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| 51351 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/ Hofmeister ZH Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt. Version vom: 08.01.2008 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Hofmeister, Hans Kaspar (I60559)
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| 51352 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023811/2008-01-08/ Hofmeister ZH Zürcher Bürgergeschlecht. 1423 erhielt Hans das Bürgerrecht. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Caspar (✝︎ 1559). Seine Söhne Hans (✝︎ 1595) und Niklaus (✝︎ 1602) trieben Korn- und Geldgeschäfte, gehörten zu den reichsten Zürchern, besassen den Zehnten von Neerach und drei Stadthäuser und gründeten das Fideikommiss der Fam. (1858 aufgelöst). Im 18. Jh. gründete Hans Jakob eine Indiennefabrik. Die Hofmeister & Co. entwickelte sich ab dem Ende des 18. Jh. zum zweitgrössten Textilunternehmen Zürichs. Viele H. waren Bäcker. Die H. hatten in der Zunft zum Weggen, über die Rudolf Heinrich 1866 eine Geschichte schrieb, immer wieder die höchsten Stellen inne, kamen 1581 in den Gr., 1613 in den Kl. Rat (neun Räte), stellten mit Johannes einen Bürgermeister und betätigten sich im Staats- und Militärdienst, so 16-mal als Ober- und zweimal als Landvogt. Version vom: 08.01.2008 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Hofmeister, Elisabeth (I60725)
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| 51353 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Anna (I56438)
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| 51354 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Christoph (I58713)
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| 51355 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Felix (I56204)
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| 51356 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Nikolaus (I56533)
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| 51357 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Konrad (I56537)
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| 51358 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Johannes (I60694)
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| 51359 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Dorothea (I56329)
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| 51360 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Hans (I60696)
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| 51361 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Hans (I60699)
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| 51362 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Rudolf (I60700)
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| 51363 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Arnold (I60701)
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| 51364 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Heinrich (I60702)
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| 51365 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Johannes (I60703)
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| 51366 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller, Johannes (I60704)
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| 51367 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ Keller ZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes. 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Keller vom Steinbock, Felix (I56535)
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| 51368 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023814/2013-10-30/ KellerZH, vom Steinbock Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes (->). 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans (->) erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an. Version vom: 30.10.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann Archive ZBZ, FamA Literatur C. Keller-Escher, Promptuarium genealogicum, o.J., (ZBZ) F.S. Vögelin, Aus der Familiengesch. der K. vom Steinbock in Zürich, 1880 Schweiz. Geschlechterbuch 1, 241-244 | Keller vom Steinbock, Hans Ulrich (I56202)
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| 51369 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Diethelm (I56142)
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| 51370 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Bernhard (I60313)
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| 51371 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Diethelm (I56121)
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| 51372 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Hans Kaspar (I56729)
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| 51373 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Henriette (I56118)
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| 51374 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Margareta (I56508)
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| 51375 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Hans (I60315)
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| 51376 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Susanna (I60325)
