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51401 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/

Stapfer

Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Stapfer, Adelheid (I58867)
 
51402 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/

Stapfer

Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Stapfer, Jakob (I57478)
 
51403 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/

Stapfer

Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Stapfer, Heinrich (I60301)
 
51404 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/

Stapfer

Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Stapfer, Heinrich (I60299)
 
51405 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023841/2013-01-10/

Stapfer

Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs Sohn Marx (1525-1601) sassen die Stapfer in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jahrhundert besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen Stapfer sassen siebenmal im Grossen Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kleinen Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jahrhundert und je eine im 16. und im 17. Jahrhundert. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männlichen Linie.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Stapfer, Hans (I60296)
 
51406 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023842/2013-01-10/

Steiner ZH, Zürich

Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner, Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (* 1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob. Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob, oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Steiner, Hans Peter (I60926)
 
51407 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023842/2013-01-10/

Steiner ZH, Zürich

Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner, Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (* 1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob. Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob, oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Steiner, Peter der Alt (I60922)
 
51408 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023842/2013-01-10/

Steiner ZH, Zürich

Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner, Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (* 1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob. Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob, oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Steiner, Regula (I60928)
 
51409 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023842/2013-01-10/

Steiner ZH, Zürich

Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner, Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (* 1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob. Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob, oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Steiner, Hans Rudolf (I60924)
 
51410 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023842/2013-01-10/

Steiner ZH, Zürich

Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner, Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (* 1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob. Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob, oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter.

Version vom: 10.01.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Steiner, Hans Peter (I60921)
 
51411 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023844/2012-10-04/

Thomann

Zürcher Bürgergeschlecht. Stammvater ist Johannes (​* um 1340) von Zollikon, wo die Familie begütert war. Seine drei Söhne erwarben 1401 als Ausburger das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Heinrich (✝︎ 1535), ein Enkel von Johannes, kam in Zürich zu einem Vermögen. Von seinen Söhnen wurde Heinrich 1557 der erste Kleinrat der Familie und Kaspar 1584 Bürgermeister. Insgesamt stellten die Thomann sechs Kleinräte und 15 Grossräte. Sie gehörten im 16. und 17. Jahrhundert zur politischen Elite. Kaspar fand 1577 Aufnahme bei den Schildnern zum Schneggen. Sein Schild blieb bis 1867 im Familienbesitz. Die Familie verlor ab Ende des 17. Jahrhunderts an politischer Bedeutung. Sie erlosch 1877 im Mannesstamm. Alle noch in Zürich lebenden Thomann sind Nachkommen von später eingebürgerten Angehörigen der Thomann von Zollikon.

Version vom: 04.10.2012
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Thomann, Susanna (I56529)
 
51412 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023844/2012-10-04/

Thomann

Zürcher Bürgergeschlecht. Stammvater ist Johannes (​* um 1340) von Zollikon, wo die Familie begütert war. Seine drei Söhne erwarben 1401 als Ausburger das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Heinrich (✝︎ 1535), ein Enkel von Johannes, kam in Zürich zu einem Vermögen. Von seinen Söhnen wurde Heinrich 1557 der erste Kleinrat der Familie und Kaspar 1584 Bürgermeister. Insgesamt stellten die Thomann sechs Kleinräte und 15 Grossräte. Sie gehörten im 16. und 17. Jahrhundert zur politischen Elite. Kaspar fand 1577 Aufnahme bei den Schildnern zum Schneggen. Sein Schild blieb bis 1867 im Familienbesitz. Die Familie verlor ab Ende des 17. Jahrhunderts an politischer Bedeutung. Sie erlosch 1877 im Mannesstamm. Alle noch in Zürich lebenden Thomann sind Nachkommen von später eingebürgerten Angehörigen der Thomann von Zollikon.

Version vom: 04.10.2012
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Thomann, Kaspar (I56573)
 
51413 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Paulus (I59564)
 
51414 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Marx (I59563)
 
51415 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Paulus (I59576)
 
51416 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Heinrich (I59578)
 
51417 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Marx (I59580)
 
51418 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Junghans (I59582)
 
51419 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023847/2014-01-14/

Usteri

Bürgerfamilie der Stadt Zürich, deren Stammvater möglicherweise der 1401 eingebürgerte Cueni oder Conrad von Erlibach ist. Genealogisch gesichert ist erst Hans, wahrscheinlich sein Enkel, der 1499 Zwölfer der Zunft zum Weggen war. Der Namensträger Jakob, ein Fischer, der 1531 im Zweiten Kappelerkrieg fiel, scheint mit der Familie nicht verwandt gewesen zu sein. Er gilt als Begründer einer Familie gleichen Namens. Seine Nachkommen gehörten der Zunft zur Schiffleuten an, zum Beispiel Hans (1562-1632), der einzige Landvogt beider Familien. Die Stammlinie Jakobs erlosch im 18. Jahrhundert.

