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51301 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans Jakob (I56351)
 
51302 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans Jakob (I56354)
 
51303 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans Jakob (I58787)
 
51304 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans Jakob (I56194)
 
51305 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Jakob (I56192)
 
51306 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Peter (I58802)
 
51307 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Peter II (I58807)
 
51308 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Peter I (I58809)
 
51309 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans I (I58811)
 
51310 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Peter IV (I58812)
 
51311 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Hans II (I58813)
 
51312 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

Füssli

Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

Version vom 21.10.2019
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Füssli, Peter VI (I58819)
 
51313 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023796/2006-12-11/

Gessner

Zürcher Bürgergeschlecht. 1504 erwarben Andreas (1482-1568) und sein Bruder Ursus (✝︎ 1531), die um 1500 nach Zürich gekommen waren, das Bürgerrecht. Ihr Vater war vermutlich Hans, Goldschmied aus Nürnberg und Bürger von Solothurn. Von Ursus' Nachfahren ist nur der Gelehrte Konrad bekannt. Die Söhne von Andreas, Heinrich (1505-90) und Johannes (1510-63), begründeten die zwei Hauptlinien der Familie. In den ersten Generationen übten die G. den Beruf des Goldschmieds aus, danach wirkten sie als Eisenhändler, als Münzmeister, so Hans Jakob, sowie als Buchdrucker. Bald gehörten sie zu den wichtigsten Buchdruckerfam. Zürichs. Im 16. Jh. eröffneten die Brüder Andreas und Jakob eine Buchdruckerei, die kurz nach dem Tod von Andreas 1559 liquidiert wurde. Die 1670 von David (1647-1729), Sohn eines reichen Eisenhändlers, gegr. Buchdruckerei David Gessner (Buchdruck-, Verlags- und Sortimentsgeschäft mit Sitz im Haus Unterm Leopard an der Münstergasse 10) war die bedeutendste Firma der G. Im 18. Jh. konnten sie das gegenüberliegende Haus Zum Schwanen kaufen und darin einen Buchladen platzieren. Das Unternehmen bestand bis 1833 und hatte seine Blütezeit unter der Leitung von Heinrich. In der 2. Hälfte des 18. Jh. besass die Fam. Anteile am Geschäft Conrad Orell & Co., das 1770 mit der Füssli & Co. zur Orell, Gessner, Füssli & Co. vereinigt wurde. Heinrichs Sohn Eduard druckte in den 1820er Jahren Broschüren und Flugschriften für die radikale Partei. Die Unternehmerfam. G. in Wädenswil, die 1841-1909 eine Seidenweberei führte, stammte aus der Johann'schen Linie. 1532-1798 sassen die G. 14-mal im Kl. Rat (Zünfte zur Saffran, Schmiden, Zimmerleuten, Weggen und Meisen), davon siebenmal als Zunftmeister. In den Staatsdienst traten sie selten. Nur Mathias (1686-1737) amtierte 1730-36 als Landvogt von Wädenswil.

Version vom: 11.12.2006
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Gessner, Anton (I59617)
 
51314 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023796/2006-12-11/

Gessner

Zürcher Bürgergeschlecht. 1504 erwarben Andreas (1482-1568) und sein Bruder Ursus (✝︎ 1531), die um 1500 nach Zürich gekommen waren, das Bürgerrecht. Ihr Vater war vermutlich Hans, Goldschmied aus Nürnberg und Bürger von Solothurn. Von Ursus' Nachfahren ist nur der Gelehrte Konrad bekannt. Die Söhne von Andreas, Heinrich (1505-90) und Johannes (1510-63), begründeten die zwei Hauptlinien der Familie. In den ersten Generationen übten die G. den Beruf des Goldschmieds aus, danach wirkten sie als Eisenhändler, als Münzmeister, so Hans Jakob, sowie als Buchdrucker. Bald gehörten sie zu den wichtigsten Buchdruckerfam. Zürichs. Im 16. Jh. eröffneten die Brüder Andreas und Jakob eine Buchdruckerei, die kurz nach dem Tod von Andreas 1559 liquidiert wurde. Die 1670 von David (1647-1729), Sohn eines reichen Eisenhändlers, gegr. Buchdruckerei David Gessner (Buchdruck-, Verlags- und Sortimentsgeschäft mit Sitz im Haus Unterm Leopard an der Münstergasse 10) war die bedeutendste Firma der G. Im 18. Jh. konnten sie das gegenüberliegende Haus Zum Schwanen kaufen und darin einen Buchladen platzieren. Das Unternehmen bestand bis 1833 und hatte seine Blütezeit unter der Leitung von Heinrich. In der 2. Hälfte des 18. Jh. besass die Fam. Anteile am Geschäft Conrad Orell & Co., das 1770 mit der Füssli & Co. zur Orell, Gessner, Füssli & Co. vereinigt wurde. Heinrichs Sohn Eduard druckte in den 1820er Jahren Broschüren und Flugschriften für die radikale Partei. Die Unternehmerfam. G. in Wädenswil, die 1841-1909 eine Seidenweberei führte, stammte aus der Johann'schen Linie. 1532-1798 sassen die G. 14-mal im Kl. Rat (Zünfte zur Saffran, Schmiden, Zimmerleuten, Weggen und Meisen), davon siebenmal als Zunftmeister. In den Staatsdienst traten sie selten. Nur Mathias (1686-1737) amtierte 1730-36 als Landvogt von Wädenswil.

