Heilwig von der Lippe

Heilwig von der Lippe

weiblich 1200 - 1250  (50 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Alle

  • Name Heilwig von der Lippe
    • Das Haus Lippe ist ein Hochadelsgeschlecht von europäischer Bedeutung, dessen Anfänge bis ins 12. Jahrhundert reichen. Das seit 1413 nachweislich reichsständische Territorium Lippe, das ab 1512 zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis zählte, wurde 1528 zur Grafschaft Lippe erhöht und 1789 zum Reichsfürstentum erhoben. Die Fürsten zur Lippe gehörten als regierende Monarchen des Fürstentums Lippe bis 1918 zu den Bundesfürsten im Deutschen Kaiserreich.
      Erstmals werden im Jahr 1123 die Brüder Bernhard und Hermann zur Lippia genannt. Ihr Stammsitz lag in der Gegend des heutigen Lippstadt. Hermanns Sohn, Bernhard II., regierte die Herrschaft Lippe von 1167 bis 1194 von Lemgo aus. Ihm folgte sein Sohn Hermann II.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Lippe
    Geburt cir 1200 
    Geschlecht weiblich
    Tod zw 1248 und 1250 
    Personen-Kennung I10111  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 19 Feb 2026

    Vater Hermann II. von der Lippe,   geb. 1175, Lippe (heute Lippstadt) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 25 Dez 1229, Schlachtfeld Hasbergen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 54 Jahre)
    Mutter Oda von Tecklenburg,   geb. cir 1180   gest. 5 Apr 1221 (Alter 41 Jahre)
    Familien-Kennung F5020  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Graf Adolf IV. von Schauenburg (von Holstein),   geb. 1205   gest. 8 Jul 1261, Kiel Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 56 Jahre)
    Kinder 
    +1. Mechthild von Holstein,   geb. 1220 oder 1225   gest. 1288, Kiel Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 63 Jahre)
    +2. Graf Gerhard I. von Holstein-Itzehoe,   geb. 1232   gest. 21 Dez 1290 (Alter 58 Jahre)
    Familien-Kennung F5019  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Stammwappen des Hauses Lippe
    Stammwappen des Hauses Lippe
    Das Stammwappen der Edelherren zur Lippe zeigt seit etwa 1222 eine golden besamte rote fünfblättrige Rose auf silbernem Grund. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken kommt dieselbe Figur als Helmzier vor, entweder direkt mit den Blättern am Helm aufsitzend oder kurz gestielt. Diese Helmzier wurde seit ca. 1240 bis ca. 1450 unverändert geführt, dann trat unter Simon, Herrn zur Lippe, 1455 ein silberner, später roter, auch silbern-roter Flug hinzu.

    Bild: Wikipedia; Eigenes Werk, basierend auf: alte Wappenabbildungen (Hugo Gerard Ströhl, Deutsche Wappenrolle, 1897, S. 68)
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en
    Fürstliches Haus Lippe - Wappen
    Fürstliches Haus Lippe - Wappen
    Großes Wappen des fürstlichen Hauses Lippe, mit der Lippe'schen Rose im Herzschild

    Bild: Wikipedia; Hugo Gerard Ströhl - http://www.hot.ee/wappenrolle/
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Gründerin des Klosters Herwardeshude

      Heilwig und Adolf IV. hatten vier Kinder, eine Tochter und vier Söhne.
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Heilwig_von_der_Lippe_(1200–1248)

      Heilwig zur Lippe (* um 1200; † zwischen 1248 und 1250), auch Heilwig von der Lippe oder Heilwig von Schaumburg, war eine deutsche Zisterziensernonne und Gründerin des Klosters Herwardeshude.

      Familie
      Sie war die Tochter von Hermann II. von der Lippe und Oda von Tecklenburg und verheiratet mit Graf Adolf IV. von Schauenburg und Holstein-Kiel. Johann I. Graf von Holstein-Kiel war ihr gemeinsamer ältester Sohn, Gerhard I. der zweite Sohn, Mechthild von Holstein ihre gemeinsame Tochter.

      Leben
      Sie gründete am 24. Februar 1246 ein Zisterzienserinnenkloster in Herwardeshude, einem Flecken an der Mündung des Pepermölenbek in die Elbe, zwischen dem späteren Hamburg-St. Pauli und Altona. 1247 wurde das Kloster von Papst Innozenz IV. bestätigt.
      Aus der Gründung ging das spätere Kloster In Valle Virginum (Kloster Hervardeshude) am Harvestehuder Weg und nach der Reformation 1530 das Kloster St. Johannis hervor, das noch heute als Evangelischer Damenstift Kloster St. Johannis besteht.

      Nachwirkungen
      Seit 1870 ist nach ihr die Heilwigstraße in Hamburg-Eppendorf und Harvestehude benannt.

      Literatur
      • Ariane Knuth: Heilwig. In: Hamburgische Biografie. Band 5, Wallstein, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0640-0, S. 176–177.
      • Silke Urbanski: Geschichte des Klosters Harvestehude „In valle virginum“. Wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung eines Nonnenklosters bei Hamburg 1245-1530 (Dissertationsschrift), Münster 1996, ISBN 3-8258-2758-5.
      Weblinks
      • Homepage Kloster St. Johannis, abgerufen am 1. Oktober 2010
      • Genealogie Bernhard IV zur Lippe, abgerufen am 1. Oktober 2010