Die Nachkommen des 1499 erwähnten Hans waren im 16. und 17. Jahrhundert vor allem als Müller und Bäcker tätig. Paulus, der erste Kaufmann und Wollfabrikant der Usteri, stand am Anfang der Linie zum Neuenhof. Sein Sohn Johannes (1673-1718) liess 1712 das Thalhaus bauen und richtete dort die Wollfabrikation ein. Ein weiterer Sohn, Martin (1678-1756), gründete das Seidenunternehmen Martin Usteri & Söhne, das Ende des 18. Jahrhunderts zu den führenden Zürcher Seidenfabrikationsgeschäften gehörte. Die Familie stellte im 16. und 17. Jahrhundert elf Müller und zehn Pfister sowie bis zum 19. Jahrhundert 31 Kaufleute, elf Pfarrer und Theologen sowie mehrere Professoren, unter anderem Leonhard, sein Sohn und sein Enkel gleichen Namens (und ) sowie Emil. Ausserdem traten viele Mitglieder der Familie als Offiziere in fremde Dienste. Politisch seit dem 15. Jahrhundert aktiv, sassen die Usteri im 18. Jahrhundert zweimal im Kleinen Rat und bis ins 19. Jahrhundert insgesamt 27-mal im Grossen Rat. Sie zählten nach 1800 drei Stadträte (z.B. Johann Martin, acht Kantonsräte (z.B. Franz Eduard und einen Ständerat (Paul Emil. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten sie zu den reichsten Kaufmannsfamilien und zur geistigen Elite Zürichs. 1820 erhielt der bereits erwähnte Johann Martin einen Schild der Schildner zum Schneggen geschenkt.

Version vom: 14.01.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Usteri, Hans (I59584)
 
51420 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023851/2015-01-11/

Wegmann

Zürcher Bürgerfamilie, deren Genealogie wenig erforscht und lückenhaft ist. Als Stammvater gilt Rudolf, ein Gerber von Tagelswangen, der 1469 das Zürcher Bürgerrecht erwarb. Mit seinen Söhnen Hans, Maternus und Rudolf verzweigte sich das Geschlecht in drei Linien. Der Zweig von Rudolf erlosch bereits Ende des 16. Jahrhunderts und jener von Hans (✝︎ 1531) vermutlich im 17. Jahrhundert. Hans wurde 1494 erster Grossrat und 1505 erster Kleinrat der Familie. In der Krise der 1570er Jahre geriet ein Handelshaus der Wegmann in Konkurs. Bis ins 18. Jahrhundert waren sie insgesamt 17-mal im Grossen Rat vertreten und stellten acht Kleinräte. Die Mitglieder der Familie betätigten sich zwar häufig im Staatsdienst, hatten aber selten Landvogteiämter inne.

Version vom: 11.01.2015
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wegmann, Elisabetha (I60797)
 
51421 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023851/2015-01-11/

Wegmann

Zürcher Bürgerfamilie, deren Genealogie wenig erforscht und lückenhaft ist. Als Stammvater gilt Rudolf, ein Gerber von Tagelswangen, der 1469 das Zürcher Bürgerrecht erwarb. Mit seinen Söhnen Hans, Maternus und Rudolf verzweigte sich das Geschlecht in drei Linien. Der Zweig von Rudolf erlosch bereits Ende des 16. Jahrhunderts und jener von Hans (✝︎ 1531) vermutlich im 17. Jahrhundert. Hans wurde 1494 erster Grossrat und 1505 erster Kleinrat der Familie. In der Krise der 1570er Jahre geriet ein Handelshaus der Wegmann in Konkurs. Bis ins 18. Jahrhundert waren sie insgesamt 17-mal im Grossen Rat vertreten und stellten acht Kleinräte. Die Mitglieder der Familie betätigten sich zwar häufig im Staatsdienst, hatten aber selten Landvogteiämter inne.

