrschaft besiegelten das Schicksal der Familie. Nach dem Tod des letzten, kinderlosen Grafen Rudolf IV. gelangte das überschuldete Erbe zuerst über dessen Schwestern an die Grafen von Thierstein und Kyburg, ehe Bern schliesslich den grössten Teil der Herrschaftsrechte an sich zog. Version vom: 28.01.2015 Autorin/Autor: Peter Niederhäuser | von Nidau, Katharina (I59526)
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| 51012 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019530/2015-01-28/ von Nidau Grafengeschlecht des 13. und 14. Jahrhunderts im Berner Seeland, das als Zweig der Herren von Neuenburg ab dem frühen 13. Jahrhundert den Zunamen von Nidau trägt. Nach der Teilung der Neuenburger Herrschaft um 1218 gelangte der Grafentitel und ein grosser Teil der Güter an Ulrich III. von Neuenburg, dessen Söhne wenig später die Linien Nidau, Strassberg und Aarberg begründeten. Die Idee eines Gesamthauses von Neuenburg blieb aber über Wappen, Vogteirechte und Heiratsbeziehungen lebendig. Die Grafen von Nidau, die sich auch nach der Teilung zum Teil noch von Neuenburg-Nidau nannten, wirkten ab 1276 als Landgrafen von Burgundia circa Ararim (Burgund jenseits der Aare). Stammvater und Leitnamengeber der Grafen von Neuenburg-Nidau war Rudolf I.. Vermutlich war er derjenige, der die hölzerne Burg Nidau durch den Steinturm ersetzte und gleichzeitig seine Herrschaft Erlach mit dem Kloster St. Johannsen förderte. Neben den Beziehungen zum Haus Neuenburg und zu anderen Hochadelsfamilien der Region wirkte die Lage der Herrschaft zwischen den aufstrebenden Landesherrschaften prägend. Die Burg Nidau geriet früh in eine Lehensabhängigkeit gegenüber dem Fürstbischof von Basel, während Erlach 1265 unter savoyische Lehenshoheit fiel. Gleichzeitig knüpften die Nidau engere Kontakte zu den Städten Biel, Solothurn, Freiburg sowie Bern und lehnten sich verstärkt an Habsburg an. Trotz dieser politischen Anpassungen und Einschränkungen gelang unter Rudolf II. und Rudolf III. in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Expansion dem Jurafuss und der Aare entlang bis Olten, vor allem dank der Übernahme von Rechten der Grafen von Frohburg, Strassberg und Kyburg. Eine Konsolidierung dieser umfangreichen Herrschaft blieb allerdings aus. Die zahlreichen Kleinstädte gewannen keine grössere ökonomische Bedeutung, selbst die Vorburg Nidau wurde erst 1338 zum Städtchen ausgebaut. Zunehmend verschuldeten sich die Nidau bei ihren Ministerialen – unter anderem den Herren von Erlach –, die über Lehen und Vogteirechte eher locker an das Grafenhaus gebunden waren. Nach dem Tod Rudolfs III. 1339 in der Schlacht bei Laupen häuften sich die finanziellen Probleme, was die Nidau verstärkt in die Arme von Bern und Habsburg trieb. Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, wiederholte Schädigung des Besitzes durch Kriegswirren sowie die fehlende Verdichtung und Intensivierung der Herrschaft besiegelten das Schicksal der Familie. Nach dem Tod des letzten, kinderlosen Grafen Rudolf IV. gelangte das überschuldete Erbe zuerst über dessen Schwestern an die Grafen von Thierstein und Kyburg, ehe Bern schliesslich den grössten Teil der Herrschaftsrechte an sich zog. Version vom: 28.01.2015 Autorin/Autor: Peter Niederhäuser | von Nidau, Ritter Kuno (I59531)
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| 51013 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019530/2015-01-28/ von Nidau Grafengeschlecht des 13. und 14. Jahrhunderts im Berner Seeland, das als Zweig der Herren von Neuenburg ab dem frühen 13. Jahrhundert den Zunamen von Nidau trägt. Nach der Teilung der Neuenburger Herrschaft um 1218 gelangte der Grafentitel und ein grosser Teil der Güter an Ulrich III. von Neuenburg, dessen Söhne wenig später die Linien Nidau, Strassberg und Aarberg begründeten. Die Idee eines Gesamthauses von Neuenburg blieb aber über Wappen, Vogteirechte und Heiratsbeziehungen lebendig. Die Grafen von Nidau, die sich auch nach der Teilung zum Teil noch von Neuenburg-Nidau nannten, wirkten ab 1276 als Landgrafen von Burgundia circa Ararim (Burgund jenseits der Aare). Stammvater und Leitnamengeber der Grafen von Neuenburg-Nidau war Rudolf I.. Vermutlich war er derjenige, der die hölzerne Burg Nidau durch den Steinturm ersetzte und gleichzeitig seine Herrschaft Erlach mit dem Kloster St. Johannsen förderte. Neben den Beziehungen zum Haus Neuenburg und zu anderen Hochadelsfamilien der Region wirkte die Lage der Herrschaft zwischen den aufstrebenden Landesherrschaften prägend. Die Burg Nidau geriet früh in eine Lehensabhängigkeit gegenüber dem Fürstbischof von Basel, während Erlach 1265 unter savoyische Lehenshoheit fiel. Gleichzeitig knüpften die Nidau engere Kontakte zu den Städten Biel, Solothurn, Freiburg sowie Bern und lehnten sich verstärkt an Habsburg an. Trotz dieser politischen Anpassungen und Einschränkungen gelang unter Rudolf II. und Rudolf III. in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Expansion dem Jurafuss und der Aare entlang bis Olten, vor allem dank der Übernahme von Rechten der Grafen von Frohburg, Strassberg und Kyburg. Eine Konsolidierung dieser umfangreichen Herrschaft blieb allerdings aus. Die zahlreichen Kleinstädte gewannen keine grössere ökonomische Bedeutung, selbst die Vorburg Nidau wurde erst 1338 zum Städtchen ausgebaut. Zunehmend verschuldeten sich die Nidau bei ihren Ministerialen – unter anderem den Herren von Erlach –, die über Lehen und Vogteirechte eher locker an das Grafenhaus gebunden waren. Nach dem Tod Rudolfs III. 1339 in der Schlacht bei Laupen häuften sich die finanziellen Probleme, was die Nidau verstärkt in die Arme von Bern und Habsburg trieb. Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, wiederholte Schädigung des Besitzes durch Kriegswirren sowie die fehlende Verdichtung und Intensivierung der Herrschaft besiegelten das Schicksal der Familie. Nach dem Tod des letzten, kinderlosen Grafen Rudolf IV. gelangte das überschuldete Erbe zuerst über dessen Schwestern an die Grafen von Thierstein und Kyburg, ehe Bern schliesslich den grössten Teil der Herrschaftsrechte an sich zog. Version vom: 28.01.2015 Autorin/Autor: Peter Niederhäuser | von Nidau, Ritter Ulrich (I59534)
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| 51014 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019530/2015-01-28/ von Nidau Grafengeschlecht des 13. und 14. Jahrhunderts im Berner Seeland, das als Zweig der Herren von Neuenburg ab dem frühen 13. Jahrhundert den Zunamen von Nidau trägt. Nach der Teilung der Neuenburger Herrschaft um 1218 gelangte der Grafentitel und ein grosser Teil der Güter an Ulrich III. von Neuenburg, dessen Söhne wenig später die Linien Nidau, Strassberg und Aarberg begründeten. Die Idee eines Gesamthauses von Neuenburg blieb aber über Wappen, Vogteirechte und Heiratsbeziehungen lebendig. Die Grafen von Nidau, die sich auch nach der Teilung zum Teil noch von Neuenburg-Nidau nannten, wirkten ab 1276 als Landgrafen von Burgundia circa Ararim (Burgund jenseits der Aare). Stammvater und Leitnamengeber der Grafen von Neuenburg-Nidau war Rudolf I.. Vermutlich war er derjenige, der die hölzerne Burg Nidau durch den Steinturm ersetzte und gleichzeitig seine Herrschaft Erlach mit dem Kloster St. Johannsen förderte. Neben den Beziehungen zum Haus Neuenburg und zu anderen Hochadelsfamilien der Region wirkte die Lage der Herrschaft zwischen den aufstrebenden Landesherrschaften prägend. Die Burg Nidau geriet früh in eine Lehensabhängigkeit gegenüber dem Fürstbischof von Basel, während Erlach 1265 unter savoyische Lehenshoheit fiel. Gleichzeitig knüpften die Nidau engere Kontakte zu den Städten Biel, Solothurn, Freiburg sowie Bern und lehnten sich verstärkt an Habsburg an. Trotz dieser politischen Anpassungen und Einschränkungen gelang unter Rudolf II. und Rudolf III. in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Expansion dem Jurafuss und der Aare entlang bis Olten, vor allem dank der Übernahme von Rechten der Grafen von Frohburg, Strassberg und Kyburg. Eine Konsolidierung dieser umfangreichen Herrschaft blieb allerdings aus. Die zahlreichen Kleinstädte gewannen keine grössere ökonomische Bedeutung, selbst die Vorburg Nidau wurde erst 1338 zum Städtchen ausgebaut. Zunehmend verschuldeten sich die Nidau bei ihren Ministerialen – unter anderem den Herren von Erlach –, die über Lehen und Vogteirechte eher locker an das Grafenhaus gebunden waren. Nach dem Tod Rudolfs III. 1339 in der Schlacht bei Laupen häuften sich die finanziellen Probleme, was die Nidau verstärkt in die Arme von Bern und Habsburg trieb. Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, wiederholte Schädigung des Besitzes durch Kriegswirren sowie die fehlende Verdichtung und Intensivierung der Herrschaft besiegelten das Schicksal der Familie. Nach dem Tod des letzten, kinderlosen Grafen Rudolf IV. gelangte das überschuldete Erbe zuerst über dessen Schwestern an die Grafen von Thierstein und Kyburg, ehe Bern schliesslich den grössten Teil der Herrschaftsrechte an sich zog. Version vom: 28.01.2015 Autorin/Autor: Peter Niederhäuser | von Nidau, Ritter Jakob (I59535)
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| 51015 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019589/2002-05-31/ von Aarburg - Freiherren von Büron Die frühe Geschichte der von Aarburg, die im 12. Jahrhundert noch nach ihrem Stammsitz im luzernischen Büron von Büron genannt werden, ist nicht genügend geklärt. Beziehungen – möglicherweise verwandtschaftlicher Art – zu den Grafen von Frohburg, den mutmasslichen Erbauern der Feste Aarburg, könnten die Umbenennung in von Aarburg erklären. Als erste Vertreter werden 1130 erwähnt Chono de Bürron und sein Sohn Liutold (Vater von Lüthold; 1256 ist ein Ulricus clericus nobilis de Arburc sive de Buron bezeugt. Nicht zu verwechseln mit den Freiherren von Aarburg ist das Ministerialen-Geschlecht von Aarburg. Vom 12. Jahrhundert bis 1455 besass die Familie die Herrschaft Büron. Im 13. Jahrhundert kamen Lehen des Klosters Trub im Emmental dazu, im 14. Jahrhundert die aargauische Herrschaft Rued sowie das Amt Grüningen als österreichische Pfandschaft. Im 15. Jahrhundert wurden die Herrschaften Simmenegg, ein Reichslehen im Simmental, und Gutenburg im Oberaargau sowie Schloss Maienfeld durch Erbgang erworben. 1430 kaufte der letzte Vertreter des Geschlechts, Thüring, die aargauische Herrschaft Schenkenberg. Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden im 13. Jahrhundert zu den Freiherren von Grünenberg und von Trachselwald, im 14. Jahrhundert unter anderen zu den Grafen von Buchegg, den Freiherren von Brandis, Grünenberg, Hasenburg und Werdenberg-Heiligenberg. Mittels ausgeprägter Erbfolgeregelung war bis ins 15. Jahrhundert eine günstige ökonomische Basis gesichert: Viermal ist ungeteilter Erbgang mit der Unterbringung der überzähligen Söhne als Kleriker festzustellen, wobei zweimal, bei Rudolf I. in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und bei Thüring 1424, infolge des kinderlosen Todes des Haupterben eine Dispens vom kirchlichen Dienst notwendig wurde. 1357 teilten die Gebrüder Rudolf II. und Lütold IV., Söhne von Rudolf I., die Herrschaft, was aber wegen des Aussterbens der Linie Lütolds keine Folgen hatte. Im 14. Jahrhundert im Dienste der habsburgisch-österreichischen Landesherrschaft, lehnten sich die von Aarburg zur Zeit ihres ökonomischen Niedergangs ab dem Beginn des 15. Jahrhunderts an Bern an. Version vom: 31.05.2002 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Aarburg, Elisabeth (I60975)
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| 51016 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein (I60973)
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| 51017 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Thüring (I60979)
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| 51018 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Thüring (I60981)
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| 51019 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Burkhart (I61007)
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| 51020 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein (von Brislach), Ritter Kuno (I61005)
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| 51021 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Ulrich (I61003)
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| 51022 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Thüring (I61012)
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| 51023 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Thüring (I60974)
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| 51024 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein - von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Brislach, Thüring (I61009)
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| 51025 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Elsina (I60949)
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| 51026 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Johann (I60983)
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| 51027 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Ulrich (I60985)
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| 51028 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Kuno (I60997)
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| 51029 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Burkhart Werner (I60999)
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| 51030 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/ von Ramstein / von Brislach In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel. Version vom: 27.07.2010 Autorin/Autor: Werner Meyer | von Ramstein, Ritter Werner (I61001)
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| 51031 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019607/2003-04-14/ von Bürglen Hochadliges Thurgauer Geschlecht des 12.-15. Jh. mit engen Beziehungen zum Bf. von Konstanz und zum Abt von St. Gallen. Sein Kernbesitz gruppierte sich um das ehem. Städtchen B. mit der namengebenden Burg als Stammsitz. Eberhard (erw. 1176-1209) und sein Sohn Berchtold (erw. 1209-44) waren Konstanzer provinciales episcopi (weltl. Beamte des Bischofs). Letzterer führte 1236 als Erster der Fam. den Nobilestitel. Sein Enkel Eberhard (erw. 1283/84-1306) unterstützte 1287 Abt Wilhelm von St. Gallen in dessen Konflikt mit Rudolf von Habsburg und erhielt dafür 1293 Güter bei Sulgen. In Abgrenzung zu Habsburg-Österreich lehnte sich die Fam. in der Folge an das Reich an. Eberhard, Sohn des zweitgenannten Eberhard, stand in den Diensten Ks. Heinrichs VII. Dieser ernannte ihn 1311 in die Komm. zur Untersuchung der habsburg.-österr. Rechte in den Waldstätten und 1313 zum kaiserl. Landvogt im Thur- und Zürichgau. Ludwig der Bayer verpfändete 1324 der Fam. Reichsbesitz in Rorschach, Tübach und Muolen, 1331 12 Mark aus der Steuer der Talschaften Appenzell und Hundwil. 1340-60 veräusserten die von B., offenkundig wegen ökonom. Schwierigkeiten, einen Teil ihres Besitzes. 1360, nach dem Tod von Imer, Enkel des zweitgenannten Eberhard, wurde der Besitz geteilt zwischen seinen Vettern Eberhard (erw. ab 1344, ✝︎ ca. 1400) und Albrecht (erw. ab 1357, ✝︎ 1408), den letzten Vertretern des Geschlechts, und den mit ihnen verschwägerten Sax-Hohensax. In den folgenden Jahren übertrugen die beiden Brüder verschiedene nicht unmittelbar zur Herrschaft B. gehörige Güter und Rechte der Fam. ihrer Mutter Anna von Klingenberg, aber auch Dritten. Nach Albrechts Tod erbte Kaspar von Klingenberg die Hälfte der Herrschaft B. und Albrechts Wappen. 1447 wurde die Herrschaft B. in den Händen der Sax-Hohensax wieder vereinigt. Version vom: 14.04.2003 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Bürglen, Eberhard (I59954)
