Treffer 51,251 bis 51,300 von 52,053
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| 51251 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022936/2004-08-26/ Ehinger TG Seit Beginn des 14. Jh. belegte Konstanzer Bürgerfam., die mit Gebhard (✝︎ 1403), Sohn Heinrich (um 1380-1451) und Enkel Ulrich (✝︎ zwischen 1472 und 1477) 1397-1431 ununterbrochen den Stadtammann stellte. Ab 1425 war Heinrich Unter- und Oberbürgermeister. In den Kämpfen zwischen Zünften und Patriziat 1429-30 stand er auf der Seite der Ersteren. 1430 abgesetzt und weggewiesen, widmete er sich nach der Rehabilitation ausschliesslich seinen Handelsgeschäften. 1401 erbte er von seiner Grossmutter die Burg Kachel (Gem. Güttingen) und die Herrschaft Güttingen. 1409 erwarb er die Moosburg (Gem. Güttingen) dazu sowie die Vogteien über Landschlacht, Uttwil und Kesswil. 1452 ging das Besitztum von seinen Erben an den Bf. von Konstanz über. Mit Johannes (✝︎ 1505), einem Urenkel Heinrichs, schaffte die Fam. 1495 die Aufnahme in das Konstanzer Patriziat. Im 16. Jh. wurden die E. insbesondere als Gesellschafter der Welser von Augsburg bekannt, starben jedoch gegen Ende des Jahrhunderts aus. Gebhards Bruder Johannes war 1384-1408 Propst von St. Peter zu Embrach, während Hans 1454-72 Burg und Herrschaft Altikon innehatte. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: André Salathé | Ehinger, Margareta (I60178)
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| 51252 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022936/2004-08-26/ Ehinger TG Seit Beginn des 14. Jh. belegte Konstanzer Bürgerfam., die mit Gebhard (✝︎ 1403), Sohn Heinrich (um 1380-1451) und Enkel Ulrich (✝︎ zwischen 1472 und 1477) 1397-1431 ununterbrochen den Stadtammann stellte. Ab 1425 war Heinrich Unter- und Oberbürgermeister. In den Kämpfen zwischen Zünften und Patriziat 1429-30 stand er auf der Seite der Ersteren. 1430 abgesetzt und weggewiesen, widmete er sich nach der Rehabilitation ausschliesslich seinen Handelsgeschäften. 1401 erbte er von seiner Grossmutter die Burg Kachel (Gem. Güttingen) und die Herrschaft Güttingen. 1409 erwarb er die Moosburg (Gem. Güttingen) dazu sowie die Vogteien über Landschlacht, Uttwil und Kesswil. 1452 ging das Besitztum von seinen Erben an den Bf. von Konstanz über. Mit Johannes (✝︎ 1505), einem Urenkel Heinrichs, schaffte die Fam. 1495 die Aufnahme in das Konstanzer Patriziat. Im 16. Jh. wurden die E. insbesondere als Gesellschafter der Welser von Augsburg bekannt, starben jedoch gegen Ende des Jahrhunderts aus. Gebhards Bruder Johannes war 1384-1408 Propst von St. Peter zu Embrach, während Hans 1454-72 Burg und Herrschaft Altikon innehatte. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: André Salathé | Ehinger, Hans (I60183)
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| 51253 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022936/2004-08-26/ Ehinger TG Seit Beginn des 14. Jh. belegte Konstanzer Bürgerfam., die mit Gebhard (✝︎ 1403), Sohn Heinrich (um 1380-1451) und Enkel Ulrich (✝︎ zwischen 1472 und 1477) 1397-1431 ununterbrochen den Stadtammann stellte. Ab 1425 war Heinrich Unter- und Oberbürgermeister. In den Kämpfen zwischen Zünften und Patriziat 1429-30 stand er auf der Seite der Ersteren. 1430 abgesetzt und weggewiesen, widmete er sich nach der Rehabilitation ausschliesslich seinen Handelsgeschäften. 1401 erbte er von seiner Grossmutter die Burg Kachel (Gem. Güttingen) und die Herrschaft Güttingen. 1409 erwarb er die Moosburg (Gem. Güttingen) dazu sowie die Vogteien über Landschlacht, Uttwil und Kesswil. 1452 ging das Besitztum von seinen Erben an den Bf. von Konstanz über. Mit Johannes (✝︎ 1505), einem Urenkel Heinrichs, schaffte die Fam. 1495 die Aufnahme in das Konstanzer Patriziat. Im 16. Jh. wurden die E. insbesondere als Gesellschafter der Welser von Augsburg bekannt, starben jedoch gegen Ende des Jahrhunderts aus. Gebhards Bruder Johannes war 1384-1408 Propst von St. Peter zu Embrach, während Hans 1454-72 Burg und Herrschaft Altikon innehatte. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: André Salathé | Ehinger, Heinrich (I60185)
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| 51254 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022936/2004-08-26/ Ehinger TG Seit Beginn des 14. Jh. belegte Konstanzer Bürgerfam., die mit Gebhard (✝︎ 1403), Sohn Heinrich (um 1380-1451) und Enkel Ulrich (✝︎ zwischen 1472 und 1477) 1397-1431 ununterbrochen den Stadtammann stellte. Ab 1425 war Heinrich Unter- und Oberbürgermeister. In den Kämpfen zwischen Zünften und Patriziat 1429-30 stand er auf der Seite der Ersteren. 1430 abgesetzt und weggewiesen, widmete er sich nach der Rehabilitation ausschliesslich seinen Handelsgeschäften. 1401 erbte er von seiner Grossmutter die Burg Kachel (Gem. Güttingen) und die Herrschaft Güttingen. 1409 erwarb er die Moosburg (Gem. Güttingen) dazu sowie die Vogteien über Landschlacht, Uttwil und Kesswil. 1452 ging das Besitztum von seinen Erben an den Bf. von Konstanz über. Mit Johannes (✝︎ 1505), einem Urenkel Heinrichs, schaffte die Fam. 1495 die Aufnahme in das Konstanzer Patriziat. Im 16. Jh. wurden die E. insbesondere als Gesellschafter der Welser von Augsburg bekannt, starben jedoch gegen Ende des Jahrhunderts aus. Gebhards Bruder Johannes war 1384-1408 Propst von St. Peter zu Embrach, während Hans 1454-72 Burg und Herrschaft Altikon innehatte. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: André Salathé | Ehinger, Konrad (I60188)
