Regula von Ifental

Regula von Ifental

weiblich - 1410


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Regula von Ifental
    Geschlecht weiblich
    Besitz cir 1376  Alt-Bechburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erhielt die Burg vom Vater zusammen mit ihrer Schwester Margreth. Diese verpflichteten sich im Vertrage von 1376, auf den beiden Burgteilen Hausfrieden zu halten, wobei Regula den hinteren Teil der Doppelburg zugesprochen bekam. 
    • Die Burg Alt-Bechburg ist wohl unzweifelhaft der Stammsitz der Freiherren von Bechburg und muss in ihren Anfängen ins XII. Jahrh. hinaufreichen. Bei ihrem urkundlichen Auftreten ist die Veste aber in fremden Händen; sie ist eine Ganerbenburg; die sogen. hintere Burg ist freies lediges Eigen der Froburger, die vordere Burg mit dem Thurm ist als landgräfliches Lehen in Händen der Grafen von Falkenstein. Am 10. Mai 1325 verkauft Graf Rudolf von Falkenstein dem Ritter Heinrich von Ifenthal: "die alte Bechburg, den Thurm und das Haus, das darum ist", wie sie mein Vater sel. und meine Vordern hergebracht haben, sammt Aeckern, Matten etc. um 500 alter Pfennige. Die Grafen Rud. von Neuenburg und Joh. von Froburg, als Landgrafen, belehnen den von Ifenthal damit. Elf Jahre später kaufte Heinrich von Ifenthal um 130 Mk. Silber Basler Gewicht von Graf Johann von Froburg auch dessen Antheil der alten Bechburg, mit Namen den hintersten Theil, sammt Gütern, Leuten etc. als rechtes freies lediges Eigen. 1336, 20. Febr.. Heinrichs Söhne, Heinrich II. und Hemmann von Ifenthal folgten ihrem Vater ums Jahr 1353 im gemeinsamen Besitze Alt-Bechburgs, Schon am 23. Jan.1366 verkaufte aber Hemmann seinem Bruder seinen Antheil an der « hintern Bechburg die wider Balstall liegt und am 22. April 1368 seinen Theil der "vordern Burg zu Bechburg", die Lehen ist von (Graf Rud. v. Neuenburg, und Güter, Rechte etc. um 80 Mk. Silbers. Ritter Heinrich II. hatte keine Söhne und liess darum am 29. Okt. 1368 die vordere Burg mit dem Thurm durch Rud. von Neuenburg-Nidau, den Landgrafen, in ein Kunkellehen verwandeln. Nach seinem Tode beerbten ihn seine Töchter Regula, vermählt mit Herdegen von Hinwil und Margaretha, vermählt mit Peter von Eptingen. In dem höchst merkwürdigen Vertrage vom 23. Dez. 1376 gewährt Herdegen von Hinwil, dem die hintere Burg zugefallen, seinem Schwager Eptingen, dem Besitzer der vordern Burg, einen steten getreuen Burgfrieden und ein Vorkaufsrecht auf seinen Antheil und erhält dagegen Weg und Steg durch die vordere Burg zugesichert. Als Margaretha von Ifenthal ca. 1391 Wittwe geworden war, heirathete sie in zweiter Ehe den Ritter Hermann von Landenberg, genannt Tschudi und brachte am Montag vor der alten Fastnacht 1404 von ihrer Schwester Regula, der Wittwe Herd. v. Hinwil, die hintere alte Bechburg um 6o Gld. baar und verschiedene Tauschgüter an sich. Die 1405 zum zweiten Mal verwittwete Margaretha empfing vom Grafen Otto von Thierstein Freitag vor Palmsonntag 1411 das vordere Haus mit dem Thurm auf der alten Bechburg und verschiedene Güter zu Lehen. Margaretha hatte auch ihrem zweiten Gemahl keine Söhne, sondern nur zwei Töchter geschenkt, Verena, Gemahlin Thürings von Eptingcn, und Suse, später Gattin Hermanns von Hohenlandenberg.
      Zitat aus: http://home.datacomm.ch/altbechburg/GeschichteAB5.html
      http://home.datacomm.ch/altbechburg/Frameset_Burg.html
      Eingereicht von Doris Rieder
    Wohnort 1399-1410  Deutsches Haus, Römergasse, Zürich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1410 
    Personen-Kennung I11381  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 17 Dez 2025

    Vater Ritter Heinrich von Ifental   gest. 1374/76
    Mutter Elisabeth von Seon
    Familien-Kennung F5619  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Herdegen von Hinwil   gest. 9 Apr 1388, Schlachtfeld bei Näfels, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Hermann von Hinwil   gest. spätestens 1454
    Familien-Kennung F5611  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 17 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Erhielt die Burg vom Vater zusammen mit ihrer Schwester Margreth. Diese verpflichteten sich im Vertrage von 1376, auf den beiden Burgteilen Hausfrieden zu halten, wobei Regula den hinteren Teil der Doppelburg zugesprochen bekam. - cir 1376 - Alt-Bechburg Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - 1399-1410 - Deutsches Haus, Römergasse, Zürich Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Alt Bechburg - Ruine
    Alt Bechburg - Ruine
    Bild: https://www.holderbank-so.ch/de/freizeit-und-wohnen/tourismus/sehenswuerdigkeiten/ruine-alt-bechburg.html
    Burgruine Alt Wartburg
    Burgruine Alt Wartburg
    Die Ruine Alt Wartburg in Oftringen liegt auf dem Gipfel des Säli mit Blick über das Aare- und Wiggertal.

    Bild: https://kantonsolothurntourismus.ch/de/ruine-alt-wartburg-olten/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019997/2008-02-12/

      von Ifenthal

      Adelsfam. der Nordwestschweiz, im Dienste versch. Dynastengeschlechter, so der Gf. von Frohburg, von Habsburg und von Neuenburg-Nidau. Die Fam. I. stammte vermutlich aus der bäuerl. Oberschicht in I. und stieg im 12. Jh. im Dienste der Frohburger in den niederen Adel auf. Stammsitz war die um 1200 auf Eigengut errichtete und vor 1379 verkaufte Alt-Wartburg (Wartburg), die Grablege befand sich in St. Urban. Der Schwerpunkt des Familienbesitzes lag ursprünglich im Raume Wartburg-Safenwil, im 14. Jh. am Oberen Hauenstein. Erstmals erwähnt wird um 1200 Werner, Lehensmann von Frohburg. Heinrich, Dienstmann von Neuenburg-Nidau und Schultheiss von Büren (SO), erwarb nach 1325 Alt-Bechburg. Die letzte der Fam. I., Margaretha, verkaufte die Burg 1416 an Solothurn.

      Version vom: 12.02.2008
      Autorin/Autor: Peter Schenker

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 208.