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| 51032 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019607/2003-04-14/ von Bürglen Hochadliges Thurgauer Geschlecht des 12.-15. Jh. mit engen Beziehungen zum Bf. von Konstanz und zum Abt von St. Gallen. Sein Kernbesitz gruppierte sich um das ehem. Städtchen B. mit der namengebenden Burg als Stammsitz. Eberhard (erw. 1176-1209) und sein Sohn Berchtold (erw. 1209-44) waren Konstanzer provinciales episcopi (weltl. Beamte des Bischofs). Letzterer führte 1236 als Erster der Fam. den Nobilestitel. Sein Enkel Eberhard (erw. 1283/84-1306) unterstützte 1287 Abt Wilhelm von St. Gallen in dessen Konflikt mit Rudolf von Habsburg und erhielt dafür 1293 Güter bei Sulgen. In Abgrenzung zu Habsburg-Österreich lehnte sich die Fam. in der Folge an das Reich an. Eberhard, Sohn des zweitgenannten Eberhard, stand in den Diensten Ks. Heinrichs VII. Dieser ernannte ihn 1311 in die Komm. zur Untersuchung der habsburg.-österr. Rechte in den Waldstätten und 1313 zum kaiserl. Landvogt im Thur- und Zürichgau. Ludwig der Bayer verpfändete 1324 der Fam. Reichsbesitz in Rorschach, Tübach und Muolen, 1331 12 Mark aus der Steuer der Talschaften Appenzell und Hundwil. 1340-60 veräusserten die von B., offenkundig wegen ökonom. Schwierigkeiten, einen Teil ihres Besitzes. 1360, nach dem Tod von Imer, Enkel des zweitgenannten Eberhard, wurde der Besitz geteilt zwischen seinen Vettern Eberhard (erw. ab 1344, ✝︎ ca. 1400) und Albrecht (erw. ab 1357, ✝︎ 1408), den letzten Vertretern des Geschlechts, und den mit ihnen verschwägerten Sax-Hohensax. In den folgenden Jahren übertrugen die beiden Brüder verschiedene nicht unmittelbar zur Herrschaft B. gehörige Güter und Rechte der Fam. ihrer Mutter Anna von Klingenberg, aber auch Dritten. Nach Albrechts Tod erbte Kaspar von Klingenberg die Hälfte der Herrschaft B. und Albrechts Wappen. 1447 wurde die Herrschaft B. in den Händen der Sax-Hohensax wieder vereinigt. Version vom: 14.04.2003 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Bürglen, Eberhard (I12200)
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| 51033 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019607/2003-04-14/ von Bürglen Hochadliges Thurgauer Geschlecht des 12.-15. Jh. mit engen Beziehungen zum Bf. von Konstanz und zum Abt von St. Gallen. Sein Kernbesitz gruppierte sich um das ehem. Städtchen B. mit der namengebenden Burg als Stammsitz. Eberhard (erw. 1176-1209) und sein Sohn Berchtold (erw. 1209-44) waren Konstanzer provinciales episcopi (weltl. Beamte des Bischofs). Letzterer führte 1236 als Erster der Fam. den Nobilestitel. Sein Enkel Eberhard (erw. 1283/84-1306) unterstützte 1287 Abt Wilhelm von St. Gallen in dessen Konflikt mit Rudolf von Habsburg und erhielt dafür 1293 Güter bei Sulgen. In Abgrenzung zu Habsburg-Österreich lehnte sich die Fam. in der Folge an das Reich an. Eberhard, Sohn des zweitgenannten Eberhard, stand in den Diensten Ks. Heinrichs VII. Dieser ernannte ihn 1311 in die Komm. zur Untersuchung der habsburg.-österr. Rechte in den Waldstätten und 1313 zum kaiserl. Landvogt im Thur- und Zürichgau. Ludwig der Bayer verpfändete 1324 der Fam. Reichsbesitz in Rorschach, Tübach und Muolen, 1331 12 Mark aus der Steuer der Talschaften Appenzell und Hundwil. 1340-60 veräusserten die von B., offenkundig wegen ökonom. Schwierigkeiten, einen Teil ihres Besitzes. 1360, nach dem Tod von Imer, Enkel des zweitgenannten Eberhard, wurde der Besitz geteilt zwischen seinen Vettern Eberhard (erw. ab 1344, ✝︎ ca. 1400) und Albrecht (erw. ab 1357, ✝︎ 1408), den letzten Vertretern des Geschlechts, und den mit ihnen verschwägerten Sax-Hohensax. In den folgenden Jahren übertrugen die beiden Brüder verschiedene nicht unmittelbar zur Herrschaft B. gehörige Güter und Rechte der Fam. ihrer Mutter Anna von Klingenberg, aber auch Dritten. Nach Albrechts Tod erbte Kaspar von Klingenberg die Hälfte der Herrschaft B. und Albrechts Wappen. 1447 wurde die Herrschaft B. in den Händen der Sax-Hohensax wieder vereinigt. Version vom: 14.04.2003 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Bürglen, Eberhard (I12199)
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| 51034 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019607/2003-04-14/ von Bürglen Hochadliges Thurgauer Geschlecht des 12.-15. Jh. mit engen Beziehungen zum Bf. von Konstanz und zum Abt von St. Gallen. Sein Kernbesitz gruppierte sich um das ehem. Städtchen B. mit der namengebenden Burg als Stammsitz. Eberhard (erw. 1176-1209) und sein Sohn Berchtold (erw. 1209-44) waren Konstanzer provinciales episcopi (weltl. Beamte des Bischofs). Letzterer führte 1236 als Erster der Fam. den Nobilestitel. Sein Enkel Eberhard (erw. 1283/84-1306) unterstützte 1287 Abt Wilhelm von St. Gallen in dessen Konflikt mit Rudolf von Habsburg und erhielt dafür 1293 Güter bei Sulgen. In Abgrenzung zu Habsburg-Österreich lehnte sich die Fam. in der Folge an das Reich an. Eberhard, Sohn des zweitgenannten Eberhard, stand in den Diensten Ks. Heinrichs VII. Dieser ernannte ihn 1311 in die Komm. zur Untersuchung der habsburg.-österr. Rechte in den Waldstätten und 1313 zum kaiserl. Landvogt im Thur- und Zürichgau. Ludwig der Bayer verpfändete 1324 der Fam. Reichsbesitz in Rorschach, Tübach und Muolen, 1331 12 Mark aus der Steuer der Talschaften Appenzell und Hundwil. 1340-60 veräusserten die von B., offenkundig wegen ökonom. Schwierigkeiten, einen Teil ihres Besitzes. 1360, nach dem Tod von Imer, Enkel des zweitgenannten Eberhard, wurde der Besitz geteilt zwischen seinen Vettern Eberhard (erw. ab 1344, ✝︎ ca. 1400) und Albrecht (erw. ab 1357, ✝︎ 1408), den letzten Vertretern des Geschlechts, und den mit ihnen verschwägerten Sax-Hohensax. In den folgenden Jahren übertrugen die beiden Brüder verschiedene nicht unmittelbar zur Herrschaft B. gehörige Güter und Rechte der Fam. ihrer Mutter Anna von Klingenberg, aber auch Dritten. Nach Albrechts Tod erbte Kaspar von Klingenberg die Hälfte der Herrschaft B. und Albrechts Wappen. 1447 wurde die Herrschaft B. in den Händen der Sax-Hohensax wieder vereinigt. Version vom: 14.04.2003 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Bürglen, Judenta (I12313)