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| 51255 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022936/2004-08-26/ Ehinger TG Seit Beginn des 14. Jh. belegte Konstanzer Bürgerfam., die mit Gebhard (✝︎ 1403), Sohn Heinrich (um 1380-1451) und Enkel Ulrich (✝︎ zwischen 1472 und 1477) 1397-1431 ununterbrochen den Stadtammann stellte. Ab 1425 war Heinrich Unter- und Oberbürgermeister. In den Kämpfen zwischen Zünften und Patriziat 1429-30 stand er auf der Seite der Ersteren. 1430 abgesetzt und weggewiesen, widmete er sich nach der Rehabilitation ausschliesslich seinen Handelsgeschäften. 1401 erbte er von seiner Grossmutter die Burg Kachel (Gem. Güttingen) und die Herrschaft Güttingen. 1409 erwarb er die Moosburg (Gem. Güttingen) dazu sowie die Vogteien über Landschlacht, Uttwil und Kesswil. 1452 ging das Besitztum von seinen Erben an den Bf. von Konstanz über. Mit Johannes (✝︎ 1505), einem Urenkel Heinrichs, schaffte die Fam. 1495 die Aufnahme in das Konstanzer Patriziat. Im 16. Jh. wurden die E. insbesondere als Gesellschafter der Welser von Augsburg bekannt, starben jedoch gegen Ende des Jahrhunderts aus. Gebhards Bruder Johannes war 1384-1408 Propst von St. Peter zu Embrach, während Hans 1454-72 Burg und Herrschaft Altikon innehatte. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: André Salathé | Ehinger, Heinrich (I60191)
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| 51256 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022939/2015-12-22/ Engeli Die E. (auch Engelin) gehörten im SpätMA dem Konstanzer Ratspatriziat an und stellten mit Georg, 1478 bzw. 1480 erwähnt als Reichsvogt und Landrichter im Thurgau, 1479 den Bürgermeister. Im Thurgau ist das Geschlecht seit alters in den Bez. Bischofszell, Kreuzlingen und Weinfelden verbürgert. Die E. stellten im alten Thurgau einige Militär-, im 19. und 20. Jh. viele Dorfbeamte und zahlreiche Kantonsräte. Mit dem Ermatinger Sekundarlehrer Jakob (1844-1923) brachten die Sulger E. einen bedeutenden Quellenforscher hervor, mit Jakob (1892-1946) einen Oberstbrigadier. Paul (1889-1960), von Siegershausen, war 1921-55 Gemeindeammann und Bezirksgerichtspräs. von Weinfelden, während Jean (1903-73) als Direktor dem Elektrizitätswerk des Kt. Thurgau vorstand (1944-61). Version vom: 22.12.2015 Autorin/Autor: André Salathé | Engeli, Elisabeth (I60130)
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| 51257 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022939/2015-12-22/ Engeli Die E. (auch Engelin) gehörten im SpätMA dem Konstanzer Ratspatriziat an und stellten mit Georg, 1478 bzw. 1480 erwähnt als Reichsvogt und Landrichter im Thurgau, 1479 den Bürgermeister. Im Thurgau ist das Geschlecht seit alters in den Bez. Bischofszell, Kreuzlingen und Weinfelden verbürgert. Die E. stellten im alten Thurgau einige Militär-, im 19. und 20. Jh. viele Dorfbeamte und zahlreiche Kantonsräte. Mit dem Ermatinger Sekundarlehrer Jakob (1844-1923) brachten die Sulger E. einen bedeutenden Quellenforscher hervor, mit Jakob (1892-1946) einen Oberstbrigadier. Paul (1889-1960), von Siegershausen, war 1921-55 Gemeindeammann und Bezirksgerichtspräs. von Weinfelden, während Jean (1903-73) als Direktor dem Elektrizitätswerk des Kt. Thurgau vorstand (1944-61). Version vom: 22.12.2015 Autorin/Autor: André Salathé | Engeli, Georg (I60144)
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| 51258 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022939/2015-12-22/ Engeli Die E. (auch Engelin) gehörten im SpätMA dem Konstanzer Ratspatriziat an und stellten mit Georg, 1478 bzw. 1480 erwähnt als Reichsvogt und Landrichter im Thurgau, 1479 den Bürgermeister. Im Thurgau ist das Geschlecht seit alters in den Bez. Bischofszell, Kreuzlingen und Weinfelden verbürgert. Die E. stellten im alten Thurgau einige Militär-, im 19. und 20. Jh. viele Dorfbeamte und zahlreiche Kantonsräte. Mit dem Ermatinger Sekundarlehrer Jakob (1844-1923) brachten die Sulger E. einen bedeutenden Quellenforscher hervor, mit Jakob (1892-1946) einen Oberstbrigadier. Paul (1889-1960), von Siegershausen, war 1921-55 Gemeindeammann und Bezirksgerichtspräs. von Weinfelden, während Jean (1903-73) als Direktor dem Elektrizitätswerk des Kt. Thurgau vorstand (1944-61). Version vom: 22.12.2015 Autorin/Autor: André Salathé | Engeli, Balthasar (I60146)
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| 51259 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022979/2013-10-14/ Wehrli TG Ratsfamilie in Frauenfeld, im Steuerrodel 1443 erwähnt. Hans (✝︎ 1521), vor 1499 konstanzischer Landgerichtsknecht, 1512 und 1515 Hauptmann der thurgauischen Truppen in den Mailänderkriegen, bis 1519 und ab 1520 thurgauischer Landweibel, erwarb ein Vermögen. Landammann Martin erhielt 1557 den Zunamen von Greifenberg, den seine Söhne aus zweiter Ehe, Wolf Walter, Gerichtsherr von Lommis, und Wolf Adam, übernahmen. Martins Söhne aus erster Ehe und Enkel hatten das thurgauische Landammannamt bis Ende des 16. Jahrhunderts inne, so 1543-1562 Peter (✝︎ 1562), nach 1564 Ludwig sowie ab 1573 auch dessen Sohn Hans Melchior (✝︎ 1597). Ludwigs anderer Sohn Johann Theobald Werli wirkte 1565-1598 als Abt von Rheinau. Wolf Heinrich (✝︎ 1642) war Ratsherr in Frauenfeld. Seine Kinder zogen nach Gengenbach (Baden, D) und nannten sich dort Meier von Greifenberg. Die genealogischen Beziehungen zu anderen Namensträgern im Thurgau sind nicht erforscht. Version vom: 14.10.2013 Autorin/Autor: Erich Trösch | Wehrli (Werli), Johannes (I58378)