Version vom: 11.12.2006
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Gessner, Hans (I59619)
 
51315 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023796/2006-12-11/

Gessner

Zürcher Bürgergeschlecht. 1504 erwarben Andreas (1482-1568) und sein Bruder Ursus (✝︎ 1531), die um 1500 nach Zürich gekommen waren, das Bürgerrecht. Ihr Vater war vermutlich Hans, Goldschmied aus Nürnberg und Bürger von Solothurn. Von Ursus' Nachfahren ist nur der Gelehrte Konrad bekannt. Die Söhne von Andreas, Heinrich (1505-90) und Johannes (1510-63), begründeten die zwei Hauptlinien der Familie. In den ersten Generationen übten die G. den Beruf des Goldschmieds aus, danach wirkten sie als Eisenhändler, als Münzmeister, so Hans Jakob, sowie als Buchdrucker. Bald gehörten sie zu den wichtigsten Buchdruckerfam. Zürichs. Im 16. Jh. eröffneten die Brüder Andreas und Jakob eine Buchdruckerei, die kurz nach dem Tod von Andreas 1559 liquidiert wurde. Die 1670 von David (1647-1729), Sohn eines reichen Eisenhändlers, gegr. Buchdruckerei David Gessner (Buchdruck-, Verlags- und Sortimentsgeschäft mit Sitz im Haus Unterm Leopard an der Münstergasse 10) war die bedeutendste Firma der G. Im 18. Jh. konnten sie das gegenüberliegende Haus Zum Schwanen kaufen und darin einen Buchladen platzieren. Das Unternehmen bestand bis 1833 und hatte seine Blütezeit unter der Leitung von Heinrich. In der 2. Hälfte des 18. Jh. besass die Fam. Anteile am Geschäft Conrad Orell & Co., das 1770 mit der Füssli & Co. zur Orell, Gessner, Füssli & Co. vereinigt wurde. Heinrichs Sohn Eduard druckte in den 1820er Jahren Broschüren und Flugschriften für die radikale Partei. Die Unternehmerfam. G. in Wädenswil, die 1841-1909 eine Seidenweberei führte, stammte aus der Johann'schen Linie. 1532-1798 sassen die G. 14-mal im Kl. Rat (Zünfte zur Saffran, Schmiden, Zimmerleuten, Weggen und Meisen), davon siebenmal als Zunftmeister. In den Staatsdienst traten sie selten. Nur Mathias (1686-1737) amtierte 1730-36 als Landvogt von Wädenswil.

Version vom: 11.12.2006
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Gessner, Andreas (I58662)
 