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| 51035 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019607/2003-04-14/ von Bürglen Hochadliges Thurgauer Geschlecht des 12.-15. Jh. mit engen Beziehungen zum Bf. von Konstanz und zum Abt von St. Gallen. Sein Kernbesitz gruppierte sich um das ehem. Städtchen B. mit der namengebenden Burg als Stammsitz. Eberhard (erw. 1176-1209) und sein Sohn Berchtold (erw. 1209-44) waren Konstanzer provinciales episcopi (weltl. Beamte des Bischofs). Letzterer führte 1236 als Erster der Fam. den Nobilestitel. Sein Enkel Eberhard (erw. 1283/84-1306) unterstützte 1287 Abt Wilhelm von St. Gallen in dessen Konflikt mit Rudolf von Habsburg und erhielt dafür 1293 Güter bei Sulgen. In Abgrenzung zu Habsburg-Österreich lehnte sich die Fam. in der Folge an das Reich an. Eberhard, Sohn des zweitgenannten Eberhard, stand in den Diensten Ks. Heinrichs VII. Dieser ernannte ihn 1311 in die Komm. zur Untersuchung der habsburg.-österr. Rechte in den Waldstätten und 1313 zum kaiserl. Landvogt im Thur- und Zürichgau. Ludwig der Bayer verpfändete 1324 der Fam. Reichsbesitz in Rorschach, Tübach und Muolen, 1331 12 Mark aus der Steuer der Talschaften Appenzell und Hundwil. 1340-60 veräusserten die von B., offenkundig wegen ökonom. Schwierigkeiten, einen Teil ihres Besitzes. 1360, nach dem Tod von Imer, Enkel des zweitgenannten Eberhard, wurde der Besitz geteilt zwischen seinen Vettern Eberhard (erw. ab 1344, ✝︎ ca. 1400) und Albrecht (erw. ab 1357, ✝︎ 1408), den letzten Vertretern des Geschlechts, und den mit ihnen verschwägerten Sax-Hohensax. In den folgenden Jahren übertrugen die beiden Brüder verschiedene nicht unmittelbar zur Herrschaft B. gehörige Güter und Rechte der Fam. ihrer Mutter Anna von Klingenberg, aber auch Dritten. Nach Albrechts Tod erbte Kaspar von Klingenberg die Hälfte der Herrschaft B. und Albrechts Wappen. 1447 wurde die Herrschaft B. in den Händen der Sax-Hohensax wieder vereinigt. Version vom: 14.04.2003 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Bürglen, Eberhard (I59956)
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| 51036 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019612/2014-04-10/ von Düdingen Freiburger Fam. von Freien und Ministerialen. Ihr erster bekannter Vertreter war Albertus, der 1180 als Zeuge in Urkunden der Abtei Hauterive erw. ist. Als Vasallen der Gf. von Thierstein besassen die D. zahlreiche Ländereien zwischen Saane und Sense, insbesondere in D. und Umgebung. Sie wurden zu wichtigen Bürgern der Stadt Freiburg. Ihre Grabstätten befanden sich in Hauterive oder in der Stadt Freiburg im Franziskaner- und Augustinerkloster. Einige D. wurden Bürger von Bern. 1250 teilte sich die Fam. in zwei Zweige. Die von Rudolf begründete ältere Linie trug den Namen und das Wappen der D. Die Vertreter dieses Zweigs hatten wichtige Ämter inne, so mit Wilhelm 1396-98 und Hensli 1398-1403 zweimal jenes des Schultheissen. 1323-56 wurden die D. vom Haus Savoyen mit der Herrschaft Grasburg belehnt. Im Oberen Simmental besassen sie die Herrschaften Laubegg und Mannenberg (1356-78, erworben von Gf. Peter von Greyerz). Der ältere Zweig erlosch Ende des 14. Jh. Der jüngere Zweig wurde von Peter begründet. Durch dessen Heirat mit Aline, der letzten Vertreterin der Velga, erbte Peter sämtl. Güter dieser Fam. (zwischen Wünnewil und Heitenried gelegen). Dieser Zweig übernahm in der nächsten Generation das Wappen und den Namen Velga und stellte zwischen 1353 und 1503 in der Stadt Freiburg sieben Schultheissen. Die Burg Velga befand sich am Nordrand der Galternschlucht bei Freiburg. Dorothée, die letzte ihrer Linie, heiratete Hans Rudolf von Erlach (1504-53). Sie brachte alle Güter ihrer Fam. in die Ehe ein. Version vom: 10.04.2014 Autorin/Autor: Marianne Rolle Übersetzung: Ekkehard Wolfgang Bornträger | von Düdingen, Peter (I58962)
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| 51037 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019612/2014-04-10/ von Düdingen Freiburger Fam. von Freien und Ministerialen. Ihr erster bekannter Vertreter war Albertus, der 1180 als Zeuge in Urkunden der Abtei Hauterive erw. ist. Als Vasallen der Gf. von Thierstein besassen die D. zahlreiche Ländereien zwischen Saane und Sense, insbesondere in D. und Umgebung. Sie wurden zu wichtigen Bürgern der Stadt Freiburg. Ihre Grabstätten befanden sich in Hauterive oder in der Stadt Freiburg im Franziskaner- und Augustinerkloster. Einige D. wurden Bürger von Bern. 1250 teilte sich die Fam. in zwei Zweige. Die von Rudolf begründete ältere Linie trug den Namen und das Wappen der D. Die Vertreter dieses Zweigs hatten wichtige Ämter inne, so mit Wilhelm 1396-98 und Hensli 1398-1403 zweimal jenes des Schultheissen. 1323-56 wurden die D. vom Haus Savoyen mit der Herrschaft Grasburg belehnt. Im Oberen Simmental besassen sie die Herrschaften Laubegg und Mannenberg (1356-78, erworben von Gf. Peter von Greyerz). Der ältere Zweig erlosch Ende des 14. Jh. Der jüngere Zweig wurde von Peter begründet. Durch dessen Heirat mit Aline, der letzten Vertreterin der Velga, erbte Peter sämtl. Güter dieser Fam. (zwischen Wünnewil und Heitenried gelegen). Dieser Zweig übernahm in der nächsten Generation das Wappen und den Namen Velga und stellte zwischen 1353 und 1503 in der Stadt Freiburg sieben Schultheissen. Die Burg Velga befand sich am Nordrand der Galternschlucht bei Freiburg. Dorothée, die letzte ihrer Linie, heiratete Hans Rudolf von Erlach (1504-53). Sie brachte alle Güter ihrer Fam. in die Ehe ein. Version vom: 10.04.2014 Autorin/Autor: Marianne Rolle Übersetzung: Ekkehard Wolfgang Bornträger | von Düdingen, Konrad (I58965)
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| 51038 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019615/2004-11-01/ von Eschenbach Hochfreiengeschlecht mit der Stammburg Eschenbach bei Inwil (LU), vor allem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Teil auch als von Schnabelburg bezeugt. Ab 1225 sind die genealogischen Zusammenhänge relativ gesichert. Die ältesten Besitzungen finden sich im Gebietsstreifen von Eschenbach über Rüssegg und Maschwanden bis zum Zürichsee. Streubesitz lag im Aargau und in Uri sowie ab dem 12. Jahrhundert durch Konnubium im Elsass. Die Lage des frühen Allodialbesitzes und die Beziehungen zu Luzern lassen eine urkundlich nicht belegbare Zweigbildung von den Freiherren von Rotenburg plausibel erscheinen. Zunächst Lehensträger der Grafen von Lenzburg, treten die von Eschenbach nach 1173 im Gefolge der Herzoge von Zähringen auf. Konnubien bestanden mit den Breisgauer Freiherren von Schwarzenberg und um 1200 durch die Heirat Walters II. mit der Berner Oberländer Erbtochter Ita von Oberhofen, verwandtschaftliche Beziehungen auch zu den Freiherren von Regensberg, von Wart, von Sulz, von Wädenswil-Unspunnen, von Tengen und von Vaz. Als Inhaber der Reichsvogtei Zürich erbauten die von Eschenbach vermutlich im 12. Jahrhundert die auf dem Albis gelegene Schnabelburg. 1185 gründeten die Gebrüder Konrad, Abt von Murbach, Ulrich, Propst zu Luzern und Walter I., Herr zu Schnabelburg, das Kloster Kappel, das zur Begräbnisstätte der Familie wurde. Die traditionelle Annahme einer Herrschaftsteilung bereits um 1200 in einen Berner Oberländer Zweig und einen Zweig in den Stammgebieten und um Zürich, welche den Breisgauer Besitz gemeinsam verwalteten, beruht auf einer statischen Auffassung genealogischer Auffächerung. Bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts muss von einer grossen geografischen Mobilität mit alternierenden Herrschaftsschwerpunkten ausgegangen werden. Die Machtstellung im Berner Oberland beruhte auf der Kastvogtei der Propstei Interlaken sowie auf Güterbesitz um Interlaken, an Thuner- und Brienzersee sowie im Grindelwaldner- und im Lauterbrunnental. Die von Eschenbach hinterliessen im 13. Jahrhundert mehrmals unmündige Söhne, was eventuell auf späte Heirat infolge einer Anpassung im generativen Verhalten schliessen lässt. Erst in der Generation von Walter III., um 1270, kam es zur Herrschaftsteilung im Hause von Eschenbach-Schnabelburg: Die von Eschenbach verlagerten ihr Schwergewicht auf die Schnabelburg, während die ursprünglichen Schnabelburger ins Breisgau abwanderten und sich als von Schwarzenberg bis 1465 fortsetzten. Wenige Jahre später kam es infolge ökonomischer Schwierigkeiten zu den ersten umfangreicheren Veräusserungen. Vor 1280 begann ein rascher Niedergang mit der Liquidation der Güter im Berner Oberland, ab 1290 auch der übrigen Güterkomplexe. Um 1280 trat Berchtold III., Sohn Walters III., in den habsburgischen Dienst, was wohl mit der Erlaubnis zum Bau der Burg und des Städtchens Unterseen im Berner Oberland abgegolten wurde. Unter Walter IV. zerbrach die wirtschaftliche Basis der Familie vollends. 