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| 51260 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023337/2005-07-26/ von Fulach Niederadeliges Schaffhauser Bürgergeschlecht, belegt vom 13. bis ins 17. Jh. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1253 mit Burkhard und Rudolf, Besitzern von Liegenschaften in der Stadt. Im weiteren Verlauf des 13. Jh. treten versch. Familienangehörige als Zeugen in städt. Urkunden in Erscheinung. Unter Johann (II) und seinem gleichnamigen Sohn Johann (III) erwarb die Fam. zahlreiche Güter und Rechte in und um Schaffhausen: 1359 einen Drittel der Vogtei Thayngen, 1370 als österr. Lehen den Zehnten von Gailingen, 1373 die Herrschaft Rüdlingen-Buchberg-Ellikon und 1378 den Zehnten und Güter zu Barzheim. Johann (I), Vater des erstgenannten Johann (II), sass 1291 als Erster im Rat, in welchem die Fam. bis Ende des 15. Jh. regelmässig vertreten war. 1422 stellte sie mit Konrad (erwähnt 1401-30), Sohn des Johann (III), einen Bürgermeister. Konrad erwarb 1422 die am Rheinfall gelegene Burg Wörth mit Zoll, mit der Vogtei Neuhausen und weiteren Rechten. 1444 kaufte dessen Sohn Hans Schloss und Herrschaft Laufen, wodurch die Fam. in eine langjährige Fehde mit Bilgeri von Heudorf verwickelt wurde, der seinerseits Ansprüche auf diese Herrschaft erhob. Mit österr. Hilfe besetzte Bilgeri von Heudorf 1449 vorübergehend das Schloss und erwirkte 1457 eine Ächtung der von F. im Reich, die erst 1473 wieder aufgehoben wurde. Da ihnen Schaffhausen in diesem Konflikt kaum Unterstützung bieten konnte, traten Hans und sein Bruder Konrad 1455 mit Schloss Laufen ins Burgrecht der Stadt Zürich, was zu Spannungen mit ihrer Vaterstadt führte. Diese wurden noch verstärkt, als nach der Reformation mehrere Vertreter der Fam. nach Zürich und Diessenhofen auswanderten. Mehrere Frauen aus der Fam. F. standen im 15. und 16. Jh. einem Kloster vor, so Agnes, Anastasia und Anna. Johann Jakob Leu zufolge starben die letzten F. im 17. Jh. in Diessenhofen. Version vom: 26.07.2005 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Fulach, Anna (I59687)
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| 51261 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023337/2005-07-26/ von Fulach Niederadeliges Schaffhauser Bürgergeschlecht, belegt vom 13. bis ins 17. Jh. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1253 mit Burkhard und Rudolf, Besitzern von Liegenschaften in der Stadt. Im weiteren Verlauf des 13. Jh. treten versch. Familienangehörige als Zeugen in städt. Urkunden in Erscheinung. Unter Johann (II) und seinem gleichnamigen Sohn Johann (III) erwarb die Fam. zahlreiche Güter und Rechte in und um Schaffhausen: 1359 einen Drittel der Vogtei Thayngen, 1370 als österr. Lehen den Zehnten von Gailingen, 1373 die Herrschaft Rüdlingen-Buchberg-Ellikon und 1378 den Zehnten und Güter zu Barzheim. Johann (I), Vater des erstgenannten Johann (II), sass 1291 als Erster im Rat, in welchem die Fam. bis Ende des 15. Jh. regelmässig vertreten war. 1422 stellte sie mit Konrad (erwähnt 1401-30), Sohn des Johann (III), einen Bürgermeister. Konrad erwarb 1422 die am Rheinfall gelegene Burg Wörth mit Zoll, mit der Vogtei Neuhausen und weiteren Rechten. 1444 kaufte dessen Sohn Hans Schloss und Herrschaft Laufen, wodurch die Fam. in eine langjährige Fehde mit Bilgeri von Heudorf verwickelt wurde, der seinerseits Ansprüche auf diese Herrschaft erhob. Mit österr. Hilfe besetzte Bilgeri von Heudorf 1449 vorübergehend das Schloss und erwirkte 1457 eine Ächtung der von F. im Reich, die erst 1473 wieder aufgehoben wurde. Da ihnen Schaffhausen in diesem Konflikt kaum Unterstützung bieten konnte, traten Hans und sein Bruder Konrad 1455 mit Schloss Laufen ins Burgrecht der Stadt Zürich, was zu Spannungen mit ihrer Vaterstadt führte. Diese wurden noch verstärkt, als nach der Reformation mehrere Vertreter der Fam. nach Zürich und Diessenhofen auswanderten. Mehrere Frauen aus der Fam. F. standen im 15. und 16. Jh. einem Kloster vor, so Agnes, Anastasia und Anna. Johann Jakob Leu zufolge starben die letzten F. im 17. Jh. in Diessenhofen. Version vom: 26.07.2005 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Fulach, Margareta (I59830)
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| 51262 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023337/2005-07-26/ von Fulach Niederadeliges Schaffhauser Bürgergeschlecht, belegt vom 13. bis ins 17. Jh. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1253 mit Burkhard und Rudolf, Besitzern von Liegenschaften in der Stadt. Im weiteren Verlauf des 13. Jh. treten versch. Familienangehörige als Zeugen in städt. Urkunden in Erscheinung. Unter Johann (II) und seinem gleichnamigen Sohn Johann (III) erwarb die Fam. zahlreiche Güter und Rechte in und um Schaffhausen: 1359 einen Drittel der Vogtei Thayngen, 1370 als österr. Lehen den Zehnten von Gailingen, 1373 die Herrschaft Rüdlingen-Buchberg-Ellikon und 1378 den Zehnten und Güter zu Barzheim. Johann (I), Vater des erstgenannten Johann (II), sass 1291 als Erster im Rat, in welchem die Fam. bis Ende des 15. Jh. regelmässig vertreten war. 1422 stellte sie mit Konrad (erwähnt 1401-30), Sohn des Johann (III), einen Bürgermeister. Konrad erwarb 1422 die am Rheinfall gelegene Burg Wörth mit Zoll, mit der Vogtei Neuhausen und weiteren Rechten. 