Hans von Klingenberg

Hans von Klingenberg

männlich - 1462

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  • Name Hans von Klingenberg 
    • Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1424)
    • Scheint auf Burg Hohenklingen ob Stein am Rhein gewohnt zu haben, ist an verschiedenen Fehden seiner unruhigen Zeit beteiligt; das kostete viel Geld, so musste er, wie so viele Adlige seiner Zeit, zuerst Geld aufnehmen und später für die Rückzahlung Gut veräussern; die Stadt Stein am Rhein kaufte von ihm und seinen Brudersöhnen die ganze Herrschaft Hohenklingen mit der Burg und Rechtsamen zu Stein; aber von dem Kaufpreis von 24'500 Gulden erhielten die Klingenberger nur etwas 3000 Gulden, das andere ging an Gläubiger; Stein am Rhein aber musste das Geld bei den Juden mit 50 und 60 Prozent Zinsen aufnehmen; Hans war 1445 Vogt zu Frauenfeld, 1452 österreichischer Landvogt im Thurgau. [1]
    Geschlecht männlich 
    Besitz 1443  Schloss Bürglen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkauft seinen Teil des Schlosses 
    Beruf / Beschäftigung 1445  Frauenfeld, Thurgau, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Vogt 
    Besitz 1447  Vogtei Eggen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkauft 
    Besitz 1457  Herrschaft Hohenklingen, Stein am Rhein Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkauft 
    Besitz 1457  Burg Klingenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkauft 
    Gestorben 1462 
    Personen-Kennung I11366  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 13 Jul 2018 

    Vater Kaspar von Klingenberg,   gest. 1438/39 
    Mutter Margareta Malterer 
    Familien-Kennung F5672  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Waldburga Truchsess zu Waldburg,   gest. cir 1478 
    Kinder 
    +1. Lebend
    Zuletzt bearbeitet am 4 Jul 2018 
    Familien-Kennung F5604  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Verkauft seinen Teil des Schlosses - 1443 - Schloss Bürglen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Vogt - 1445 - Frauenfeld, Thurgau, Schweiz Link zu Google Earth
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  • Fotos Mittelalter
    Klingenberg - Schloss
    Klingenberg - Schloss
    Schloss Klingenberg Südwestecke

    (Bild: Wikipedia; Pingelig, © https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

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    Orte, Wohnen
    Hohenklingen Burg & Stein am Rhein
    Hohenklingen Burg & Stein am Rhein

    (Bild: Max Bach (1841-1914): Stein am Rhein und Burg Hohenklingen, Pencil and watercolours, 21 x 28.5 cm)
    Bürglen - Schloss
    Bürglen - Schloss
    Schloss mit Sonnenuhr in der Gemeinde Bürglen, Kanton Thurgau, Schweiz.

    (Bild: Wikipedia; Dietrich Michael Weidmann - Eigenes Werk)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Klingenberg_(Homburg)

      Schloss Klingenberg (Homburg)

      Schloss Klingenberg ist ein Schloss bei Homburg im Schweizer Kanton Thurgau.
      Die Geschichte des Schlosses Klingenberg geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als auf dem Burghügel hinter dem heutigen Schloss eine Feste errichtet wurde. Von dieser Burg ist heute nichts mehr erhalten, Form und Grösse lassen sich jedoch auf alten Bilddokumenten erahnen.

      Geschichte
      Mittelalter
      Die ehemalige Burg war einst Stammsitz der Ministerialienfamilie von Klingenberg, die hier in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine geschlossene Gerichtsherrschaft errichtete. Die Herren von Klingenberg waren einflussreiche Dienstmannen der Habsburger und stellten eine Reihe von bedeutenden Äbten, Bischofen, Diplomaten, Rittern und Dichtern.

      Von den edlen Klingenbergern ist heute vor allem Heinrich II. ein Begriff. Er war Kanzler von König Rudolf von Habsburg und wurde 1293 Bischof von Konstanz. Mit dem Aussterben der Klingenberger gelangte die Herrschaft durch Erbschaft 1360 an Hermann von Breitenlandenberg, 1407 an Ulrich Peyer und 1448 an Friedrich von Heidenheim, in dessen Geschlecht sie über 200 Jahre verblieb.

      Frühe Neuzeit
      Während des Alten Zürichkriegs brannte die Burg 1444 samt Mühle, Torggel, Stadel und einem weiteren Haus ab. Zwei Jahre später wurde sie wieder aufgebaut. In diese Zeit fällt vermutlich die Errichtung des unteren Schlosses am Fuss des Burgfelsens und der Schlosskapelle, deren Lage heute nicht mehr bekannt ist.

      1651 kaufte der Abt des Benediktinerklosters Muri Schloss und Herrschaft samt dem Kirchenpatronat von Homburg. 1694 fiel die östliche Giebelmauer des oberen Schlosses zu Boden. Der Wiederaufbau war mit einer Erweiterung des Unteren Schlosses verbunden – fast gleichzeitig begann man mit dem Bau einer separaten Kapelle. 1695 brannte das restaurierte Schloss bis auf den Kellerboden nieder, wobei auch die unvollendete Kapelle in Mitleidenschaft gezogen wurde. 1722 brannte das untere Schloss nieder und beschädigte auch wieder die Kapelle. Daraufhin wurde der heutige Westflügel neu aufgebaut. 1732 brannte die Scheune neben der Kapelle nieder. Dieses Unglück gab Abt Gerold Haimb Anlass, einen neuen Südflügel zu errichten und diesem auch den Ostflügel anzufügen, so dass eine monumentale barocke Drei-Flügelanlage entstand. 1772 wurde das Untere Schloss erneut von Feuer heimgesucht. Der heutige Wassergraben wurde vermutlich beim Wiederaufbau als architektonischer Schmuck des Schlosses angelegt.

      Spätere Nutzung
      1812 wurde das Territorium der Gemeinde Homburg zugewiesen. Die Besitzungen gelangten bei der Klosteraufhebung und der Säkularisation 1841 an den Staat Luzern und wurden ab 1844 privates Eigentum. 1849 wurde das Obere Schloss abgebrochen. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kaufte 1901 die aus Südtirol eingewanderte Familie Santo den unterdessen in desolaten Zustand geratenen Besitz und brachte in jahrelanger Arbeit wieder Leben in die alten Mauern. Auf Initiative des Komitees Pro Klingenberg wurden unter Mitarbeit der Kantonalen und Eidgenössischen Denkmalpflege zwischen 1960 und 1980 diverse Restaurierungen durchgeführt. Seither steht das Schloss Klingenberg unter Bundesschutz.

      Seit 2005 befindet sich das Schloss Klingenberg erneut in privatem Besitz. Die Besitzer finanzieren fortlaufend ein grosses Renovations- und Restaurationsprogramm, womit ein grosser Teil des Schlosses nun wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

      Mmmehr unter obenstehendem Link..

  • Quellen 
    1. [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 227.