1302 wurde die Schnabelburg dem Johanniterhaus Hohenrain veräussert, Walters Bruder Berchtold in ebendieser Kommende versorgt. 1306 erfolgte die Veräusserung der gesamten Herrschaft Oberhofen mit Unspunnen und Unterseen an Habsburg. Die Beteiligung Walters IV. an der Ermordung von König Albrecht I. 1308, in dessen Folge er den Rest seiner Güter verlor, war damit nur das Fanal eines schon früher begonnen Niedergangs. Walther IV. selbst entkam der Vergeltung und soll nach chronikalischer Überlieferung sein Leben als Schafhirt in Württemberg beendet haben, während sein Bruder Mangold, aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Stellung offenbar unverheiratet, noch vereinzelt bis 1338 urkundlich erwähnt wird. Version vom: 01.11.2004 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Schnabelburg (von Eschenbach), Freiherr Berchtold I. (I27516)
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| 51039 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019615/2004-11-01/ von Eschenbach Hochfreiengeschlecht mit der Stammburg Eschenbach bei Inwil (LU), vor allem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Teil auch als von Schnabelburg bezeugt. Ab 1225 sind die genealogischen Zusammenhänge relativ gesichert. Die ältesten Besitzungen finden sich im Gebietsstreifen von Eschenbach über Rüssegg und Maschwanden bis zum Zürichsee. Streubesitz lag im Aargau und in Uri sowie ab dem 12. Jahrhundert durch Konnubium im Elsass. Die Lage des frühen Allodialbesitzes und die Beziehungen zu Luzern lassen eine urkundlich nicht belegbare Zweigbildung von den Freiherren von Rotenburg plausibel erscheinen. Zunächst Lehensträger der Grafen von Lenzburg, treten die von Eschenbach nach 1173 im Gefolge der Herzoge von Zähringen auf. Konnubien bestanden mit den Breisgauer Freiherren von Schwarzenberg und um 1200 durch die Heirat Walters II. mit der Berner Oberländer Erbtochter Ita von Oberhofen, verwandtschaftliche Beziehungen auch zu den Freiherren von Regensberg, von Wart, von Sulz, von Wädenswil-Unspunnen, von Tengen und von Vaz. Als Inhaber der Reichsvogtei Zürich erbauten die von Eschenbach vermutlich im 12. Jahrhundert die auf dem Albis gelegene Schnabelburg. 1185 gründeten die Gebrüder Konrad, Abt von Murbach, Ulrich, Propst zu Luzern und Walter I., Herr zu Schnabelburg, das Kloster Kappel, das zur Begräbnisstätte der Familie wurde. Die traditionelle Annahme einer Herrschaftsteilung bereits um 1200 in einen Berner Oberländer Zweig und einen Zweig in den Stammgebieten und um Zürich, welche den Breisgauer Besitz gemeinsam verwalteten, beruht auf einer statischen Auffassung genealogischer Auffächerung. Bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts muss von einer grossen geografischen Mobilität mit alternierenden Herrschaftsschwerpunkten ausgegangen werden. Die Machtstellung im Berner Oberland beruhte auf der Kastvogtei der Propstei Interlaken sowie auf Güterbesitz um Interlaken, an Thuner- und Brienzersee sowie im Grindelwaldner- und im Lauterbrunnental. Die von Eschenbach hinterliessen im 13. Jahrhundert mehrmals unmündige Söhne, was eventuell auf späte Heirat infolge einer Anpassung im generativen Verhalten schliessen lässt. Erst in der Generation von Walter III., um 1270, kam es zur Herrschaftsteilung im Hause von Eschenbach-Schnabelburg: Die von Eschenbach verlagerten ihr Schwergewicht auf die Schnabelburg, während die ursprünglichen Schnabelburger ins Breisgau abwanderten und sich als von Schwarzenberg bis 1465 fortsetzten. Wenige Jahre später kam es infolge ökonomischer Schwierigkeiten zu den ersten umfangreicheren Veräusserungen. Vor 1280 begann ein rascher Niedergang mit der Liquidation der Güter im Berner Oberland, ab 1290 auch der übrigen Güterkomplexe. Um 1280 trat Berchtold III., Sohn Walters III., in den habsburgischen Dienst, was wohl mit der Erlaubnis zum Bau der Burg und des Städtchens Unterseen im Berner Oberland abgegolten wurde. Unter Walter IV. zerbrach die wirtschaftliche Basis der Familie vollends. 1302 wurde die Schnabelburg dem Johanniterhaus Hohenrain veräussert, Walters Bruder Berchtold in ebendieser Kommende versorgt. 1306 erfolgte die Veräusserung der gesamten Herrschaft Oberhofen mit Unspunnen und Unterseen an Habsburg. Die Beteiligung Walters IV. an der Ermordung von König Albrecht I. 1308, in dessen Folge er den Rest seiner Güter verlor, war damit nur das Fanal eines schon früher begonnen Niedergangs. Walther IV. selbst entkam der Vergeltung und soll nach chronikalischer Überlieferung sein Leben als Schafhirt in Württemberg beendet haben, während sein Bruder Mangold, aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Stellung offenbar unverheiratet, noch vereinzelt bis 1338 urkundlich erwähnt wird. Version vom: 01.11.2004 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Schnabelburg (von Eschenbach), Berchtold II (I27520)
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| 51040 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019615/2004-11-01/ von Eschenbach Hochfreiengeschlecht mit der Stammburg Eschenbach bei Inwil (LU), vor allem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Teil auch als von Schnabelburg bezeugt. Ab 1225 sind die genealogischen Zusammenhänge relativ gesichert. Die ältesten Besitzungen finden sich im Gebietsstreifen von Eschenbach über Rüssegg und Maschwanden bis zum Zürichsee. Streubesitz lag im Aargau und in Uri sowie ab dem 12. Jahrhundert durch Konnubium im Elsass. Die Lage des frühen Allodialbesitzes und die Beziehungen zu Luzern lassen eine urkundlich nicht belegbare Zweigbildung von den Freiherren von Rotenburg plausibel erscheinen. Zunächst Lehensträger der Grafen von Lenzburg, treten die von Eschenbach nach 1173 im Gefolge der Herzoge von Zähringen auf. Konnubien bestanden mit den Breisgauer Freiherren von Schwarzenberg und um 1200 durch die Heirat Walters II. mit der Berner Oberländer Erbtochter Ita von Oberhofen, verwandtschaftliche Beziehungen auch zu den Freiherren von Regensberg, von Wart, von Sulz, von Wädenswil-Unspunnen, von Tengen und von Vaz. Als Inhaber der Reichsvogtei Zürich erbauten die von Eschenbach vermutlich im 12. Jahrhundert die auf dem Albis gelegene Schnabelburg. 