1444 kaufte dessen Sohn Hans Schloss und Herrschaft Laufen, wodurch die Fam. in eine langjährige Fehde mit Bilgeri von Heudorf verwickelt wurde, der seinerseits Ansprüche auf diese Herrschaft erhob. Mit österr. Hilfe besetzte Bilgeri von Heudorf 1449 vorübergehend das Schloss und erwirkte 1457 eine Ächtung der von F. im Reich, die erst 1473 wieder aufgehoben wurde. Da ihnen Schaffhausen in diesem Konflikt kaum Unterstützung bieten konnte, traten Hans und sein Bruder Konrad 1455 mit Schloss Laufen ins Burgrecht der Stadt Zürich, was zu Spannungen mit ihrer Vaterstadt führte. Diese wurden noch verstärkt, als nach der Reformation mehrere Vertreter der Fam. nach Zürich und Diessenhofen auswanderten. Mehrere Frauen aus der Fam. F. standen im 15. und 16. Jh. einem Kloster vor, so Agnes, Anastasia und Anna. Johann Jakob Leu zufolge starben die letzten F. im 17. Jh. in Diessenhofen. Version vom: 26.07.2005 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Fulach, Martha (I60120)
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| 51263 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023337/2005-07-26/ von Fulach Niederadeliges Schaffhauser Bürgergeschlecht, belegt vom 13. bis ins 17. Jh. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1253 mit Burkhard und Rudolf, Besitzern von Liegenschaften in der Stadt. Im weiteren Verlauf des 13. Jh. treten versch. Familienangehörige als Zeugen in städt. Urkunden in Erscheinung. Unter Johann (II) und seinem gleichnamigen Sohn Johann (III) erwarb die Fam. zahlreiche Güter und Rechte in und um Schaffhausen: 1359 einen Drittel der Vogtei Thayngen, 1370 als österr. Lehen den Zehnten von Gailingen, 1373 die Herrschaft Rüdlingen-Buchberg-Ellikon und 1378 den Zehnten und Güter zu Barzheim. Johann (I), Vater des erstgenannten Johann (II), sass 1291 als Erster im Rat, in welchem die Fam. bis Ende des 15. Jh. regelmässig vertreten war. 1422 stellte sie mit Konrad (erwähnt 1401-30), Sohn des Johann (III), einen Bürgermeister. Konrad erwarb 1422 die am Rheinfall gelegene Burg Wörth mit Zoll, mit der Vogtei Neuhausen und weiteren Rechten. 1444 kaufte dessen Sohn Hans Schloss und Herrschaft Laufen, wodurch die Fam. in eine langjährige Fehde mit Bilgeri von Heudorf verwickelt wurde, der seinerseits Ansprüche auf diese Herrschaft erhob. Mit österr. Hilfe besetzte Bilgeri von Heudorf 1449 vorübergehend das Schloss und erwirkte 1457 eine Ächtung der von F. im Reich, die erst 1473 wieder aufgehoben wurde. Da ihnen Schaffhausen in diesem Konflikt kaum Unterstützung bieten konnte, traten Hans und sein Bruder Konrad 1455 mit Schloss Laufen ins Burgrecht der Stadt Zürich, was zu Spannungen mit ihrer Vaterstadt führte. Diese wurden noch verstärkt, als nach der Reformation mehrere Vertreter der Fam. nach Zürich und Diessenhofen auswanderten. Mehrere Frauen aus der Fam. F. standen im 15. und 16. Jh. einem Kloster vor, so Agnes, Anastasia und Anna. Johann Jakob Leu zufolge starben die letzten F. im 17. Jh. in Diessenhofen. Version vom: 26.07.2005 Autorin/Autor: Martin Leonhard | von Fulach, Wilhelm (I60122)
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| 51264 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023342/2007-08-09/ KellerSH, Schleitheim Ministerialenfam. des Klosters Reichenau, die im klostereigenen Dorf Schleitheim wichtige Ämter ausübte und hier auch über grösseren Besitz verfügte. Ab dem 14. Jh. traten einzelne Vertreter der Fam. in die Dienste der Bf. von Konstanz. Ab dem 14. Jh. waren Angehörige der K. Bürger der Stadt Schaffhausen, wo sie auch Anteil am städt. Regiment hatten. Wiederholt stellte das Geschlecht Kleriker, deren bedeutendster Vertreter der päpstl. Protonotar und Berner Chorherr Constans war. Nach Einführung der Reformation in Schaffhausen verliessen einige beim alten Glauben verbliebene Familienangehörige die Stadt. Der in markgräfl.-burgauischen Diensten als Obervogt in Aach (Hegau) amtierende Hans Niklaus wurde zum Stammvater der Frh. K. Sie waren aufgrund polit. wie militär. Verdienste in Deutschland zu Ehren gekommen. Ende des 19. Jh. existierten in Bayern und in Österreich-Ungarn noch zwei Linien der Fam., die sich von K. nannten. Version vom: 09.08.2007 Autorin/Autor: Oliver Landolt | Keller von Schleitheim, Verena (I60132)
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| 51265 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023342/2007-08-09/ KellerSH, Schleitheim Ministerialenfam. des Klosters Reichenau, die im klostereigenen Dorf Schleitheim wichtige Ämter ausübte und hier auch über grösseren Besitz verfügte. Ab dem 14. Jh. traten einzelne Vertreter der Fam. in die Dienste der Bf. von Konstanz. Ab dem 14. Jh. waren Angehörige der K. Bürger der Stadt Schaffhausen, wo sie auch Anteil am städt. Regiment hatten. Wiederholt stellte das Geschlecht Kleriker, deren bedeutendster Vertreter der päpstl. Protonotar und Berner Chorherr Constans war. Nach Einführung der Reformation in Schaffhausen verliessen einige beim alten Glauben verbliebene Familienangehörige die Stadt. Der in markgräfl.-burgauischen Diensten als Obervogt in Aach (Hegau) amtierende Hans Niklaus wurde zum Stammvater der Frh. K. Sie waren aufgrund polit. wie militär. Verdienste in Deutschland zu Ehren gekommen. Ende des 19. Jh. existierten in Bayern und in Österreich-Ungarn noch zwei Linien der Fam., die sich von K. nannten. Version vom: 09.08.2007 Autorin/Autor: Oliver Landolt | Keller von Schleitheim, Johannes (I60140)