Version vom: 11.01.2015
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wegmann, Hans (I60807)
 
51422 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Jakob (I58667)
 
51423 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Hans (I58665)
 
51424 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Anton (I56173)
 
51425 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Barbara (I58642)
 
51426 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Anton (I56174)
 
51427 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Margareta (I56176)
 
51428 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Hans (I58842)
 
51429 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Junker Oswald (I58844)
 
51430 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Margareta (I58825)
 
51431 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Heinrich (I58672)
 
51432 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Junker Heinrich (I60272)
 
51433 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Elisabeth (I60267)
 
51434 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Hans Thomann (I60503)
 
51435 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Itelhans (I60501)
 
51436 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023854/2013-11-12/

Wirz ZH

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Version vom: 12.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wirz, Regina (I60499)
 
51437 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023855/2013-11-20/

Wolf

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater der Wolf von Zürich ist Wernli von Honrain-Wollishofen, der 1351 Burger von Zürich wurde. Die Wolf waren bis Mitte des 16. Jahrhunderts ausschliesslich Fischer. Johannes, Begründer des Windegg-Stamms, verliess den Fischerberuf und studierte Theologie. Von da an brachte praktisch jede Generation Gelehrte hervor. Johannes' gleichnamiger Sohn übernahm die Buchdruckerei Froschauer. Der Windegg-Stamm spaltete sich mit den Enkeln des ersterwähnten Johannes in fünf Zweige: Die Nachkommen von Hans Heinrich (1590-1629), der das Bergwerk am Gonzen von seinem Vater Hans Ulrich übernommen und die Musikgesellschaft von Zürich gegründet hatte, stellten während sechs Generationen bis Anfang des 19. Jahrhunderts in jeder Generation mindestens einen Pfarrer. Daneben waren sie in handwerklichen Berufen oder als Wirte tätig. Zu diesem Zweig gehörte auch Erhard. Die Nachkommen des Apothekers Hans Ulrich (1592-1658) betätigten sich während vier Generationen als Goldschmiede. Der Zweig erlosch Mitte des 19. Jahrhunderts. Der von Hans Jakob (1601-1641) abstammende Zweig stellte vor allem Gelehrte und starb Anfang des 18. Jahrhunderts aus. Bei den Nachkommen von Hans Rudolf (1603-1645) dominierte während vier Generationen der Zuckerbäckerberuf; dieser Zweig starb Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Dem ebenfalls im 19. Jahrhundert erloschenen, auf Hans Wilhelm (1604-1659) zurückgehenden Zweig gehörte unter anderem Hans Wilhelm an. Kaspar, der Bruder des ersterwähnten Johannes, begründete den Bach-Stamm, dessen Angehörige Pfarrer, bedeutende Staatsmänner und Offiziere sowie Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker wurden. Die Wolf gehörten mit ca. 40 Gross- und 17 Kleinräten zu den einflussreichsten Geschlechtern in der Zürcher Politik. Sie hatten ab 1601 16 Landvogtstellen inne. Ab 1574 waren die Wolf ständig bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. 1773 kamen sie durch eine Erbschaft in den Mitbesitz der Gerichtsherrschaft Turbenthal, das dazugehörige Schloss blieb bis ins 20. Jahrhundert in Familienbesitz.

Version vom: 20.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wolf, Hans Jakob (I58479)
 
51438 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023855/2013-11-20/

Wolf

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater der Wolf von Zürich ist Wernli von Honrain-Wollishofen, der 1351 Burger von Zürich wurde. Die Wolf waren bis Mitte des 16. Jahrhunderts ausschliesslich Fischer. Johannes, Begründer des Windegg-Stamms, verliess den Fischerberuf und studierte Theologie. Von da an brachte praktisch jede Generation Gelehrte hervor. Johannes' gleichnamiger Sohn übernahm die Buchdruckerei Froschauer. Der Windegg-Stamm spaltete sich mit den Enkeln des ersterwähnten Johannes in fünf Zweige: Die Nachkommen von Hans Heinrich (1590-1629), der das Bergwerk am Gonzen von seinem Vater Hans Ulrich übernommen und die Musikgesellschaft von Zürich gegründet hatte, stellten während sechs Generationen bis Anfang des 19. Jahrhunderts in jeder Generation mindestens einen Pfarrer. Daneben waren sie in handwerklichen Berufen oder als Wirte tätig. Zu diesem Zweig gehörte auch Erhard. Die Nachkommen des Apothekers Hans Ulrich (1592-1658) betätigten sich während vier Generationen als Goldschmiede. Der Zweig erlosch Mitte des 19. Jahrhunderts. Der von Hans Jakob (1601-1641) abstammende Zweig stellte vor allem Gelehrte und starb Anfang des 18. Jahrhunderts aus. Bei den Nachkommen von Hans Rudolf (1603-1645) dominierte während vier Generationen der Zuckerbäckerberuf; dieser Zweig starb Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Dem ebenfalls im 19. Jahrhundert erloschenen, auf Hans Wilhelm (1604-1659) zurückgehenden Zweig gehörte unter anderem Hans Wilhelm an. Kaspar, der Bruder des ersterwähnten Johannes, begründete den Bach-Stamm, dessen Angehörige Pfarrer, bedeutende Staatsmänner und Offiziere sowie Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker wurden. Die Wolf gehörten mit ca. 40 Gross- und 17 Kleinräten zu den einflussreichsten Geschlechtern in der Zürcher Politik. Sie hatten ab 1601 16 Landvogtstellen inne. Ab 1574 waren die Wolf ständig bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. 1773 kamen sie durch eine Erbschaft in den Mitbesitz der Gerichtsherrschaft Turbenthal, das dazugehörige Schloss blieb bis ins 20. Jahrhundert in Familienbesitz.