51316 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023799/2007-12-13/

Hess ZH

Ratsfam. der Stadt Zürich. Der aus Reutlingen (Württemberg) eingewanderte Metzger Hans Schmid gen. H. (✝︎ 1565) wurde 1517 eingebürgert. Sein Sohn Kaspar H. (1529-93) kam 1567 in den Gr. Rat, in dem die Fam. mit zwei kurzen Unterbrüchen bis 1798 vertreten war. 1652 gelangte mit Tuchscherer Hans Jakob (1584-1656) erstmals ein Familienmitglied in den Kl. Rat, dem die Fam. nach 1685 nur noch sporadisch angehörte. Die Söhne Kaspars begründeten fünf Zweige, von denen um 1700 drei ausstarben. Von den beiden anderen brachte die Johannes-Linie viele Pfarrer und Gelehrte hervor, während die sich stark verzweigende Kaspar-Linie v.a. im kaufmänn. Bereich aktiv war. Kaspar (1578-1631) war Tuchexporteur und legte 1610 mit der Einrichtung der Briefpost Zürich-Lyon den Grundstein des Zürcher Postwesens, das seine Söhne weiter ausbauten. 1677 wurde die Hessische Post dem Kaufmänn. Direktorium übertragen, doch stellte die Fam. (ausser 1687-1714) bis 1790 den Postdirektor. Der im Seidenhandel reich gewordene Salomon (1696-1768) übernahm 1735 von seinem Schwiegervater Hans Balthasar Reinhard die Gerichtsherrschaft Nürensdorf, die während drei Generationen bis 1798 in Familienhänden blieb. Im 1760 von Salomon erbauten Schloss Nürensdorf befindet sich seit 1975 das Familienarchiv. Die im frühen 17. Jh. beginnende Hinwendung der ursprüngl. Handwerkerfamilie zum Textilhandel bewirkte, verbunden mit der Verschwägerung mit den meisten führenden Zürcher Geschlechtern, den sozialen Aufstieg. Seit Mitte des 17. Jh. stellte die Fam. regelmässig Amtsinhaber, Offiziere, Pfarrer (z.B. Antistes Johann Jakob, Gelehrte, Künstler (David, Ludwig) und im 19. Jh. mit Bürgermeister Johann Jakob und Stadtpräs. Hans Ludwig bedeutende Politiker. Die Fam. bildet einen organisierten Verband, der den 1650 von Barbara Escher-H. gestifteten Familienfonds verwaltet.

Version vom: 13.12.2007
Autorin/Autor: Ueli Müller 
Schmid genannt Hess, Kaspar (I56087)
 
51317 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023799/2007-12-13/

Hess ZH

Ratsfam. der Stadt Zürich. Der aus Reutlingen (Württemberg) eingewanderte Metzger Hans Schmid gen. H. (✝︎ 1565) wurde 1517 eingebürgert. Sein Sohn Kaspar H. (1529-93) kam 1567 in den Gr. Rat, in dem die Fam. mit zwei kurzen Unterbrüchen bis 1798 vertreten war. 1652 gelangte mit Tuchscherer Hans Jakob (1584-1656) erstmals ein Familienmitglied in den Kl. Rat, dem die Fam. nach 1685 nur noch sporadisch angehörte. Die Söhne Kaspars begründeten fünf Zweige, von denen um 1700 drei ausstarben. Von den beiden anderen brachte die Johannes-Linie viele Pfarrer und Gelehrte hervor, während die sich stark verzweigende Kaspar-Linie v.a. im kaufmänn. Bereich aktiv war. Kaspar (1578-1631) war Tuchexporteur und legte 1610 mit der Einrichtung der Briefpost Zürich-Lyon den Grundstein des Zürcher Postwesens, das seine Söhne weiter ausbauten. 1677 wurde die Hessische Post dem Kaufmänn. Direktorium übertragen, doch stellte die Fam. (ausser 1687-1714) bis 1790 den Postdirektor. Der im Seidenhandel reich gewordene Salomon (1696-1768) übernahm 1735 von seinem Schwiegervater Hans Balthasar Reinhard die Gerichtsherrschaft Nürensdorf, die während drei Generationen bis 1798 in Familienhänden blieb. Im 1760 von Salomon erbauten Schloss Nürensdorf befindet sich seit 1975 das Familienarchiv. Die im frühen 17. Jh. beginnende Hinwendung der ursprüngl. Handwerkerfamilie zum Textilhandel bewirkte, verbunden mit der Verschwägerung mit den meisten führenden Zürcher Geschlechtern, den sozialen Aufstieg. Seit Mitte des 17. Jh. stellte die Fam. regelmässig Amtsinhaber, Offiziere, Pfarrer (z.B. Antistes Johann Jakob, Gelehrte, Künstler (David, Ludwig) und im 19. Jh. mit Bürgermeister Johann Jakob und Stadtpräs. Hans Ludwig bedeutende Politiker. Die Fam. bildet einen organisierten Verband, der den 1650 von Barbara Escher-H. gestifteten Familienfonds verwaltet.