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| 51266 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023342/2007-08-09/ KellerSH, Schleitheim Ministerialenfam. des Klosters Reichenau, die im klostereigenen Dorf Schleitheim wichtige Ämter ausübte und hier auch über grösseren Besitz verfügte. Ab dem 14. Jh. traten einzelne Vertreter der Fam. in die Dienste der Bf. von Konstanz. Ab dem 14. Jh. waren Angehörige der K. Bürger der Stadt Schaffhausen, wo sie auch Anteil am städt. Regiment hatten. Wiederholt stellte das Geschlecht Kleriker, deren bedeutendster Vertreter der päpstl. Protonotar und Berner Chorherr Constans war. Nach Einführung der Reformation in Schaffhausen verliessen einige beim alten Glauben verbliebene Familienangehörige die Stadt. Der in markgräfl.-burgauischen Diensten als Obervogt in Aach (Hegau) amtierende Hans Niklaus wurde zum Stammvater der Frh. K. Sie waren aufgrund polit. wie militär. Verdienste in Deutschland zu Ehren gekommen. Ende des 19. Jh. existierten in Bayern und in Österreich-Ungarn noch zwei Linien der Fam., die sich von K. nannten. Version vom: 09.08.2007 Autorin/Autor: Oliver Landolt | Keller von Schleitheim, Hartmann (I60142)
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| 51267 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023342/2007-08-09/ KellerSH, Schleitheim Ministerialenfam. des Klosters Reichenau, die im klostereigenen Dorf Schleitheim wichtige Ämter ausübte und hier auch über grösseren Besitz verfügte. Ab dem 14. Jh. traten einzelne Vertreter der Fam. in die Dienste der Bf. von Konstanz. Ab dem 14. Jh. waren Angehörige der K. Bürger der Stadt Schaffhausen, wo sie auch Anteil am städt. Regiment hatten. Wiederholt stellte das Geschlecht Kleriker, deren bedeutendster Vertreter der päpstl. Protonotar und Berner Chorherr Constans war. Nach Einführung der Reformation in Schaffhausen verliessen einige beim alten Glauben verbliebene Familienangehörige die Stadt. Der in markgräfl.-burgauischen Diensten als Obervogt in Aach (Hegau) amtierende Hans Niklaus wurde zum Stammvater der Frh. K. Sie waren aufgrund polit. wie militär. Verdienste in Deutschland zu Ehren gekommen. Ende des 19. Jh. existierten in Bayern und in Österreich-Ungarn noch zwei Linien der Fam., die sich von K. nannten. Version vom: 09.08.2007 Autorin/Autor: Oliver Landolt | Keller von Schleitheim, Johannes (I60143)
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| 51268 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023368/2013-10-29/ Wiechser Mittelalterliches Geschlecht der Stadt Schaffhausen. Wann es nach Schaffhausen kam, ist nicht bekannt. 1261 wird erstmals ein Wezil von Wiehse urkundlich erwähnt. Die Familie brachte zwei Äbte des Klosters zu Allerheiligen namens Berchtold hervor (✝︎ 1361 und ✝︎ 1469), die das Kloster 1349-1350 bzw. 1442-1466 leiteten. Letzterer liess 1447 im Münster den weitherum bekannten "Grossen Gott von Schaffhausen" anbringen, ein Kruzifix mit einer über 6 m hohen Christusfigur, das 1525 wieder entfernt wurde. Von Burkhart (✝︎ vor 1429) erwarb Schaffhausen 1404 den Salzhof, der zu einer wichtigen Einnahmequelle der Stadt wurde. Mit Eberhart (✝︎ 1454) starb das Geschlecht im Mannesstamm aus. Version vom: 29.10.2013 Autorin/Autor: Christian Baertschi | Wiechser, Burkhard (I59851)
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| 51269 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023368/2013-10-29/ Wiechser Mittelalterliches Geschlecht der Stadt Schaffhausen. Wann es nach Schaffhausen kam, ist nicht bekannt. 1261 wird erstmals ein Wezil von Wiehse urkundlich erwähnt. Die Familie brachte zwei Äbte des Klosters zu Allerheiligen namens Berchtold hervor (✝︎ 1361 und ✝︎ 1469), die das Kloster 1349-1350 bzw. 1442-1466 leiteten. Letzterer liess 1447 im Münster den weitherum bekannten "Grossen Gott von Schaffhausen" anbringen, ein Kruzifix mit einer über 6 m hohen Christusfigur, das 1525 wieder entfernt wurde. Von Burkhart (✝︎ vor 1429) erwarb Schaffhausen 1404 den Salzhof, der zu einer wichtigen Einnahmequelle der Stadt wurde. Mit Eberhart (✝︎ 1454) starb das Geschlecht im Mannesstamm aus. Version vom: 29.10.2013 Autorin/Autor: Christian Baertschi | Wiechser, Hans (I59854)
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| 51270 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023368/2013-10-29/ Wiechser Mittelalterliches Geschlecht der Stadt Schaffhausen. Wann es nach Schaffhausen kam, ist nicht bekannt. 1261 wird erstmals ein Wezil von Wiehse urkundlich erwähnt. Die Familie brachte zwei Äbte des Klosters zu Allerheiligen namens Berchtold hervor (✝︎ 1361 und ✝︎ 1469), die das Kloster 1349-1350 bzw. 1442-1466 leiteten. Letzterer liess 1447 im Münster den weitherum bekannten "Grossen Gott von Schaffhausen" anbringen, ein Kruzifix mit einer über 6 m hohen Christusfigur, das 1525 wieder entfernt wurde. Von Burkhart (✝︎ vor 1429) erwarb Schaffhausen 1404 den Salzhof, der zu einer wichtigen Einnahmequelle der Stadt wurde. Mit Eberhart (✝︎ 1454) starb das Geschlecht im Mannesstamm aus. Version vom: 29.10.2013 Autorin/Autor: Christian Baertschi | Wiechser, Johann (I59855)