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| 51377 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023817/2007-11-28/ Lavater Zürcher Bürgergeschlecht, das auf den Stammvater Nicolaus, Schuhmacher von Rheinau, zurückgeht, der 1446 Zürcher Bürger wurde. Die L. waren im 15. Jh. eine Handwerkerfamilie (Schuhmacher und Gerber), die vermutlich auch erfolgreich mit Leder handelte. Sie stiegen innerhalb einer Generation zu einer der bedeutendsten Zürcher Fam. auf. Hans sass 1502 für die Zunft zur Gerwe als erster L. im Gr. Rat. Sein Sohn Hans Rudolf erreichte 1521 nach der Teilnahme an den Papstzügen eine hohe militär. Stellung und war ab 1536 Ratsherr im Kl. Rat und 1544-57 Bürgermeister von Zürich, ohne dass vorher ein Mitglied der Fam. im Kl. Rat gesessen hatte. 1532-45 hatte die Fam. die Gerichtsherrschaft Nieder- und Mettmenhasli inne. Dieser Aufstieg kündigte sich bereits Jahrzehnte vorher in der Heiratspolitik der L. an. So war Hans (✝︎ 1501), Sohn des Nicolaus, mit Ursula Kambli verheiratet, die einer wichtigen Zürcher Bürgerfamilie angehörte. Auf die Söhne des Bürgermeisters Hans Rudolf gehen zwei Linien zurück. Ludwig begründete die heute noch bestehende Ärzte- und Gelehrtenlinie, zu der u.a. Heinrich , Heinrich, Johannes, Johann Kaspar und Diethelm zählen. Felix (1531-86) ist der Stammvater der vorerst im Handwerkerstand verbleibenden Linie, aus der im 17. Jh. praktisch ausschliesslich Geistliche hervorgingen und die 1806 erlosch. Die L. waren im 17. und 18. Jh. sehr stark im Zürcher Rat vertreten. Sie stellten 47 Grossräte und 17 Kleinräte sowie 13 Landvögte (neun davon im 18. Jh.). Die Fam. L. besass mehrere Häuser in der Stadt Zürich, die Landgüter Zum Breitenstein (Wipkingen) und Zum Ankenhof (Oberengstringen) sowie 1741-77 die Halbinsel Au. Version vom: 28.11.2007 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lavater, Elisabeth (I60629)
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| 51378 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023820/2006-11-02/ Locher ZH Bürgerfam. der Stadt Zürich, die vom Metzger Ulrich abstammt, der 1551 in Zürich das Bürgerrecht erwarb. Die L. sassen ab 1619 zweiundzwanzig Mal im Gr. Rat und ab 1649 fünf Mal im Kl. Rat. Ausserdem stellten sie fünf Obervögte. Zwei der drei Söhne von Stammvater Ulrich begründeten die beiden Hauptlinien: Die Linie von Gorius (1558-1617), aus der zahlreiche Metzger hervorgingen, war nicht am Regiment beteiligt und erlosch Ende des 18. Jh. Hans Conrad begründete die Linie der Kaufleute. Er betrieb mit seinem Schwiegervater Heinrich Holzhalb eine Buratfabrikation und hatte ab 1598/99 eine eigene Firma im Haus zum Goldenen Ring, dem Stammhaus der L. im Kratzquartier. Seine drei Söhne waren ebenfalls in Textilhandel und -fabrikation tätig. Neben den Kaufleuten stammten v.a. Politiker (z.B. Albert, Handwerker und Geistliche, im 19. Jh. auch Ingenieure (z.B. Eduard aus dieser Linie. Die L. sind nicht zu verwechseln mit den L. aus St. Gallen. Letztere erhielten 1513 das Zürcher Bürgerrecht und sind 1789 im Mannesstamm ausgestorben. Version vom: 02.11.2006 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Locher, Heinrich (I60601)
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| 51379 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023820/2006-11-02/ Locher ZH Bürgerfam. der Stadt Zürich, die vom Metzger Ulrich abstammt, der 1551 in Zürich das Bürgerrecht erwarb. Die L. sassen ab 1619 zweiundzwanzig Mal im Gr. Rat und ab 1649 fünf Mal im Kl. Rat. Ausserdem stellten sie fünf Obervögte. Zwei der drei Söhne von Stammvater Ulrich begründeten die beiden Hauptlinien: Die Linie von Gorius (1558-1617), aus der zahlreiche Metzger hervorgingen, war nicht am Regiment beteiligt und erlosch Ende des 18. Jh. Hans Conrad begründete die Linie der Kaufleute. Er betrieb mit seinem Schwiegervater Heinrich Holzhalb eine Buratfabrikation und hatte ab 1598/99 eine eigene Firma im Haus zum Goldenen Ring, dem Stammhaus der L. im Kratzquartier. Seine drei Söhne waren ebenfalls in Textilhandel und -fabrikation tätig. Neben den Kaufleuten stammten v.a. Politiker (z.B. Albert, Handwerker und Geistliche, im 19. Jh. auch Ingenieure (z.B. Eduard aus dieser Linie. Die L. sind nicht zu verwechseln mit den L. aus St. Gallen. Letztere erhielten 1513 das Zürcher Bürgerrecht und sind 1789 im Mannesstamm ausgestorben. Version vom: 02.11.2006 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Locher, Kleopha (I60598)
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| 51380 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023820/2006-11-02/ Locher ZH Bürgerfam. der Stadt Zürich, die vom Metzger Ulrich abstammt, der 1551 in Zürich das Bürgerrecht erwarb. Die L. sassen ab 1619 zweiundzwanzig Mal im Gr. Rat und ab 1649 fünf Mal im Kl. Rat. Ausserdem stellten sie fünf Obervögte. Zwei der drei Söhne von Stammvater Ulrich begründeten die beiden Hauptlinien: Die Linie von Gorius (1558-1617), aus der zahlreiche Metzger hervorgingen, war nicht am Regiment beteiligt und erlosch Ende des 18. Jh. Hans Conrad begründete die Linie der Kaufleute. Er betrieb mit seinem Schwiegervater Heinrich Holzhalb eine Buratfabrikation und hatte ab 1598/99 eine eigene Firma im Haus zum Goldenen Ring, dem Stammhaus der L. im Kratzquartier. Seine drei Söhne waren ebenfalls in Textilhandel und -fabrikation tätig. Neben den Kaufleuten stammten v.a. Politiker (z.B. Albert, Handwerker und Geistliche, im 19. Jh. auch Ingenieure (z.B. Eduard aus dieser Linie. Die L. sind nicht zu verwechseln mit den L. aus St. Gallen. Letztere erhielten 1513 das Zürcher Bürgerrecht und sind 1789 im Mannesstamm ausgestorben. Version vom: 02.11.2006 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Locher, Hans Ulrich (I60607)