Version vom: 20.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wolf, Hans Kaspar (I58480)
 
51439 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023855/2013-11-20/

Wolf

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater der Wolf von Zürich ist Wernli von Honrain-Wollishofen, der 1351 Burger von Zürich wurde. Die Wolf waren bis Mitte des 16. Jahrhunderts ausschliesslich Fischer. Johannes, Begründer des Windegg-Stamms, verliess den Fischerberuf und studierte Theologie. Von da an brachte praktisch jede Generation Gelehrte hervor. Johannes' gleichnamiger Sohn übernahm die Buchdruckerei Froschauer. Der Windegg-Stamm spaltete sich mit den Enkeln des ersterwähnten Johannes in fünf Zweige: Die Nachkommen von Hans Heinrich (1590-1629), der das Bergwerk am Gonzen von seinem Vater Hans Ulrich übernommen und die Musikgesellschaft von Zürich gegründet hatte, stellten während sechs Generationen bis Anfang des 19. Jahrhunderts in jeder Generation mindestens einen Pfarrer. Daneben waren sie in handwerklichen Berufen oder als Wirte tätig. Zu diesem Zweig gehörte auch Erhard. Die Nachkommen des Apothekers Hans Ulrich (1592-1658) betätigten sich während vier Generationen als Goldschmiede. Der Zweig erlosch Mitte des 19. Jahrhunderts. Der von Hans Jakob (1601-1641) abstammende Zweig stellte vor allem Gelehrte und starb Anfang des 18. Jahrhunderts aus. Bei den Nachkommen von Hans Rudolf (1603-1645) dominierte während vier Generationen der Zuckerbäckerberuf; dieser Zweig starb Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Dem ebenfalls im 19. Jahrhundert erloschenen, auf Hans Wilhelm (1604-1659) zurückgehenden Zweig gehörte unter anderem Hans Wilhelm an. Kaspar, der Bruder des ersterwähnten Johannes, begründete den Bach-Stamm, dessen Angehörige Pfarrer, bedeutende Staatsmänner und Offiziere sowie Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker wurden. Die Wolf gehörten mit ca. 40 Gross- und 17 Kleinräten zu den einflussreichsten Geschlechtern in der Zürcher Politik. Sie hatten ab 1601 16 Landvogtstellen inne. Ab 1574 waren die Wolf ständig bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. 1773 kamen sie durch eine Erbschaft in den Mitbesitz der Gerichtsherrschaft Turbenthal, das dazugehörige Schloss blieb bis ins 20. Jahrhundert in Familienbesitz.

Version vom: 20.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wolf, Heinrich (I58484)
 