1185 gründeten die Gebrüder Konrad, Abt von Murbach, Ulrich, Propst zu Luzern und Walter I., Herr zu Schnabelburg, das Kloster Kappel, das zur Begräbnisstätte der Familie wurde. Die traditionelle Annahme einer Herrschaftsteilung bereits um 1200 in einen Berner Oberländer Zweig und einen Zweig in den Stammgebieten und um Zürich, welche den Breisgauer Besitz gemeinsam verwalteten, beruht auf einer statischen Auffassung genealogischer Auffächerung. Bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts muss von einer grossen geografischen Mobilität mit alternierenden Herrschaftsschwerpunkten ausgegangen werden. Die Machtstellung im Berner Oberland beruhte auf der Kastvogtei der Propstei Interlaken sowie auf Güterbesitz um Interlaken, an Thuner- und Brienzersee sowie im Grindelwaldner- und im Lauterbrunnental. Die von Eschenbach hinterliessen im 13. Jahrhundert mehrmals unmündige Söhne, was eventuell auf späte Heirat infolge einer Anpassung im generativen Verhalten schliessen lässt. Erst in der Generation von Walter III., um 1270, kam es zur Herrschaftsteilung im Hause von Eschenbach-Schnabelburg: Die von Eschenbach verlagerten ihr Schwergewicht auf die Schnabelburg, während die ursprünglichen Schnabelburger ins Breisgau abwanderten und sich als von Schwarzenberg bis 1465 fortsetzten. Wenige Jahre später kam es infolge ökonomischer Schwierigkeiten zu den ersten umfangreicheren Veräusserungen. Vor 1280 begann ein rascher Niedergang mit der Liquidation der Güter im Berner Oberland, ab 1290 auch der übrigen Güterkomplexe. Um 1280 trat Berchtold III., Sohn Walters III., in den habsburgischen Dienst, was wohl mit der Erlaubnis zum Bau der Burg und des Städtchens Unterseen im Berner Oberland abgegolten wurde. Unter Walter IV. zerbrach die wirtschaftliche Basis der Familie vollends. 1302 wurde die Schnabelburg dem Johanniterhaus Hohenrain veräussert, Walters Bruder Berchtold in ebendieser Kommende versorgt. 1306 erfolgte die Veräusserung der gesamten Herrschaft Oberhofen mit Unspunnen und Unterseen an Habsburg. Die Beteiligung Walters IV. an der Ermordung von König Albrecht I. 1308, in dessen Folge er den Rest seiner Güter verlor, war damit nur das Fanal eines schon früher begonnen Niedergangs. Walther IV. selbst entkam der Vergeltung und soll nach chronikalischer Überlieferung sein Leben als Schafhirt in Württemberg beendet haben, während sein Bruder Mangold, aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Stellung offenbar unverheiratet, noch vereinzelt bis 1338 urkundlich erwähnt wird. Version vom: 01.11.2004 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Schnabelburg (von Eschenbach), Berchtold IV. (I27523)
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| 51041 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019615/2004-11-01/ von Eschenbach Hochfreiengeschlecht mit der Stammburg Eschenbach bei Inwil (LU), vor allem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Teil auch als von Schnabelburg bezeugt. Ab 1225 sind die genealogischen Zusammenhänge relativ gesichert. Die ältesten Besitzungen finden sich im Gebietsstreifen von Eschenbach über Rüssegg und Maschwanden bis zum Zürichsee. Streubesitz lag im Aargau und in Uri sowie ab dem 12. Jahrhundert durch Konnubium im Elsass. Die Lage des frühen Allodialbesitzes und die Beziehungen zu Luzern lassen eine urkundlich nicht belegbare Zweigbildung von den Freiherren von Rotenburg plausibel erscheinen. Zunächst Lehensträger der Grafen von Lenzburg, treten die von Eschenbach nach 1173 im Gefolge der Herzoge von Zähringen auf. Konnubien bestanden mit den Breisgauer Freiherren von Schwarzenberg und um 1200 durch die Heirat Walters II. mit der Berner Oberländer Erbtochter Ita von Oberhofen, verwandtschaftliche Beziehungen auch zu den Freiherren von Regensberg, von Wart, von Sulz, von Wädenswil-Unspunnen, von Tengen und von Vaz. Als Inhaber der Reichsvogtei Zürich erbauten die von Eschenbach vermutlich im 12. Jahrhundert die auf dem Albis gelegene Schnabelburg. 1185 gründeten die Gebrüder Konrad, Abt von Murbach, Ulrich, Propst zu Luzern und Walter I., Herr zu Schnabelburg, das Kloster Kappel, das zur Begräbnisstätte der Familie wurde. Die traditionelle Annahme einer Herrschaftsteilung bereits um 1200 in einen Berner Oberländer Zweig und einen Zweig in den Stammgebieten und um Zürich, welche den Breisgauer Besitz gemeinsam verwalteten, beruht auf einer statischen Auffassung genealogischer Auffächerung. Bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts muss von einer grossen geografischen Mobilität mit alternierenden Herrschaftsschwerpunkten ausgegangen werden. Die Machtstellung im Berner Oberland beruhte auf der Kastvogtei der Propstei Interlaken sowie auf Güterbesitz um Interlaken, an Thuner- und Brienzersee sowie im Grindelwaldner- und im Lauterbrunnental. Die von Eschenbach hinterliessen im 13. Jahrhundert mehrmals unmündige Söhne, was eventuell auf späte Heirat infolge einer Anpassung im generativen Verhalten schliessen lässt. Erst in der Generation von Walter III., um 1270, kam es zur Herrschaftsteilung im Hause von Eschenbach-Schnabelburg: Die von Eschenbach verlagerten ihr Schwergewicht auf die Schnabelburg, während die ursprünglichen Schnabelburger ins Breisgau abwanderten und sich als von Schwarzenberg bis 1465 fortsetzten. Wenige Jahre später kam es infolge ökonomischer Schwierigkeiten zu den ersten umfangreicheren Veräusserungen. Vor 1280 begann ein rascher Niedergang mit der Liquidation der Güter im Berner Oberland, ab 1290 auch der übrigen Güterkomplexe. Um 1280 trat Berchtold III., Sohn Walters III., in den habsburgischen Dienst, was wohl mit der Erlaubnis zum Bau der Burg und des Städtchens Unterseen im Berner Oberland abgegolten wurde. Unter Walter IV. zerbrach die wirtschaftliche Basis der Familie vollends. 1302 wurde die Schnabelburg dem Johanniterhaus Hohenrain veräussert, Walters Bruder Berchtold in ebendieser Kommende versorgt. 1306 erfolgte die Veräusserung der gesamten Herrschaft Oberhofen mit Unspunnen und Unterseen an Habsburg. Die Beteiligung Walters IV. an der Ermordung von König Albrecht I. 1308, in dessen Folge er den Rest seiner Güter verlor, war damit nur das Fanal eines schon früher begonnen Niedergangs. Walther IV. selbst entkam der Vergeltung und soll nach chronikalischer Überlieferung sein Leben als Schafhirt in Württemberg beendet haben, während sein Bruder Mangold, aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Stellung offenbar unverheiratet, noch vereinzelt bis 1338 urkundlich erwähnt wird. Version vom: 01.11.2004 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Eschenbach (von Schnabelburg), Freiherr Walther IV. (I27522)
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| 51042 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019615/2004-11-01/ von Eschenbach Hochfreiengeschlecht mit der Stammburg Eschenbach bei Inwil (LU), vor allem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Teil auch als von Schnabelburg bezeugt. Ab 1225 sind die genealogischen Zusammenhänge relativ gesichert. Die ältesten Besitzungen finden sich im Gebietsstreifen von Eschenbach über Rüssegg und Maschwanden bis zum Zürichsee. Streubesitz lag im Aargau und in Uri sowie ab dem 12. Jahrhundert durch Konnubium im Elsass. Die Lage des frühen Allodialbesitzes und die Beziehungen zu Luzern lassen eine urkundlich nicht belegbare Zweigbildung von den Freiherren von Rotenburg plausibel erscheinen. Zunächst Lehensträger der Grafen von Lenzburg, treten die von Eschenbach nach 1173 im Gefolge der Herzoge von Zähringen auf. Konnubien bestanden mit den Breisgauer Freiherren von Schwarzenberg und um 1200 durch die Heirat Walters II. mit der Berner Oberländer Erbtochter Ita von Oberhofen, verwandtschaftliche Beziehungen auch zu den Freiherren von Regensberg, von Wart, von Sulz, von Wädenswil-Unspunnen, von Tengen und von Vaz. Als Inhaber der Reichsvogtei Zürich erbauten die von Eschenbach vermutlich im 12. Jahrhundert die auf dem Albis gelegene Schnabelburg. 