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| 51381 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023820/2006-11-02/ Locher ZH Bürgerfam. der Stadt Zürich, die vom Metzger Ulrich abstammt, der 1551 in Zürich das Bürgerrecht erwarb. Die L. sassen ab 1619 zweiundzwanzig Mal im Gr. Rat und ab 1649 fünf Mal im Kl. Rat. Ausserdem stellten sie fünf Obervögte. Zwei der drei Söhne von Stammvater Ulrich begründeten die beiden Hauptlinien: Die Linie von Gorius (1558-1617), aus der zahlreiche Metzger hervorgingen, war nicht am Regiment beteiligt und erlosch Ende des 18. Jh. Hans Conrad begründete die Linie der Kaufleute. Er betrieb mit seinem Schwiegervater Heinrich Holzhalb eine Buratfabrikation und hatte ab 1598/99 eine eigene Firma im Haus zum Goldenen Ring, dem Stammhaus der L. im Kratzquartier. Seine drei Söhne waren ebenfalls in Textilhandel und -fabrikation tätig. Neben den Kaufleuten stammten v.a. Politiker (z.B. Albert, Handwerker und Geistliche, im 19. Jh. auch Ingenieure (z.B. Eduard aus dieser Linie. Die L. sind nicht zu verwechseln mit den L. aus St. Gallen. Letztere erhielten 1513 das Zürcher Bürgerrecht und sind 1789 im Mannesstamm ausgestorben. Version vom: 02.11.2006 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Locher, Konrad (I60628)
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| 51382 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023821/2009-10-13/ Lochmann Bürgerfam. der Stadt Zürich, ursprünglich evtl. aus Goldbach in Küsnacht (ZH). Das Geschlecht verzweigte sich in drei Linien, deren verwandtschaftl. Verhältnisse ungeklärt sind. Stammvater der ersten Linie ist Ulrich, dessen Urenkel Hans (1508-68) jenen Zweig begründete, der zahlreiche Personen in Kriegsdiensten hervorbrachte (z.B. Ulrich). Seine Vertreter erfuhren im 17. Jh. aufgrund militär. Erfolge (23 Offiziere) einen sozialen Aufstieg. Im 17. Jh. wurden zwei Obersten vom franz. Kg. Ludwig XIV. geadelt (Heinrich, Peter. Anfang des 19. Jh. starb die Linie aus. Auch die von Rudolf (15. Jh.) abstammende zweite Linie, die 1663 erlosch, stellte Offiziere und war wirtschaftlich erfolgreich (Hans Heinrich. Conrad (* 1552) begründete die im 18. Jh. ausgestorbene dritte Linie der Büchsenmacher. Im 16. und 17. Jh. gehörte die zweite, im 17. und 18. Jh. die erste Linie den Schildnern zum Schneggen an. Nur die beiden ersten Linien waren im Kl. Rat vertreten (insgesamt 13- mal). Die L. besassen neben ihren Häusern und Landsitzen das Schloss Elgg. Version vom: 13.10.2009 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lochmann, Heinrich (I59573)
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| 51383 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023821/2009-10-13/ Lochmann Bürgerfam. der Stadt Zürich, ursprünglich evtl. aus Goldbach in Küsnacht (ZH). Das Geschlecht verzweigte sich in drei Linien, deren verwandtschaftl. Verhältnisse ungeklärt sind. Stammvater der ersten Linie ist Ulrich, dessen Urenkel Hans (1508-68) jenen Zweig begründete, der zahlreiche Personen in Kriegsdiensten hervorbrachte (z.B. Ulrich). Seine Vertreter erfuhren im 17. Jh. aufgrund militär. Erfolge (23 Offiziere) einen sozialen Aufstieg. Im 17. Jh. wurden zwei Obersten vom franz. Kg. Ludwig XIV. geadelt (Heinrich, Peter. Anfang des 19. Jh. starb die Linie aus. Auch die von Rudolf (15. Jh.) abstammende zweite Linie, die 1663 erlosch, stellte Offiziere und war wirtschaftlich erfolgreich (Hans Heinrich. Conrad (* 1552) begründete die im 18. Jh. ausgestorbene dritte Linie der Büchsenmacher. Im 16. und 17. Jh. gehörte die zweite, im 17. und 18. Jh. die erste Linie den Schildnern zum Schneggen an. Nur die beiden ersten Linien waren im Kl. Rat vertreten (insgesamt 13- mal). Die L. besassen neben ihren Häusern und Landsitzen das Schloss Elgg. Version vom: 13.10.2009 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lochmann, Regula (I59555)
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| 51384 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023821/2009-10-13/ Lochmann Bürgerfam. der Stadt Zürich, ursprünglich evtl. aus Goldbach in Küsnacht (ZH). Das Geschlecht verzweigte sich in drei Linien, deren verwandtschaftl. Verhältnisse ungeklärt sind. Stammvater der ersten Linie ist Ulrich, dessen Urenkel Hans (1508-68) jenen Zweig begründete, der zahlreiche Personen in Kriegsdiensten hervorbrachte (z.B. Ulrich). Seine Vertreter erfuhren im 17. Jh. aufgrund militär. Erfolge (23 Offiziere) einen sozialen Aufstieg. Im 17. Jh. wurden zwei Obersten vom franz. Kg. Ludwig XIV. geadelt (Heinrich, Peter. Anfang des 19. Jh. starb die Linie aus. Auch die von Rudolf (15. Jh.) abstammende zweite Linie, die 1663 erlosch, stellte Offiziere und war wirtschaftlich erfolgreich (Hans Heinrich. Conrad (* 1552) begründete die im 18. Jh. ausgestorbene dritte Linie der Büchsenmacher. Im 16. und 17. Jh. gehörte die zweite, im 17. und 18. Jh. die erste Linie den Schildnern zum Schneggen an. Nur die beiden ersten Linien waren im Kl. Rat vertreten (insgesamt 13- mal). Die L. besassen neben ihren Häusern und Landsitzen das Schloss Elgg. Version vom: 13.10.2009 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lochmann, Matthias (I59920)
