Otto Manesse

Otto Manesse

männlich

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  • Name Otto Manesse 
    • 1219 erstmals urkundlich erwähnt [1]
    Geboren Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Personen-Kennung I11194  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 29 Jan 2021 

    Notizen 
    • Es ist nicht belegt, ob die Brüder Otto und Heinrich wirklich von diesem Otto Manesse abstammen..?
      Aus dem Bericht des Max Schiendorfer entnehme ich, dass die Pröpste Otto und Heinrich die Oheime des Rüdiger II. waren. Dies würde nahelegen, dass sie die Brüder des Rüdiger I. waren und dessen Vater Otto auch ihr Vater war und demnach Otto wahrscheinlich der erstgeborene? (Oheim wäre hier als Onkel und nicht als Mutterbruder verwendet worden.) ms [2]
    Kinder 
     1. Otto Manesse,   gest. 1271, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
     2. Heinrich Manesse,   gest. 1 Apr 1271, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +3. Rüdiger I. Manesse,   gest. 12 Feb 1253
    Zuletzt bearbeitet am 29 Jan 2021 
    Familien-Kennung F5506  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Geschichten
    Zürich - Steinhaus Kirchgasse 33
    Zürich - Steinhaus Kirchgasse 33
    Deutsch: Zürich, Kreuzung Hirschengraben, Kirchgasse und Obere Zäune : Das «Steinhaus», Wohnturm der Ritterfamilien Manesse (13. Jh.) und von Meiss (1401-1799). Vermutlich war die Anlage mit dem angrenzenden Lindentor Bestandteil der sogenannten ersten oder zweiten Stadtbefestigung von Zürich. Von 1803 bis 1875 war das Haus Sitz der Zürcher Staatskanzlei; Gottfried Kellers Dienstwohnung (1861-74) lag im 2. Stock.
    English: Zürich, Hirschengraben, Kirchgasse und Obere Zäune : «Steinhaus», Tower house of Manesse (13th century) and Meiss Knights. Estimated to be part of the so called first or second Fortifications of Zürich. 1861-1874 Gottfried Keller's office and residence as First Official Secretary of the Canton of Zurich.

    Foto: Roland zh - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh
    © https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons

  • Notizen 
    • Die Zürcher Familie M., mit Otto 1219 erstmals urkundlich erwähnt, zählt zu den einflußreichsten und langlebigsten der rund 40 stadtsässigen Rittergeschlechter. Im 13. Jh. gingen aus ihr zahlreiche Geistliche, darunter die Pröpste Otto (1258–59) und Heinrich (1259–71), unter dem Konrad v. Mure als Kantor wirkte, sowie einige Ratsherren hervor. Unter letzteren war Rüdiger „der Ältere“ (s. u.) der bedeutendste; seine Nachkommen waren im Besitz der Burg Manegg am Fuß des Üetlibergs. Die Manesse „im Hard“, ein anderer Zweig der Familie, trugen ihren Beinamen nach dem Hardturm vor der Stadt.

      Im 14. und 15. Jh. stammten zwei Bürgermeister aus der Familie der M. →Rüdiger († 1384), Urenkel Rüdigers „des Älteren“, seit 1336 im Rat, stand in der Zunftrevolution Rudolf Bruns von 1336 auf der Seite des neuen Bürgermeisters. Er soll die Zürcher in der Schlacht von Dättwil (1352) zum Sieg geführt haben; die chronikalische Überlieferung dieser Nachricht ist jedoch unglaubwürdig. 1360 wurde er Nachfolger Rudolf Bruns als Bürgermeister auf Lebenszeit. Seine Abwendung von Österreich hin zu Kaiser und Reich brachte ihm 1360 die Reichsvogtei über die Stadt St. Gallen und der Stadt Zürich 1362 bedeutende kaiserl. Privilegien ein. Er erwies sich aber als unfähig, die geldbedürftigen und gewalttätigen Söhne Bruns unter Kontrolle zu halten, und mußte 1373 die Einschränkung seiner Machtbefugnisse zugunsten des Rates akzeptieren. Es kam mehrfach zu Konflikten mit dem erstarkten Rat, der das eigenmächtige Gebaren des Bürgermeisters nicht mehr hinzunehmen bereit war. Nach seinem Tod 1384 zwangen Schulden die Erben, Grundstücke zu veräußern und Darlehen bei Juden und Lombarden aufzunehmen, bis Ende des Jahrhunderts der Familienbesitz liquidiert werden mußte.

      Vom wirtschaftlichen Niedergang blieb ein Teil des Zweiges „im Hard“ verschont. Dessen bedeutendster Vertreter →Felix († 1436) bekleidete zahlreiche städtische Ämter, saß seit 1404 im Rat, war häufig Tagsatzungsbote, leitete 1417 als Bannerherr denZürcher. Feldzug gegen das österr. Feldkirch und war an Schiedsgerichten in der Ostschweiz beteiligt. 1427-35 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters der zweiten Jahreshälfte, stand aber an politischer Wirksamkeit hinter dem dynamischeren Rudolf Stüssi, dem Bürgermeister der ersten Jahreshälfte, deutlich zurück.

      Auszug aus: https://www.deutsche-biographie.de/sfz57664.html

  • Quellen 
    1. [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 28.

    2. [S86] Zürich, Max Schiendorfer, (Universität Zürich).