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| 51271 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023563/2001-10-21/ Asperlin Ehem. ritteradliges Walliser Geschlecht, das seinen Namen wohl vom Ort "zum Asp" bei Baltschieder führte. Von hier verzweigte es sich nach Raron, Visp und Stalden (VS). Erster bekannter Vertreter ist der 1290 erw. Petrus dictus Hesperlin de Ponczirro (Baltschieder), Meier von Raron. Die Fam. war von Raron bis Mörel begütert. Im 14. und 15. Jh. stellte sie eine Reihe von Meiern des Zenden Raron, im 15. Jh. drei Domherren von Sitten: Johannes (1401-18), Heinrich und Rudolf (1453-96/97). Um 1350 wird ein miles Rudolphus genannt. Durch Verbindung mit den Häusern von Visp und Raron gelangte die Fam. zu hohem Ansehen und trug bisweilen den Zunamen von Raron. Höhe- und Wendepunkt zugleich in ihrer Gesch. bildeten der Episkopat von Heinrich (1451-57,) und der sog. Asperlinhandel (1460-82), in welchem Rudolf und der Sittener Bf. Walter Supersaxo um das Erbe der von Raron stritten. Als der Prozess 1482 verloren ging, verliess die Fam. das Wallis. Die letzte Erbtochter, Johanna (⚭Theobald von Erlach), verkaufte 1508 das Meiertum Raron an Bf. Matthäus Schiner. Petermann (Colette von Ligerz), Sohn von Rudolf, und sein Sohn Lorenz (⚭Marie Champion) begründeten den Waadtländer Zweig der Familie. Dieser kam in den Besitz der Herrschaften Bavois, Ballaigues und Lignerolles, erhielt das Bürgerrecht von Aubonne (1619) und Lausanne (1650) und erlosch mit Jean-Salomon d'Asperling (✝︎1759) und dessen Tochter Emilie (⚭1713 Victor de Gingins). Version vom: 21.10.2001 Autorin/Autor: Philipp Kalbermatter | Asperlin von Raron, Johanna Barbara (I57547)
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| 51272 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023567/2005-02-23/ de Chevron Ab dem 11./12. Jh. bekannte adlige Fam. aus Savoyen mit Stammsitz in C. (Tarentaise), die sich ab 1189 auch C.-Villette nannte. 1306 Vasallen des Hzg. von Savoyen, 1486 Barone. Die Fam. stellte mehrere Ebf. von Tarentaise (u.a. Urbain) und Äbte von Tamié. Im SpätMA teilte sie sich in die beiden Linien C.-Villette und Wallis. Humbert erbte die Seneschalie von Sitten und mehrere Vizedominate; diese Ämter blieben während sechs Generationen in der Familie. Von 1532 bis zu seinem Tod 1577 verkaufte der letzte Vertreter Nicolas nach und nach seine Rechte. Ein Teil davon ging an die Fam. de Montheys über. Version vom: 23.02.2005 Autorin/Autor: Philipp Kalbermatter | von Chevron de Vachière, Louysa (Luise ?) (I13277)
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| 51273 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023787/2004-08-19/ Bräm Ehem. Zürcher Bürgergeschlecht. Die 1378 eingebürgerten B. stammten von Rieden, vermutlich Albisrieden, evtl. Rieden bei Wallisellen. Im 16. Jh. waren die meisten B. Handwerker (Wirte, Büchsenmacher, Metzger); im 17. Jh. arbeiteten viele als Goldschmiede. Die B. sind z.Z. der Reformation aufgestiegen (Kontakte zu Johann Jakob Breitinger und Heinrich Bullinger) und gehörten im 16.-17. Jh. zu den bedeutendsten und politisch mächtigsten Geschlechtern Zürichs. Sie waren sowohl im Gr. Rat wie im Kl. Rat gut vertreten (19 Grossräte). Erster Kleinrat der Fam. war Hans. Von den sechs Kleinräten der Fam. waren vier Zunftmeister. Zwischen 1567 und 1644 stellten die B. dreimal den Bürgermeister, darunter Heinrich und seinen gleichnamigen Sohn, diverse Amtsleute sowie fünf Landvögte. 1697-1765 waren sie Inhaber der Herrschaft Lufingen. In den 1760er Jahren sind die B. wieder in den Kleinbürgerstand abgesunken, und Ende 19. Jh. ist das Geschlecht erloschen. Version vom: 19.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Bräm, Esther (I60560)
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| 51274 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023787/2004-08-19/ Bräm Ehem. Zürcher Bürgergeschlecht. Die 1378 eingebürgerten B. stammten von Rieden, vermutlich Albisrieden, evtl. Rieden bei Wallisellen. Im 16. Jh. waren die meisten B. Handwerker (Wirte, Büchsenmacher, Metzger); im 17. Jh. arbeiteten viele als Goldschmiede. Die B. sind z.Z. der Reformation aufgestiegen (Kontakte zu Johann Jakob Breitinger und Heinrich Bullinger) und gehörten im 16.-17. Jh. zu den bedeutendsten und politisch mächtigsten Geschlechtern Zürichs. Sie waren sowohl im Gr. Rat wie im Kl. Rat gut vertreten (19 Grossräte). Erster Kleinrat der Fam. war Hans. Von den sechs Kleinräten der Fam. waren vier Zunftmeister. Zwischen 1567 und 1644 stellten die B. dreimal den Bürgermeister, darunter Heinrich und seinen gleichnamigen Sohn, diverse Amtsleute sowie fünf Landvögte. 1697-1765 waren sie Inhaber der Herrschaft Lufingen. In den 1760er Jahren sind die B. wieder in den Kleinbürgerstand abgesunken, und Ende 19. Jh. ist das Geschlecht erloschen. Version vom: 19.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Bräm, Hans Heinrich (I57536)
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| 51275 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023787/2004-08-19/ Bräm Ehem. Zürcher Bürgergeschlecht. Die 1378 eingebürgerten B. stammten von Rieden, vermutlich Albisrieden, evtl. Rieden bei Wallisellen. Im 16. Jh. waren die meisten B. Handwerker (Wirte, Büchsenmacher, Metzger); im 17. Jh. arbeiteten viele als Goldschmiede. Die B. sind z.Z. der Reformation aufgestiegen (Kontakte zu Johann Jakob Breitinger und Heinrich Bullinger) und gehörten im 16.-17. Jh. zu den bedeutendsten und politisch mächtigsten Geschlechtern Zürichs. Sie waren sowohl im Gr. Rat wie im Kl. Rat gut vertreten (19 Grossräte). Erster Kleinrat der Fam. war Hans. Von den sechs Kleinräten der Fam. waren vier Zunftmeister. Zwischen 1567 und 1644 stellten die B. dreimal den Bürgermeister, darunter Heinrich und seinen gleichnamigen Sohn, diverse Amtsleute sowie fünf Landvögte. 1697-1765 waren sie Inhaber der Herrschaft Lufingen. In den 1760er Jahren sind die B. wieder in den Kleinbürgerstand abgesunken, und Ende 19. Jh. ist das Geschlecht erloschen. Version vom: 19.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Bräm, Rudolf (I60569)