51440 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023855/2013-11-20/

Wolf

Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater der Wolf von Zürich ist Wernli von Honrain-Wollishofen, der 1351 Burger von Zürich wurde. Die Wolf waren bis Mitte des 16. Jahrhunderts ausschliesslich Fischer. Johannes, Begründer des Windegg-Stamms, verliess den Fischerberuf und studierte Theologie. Von da an brachte praktisch jede Generation Gelehrte hervor. Johannes' gleichnamiger Sohn übernahm die Buchdruckerei Froschauer. Der Windegg-Stamm spaltete sich mit den Enkeln des ersterwähnten Johannes in fünf Zweige: Die Nachkommen von Hans Heinrich (1590-1629), der das Bergwerk am Gonzen von seinem Vater Hans Ulrich übernommen und die Musikgesellschaft von Zürich gegründet hatte, stellten während sechs Generationen bis Anfang des 19. Jahrhunderts in jeder Generation mindestens einen Pfarrer. Daneben waren sie in handwerklichen Berufen oder als Wirte tätig. Zu diesem Zweig gehörte auch Erhard. Die Nachkommen des Apothekers Hans Ulrich (1592-1658) betätigten sich während vier Generationen als Goldschmiede. Der Zweig erlosch Mitte des 19. Jahrhunderts. Der von Hans Jakob (1601-1641) abstammende Zweig stellte vor allem Gelehrte und starb Anfang des 18. Jahrhunderts aus. Bei den Nachkommen von Hans Rudolf (1603-1645) dominierte während vier Generationen der Zuckerbäckerberuf; dieser Zweig starb Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Dem ebenfalls im 19. Jahrhundert erloschenen, auf Hans Wilhelm (1604-1659) zurückgehenden Zweig gehörte unter anderem Hans Wilhelm an. Kaspar, der Bruder des ersterwähnten Johannes, begründete den Bach-Stamm, dessen Angehörige Pfarrer, bedeutende Staatsmänner und Offiziere sowie Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker wurden. Die Wolf gehörten mit ca. 40 Gross- und 17 Kleinräten zu den einflussreichsten Geschlechtern in der Zürcher Politik. Sie hatten ab 1601 16 Landvogtstellen inne. Ab 1574 waren die Wolf ständig bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. 1773 kamen sie durch eine Erbschaft in den Mitbesitz der Gerichtsherrschaft Turbenthal, das dazugehörige Schloss blieb bis ins 20. Jahrhundert in Familienbesitz.

Version vom: 20.11.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Wolf, Heinrich (I58486)
 
51441 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023856/2013-11-27/

von Wyss ZH

Zürcher Ratsfamilie, die nach ihrem Wappen auch als Wyss vom Angel oder ab dem 18. Jahrhundert als Junker Wyss bezeichnet wird. Die Wyss gehören zu den ältesten Zürcher Bürgergeschlechtern, ihr Einbürgerungsjahr ist aber unbekannt. Das Geschlecht lässt sich auf einen Kürschner Burkhard zurückführen, der 1397 Zunftmeister zur Schneidern war. Die Familie entsandte – beginnend mit ihrem Stammvater – praktisch alle männlichen Vertreter in den Kleinen Rat und stellte mit Matthias, der 1503 von König Maximilian I. einen Wappenbrief erhielt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts einen Bürgermeister. Danach verlor sie an Einfluss, was sich Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Stadtschreiber David (1623-1682) wieder änderte. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts nahmen die Wyss mit dem Bürgermeister David und zwei Vertretern im Kleinen Rat sogar eine herausragende Stellung ein. Die Familie gehörte ab dem 18. Jahrhundert nur noch der Zunft zur Schuhmachern (früher v.a. Meisen und Constaffel) sowie den Schildnern zum Schneggen an. Sie verfügt seit 1750 über einen Familienfonds. Hans Konrad und David gestalteten Zürichs Übergang ins 19. Jahrhundert massgeblich mit. Georg, Friedrich und Heinrich waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts politisch tätig. Mit Georg, Friedrich und Salomon stellten die Wyss bedeutende Vertreter der Wissenschaft bzw. der Justiz und der Wirtschaft. Die Familie war meist auf wenige männliche Mitglieder pro Generation beschränkt. Die heutigen Nachkommen stammen alle vom Bürgermeister David ab.

Version vom: 27.11.2013
Autorin/Autor: Felix Richner 
Wyss, Katharina (I58387)
 