1185 gründeten die Gebrüder Konrad, Abt von Murbach, Ulrich, Propst zu Luzern und Walter I., Herr zu Schnabelburg, das Kloster Kappel, das zur Begräbnisstätte der Familie wurde. Die traditionelle Annahme einer Herrschaftsteilung bereits um 1200 in einen Berner Oberländer Zweig und einen Zweig in den Stammgebieten und um Zürich, welche den Breisgauer Besitz gemeinsam verwalteten, beruht auf einer statischen Auffassung genealogischer Auffächerung. Bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts muss von einer grossen geografischen Mobilität mit alternierenden Herrschaftsschwerpunkten ausgegangen werden. Die Machtstellung im Berner Oberland beruhte auf der Kastvogtei der Propstei Interlaken sowie auf Güterbesitz um Interlaken, an Thuner- und Brienzersee sowie im Grindelwaldner- und im Lauterbrunnental. Die von Eschenbach hinterliessen im 13. Jahrhundert mehrmals unmündige Söhne, was eventuell auf späte Heirat infolge einer Anpassung im generativen Verhalten schliessen lässt. Erst in der Generation von Walter III., um 1270, kam es zur Herrschaftsteilung im Hause von Eschenbach-Schnabelburg: Die von Eschenbach verlagerten ihr Schwergewicht auf die Schnabelburg, während die ursprünglichen Schnabelburger ins Breisgau abwanderten und sich als von Schwarzenberg bis 1465 fortsetzten. Wenige Jahre später kam es infolge ökonomischer Schwierigkeiten zu den ersten umfangreicheren Veräusserungen. Vor 1280 begann ein rascher Niedergang mit der Liquidation der Güter im Berner Oberland, ab 1290 auch der übrigen Güterkomplexe. Um 1280 trat Berchtold III., Sohn Walters III., in den habsburgischen Dienst, was wohl mit der Erlaubnis zum Bau der Burg und des Städtchens Unterseen im Berner Oberland abgegolten wurde. Unter Walter IV. zerbrach die wirtschaftliche Basis der Familie vollends. 1302 wurde die Schnabelburg dem Johanniterhaus Hohenrain veräussert, Walters Bruder Berchtold in ebendieser Kommende versorgt. 1306 erfolgte die Veräusserung der gesamten Herrschaft Oberhofen mit Unspunnen und Unterseen an Habsburg. Die Beteiligung Walters IV. an der Ermordung von König Albrecht I. 1308, in dessen Folge er den Rest seiner Güter verlor, war damit nur das Fanal eines schon früher begonnen Niedergangs. Walther IV. selbst entkam der Vergeltung und soll nach chronikalischer Überlieferung sein Leben als Schafhirt in Württemberg beendet haben, während sein Bruder Mangold, aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Stellung offenbar unverheiratet, noch vereinzelt bis 1338 urkundlich erwähnt wird. Version vom: 01.11.2004 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Schnabelburg (von Eschenbach), Mangold (I27524)
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| 51043 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019618/2005-01-24/ von Büttikon Im 12.-16. Jh. bezeugtes aarg. Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel. Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel. Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts. Version vom: 24.01.2005 Autorin/Autor: Peter Kaiser | von Büttikon, Katharina (I57954)
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| 51044 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019618/2005-01-24/ von Büttikon Im 12.-16. Jh. bezeugtes aarg. Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel. Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel. Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts. Version vom: 24.01.2005 Autorin/Autor: Peter Kaiser | von Büttikon, Agnes (I621)
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| 51045 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019618/2005-01-24/ von Büttikon Im 12.-16. Jh. bezeugtes aarg. Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel. Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel. Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts. Version vom: 24.01.2005 Autorin/Autor: Peter Kaiser | von Büttikon (I21814)
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| 51046 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019618/2005-01-24/ von Büttikon Im 12.-16. Jh. bezeugtes aarg. Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel. Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel. Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts. Version vom: 24.01.2005 Autorin/Autor: Peter Kaiser | von Büttikon, Cordula (I57946)
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| 51047 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019629/2007-11-28/ von Hasenburg Burgund. Hochfreiengeschlecht des 12. bis 15. Jh., franz. d'Asuel. Die alte These einer Abkunft von den Gf. von Fenis ist überholt. Dagegen ist von der Abstammung von den Frh. de Montfaucon aufgrund einer Erbteilung im 12. Jh. auszugehen. Die Herrschaft umfasste Besitz und Rechte im nördl. Jura, mit Schwerpunkt in der Region zwischen Delsberg und Pruntrut, sowie um Willisau. Die genealog. Zusammenhänge sind über zwölf Generationen, für die fast 50 Einzelpersonen bezeugt sind, relativ klar. Erstmals belegt ist die Fam. 1136 mit Burchardus (I.) und Henricus de Asuel, benannt nach der Burg Asuel. Mitglieder der Fam. waren über Generationen Kastvögte des Klosters Saint-Ursanne und Truchsessen der Bf. von Basel, hatten Ministerialen (u.a. de Boncourt) und verfügten über die Patronatsrechte der Kirchen von Charmoille, Willisau und Menznau. Im 14. Jh. lassen sich Heiratsbeziehungen zu den Frh. von Aarburg und den Gf. von Thierstein, im 15. Jh. zu den Frh. de Rougemont nachweisen. Während die Fam. im 12. Jh. eine einflussreiche Rolle gespielt hatte (Hugo), war Burkard (IV.) so verarmt, dass er 1241 den Restbesitz an den Bf. von Basel abtreten musste, um ihn als bischöfl. Lehen wieder zu empfangen. Zu Beginn des 13. Jh. müssen die von H. auf unbekanntem Weg Rechte in der Region Willisau erworben haben, die sie bis zur Hausteilung 1285 wohl nur als Pertinenz der burgund. Herrschaft H. innehatten. Bei der Güterteilung erhielt Diebold nach burgund. Jüngstenerbrecht die jurass. Stammherrschaft (Asuel wird 1324 als Vorburg, 1377 als Stadt bezeichnet), während sein Bruder Heimo (II.) den Zweig in Willisau begründete. Dieser trat ― wie mit Ulrich Diebold später auch der jurass. Zweig ― um 1302 in österr. Dienste: Er gab Habsburg-Österreich die Mitte des 13. Jh. erbaute Burg H., das Frevelgericht und das Marktrecht als Lehen auf, um die Stadt Willisau gründen zu können, die er danach zeitweise als habsburg. Pfandschaft innehatte. Mit Markwart starb dieser Zweig, dem wahrscheinlich der 1327-34 regierende Einsiedler Abt Johannes von H. entstammte, um 1341 im Mannesstamm aus. Willisau gelangte über die Erbtochter Ursula an das Haus Aarberg-Valangin. Nach 1400 verlagerte sich der Interessenschwerpunkt des jurass. Zweigs infolge der Erbschaft eines Teils der Herrschaft Rougemont in den burgund. Raum, wo Mitglieder der Fam. im Gefolge Hzg. Karls des Kühnen standen. Das Geschlecht erlosch mit Hans Lütold (✝︎ 1479). Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Hasenburg (Asuel), Ritter Bertold (Aimo) (I57779)