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| 51276 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023787/2004-08-19/ Bräm Ehem. Zürcher Bürgergeschlecht. Die 1378 eingebürgerten B. stammten von Rieden, vermutlich Albisrieden, evtl. Rieden bei Wallisellen. Im 16. Jh. waren die meisten B. Handwerker (Wirte, Büchsenmacher, Metzger); im 17. Jh. arbeiteten viele als Goldschmiede. Die B. sind z.Z. der Reformation aufgestiegen (Kontakte zu Johann Jakob Breitinger und Heinrich Bullinger) und gehörten im 16.-17. Jh. zu den bedeutendsten und politisch mächtigsten Geschlechtern Zürichs. Sie waren sowohl im Gr. Rat wie im Kl. Rat gut vertreten (19 Grossräte). Erster Kleinrat der Fam. war Hans. Von den sechs Kleinräten der Fam. waren vier Zunftmeister. Zwischen 1567 und 1644 stellten die B. dreimal den Bürgermeister, darunter Heinrich und seinen gleichnamigen Sohn, diverse Amtsleute sowie fünf Landvögte. 1697-1765 waren sie Inhaber der Herrschaft Lufingen. In den 1760er Jahren sind die B. wieder in den Kleinbürgerstand abgesunken, und Ende 19. Jh. ist das Geschlecht erloschen. Version vom: 19.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Bräm, Heinrich (I60571)
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| 51277 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023787/2004-08-19/ Bräm Ehem. Zürcher Bürgergeschlecht. Die 1378 eingebürgerten B. stammten von Rieden, vermutlich Albisrieden, evtl. Rieden bei Wallisellen. Im 16. Jh. waren die meisten B. Handwerker (Wirte, Büchsenmacher, Metzger); im 17. Jh. arbeiteten viele als Goldschmiede. Die B. sind z.Z. der Reformation aufgestiegen (Kontakte zu Johann Jakob Breitinger und Heinrich Bullinger) und gehörten im 16.-17. Jh. zu den bedeutendsten und politisch mächtigsten Geschlechtern Zürichs. Sie waren sowohl im Gr. Rat wie im Kl. Rat gut vertreten (19 Grossräte). Erster Kleinrat der Fam. war Hans. Von den sechs Kleinräten der Fam. waren vier Zunftmeister. Zwischen 1567 und 1644 stellten die B. dreimal den Bürgermeister, darunter Heinrich und seinen gleichnamigen Sohn, diverse Amtsleute sowie fünf Landvögte. 1697-1765 waren sie Inhaber der Herrschaft Lufingen. In den 1760er Jahren sind die B. wieder in den Kleinbürgerstand abgesunken, und Ende 19. Jh. ist das Geschlecht erloschen. Version vom: 19.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Bräm, Jakob (I60572)
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| 51278 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Hans Heinrich (I56782)
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| 51279 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Hans Jakob (I56776)
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| 51280 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Hans Jakob (I56281)
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| 51281 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Hans Rudolf (I56280)
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| 51282 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Hans Jakob (I56283)
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| 51283 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023790/2005-01-20/ CramerZH 1363 in Zürich eingebürgerte, erstmals 1489 im Gr. Rat und 1505 im Kl. Rat vertretene Patrizierfam., die im 16. Jh. viele Ratsherren und Landvögte, mit dem Familienfondsstifter Heinrich (✝︎1608) einen Zürcher Schultheissen (Präs. des Stadtgerichts) und mit Heinrich 1593 den Statthalter stellte. Rudolf (✝︎1705) erwarb 1676 Schloss und Herrschaft Maur, die bis 1740 im Besitz seiner Erben verblieb. In eidg. und fremden Kriegsdiensten standen der Ratsherr Johann (✝︎1519), Kriegsrat bei Novara, sein Neffe Stefan (✝︎1529), päpstl. Gardeschreiber in Rom, Berichterstatter der Schlacht von Rimini 1517 und Beteiligter im Sacco di Roma 1527, sowie Caspar (✝︎1755), Oberst im Regiment Escher, der sich bei der Belagerung von Lille auszeichnete. Mehrere Mitglieder der Fam. wirkten als Geistliche und Gelehrte, z.B. Jacob (✝︎1709), Theologieprof. in Herborn (Hessen), Autor der "Theologia Israelis" und mit der Neuordnung der oriental. Schriften an der königl. Bibliothek in Paris betraut. In der Textilunternehmer- und Bankierstradition standen Johann (✝︎1742), mit der Firma C.-Hottinger, sein Neffe Heinrich (✝︎1820), Direktor der Kaufmannschaft und später Inhaber der Seidenfirma C.-Werdmüller, dessen Sohn Conrad (✝︎1841), Amtmann des Klosters St. Blasien und Inhaber der Bank C.-Tauenstein, sowie dessen Sohn Heinrich (✝︎1858), Stadtrat und Seidenherr der Firma "C. zum Bären", der 1841 die Leinwandindustrie im Kt. Zürich einführte. Heinrichs Söhne zogen 1850 nach Mailand: Giovanni (✝︎1909) und Enrico (✝︎1900) gründeten Seidenfirmen, Corrado (1918), mit eigener chirurg. Ambulanz in der Schlacht bei Solferino 1859, das Asilo evangelico in Mailand und das Zürcher Kinderspital. Sein Enkel Robert entdeckte 1951 die Hämophilie B. Nachkommen des Seidenherrn Hans Rudolf (✝︎1835), Inhabers der Firma Cramer-von Gonzenbach, waren Grosskaufleute in Smyrna (Osman. Reich, heute Izmir, Türkei). Die Fam. ist heute in der Schweiz, Italien und Frankreich verbürgert. Version vom: 20.01.2005 Autorin/Autor: Robert Cramer | Cramer, Kleophea (I56120)