Version vom: 13.12.2007
Autorin/Autor: Ueli Müller 
Schmid genannt Hess, Hans (I58696)
 
51318 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Elisabeth (I56293)
 
51319 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Jakob (I56607)
 
51320 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Verena (I58805)
 
51321 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Heinrich (I56589)
 
51322 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Susanna (I56685)
 
51323 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Ursula (I58792)
 
51324 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Veronika (I56276)
 
51325 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Hans (I58822)
 
51326 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Hans Heinrich (I58824)
 
51327 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Alexander (I58826)
 
51328 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Leonhard (I58835)
 
51329 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Johannes (I58837)
 
51330 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Ulrich (I58839)
 
51331 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Barbara (I60248)
 
51332 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Hans Bernhard (I60260)
 
51333 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Felix (I60262)
 
51334 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Barbara (I60676)
 
51335 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Margareta (I60759)
 
51336 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023810/2008-02-12/

Holzhalb

Die Holzhalb erwarben vor 1350 das Zürcher Bürgerrecht. Die Genealogie ist ab Metzger Ulrich (✝︎ 1489, 1464-1465 Zunftmeister zum Widder) gesichert. Die Familie spaltete sich in drei Hauptlinien: Jene des Leonhard (✝︎ 1509), der im 16. Jahrhundert vor allem Metzger und Staatsbeamtete (darunter Landvögte und Zunftmeister) angehörten, verlor im 17. Jahrhundert an politischer Bedeutung. Begründer der andern Linien waren die Söhne von Leonhards Bruder Jakob (✝︎ 1525, Statthalter). Die Susenberg-Linie wurde von Hans Heinrich (1502-1570, Glasmaler und Besitzer des Schlosses Susenberg bei Zürich) begründet; die Trülliker Linie von Hans (✝︎ 1548, Inhaber der Gerichtsherrschaft Trüllikon). Die Holzhalb, die ab 1416 im Grossen und ab 1464 im Kleinen Rat vertreten waren, erreichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt. Mitte 18. Jahrhundert verloren sie diese Bedeutung: Einige Zweige starben aus, andere sanken in den Kleinbürgerstand.

Die Holzhalb stellten die meisten Zürcher Landvögte mit eindeutigem Schwergewicht im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kamen aus der Familie dreissig Kleinräte, darunter fünfzehn Zunftmeister und drei Bürgermeister. Im 17. Jahrhundert besassen sie bis zu sieben Schilde der Schildner zum Schneggen; 1542 erwarb der bereits erwähnte Hans den ersten Schild. 1610 kaufte Leonhard (1578-1619) die Apotheke zum Salmen und begründete den Apothekerzweig. Da er kinderlos starb, ging die Apotheke an seinen Neffen Hans Ulrich (1605-1654). Letzter Apotheker dieses Zweiges war Hans Jakob, der die Apotheke aufgab und sich ganz seiner Arbeit an den Supplementbänden des Lexikons von Johann Jacob Leu widmete. 1591 gründete Leonhard zusammen mit Heinrich und Hans Heinrich sowie mit Hans Jacob Gessner und Conrad Locher eine Burat- und Seidenmanufaktur im Strohhof in Zürich. Sein Sohn Conrad gründete 1604 eine weitere Firma. Um 1610 leistete dieses Unternehmen bereits die zweithöchsten Abgaben. Das Heiratsverhalten der Familie Ende 16. und im 17. Jahrhundert ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Die Holzhalb gingen praktisch ausschliesslich Ehen mit Nachkommen aus den bedeutendsten Kaufmannsfamilien Zürichs ein. So heirateten vier der sechs Kinder des Bürgermeisters und Fabrikanten Leonhard Angehörige der Unternehmerfamilie Werdmüller. Die Holzhalb besassen die Gerichtsherrschaften Bonstetten, Wildern und einen Teil von Trüllikon, die Schlösser Goldenberg, Susenberg und Schafisheim, das Landgut Seidenfädeli in Wipkingen und die Stadthäuser Wilder Mann und Trottenbaum am Rennweg, Wilder Mann an der Unteren Zäune sowie Strohhof, Dach, Salmen, Tor, Löwenstein und Baumwollenhof. Die Familie ist heute in Zürich erloschen.

Version vom: 12.02.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Holzhalb, Anna (I60763)
 
51337 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Hans (I58591)
 
51338 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Barbara (I58562)
 
51339 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Melchior (I60171)
 
51340 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Melchior (I60115)
 
51341 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Melchior (I56229)
 
51342 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Anna (I56228)
 
51343 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Elisabeth (I56231)
 
51344 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Kaspar (I60202)
 
51345 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Ulrich (I60205)
 
51346 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Hans Jakob (I60207)
 
51347 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Hans Rudolf (I58793)
 
51348 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Salomon (I60533)
 
51349 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Johannes (I60535)
 
51350 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/

Hofmeister ZH

Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt.

Version vom: 08.01.2008
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Hofmeister, Hans (I60556)
 

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