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| 51385 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023821/2009-10-13/ Lochmann Bürgerfam. der Stadt Zürich, ursprünglich evtl. aus Goldbach in Küsnacht (ZH). Das Geschlecht verzweigte sich in drei Linien, deren verwandtschaftl. Verhältnisse ungeklärt sind. Stammvater der ersten Linie ist Ulrich, dessen Urenkel Hans (1508-68) jenen Zweig begründete, der zahlreiche Personen in Kriegsdiensten hervorbrachte (z.B. Ulrich). Seine Vertreter erfuhren im 17. Jh. aufgrund militär. Erfolge (23 Offiziere) einen sozialen Aufstieg. Im 17. Jh. wurden zwei Obersten vom franz. Kg. Ludwig XIV. geadelt (Heinrich, Peter. Anfang des 19. Jh. starb die Linie aus. Auch die von Rudolf (15. Jh.) abstammende zweite Linie, die 1663 erlosch, stellte Offiziere und war wirtschaftlich erfolgreich (Hans Heinrich. Conrad (* 1552) begründete die im 18. Jh. ausgestorbene dritte Linie der Büchsenmacher. Im 16. und 17. Jh. gehörte die zweite, im 17. und 18. Jh. die erste Linie den Schildnern zum Schneggen an. Nur die beiden ersten Linien waren im Kl. Rat vertreten (insgesamt 13- mal). Die L. besassen neben ihren Häusern und Landsitzen das Schloss Elgg. Version vom: 13.10.2009 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lochmann, Heinrich (I59922)
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| 51386 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023821/2009-10-13/ Lochmann Bürgerfam. der Stadt Zürich, ursprünglich evtl. aus Goldbach in Küsnacht (ZH). Das Geschlecht verzweigte sich in drei Linien, deren verwandtschaftl. Verhältnisse ungeklärt sind. Stammvater der ersten Linie ist Ulrich, dessen Urenkel Hans (1508-68) jenen Zweig begründete, der zahlreiche Personen in Kriegsdiensten hervorbrachte (z.B. Ulrich). Seine Vertreter erfuhren im 17. Jh. aufgrund militär. Erfolge (23 Offiziere) einen sozialen Aufstieg. Im 17. Jh. wurden zwei Obersten vom franz. Kg. Ludwig XIV. geadelt (Heinrich, Peter. Anfang des 19. Jh. starb die Linie aus. Auch die von Rudolf (15. Jh.) abstammende zweite Linie, die 1663 erlosch, stellte Offiziere und war wirtschaftlich erfolgreich (Hans Heinrich. Conrad (* 1552) begründete die im 18. Jh. ausgestorbene dritte Linie der Büchsenmacher. Im 16. und 17. Jh. gehörte die zweite, im 17. und 18. Jh. die erste Linie den Schildnern zum Schneggen an. Nur die beiden ersten Linien waren im Kl. Rat vertreten (insgesamt 13- mal). Die L. besassen neben ihren Häusern und Landsitzen das Schloss Elgg. Version vom: 13.10.2009 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Lochmann, Rudolf (I59923)
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| 51387 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023830/2020-09-16/ Pestalozzi ZH Zürcher Bürgergeschlecht, das in die Handelsaristokratie, aber erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts ins Regiment aufstieg. Auch im 19. und 20. Jahrhundert brachte die Familie bedeutende Vertreter in der kantonalen und eidgenössischen Politik sowie der Wirtschaft hervor. Die Geschichte der Pestalozzi in Zürich beginnt mit Johann Anton Pestalozzi (1537-1604), der um 1550 aus Chiavenna in die Limmatstadt übersiedelte, um sich bei Bernhard von Cham zum Eisenkaufmann ausbilden zu lassen. Er war adliger Abstammung und wurde in Zürich gelegentlich als Junker bezeichnet. Der Titel verlor sich im Lauf der Zeit, da dieser nur denjenigen zustand, die keiner Erwerbstätigkeit nachgingen. Johann Anton Pestalozzi heiratete 1562 Anna Gessner, die Enkelin seines zweiten Arbeitgebers Andreas Gessner (1482-1568), und wurde 1567 ins Bürgerrecht von Zürich aufgenommen. Seine erste Firma gründete er zusammen mit Laurenz Bebie. Die beiden handelten mit Leinwand, Baumwolltüchern sowie mit Samt und Seide. 1579 spezialisierten sie sich auf den Handel und die Verarbeitung von Seide. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts ging Johann Anton Pestalozzi eine Verbindung mit seinem Schwager Cornelius Toma ein. Sie importierten Seide und Baumwolle und exportierten Florettseide. Nach dem Tod von Johann Anton Pestalozzi 1604 hielten die Erben die Partnerschaft mit dessen Schwager aufrecht. Andreas (1581-1646), Caspar (1585-1650) und Johann Anton (1589-1677) – Johann Anton Pestalozzis Söhne aus dritter Ehe mit Magdalena von Muralt – trennten sich 1617 von Toma und führten die Firma unter dem Namen «Joh. Anthoni Pestalutz selig Erben» fort. Das Seidengeschäft entwickelte sich hervorragend, unter anderem weil das Unternehmen von steuerlichen Privilegien aufgrund des 1618 zwischen Zürich und Venedig ausgehandelten Staatsvertrags profitierte. Die Pestalozzi pflegten Handelsbeziehungen nach Bergamo, Mailand, Lyon, Basel, Strassburg, St. Gallen, Augsburg und Calw. Erst 1653, als zwei der drei Firmeninhaber gestorben waren, trennten sich die Erben. Die alte Firma wurde durch die Söhne von Andreas Pestalozzi unter dem Namen «Andreas Pestalozzi und Gebrüder» weitergeführt. Johann Anton (1589-1677) trat mit seinem Unternehmen von nun an unter dem Namen «Johann Anton Pestalozzi zum Brünneli» auf. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Pestalozzi vor allem Kaufleute im Seidenhandel. Cleophea Pestalozzi galt als eine der bedeutendsten Unternehmerinnen ihrer Zeit. Die Bedeutung der Familie in der Zürcher Kaufmannschaft zeigt sich darin, dass bei der Gründung des siebenköpfigen Kaufmännischen Direktoriums 1662 Johann Anton Pestalozzi (1589-1677) in dieses Gremium gewählt wurde. Die Pestalozzi zählten zu den bedeutendsten Vertretern der Zürcher Handelsaristokratie, obwohl sie lange Zeit nicht regimentsfähig waren. Sie gehörten 1767 erstmals dem Grossen Rat an, als Hans Jakob Pestalozzi (1711-1787) Zwölfer zur Meisen wurde. Insgesamt stellten sie nur fünf Grossräte im ausgehenden Ancien Régime. Gar nur einmal gelangten sie mit Hans Jakob Pestalozzi als Ratsherr zur Meisen 1788-1798 in den Kleinen Rat. Seine politische Karriere überdauerte die politischen Umstürze der Revolutionszeit und 1803-1831 sass er erneut im Kleinen Rat. Ab 