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| 51048 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019629/2007-11-28/ von Hasenburg Burgund. Hochfreiengeschlecht des 12. bis 15. Jh., franz. d'Asuel. Die alte These einer Abkunft von den Gf. von Fenis ist überholt. Dagegen ist von der Abstammung von den Frh. de Montfaucon aufgrund einer Erbteilung im 12. Jh. auszugehen. Die Herrschaft umfasste Besitz und Rechte im nördl. Jura, mit Schwerpunkt in der Region zwischen Delsberg und Pruntrut, sowie um Willisau. Die genealog. Zusammenhänge sind über zwölf Generationen, für die fast 50 Einzelpersonen bezeugt sind, relativ klar. Erstmals belegt ist die Fam. 1136 mit Burchardus (I.) und Henricus de Asuel, benannt nach der Burg Asuel. Mitglieder der Fam. waren über Generationen Kastvögte des Klosters Saint-Ursanne und Truchsessen der Bf. von Basel, hatten Ministerialen (u.a. de Boncourt) und verfügten über die Patronatsrechte der Kirchen von Charmoille, Willisau und Menznau. Im 14. Jh. lassen sich Heiratsbeziehungen zu den Frh. von Aarburg und den Gf. von Thierstein, im 15. Jh. zu den Frh. de Rougemont nachweisen. Während die Fam. im 12. Jh. eine einflussreiche Rolle gespielt hatte (Hugo), war Burkard (IV.) so verarmt, dass er 1241 den Restbesitz an den Bf. von Basel abtreten musste, um ihn als bischöfl. Lehen wieder zu empfangen. Zu Beginn des 13. Jh. müssen die von H. auf unbekanntem Weg Rechte in der Region Willisau erworben haben, die sie bis zur Hausteilung 1285 wohl nur als Pertinenz der burgund. Herrschaft H. innehatten. Bei der Güterteilung erhielt Diebold nach burgund. Jüngstenerbrecht die jurass. Stammherrschaft (Asuel wird 1324 als Vorburg, 1377 als Stadt bezeichnet), während sein Bruder Heimo (II.) den Zweig in Willisau begründete. Dieser trat ― wie mit Ulrich Diebold später auch der jurass. Zweig ― um 1302 in österr. Dienste: Er gab Habsburg-Österreich die Mitte des 13. Jh. erbaute Burg H., das Frevelgericht und das Marktrecht als Lehen auf, um die Stadt Willisau gründen zu können, die er danach zeitweise als habsburg. Pfandschaft innehatte. Mit Markwart starb dieser Zweig, dem wahrscheinlich der 1327-34 regierende Einsiedler Abt Johannes von H. entstammte, um 1341 im Mannesstamm aus. Willisau gelangte über die Erbtochter Ursula an das Haus Aarberg-Valangin. Nach 1400 verlagerte sich der Interessenschwerpunkt des jurass. Zweigs infolge der Erbschaft eines Teils der Herrschaft Rougemont in den burgund. Raum, wo Mitglieder der Fam. im Gefolge Hzg. Karls des Kühnen standen. Das Geschlecht erlosch mit Hans Lütold (✝︎ 1479). Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Hasenburg (Asuel), Heinrich (I57788)
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| 51049 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019629/2007-11-28/ von Hasenburg Burgund. Hochfreiengeschlecht des 12. bis 15. Jh., franz. d'Asuel. Die alte These einer Abkunft von den Gf. von Fenis ist überholt. Dagegen ist von der Abstammung von den Frh. de Montfaucon aufgrund einer Erbteilung im 12. Jh. auszugehen. Die Herrschaft umfasste Besitz und Rechte im nördl. Jura, mit Schwerpunkt in der Region zwischen Delsberg und Pruntrut, sowie um Willisau. Die genealog. Zusammenhänge sind über zwölf Generationen, für die fast 50 Einzelpersonen bezeugt sind, relativ klar. Erstmals belegt ist die Fam. 1136 mit Burchardus (I.) und Henricus de Asuel, benannt nach der Burg Asuel. Mitglieder der Fam. waren über Generationen Kastvögte des Klosters Saint-Ursanne und Truchsessen der Bf. von Basel, hatten Ministerialen (u.a. de Boncourt) und verfügten über die Patronatsrechte der Kirchen von Charmoille, Willisau und Menznau. Im 14. Jh. lassen sich Heiratsbeziehungen zu den Frh. von Aarburg und den Gf. von Thierstein, im 15. Jh. zu den Frh. de Rougemont nachweisen. Während die Fam. im 12. Jh. eine einflussreiche Rolle gespielt hatte (Hugo), war Burkard (IV.) so verarmt, dass er 1241 den Restbesitz an den Bf. von Basel abtreten musste, um ihn als bischöfl. Lehen wieder zu empfangen. Zu Beginn des 13. Jh. müssen die von H. auf unbekanntem Weg Rechte in der Region Willisau erworben haben, die sie bis zur Hausteilung 1285 wohl nur als Pertinenz der burgund. Herrschaft H. innehatten. Bei der Güterteilung erhielt Diebold nach burgund. Jüngstenerbrecht die jurass. Stammherrschaft (Asuel wird 1324 als Vorburg, 1377 als Stadt bezeichnet), während sein Bruder Heimo (II.) den Zweig in Willisau begründete. Dieser trat ― wie mit Ulrich Diebold später auch der jurass. Zweig ― um 1302 in österr. Dienste: Er gab Habsburg-Österreich die Mitte des 13. Jh. erbaute Burg H., das Frevelgericht und das Marktrecht als Lehen auf, um die Stadt Willisau gründen zu können, die er danach zeitweise als habsburg. Pfandschaft innehatte. Mit Markwart starb dieser Zweig, dem wahrscheinlich der 1327-34 regierende Einsiedler Abt Johannes von H. entstammte, um 1341 im Mannesstamm aus. Willisau gelangte über die Erbtochter Ursula an das Haus Aarberg-Valangin. Nach 1400 verlagerte sich der Interessenschwerpunkt des jurass. Zweigs infolge der Erbschaft eines Teils der Herrschaft Rougemont in den burgund. Raum, wo Mitglieder der Fam. im Gefolge Hzg. Karls des Kühnen standen. Das Geschlecht erlosch mit Hans Lütold (✝︎ 1479). Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Hasenburg (Asuel), Burkhard (I57786)
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| 51050 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019629/2007-11-28/ von Hasenburg Burgund. Hochfreiengeschlecht des 12. bis 15. Jh., franz. d'Asuel. Die alte These einer Abkunft von den Gf. von Fenis ist überholt. Dagegen ist von der Abstammung von den Frh. de Montfaucon aufgrund einer Erbteilung im 12. Jh. auszugehen. Die Herrschaft umfasste Besitz und Rechte im nördl. Jura, mit Schwerpunkt in der Region zwischen Delsberg und Pruntrut, sowie um Willisau. Die genealog. Zusammenhänge sind über zwölf Generationen, für die fast 50 Einzelpersonen bezeugt sind, relativ klar. Erstmals belegt ist die Fam. 1136 mit Burchardus (I.) und Henricus de Asuel, benannt nach der Burg Asuel. Mitglieder der Fam. waren über Generationen Kastvögte des Klosters Saint-Ursanne und Truchsessen der Bf. von Basel, hatten Ministerialen (u.a. de Boncourt) und verfügten über die Patronatsrechte der Kirchen von Charmoille, Willisau und Menznau. Im 14. Jh. lassen sich Heiratsbeziehungen zu den Frh. von Aarburg und den Gf. von Thierstein, im 15. Jh. zu den Frh. de Rougemont nachweisen. Während die Fam. im 12. Jh. eine einflussreiche Rolle gespielt hatte (Hugo), war Burkard (IV.) so verarmt, dass er 1241 den Restbesitz an den Bf. von Basel abtreten musste, um ihn als bischöfl. Lehen wieder zu empfangen. Zu Beginn des 13. Jh. müssen die von H. auf unbekanntem Weg Rechte in der Region Willisau erworben haben, die sie bis zur Hausteilung 1285 wohl nur als Pertinenz der burgund. Herrschaft H. innehatten. Bei der Güterteilung erhielt Diebold nach burgund. Jüngstenerbrecht die jurass. Stammherrschaft (Asuel wird 1324 als Vorburg, 1377 als Stadt bezeichnet), während sein Bruder Heimo (II.) den Zweig in Willisau begründete. Dieser trat ― wie mit Ulrich Diebold später auch der jurass. Zweig ― um 1302 in österr. Dienste: Er gab Habsburg-Österreich die Mitte des 13. Jh. erbaute Burg H., das Frevelgericht und das Marktrecht als Lehen auf, um die Stadt Willisau gründen zu können, die er danach zeitweise als habsburg. Pfandschaft innehatte. Mit Markwart starb dieser Zweig, dem wahrscheinlich der 1327-34 regierende Einsiedler Abt Johannes von H. entstammte, um 1341 im Mannesstamm aus. Willisau gelangte über die Erbtochter Ursula an das Haus Aarberg-Valangin. Nach 1400 verlagerte sich der Interessenschwerpunkt des jurass. Zweigs infolge der Erbschaft eines Teils der Herrschaft Rougemont in den burgund. Raum, wo Mitglieder der Fam. im Gefolge Hzg. Karls des Kühnen standen. Das Geschlecht erlosch mit Hans Lütold (✝︎ 1479). Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen | von Hasenburg (Asuel), Heinrich (I57785)
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