51442 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023856/2013-11-27/

von Wyss ZH

Zürcher Ratsfamilie, die nach ihrem Wappen auch als Wyss vom Angel oder ab dem 18. Jahrhundert als Junker Wyss bezeichnet wird. Die Wyss gehören zu den ältesten Zürcher Bürgergeschlechtern, ihr Einbürgerungsjahr ist aber unbekannt. Das Geschlecht lässt sich auf einen Kürschner Burkhard zurückführen, der 1397 Zunftmeister zur Schneidern war. Die Familie entsandte – beginnend mit ihrem Stammvater – praktisch alle männlichen Vertreter in den Kleinen Rat und stellte mit Matthias, der 1503 von König Maximilian I. einen Wappenbrief erhielt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts einen Bürgermeister. Danach verlor sie an Einfluss, was sich Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Stadtschreiber David (1623-1682) wieder änderte. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts nahmen die Wyss mit dem Bürgermeister David und zwei Vertretern im Kleinen Rat sogar eine herausragende Stellung ein. Die Familie gehörte ab dem 18. Jahrhundert nur noch der Zunft zur Schuhmachern (früher v.a. Meisen und Constaffel) sowie den Schildnern zum Schneggen an. Sie verfügt seit 1750 über einen Familienfonds. Hans Konrad und David gestalteten Zürichs Übergang ins 19. Jahrhundert massgeblich mit. Georg, Friedrich und Heinrich waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts politisch tätig. Mit Georg, Friedrich und Salomon stellten die Wyss bedeutende Vertreter der Wissenschaft bzw. der Justiz und der Wirtschaft. Die Familie war meist auf wenige männliche Mitglieder pro Generation beschränkt. Die heutigen Nachkommen stammen alle vom Bürgermeister David ab.

Version vom: 27.11.2013
Autorin/Autor: Felix Richner 
Wyss, Nikolaus (I58576)
 
51443 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023856/2013-11-27/

von Wyss ZH

Zürcher Ratsfamilie, die nach ihrem Wappen auch als Wyss vom Angel oder ab dem 18. Jahrhundert als Junker Wyss bezeichnet wird. Die Wyss gehören zu den ältesten Zürcher Bürgergeschlechtern, ihr Einbürgerungsjahr ist aber unbekannt. Das Geschlecht lässt sich auf einen Kürschner Burkhard zurückführen, der 1397 Zunftmeister zur Schneidern war. Die Familie entsandte – beginnend mit ihrem Stammvater – praktisch alle männlichen Vertreter in den Kleinen Rat und stellte mit Matthias, der 1503 von König Maximilian I. einen Wappenbrief erhielt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts einen Bürgermeister. Danach verlor sie an Einfluss, was sich Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Stadtschreiber David (1623-1682) wieder änderte. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts nahmen die Wyss mit dem Bürgermeister David und zwei Vertretern im Kleinen Rat sogar eine herausragende Stellung ein. Die Familie gehörte ab dem 18. Jahrhundert nur noch der Zunft zur Schuhmachern (früher v.a. Meisen und Constaffel) sowie den Schildnern zum Schneggen an. Sie verfügt seit 1750 über einen Familienfonds. Hans Konrad und David gestalteten Zürichs Übergang ins 19. Jahrhundert massgeblich mit. Georg, Friedrich und Heinrich waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts politisch tätig. Mit Georg, Friedrich und Salomon stellten die Wyss bedeutende Vertreter der Wissenschaft bzw. der Justiz und der Wirtschaft. Die Familie war meist auf wenige männliche Mitglieder pro Generation beschränkt. Die heutigen Nachkommen stammen alle vom Bürgermeister David ab.

Version vom: 27.11.2013
Autorin/Autor: Felix Richner 
Wyss, Burkhard (I58578)
 
51444 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Gebhard (I60104)
 
51445 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Gebhard (I60102)
 
51446 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Christoph (I56758)
 
51447 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Diethelm (I56755)
 
51448 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Regula (I56297)
 
51449 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

Hegner

1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

Version vom: 05.11.2009
Autorin/Autor: Alfred Bütikofer 
Hegner, Regula (I60110)
 
51450 Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023860/2014-02-26/

Zoller

Zürcher Junkerfamilie. Stammvater ist Ulrich Zoller von Laufenburg, der urkundlich als Ulrich Bok, genannt Zoller, erwähnt wird. Er kam als Einsiedler Amtmann nach Zürich und wurde 1366 dort Bürger. Das angesehene Zürcher Geschlecht beteiligte sich mit Cunrad, der von 1384 bis zu seinem Tod 1410 Ratsherr der Konstaffel war, erstmals an der Zürcher Politik. Die Zoller waren mit Ausnahme einiger Geistlicher vor allem im Militär- und Staatsdienst tätig: Das nicht sehr zahlreiche Geschlecht mit 28 bekannten männlichen Angehörigen stellte neben Amtleuten, Schreibern und Richtern 15 Obervögte und sechs Landvögte. Stadtschreiber Hans Wilpert (1673-1757) wirkte als Historiker. Die Zoller gehörten ab spätestens 1545 bis zum Erlöschen des Zürcher Zweigs 1792 zur Gesellschaft der Schildner zum Schneggen.

Version vom: 26.02.2014
Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
Zoller, Hans Jakob (I59812)
 

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