1770, als Kaufmann Hans Konrad Pestalozzi (1727-1774) aus der Linie zum Trauben von seinem Schwiegervater Moritz Füssli den Schild 5 erwarb, war die Familie Mitglied der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Von der ersten Generation an verbanden sich die Pestalozzi eng mit den führenden Familien Zürichs. So verheiratete sich bereits der älteste Sohn des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi, Franziskus Pestalozzi (1573-1617), mit Margaretha Keller vom Steinbock, der Tochter des Bürgermeisters Junker Hans Keller. Ihre Paten hatte die Familie sowohl in zahlreichen Junkerfamilien wie den von Wellenberg, von Schönau, Meyer von Knonau als auch in den politisch einflussreichen Familien von Grebel, Holzhalb, Heidegger, Rahn, Bodmer und Schwyzer (Schweizer). Die Söhne Franziskus (1573-1617), Johann Anton (1589-1677) und Andreas (1581-1646) des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi begründeten die drei Stämme des Geschlechts. Die heute noch lebenden Familienmitglieder stammen in der männlichen Linie alle von Andreas Pestalozzi ab; auch der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi war dessen Nachfahre. Rund zweihundert Jahre nach ihrer Einwanderung in Zürich waren die Pestalozzi eine weit verzweigte Familie, die neun Häuser an bester Lage (zum Weissen Turm, zum Brünneli, Froschau, Brunnenhof, zum Trauben, Mohrenkönig, zum Steinbock, Thalhof und Wolkenstein) besassen. Trotz ihrer Grösse bewahrten sie ein enges Gefühl der Zusammengehörigkeit. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg einzelner Mitglieder wurde 1750 ein Familienfonds errichtet. Um 1900 zählten die Pestalozzi rund 100 Angehörige. Ihre herausragende Stellung in Zürich behielt die Familie auch in der unruhigen Zeit im Gefolge der Helvetischen Revolution 1798 und nach der Gründung des Bundesstaats 1848. Bis 2020 gehörten 16 Mitglieder dem Grossen Rat von Zürich (ab 1869 Kantonsrat), darunter Friedrich Otto Pestalozzi, und zwei dem Kleinen Rat (ab 1831 Regierungsrat) an. Seit 1861 sassen sie viermal im Stadtrat von Zürich und stellten mit dem freisinnigen Hans Konrad Pestalozzi 1889-1909 den Stadtpräsidenten. Hingegen wirkten nur drei Pestalozzi auf nationaler Ebene, der bereits erwähnte Hans Konrad und Friedrich Pestalozzi als Nationalräte sowie Hans Jakob Pestalozzi als Ständerat. Im Bereich der Wirtschaft gilt es das Stahlhandels- und Dienstleistungsunternehmen Pestalozzi zu erwähnen, das auf eine über 250-jährige Geschichte zurückblickt. Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Pestalozzi, Elisabeth (I60477)
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| 51388 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023830/2020-09-16/ Pestalozzi ZH Zürcher Bürgergeschlecht, das in die Handelsaristokratie, aber erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts ins Regiment aufstieg. Auch im 19. und 20. Jahrhundert brachte die Familie bedeutende Vertreter in der kantonalen und eidgenössischen Politik sowie der Wirtschaft hervor. Die Geschichte der Pestalozzi in Zürich beginnt mit Johann Anton Pestalozzi (1537-1604), der um 1550 aus Chiavenna in die Limmatstadt übersiedelte, um sich bei Bernhard von Cham zum Eisenkaufmann ausbilden zu lassen. Er war adliger Abstammung und wurde in Zürich gelegentlich als Junker bezeichnet. Der Titel verlor sich im Lauf der Zeit, da dieser nur denjenigen zustand, die keiner Erwerbstätigkeit nachgingen. Johann Anton Pestalozzi heiratete 1562 Anna Gessner, die Enkelin seines zweiten Arbeitgebers Andreas Gessner (1482-1568), und wurde 1567 ins Bürgerrecht von Zürich aufgenommen. Seine erste Firma gründete er zusammen mit Laurenz Bebie. Die beiden handelten mit Leinwand, Baumwolltüchern sowie mit Samt und Seide. 1579 spezialisierten sie sich auf den Handel und die Verarbeitung von Seide. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts ging Johann Anton Pestalozzi eine Verbindung mit seinem Schwager Cornelius Toma ein. Sie importierten Seide und Baumwolle und exportierten Florettseide. Nach dem Tod von Johann Anton Pestalozzi 1604 hielten die Erben die Partnerschaft mit dessen Schwager aufrecht. Andreas (1581-1646), Caspar (1585-1650) und Johann Anton (1589-1677) – Johann Anton Pestalozzis Söhne aus dritter Ehe mit Magdalena von Muralt – trennten sich 1617 von Toma und führten die Firma unter dem Namen «Joh. Anthoni Pestalutz selig Erben» fort. Das Seidengeschäft entwickelte sich hervorragend, unter anderem weil das Unternehmen von steuerlichen Privilegien aufgrund des 1618 zwischen Zürich und Venedig ausgehandelten Staatsvertrags profitierte. Die Pestalozzi pflegten Handelsbeziehungen nach Bergamo, Mailand, Lyon, Basel, Strassburg, St. Gallen, Augsburg und Calw. Erst 1653, als zwei der drei Firmeninhaber gestorben waren, trennten sich die Erben. Die alte Firma wurde durch die Söhne von Andreas Pestalozzi unter dem Namen «Andreas Pestalozzi und Gebrüder» weitergeführt. Johann Anton (1589-1677) trat mit seinem Unternehmen von nun an unter dem Namen «Johann Anton Pestalozzi zum Brünneli» auf. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Pestalozzi vor allem Kaufleute im Seidenhandel. Cleophea Pestalozzi galt als eine der bedeutendsten Unternehmerinnen ihrer Zeit. Die Bedeutung der Familie in der Zürcher Kaufmannschaft zeigt sich darin, dass bei der Gründung des siebenköpfigen Kaufmännischen Direktoriums 1662 Johann Anton Pestalozzi (1589-1677) in dieses Gremium gewählt wurde. Die Pestalozzi zählten zu den bedeutendsten Vertretern der Zürcher Handelsaristokratie, obwohl sie lange Zeit nicht regimentsfähig waren. Sie gehörten 1767 erstmals dem Grossen Rat an, als Hans Jakob Pestalozzi (1711-1787) Zwölfer zur Meisen wurde. Insgesamt stellten sie nur fünf Grossräte im ausgehenden Ancien Régime. Gar nur einmal gelangten sie mit Hans Jakob Pestalozzi als Ratsherr zur Meisen 1788-1798 in den Kleinen Rat. Seine politische Karriere überdauerte die politischen Umstürze der Revolutionszeit und 1803-1831 sass er erneut im Kleinen Rat. Ab 1770, als Kaufmann Hans Konrad Pestalozzi (1727-1774) aus der Linie zum Trauben von seinem Schwiegervater Moritz Füssli den Schild 5 erwarb, war die Familie Mitglied der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Von der ersten Generation an verbanden sich die Pestalozzi eng mit den führenden Familien Zürichs. So verheiratete sich bereits der älteste Sohn des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi, Franziskus Pestalozzi (1573-1617), mit Margaretha Keller vom Steinbock, der Tochter des Bürgermeisters Junker Hans Keller. Ihre Paten hatte die Familie sowohl in zahlreichen Junkerfamilien wie den von Wellenberg, von Schönau, Meyer von Knonau als auch in den politisch einflussreichen Familien von Grebel, Holzhalb, Heidegger, Rahn, Bodmer und Schwyzer (Schweizer). Die Söhne Franziskus (1573-1617), Johann Anton (1589-1677) und Andreas (1581-1646) des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi begründeten die drei Stämme des Geschlechts. Die heute noch lebenden Familienmitglieder stammen in der männlichen Linie alle von Andreas Pestalozzi ab; auch der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi war dessen Nachfahre. Rund zweihundert Jahre nach ihrer Einwanderung in Zürich waren die Pestalozzi eine weit verzweigte Familie, die neun Häuser an bester Lage (zum Weissen Turm, zum Brünneli, Froschau, Brunnenhof, zum Trauben, Mohrenkönig, zum Steinbock, Thalhof und Wolkenstein) besassen. Trotz ihrer Grösse bewahrten sie ein enges Gefühl der Zusammengehörigkeit. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg einzelner Mitglieder wurde 1750 ein Familienfonds errichtet. Um 1900 zählten die Pestalozzi rund 100 Angehörige. Ihre herausragende Stellung in Zürich behielt die Familie auch in der unruhigen Zeit im Gefolge der Helvetischen Revolution 1798 und nach der Gründung des Bundesstaats 1848. Bis 2020 gehörten 16 Mitglieder dem Grossen Rat von Zürich (ab 1869 Kantonsrat), darunter Friedrich Otto Pestalozzi, und zwei dem Kleinen Rat (ab 1831 Regierungsrat) an. Seit 1861 sassen sie viermal im Stadtrat von Zürich und stellten mit dem freisinnigen Hans Konrad Pestalozzi 1889-1909 den Stadtpräsidenten. Hingegen wirkten nur drei Pestalozzi auf nationaler Ebene, der bereits erwähnte Hans Konrad und Friedrich Pestalozzi als Nationalräte sowie Hans Jakob Pestalozzi als Ständerat. Im Bereich der Wirtschaft gilt es das Stahlhandels- und Dienstleistungsunternehmen Pestalozzi zu erwähnen, das auf eine über 250-jährige Geschichte zurückblickt. Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Pestalozzi, Johann Anton (I60488)
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| 51389 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023830/2020-09-16/ Pestalozzi ZH Zürcher Bürgergeschlecht, das in die Handelsaristokratie, aber erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts ins Regiment aufstieg. Auch im 19. und 20. Jahrhundert brachte die Familie bedeutende Vertreter in der kantonalen und eidgenössischen Politik sowie der Wirtschaft hervor. Die Geschichte der Pestalozzi in Zürich beginnt mit Johann Anton Pestalozzi (1537-1604), der um 1550 aus Chiavenna in die Limmatstadt übersiedelte, um sich bei Bernhard von Cham zum Eisenkaufmann ausbilden zu lassen. Er war adliger Abstammung und wurde in Zürich gelegentlich als Junker bezeichnet. Der Titel verlor sich im Lauf der Zeit, da dieser nur denjenigen zustand, die keiner Erwerbstätigkeit nachgingen. Johann Anton Pestalozzi heiratete 1562 Anna Gessner, die Enkelin seines zweiten Arbeitgebers Andreas Gessner (1482-1568), und wurde 1567 ins Bürgerrecht von Zürich aufgenommen. Seine erste Firma gründete er zusammen mit Laurenz Bebie. Die beiden handelten mit Leinwand, Baumwolltüchern sowie mit Samt und Seide. 1579 spezialisierten sie sich auf den Handel und die Verarbeitung von Seide. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts ging Johann Anton Pestalozzi eine Verbindung mit seinem Schwager Cornelius Toma ein. Sie importierten Seide und Baumwolle und exportierten Florettseide. Nach dem Tod von Johann Anton Pestalozzi 1604 hielten die Erben die Partnerschaft mit dessen Schwager aufrecht. Andreas (1581-1646), Caspar (1585-1650) und Johann Anton (1589-1677) – Johann Anton Pestalozzis Söhne aus dritter Ehe mit Magdalena von Muralt – trennten sich 1617 von Toma und führten die Firma unter dem Namen «Joh. Anthoni Pestalutz selig Erben» fort. Das Seidengeschäft entwickelte sich hervorragend, unter anderem weil das Unternehmen von steuerlichen Privilegien aufgrund des 1618 zwischen Zürich und Venedig ausgehandelten Staatsvertrags profitierte. Die Pestalozzi pflegten Handelsbeziehungen nach Bergamo, Mailand, Lyon, Basel, Strassburg, St. Gallen, Augsburg und Calw. Erst 1653, als zwei der drei Firmeninhaber gestorben waren, trennten sich die Erben. Die alte Firma wurde durch die Söhne von Andreas Pestalozzi unter dem Namen «Andreas Pestalozzi und Gebrüder» weitergeführt. Johann Anton (1589-1677) trat mit seinem Unternehmen von nun an unter dem Namen «Johann Anton Pestalozzi zum Brünneli» auf. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Pestalozzi vor allem Kaufleute im Seidenhandel. Cleophea Pestalozzi galt als eine der bedeutendsten Unternehmerinnen ihrer Zeit. Die Bedeutung der Familie in der Zürcher Kaufmannschaft zeigt sich darin, dass bei der Gründung des siebenköpfigen Kaufmännischen Direktoriums 1662 Johann Anton Pestalozzi (1589-1677) in dieses Gremium gewählt wurde. Die Pestalozzi zählten zu den bedeutendsten Vertretern der Zürcher Handelsaristokratie, obwohl sie lange Zeit nicht regimentsfähig waren. Sie gehörten 1767 erstmals dem Grossen Rat an, als Hans Jakob Pestalozzi (1711-1787) Zwölfer zur Meisen wurde. Insgesamt stellten sie nur fünf Grossräte im ausgehenden Ancien Régime. Gar nur einmal gelangten sie mit Hans Jakob Pestalozzi als Ratsherr zur Meisen 1788-1798 in den Kleinen Rat. Seine politische Karriere überdauerte die politischen Umstürze der Revolutionszeit und 1803-1831 sass er erneut im Kleinen Rat. Ab 1770, als Kaufmann Hans Konrad Pestalozzi (1727-1774) aus der Linie zum Trauben von seinem Schwiegervater Moritz Füssli den Schild 5 erwarb, war die Familie Mitglied der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Von der ersten Generation an verbanden sich die Pestalozzi eng mit den führenden Familien Zürichs. So verheiratete sich bereits der älteste Sohn des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi, Franziskus Pestalozzi (1573-1617), mit Margaretha Keller vom Steinbock, der Tochter des Bürgermeisters Junker Hans Keller. Ihre Paten hatte die Familie sowohl in zahlreichen Junkerfamilien wie den von Wellenberg, von Schönau, Meyer von Knonau als auch in den politisch einflussreichen Familien von Grebel, Holzhalb, Heidegger, Rahn, Bodmer und Schwyzer (Schweizer). Die Söhne Franziskus (1573-1617), Johann Anton (1589-1677) und Andreas (1581-1646) des Stammvaters Johann Anton Pestalozzi begründeten die drei Stämme des Geschlechts. Die heute noch lebenden Familienmitglieder stammen in der männlichen Linie alle von Andreas Pestalozzi ab; auch der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi war dessen Nachfahre. Rund zweihundert Jahre nach ihrer Einwanderung in Zürich waren die Pestalozzi eine weit verzweigte Familie, die neun Häuser an bester Lage (zum Weissen Turm, zum Brünneli, Froschau, Brunnenhof, zum Trauben, Mohrenkönig, zum Steinbock, Thalhof und Wolkenstein) besassen. Trotz ihrer Grösse bewahrten sie ein enges Gefühl der Zusammengehörigkeit. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg einzelner Mitglieder wurde 1750 ein Familienfonds errichtet. Um 1900 zählten die Pestalozzi rund 100 Angehörige. Ihre herausragende Stellung in Zürich behielt die Familie auch in der unruhigen Zeit im Gefolge der Helvetischen Revolution 1798 und nach der Gründung des Bundesstaats 1848. Bis 2020 gehörten 16 Mitglieder dem Grossen Rat von Zürich (ab 1869 Kantonsrat), darunter Friedrich Otto Pestalozzi, und zwei dem Kleinen Rat (ab 1831 Regierungsrat) an. Seit 1861 sassen sie viermal im Stadtrat von Zürich und stellten mit dem freisinnigen Hans Konrad Pestalozzi 1889-1909 den Stadtpräsidenten. Hingegen wirkten nur drei Pestalozzi auf nationaler Ebene, der bereits erwähnte Hans Konrad und Friedrich Pestalozzi als Nationalräte sowie Hans Jakob Pestalozzi als Ständerat. Im Bereich der Wirtschaft gilt es das Stahlhandels- und Dienstleistungsunternehmen Pestalozzi zu erwähnen, das auf eine über 250-jährige Geschichte zurückblickt. Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Pestalozzi, Johann Anton (I60490)
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| 51390 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023832/2012-01-05/ Rordorf Noch heute bestehende Bürgerfam. der Stadt Zürich. Stammvater war vermutlich der 1324 erstmals erw. Johannes, dessen mögl. Sohn, Goldschmied Hartmann (✝︎ 1373), erster genealogisch gesicherter Vertreter der Fam. ist. Dieser erwarb das Bürgerrecht wahrscheinlich vor 1350, sass 1365-73 für die Konstaffel im Rat und war der reichste Zürcher. Seine Nachfahren waren entweder Goldschmiede oder Seidenhändler. In Zürich gehörten der Fam. unzählige Häuser. Hartmann wurde 1476 bei Grandson zum Ritter geschlagen und trug als Erster der Fam. den Junkertitel. Spätestens seit 1543 besass die Fam. einen, bis Ende des 16. Jh. zwei Schilde bei der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Bis ins 16. Jh. war sie siebenmal im Kl. Rat vertreten und stellte in dieser Zeit auch je zwei Land- und Obervögte sowie einen Reichsvogt. Im 17. Jh. stiegen die R. in den Handwerkerstand ab und lebten oftmals in bescheidenen Verhältnissen. 1611 verloren sie den zweiten Schild und Glasmaler Hans Heinrich (1591-1680) war der letzte Junker der Familie. Erst 1769 gelang ihr der Wiedereintritt in den Gr. Rat und mit Rudolf (1722-90) die Übernahme der Landvogtei Knonau. 1710 errichteten die Töchter des letzten Junkers, Anna Margareta und Elisabeth, aus dem Erlös des bereits 1676 an die Fam. Zoller verkauften Wasterkinger Zehnten den Rordorfschen Familienfonds. Im 19. Jh. betätigten sich einige Familienmitglieder als Industrielle: Georg Conrad (1821-85) und sein Cousin Rudolf (1820-49) gründeten 1847 die Klavierfabrik C. Rordorf & Co., die 75 Jahre lang Bestand hatte. 1829 initiierte Hans Jakob (1771-1829) einen zweiten Familienfonds. Version vom: 05.01.2012 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Rordorf, Hartmann (I60258)