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| 51284 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Johann Heinrich (I56163)
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| 51285 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Regula (I56164)
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| 51286 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Pannerherr Johann Martin (I56105)
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| 51287 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Johann Konrad (I58516)
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| 51288 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Johann Heinrich (I56107)
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| 51289 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Rosalie (I56111)
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| 51290 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Hans Jakob (I58518)
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| 51291 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Hans (I58522)
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| 51292 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Hans Jakob (I58524)
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| 51293 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Salomon (I58531)
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| 51294 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Melchior (I58539)
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| 51295 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Hans (I60236)
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| 51296 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023791/2005-03-15/ Däniker Zürcher Bürgergeschlecht, vor 1500 eingebürgert. 1473 wird Bernhart von Tennikon in Zürich genannt. Genealogisch fassbarer Stammvater ist Conrad (* um 1500, vermutlich Sohn des Bernhart). Vom 16.-18. Jh. gehörten die D. als Handwerker und Gewerbetreibende (u.a. Grempler, Zöllner, Karrer) der Zunft zum Kämbel an. Ab 1515 sassen sie im Gr., ab 1793 im Kl. Rat. Die Fam., die im 18. Jh. zahlreiche Pfarrer, im 19. und 20. Jh. auch Kaufleute, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler hervorbrachte, erlebte nach 1800 einen sozialen Aufstieg und erreichte im 20. Jh. die höchsten militär. Ränge Gustav und Gustav. Armin gelangte als Diplomat zu internat. Ansehen. Politisch war die Fam. v.a. auf Gemeinde- und Kantonsebene aktiv. Version vom: 15.03.2005 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Däniker, Hans (I60238)
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| 51297 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023792/2004-08-26/ Edlibach Zürcher Bürger- und Junkergeschlecht. Die E. stammten von Menzingen, ihr Name kommt vom dortigen Bach E. In Zürich ist der Name E. ab Mitte des 14. Jh. nachweisbar. Als Stammvater der E. in Zürich gilt der 1404 eingebürgerte Hans. Die Fam. gehörte im 16. Jh. zu den vermögendsten und einflussreichsten Zürcher Geschlechtern. Den Junkertitel erwarb Gerold durch den Wappenbrief von Ks. Friedrich III. im Jahre 1476. Standesgemäss waren die E. im Militär- und Staatsdienst beschäftigt. Ab 1487 sassen E. im Kl. Rat. Sie heirateten nur innerhalb der führenden Geschlechter. Bis Mitte des 19. Jh. gehörten sie den Schildnern zum Schneggen an; im 16. Jh. waren sie Inhaber von drei Schildern. Die männl. Linie des Geschlechts erlosch 1878. Version vom: 26.08.2004 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Edlibach, Anna (I59609)
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| 51298 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023794/2024-08-27/ Escher Zürcher Bürgergeschlecht, ursprünglich aus Kaiserstuhl, dort erstmals um 1190 mit Jacob Escher erwähnt, einem Ministerialen der Grafen von Habsburg. Angehörige der Familie Escher verfügten über Lehen beidseits des Rheins und hatten ab Anfang des 13. Jahrhunderts das Amt des Schultheissen von Kaiserstuhl inne. Die Söhne von Johannes Escher (* 1294), der das gleiche Amt ausübte, begründeten die zwei Hauptlinien der Familie und erwarben im 14. Jahrhundert das Zürcher Bürgerrecht: Heinrich Escher, Stammvater der Escher vom Glas, am 20. Juli 1385, und Hans Escher, Stammvater der Escher vom Luchs, am 4. August 1384. Beide wurden Mitglied der Zürcher Konstaffel, der Gesellschaft der städtischen Oberschicht (Eliten). Version vom 27.08.2024 Autorin/Autor: Katja Hürlimann, Michael Zeuske | Escher vom Luchs, Hans Jakob (I59603)
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| 51299 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/ Füssli Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester. Version vom 21.10.2019 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Füssli, Hans Rudolf (I58791)
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| 51300 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/ Füssli Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester. Version vom 21.10.2019 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Füssli, Regula (I56079)
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