Adelheid von Burgau

Adelheid von Burgau

weiblich - spätestens 1307 ?

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Alles

  • Name Adelheid von Burgau 
    • Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1291)
      Erbtochter
    Geschlecht weiblich 
    Gestorben spätestens 1307 ? 
    Personen-Kennung I12240  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Aug 2018 

    Vater Markgraf Heinrich II. von Burgau,   gest. cir 1293 
    Mutter Adelheid von Alpeck,   gest. 1280 
    Familien-Kennung F6121  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Rudolf II. von Werdenberg-Sargans,   gest. 28 Sep 1322 ?, bei Mühldorf am Inn Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet vor 1291 
    Kinder 
    +1. Rudolf III. von Werdenberg-Sargans,   gest. 1361
    Fotos Mittelalter
    Adelheid von Burgau und Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans
    Adelheid von Burgau und Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans
    Auf der Stammtafel der Grafen von Montfort im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
    Graf Rudolf II. v. Werdenberg-Sargans († um 1322) stammte aus einer Seitenlinie der Grafen Montfort. Ihm gelang es, seinen Besitz durch die Heirat mit der Erbtochter Adelheid v. Burgau zu vergrößern. Er erhielt 1289 die Herrschaft Alpeck, später erwarb er Schmalegg sowie die Vogtei über das Kloster Pfäfers.
    Gemalt: Ein Montforter "gehorsamster Caplan", dessen Name jedoch so stark abgerieben ist, dass er nicht mehr lesbar ist.

    (Bild: Wikipedia; Landesarchiv Baden-Württemberg - © Gemeinfrei)
    Zuletzt bearbeitet am 27 Aug 2018 
    Familien-Kennung F6113  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos Mittelalter
    Adelheid von Burgau und Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans
    Adelheid von Burgau und Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans
    Auf der Stammtafel der Grafen von Montfort im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
    Graf Rudolf II. v. Werdenberg-Sargans († um 1322) stammte aus einer Seitenlinie der Grafen Montfort. Ihm gelang es, seinen Besitz durch die Heirat mit der Erbtochter Adelheid v. Burgau zu vergrößern. Er erhielt 1289 die Herrschaft Alpeck, später erwarb er Schmalegg sowie die Vogtei über das Kloster Pfäfers.
    Gemalt: Ein Montforter "gehorsamster Caplan", dessen Name jedoch so stark abgerieben ist, dass er nicht mehr lesbar ist.

    (Bild: Wikipedia; Landesarchiv Baden-Württemberg - © Gemeinfrei)

    Wappen & Siegel
    Burgau - Wappen
    Burgau - Wappen
    Wappen der Markgrafschaft Burgau (Schwaben). Blasonierung: Fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, überdeckt mit einem goldenen Pfahl.

    (Bild: Wikipedia; Demidow, Eigenes Werk - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Adelheid_von_Burgau

      Adelheid von Burgau

      Adelheid von Burgau († um 1307) war die Tochter von Markgraf Heinrich II. von Burgau und dessen Gattin Adelheid von Alpeck. Als die Edlen von Alpeck ca. 1245 im Mannesstamm ausstarben kam Alpeck als Erbe über Adelheid von Alpeck an die Markgrafschaft Burgau. Heinrichs Tochter Adelheid heiratete Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans († um 1322)[1], den Markgraf Heinrich II. in einer Urkunde vom 29. Juni 1289 seinen Schwiegersohn nennt. Da beide Söhne von Heinrich II. früh (bis spätens 1285) verstorben waren, brachte Adelheid Alpeck wohl mit in ihre Ehe mit Graf Rudolf II. von Werdenberg und Sargan ein.

      Durch die Heirat vergrößerte sie den Besitz ihres Gatten, der aus einer Seitenlinie der Grafen von Montfort des Geschlechts der Pfalzgrafen von Tübingen stammte. Er erhielt 1289 die Herrschaft Alpeck, später erwarb er Schmalegg sowie die Vogtei über das Kloster Pfäfers.[2]

      Die Tochter Adelheid von Markgraf Heinrich II., die Rudolf II. von Werdenberg Sargans heiratete sollte nicht mit der Tochter Adelheid von Markgrafs Heinrich II. Sohn Heinrich verwechselt werden, die Herzog Konrad II. von Teck heiratete.

      Adelheids Porträt ist auf der Stammtafel der Grafen von Montfort im Hauptstaatsarchiv Stuttgart erhalten. Die Darstellung Adelheids von Burgau mit dem württembergischen Wappen, das eigentlich ihrem Ur-Großvater, Graf Ludwig III. von Württemberg (* 1166, † um 1241), zustand, zeigt, dass die historische Deutung der Porträts problematisch sein kann. Die Entstehung des Gemäldes kann um 1720 datiert werden, zu einem Zeitpunkt, als der Montforter Künstler die genauen historischen Fakten nicht mehr genau kannte. Der Künstler nannte sich ein „gehorsamster Caplan“, aber sein Name ist so stark abgerieben, dass er nicht mehr lesbar ist. Der konkrete Anlass für die Erstellung der Stammtafel ist nicht überliefert. Möglicherweise war sie 1722 ein Hochzeitsgeschenk des Grafen Ernst an seine Braut Antonia von Waldburg-Scheer und schmückte dann den Empfangssaal eines der Montfortschlösser oder sie war Instrument einer dynastischen Selbstversicherung im Rahmen der Bemühungen der Familie um Aufnahme in den Reichsfürstenstand.[2]

      Mehr unter dem Link oben..