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| 51391 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023832/2012-01-05/ Rordorf Noch heute bestehende Bürgerfam. der Stadt Zürich. Stammvater war vermutlich der 1324 erstmals erw. Johannes, dessen mögl. Sohn, Goldschmied Hartmann (✝︎ 1373), erster genealogisch gesicherter Vertreter der Fam. ist. Dieser erwarb das Bürgerrecht wahrscheinlich vor 1350, sass 1365-73 für die Konstaffel im Rat und war der reichste Zürcher. Seine Nachfahren waren entweder Goldschmiede oder Seidenhändler. In Zürich gehörten der Fam. unzählige Häuser. Hartmann wurde 1476 bei Grandson zum Ritter geschlagen und trug als Erster der Fam. den Junkertitel. Spätestens seit 1543 besass die Fam. einen, bis Ende des 16. Jh. zwei Schilde bei der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Bis ins 16. Jh. war sie siebenmal im Kl. Rat vertreten und stellte in dieser Zeit auch je zwei Land- und Obervögte sowie einen Reichsvogt. Im 17. Jh. stiegen die R. in den Handwerkerstand ab und lebten oftmals in bescheidenen Verhältnissen. 1611 verloren sie den zweiten Schild und Glasmaler Hans Heinrich (1591-1680) war der letzte Junker der Familie. Erst 1769 gelang ihr der Wiedereintritt in den Gr. Rat und mit Rudolf (1722-90) die Übernahme der Landvogtei Knonau. 1710 errichteten die Töchter des letzten Junkers, Anna Margareta und Elisabeth, aus dem Erlös des bereits 1676 an die Fam. Zoller verkauften Wasterkinger Zehnten den Rordorfschen Familienfonds. Im 19. Jh. betätigten sich einige Familienmitglieder als Industrielle: Georg Conrad (1821-85) und sein Cousin Rudolf (1820-49) gründeten 1847 die Klavierfabrik C. Rordorf & Co., die 75 Jahre lang Bestand hatte. 1829 initiierte Hans Jakob (1771-1829) einen zweiten Familienfonds. Version vom: 05.01.2012 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Rordorf, Hartmann (I60081)
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| 51392 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Hans Kaspar (I60381)
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| 51393 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Hans Heinrich (I60380)
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| 51394 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Hans (I60383)
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| 51395 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Rudolf (I60385)
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| 51396 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Rudolf (I60387)
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| 51397 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023833/2011-07-26/ Scheuchzer ZH Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater, Hans Schüchzer aus Rapperswil (SG), 1480 Bürger von Zürich wurde. Die S. gelangten durch ihn zwar schon 1489 in den Gr. Rat und 1584 durch seinen Enkel Hans Heinrich (1540-1604) in den Kl. Rat, politisch einflussreich wurden sie aber erst Mitte des 17. Jh. Die Fam. stellte sieben ihrer insgesamt 14 Kleinräte (13 für die Schuhmacherzunft und einen für die Zunft zum Widder) im 18. Jh., die Kleinräte bekamen vier Landvogteistellen im 17. Jh., fünf im 18. Jh. zugesprochen. Im 16. Jh. spaltete sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommen des Zunftmeisters Heinrich (1540-1604) sanken in den Handwerkerstand ab und waren nicht mehr am Regiment beteiligt. Die Nachkommen von Rudolf (1545-95) hingegen blieben in der Regierung und gelangten als Kaufleute zu Reichtum. Der eigentl. Aufstieg der Fam. setzte mit Rudolfs Sohn Hans (1582-1636), einem Goldschmied, ein. Von dessen drei Söhnen begründete der erste Sohn, Johann Jakob, den Zweig der Kaufleute "hinter dem Münster" und "im Seidenhof". Sein gleichnamiger Sohn war Stadtarzt und dessen Söhne Johann Jakob und Johann betätigten sich als Naturforscher. Dieser Zweig stellte nur noch wenige Kleinräte, z.B. Johanns Sohn Johann Jakob, er war jedoch im Gr. Rat gut vertreten. Hans' zweiter gleichnamiger Sohn begründete den 1794 erloschenen Zweig. Von dessen neun bekannten Angehörigen, u.a. Hans Jakob und Johannes, sassen alle im Gr. Rat und sechs im Kl. Rat. Die Angehörigen des vom dritten Sohn, Heinrich, abstammenden Zweigs waren an der Politik wenig beteiligt. Aus seinem Zweig stammen Handwerker, die Kaufleute "beim Felsenegg" sowie viele Goldschmiede. Die in der Textilindustrie zu grossem Reichtum gelangten S. gehörten zu den angesehensten Zürcher Fam. und waren ab 1755 mit mindestens einem Schild bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. Im 19. Jh. besassen sie sogar drei Schilde, die ihnen alle bis 1870 verloren gingen. Die S. besitzen einen Familienfonds, den Johann S.-Füssli (1647-1740) gestiftet hat. Version vom: 26.07.2011 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Scheuchzer, Hans (I60391)
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| 51398 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/ Stapfer Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie. Version vom: 10.01.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Stapfer, Hans (I60294)
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| 51399 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/ Stapfer Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie. Version vom: 10.01.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Stapfer, Katharina (I58503)
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| 51400 | Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/ Stapfer Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie. Version vom: 10.01.2013 Autorin/Autor: Katja Hürlimann | Stapfer, Hans Jakob (I57486)
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