Ritter Hugo von Gutenburg

Ritter Hugo von Gutenburg

männlich Datum unbekannt - 1379


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  • Name Hugo von Gutenburg
    Titel Ritter
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Gutenberg, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burgruine der Höhenburg liegt am Fuße des Südschwarzwaldes am unteren Ende des tiefen Taleinschnittes der Schlücht. Ein natürlicher Hügel mit einem harten, felsigen Kern aus den alten Graniten des Grundgebirges des Schwarzwaldes überstand die Erosion der Schlücht und diente als strategisch günstiger Standort für die Burg. Wenig weiter flussabwärts öffnet sich das Tal und bildet den Übergang zum Klettgau. 
    • Im 10. Jahrhundert wurde als erstes bekanntes Bauwerk ein Turm vom Kloster St. Gallen (Schweiz) errichtet. Dieser diente als Stützpunkt und Schutzbauwerk für die ausgedehnten Besitztümer, die das Kloster zwischen den Jahren 900 und 1000 im Gebiet zwischen den Schwarzwaldflüssen Alb und Schlücht hatte.
      1128 gab das Kloster St. Gallen den Turm mitsamt seinen dortigen Besitzungen und Rechten einer nicht namentlich bekannten Adelsfamilie zum Lehen. Diese Adelsfamilie baute sich in der Folgezeit eine Burg um den Turm, die sie dann, zusammen mit umliegenden Gütern, als ihr Eigentum betrachtete. Der Turm galt jedoch weiterhin als Lehen. Im gleichen Jahre erscheint urkundlich ein Rudolfus de Gutenburch zusammen mit Heinrich von Krenkingen und den Rittern von Dogern und Berau als Zeuge des Meiers Tschudi des Damenstift Säckingen. Es bleibt jedoch offen, ob sich daraus ein Rückschluss auf das 1128 beliehene Adelsgeschlecht der Gutenburg ziehen lässt.
      1187 ging der Besitz an die Herren von Gutenburg. Diese waren ein edelfreies Ministerialengeschlecht aus dem schweizerischen Aargau (vermutlich Oberaargau, Kanton Bern s. Gutenburg BE). Ihren Namen erhielt die Gutenburg vermutlich erst ab diesem Zeitpunkt und wurde vom Namen des Geschlechts derer von Gutenburg bzw. deren Stammherrschaft, dem heutigen schweizerischen Gutenburg-Lotzwil, übernommen.
      Möglicherweise handelt es sich bei dem im 13. Jahrhundert lebenden Minnesänger Ulrich von Gutenburg und dem urkundlich mehrfach in Erscheinung tretenden Ulrich von Gutenburg um ein und dieselbe Person.
      Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Gutenburg_(Hochrhein)
    Besitz Burg Bernau, Leibstadt, Aargau, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Bernau 
    Besitz Kauft das halbe Rheinfahr zu Dogern 1329, überträgt 1355 seine Reichslehen zu Wülflingen an seine Töchter, vergabte an St. Blasien 
    Tod 25 Okt 1379 
    Beerdigung Kloster St. Blasien, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I12312  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 9 Dez 2025

    Vater Walter von Gutenburg
    Familien-Kennung F29746  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Judenta von Bürglen
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Kunigunde von Gutenburg,   geb. cir 1330   gest. nach 1379 (Alter 49 Jahre)
    +2. Margaretha von Gutenburg
    Familien-Kennung F6166  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 9 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Burgruine der Höhenburg liegt am Fuße des Südschwarzwaldes am unteren Ende des tiefen Taleinschnittes der Schlücht. Ein natürlicher Hügel mit einem harten, felsigen Kern aus den alten Graniten des Grundgebirges des Schwarzwaldes überstand die Erosion der Schlücht und diente als strategisch günstiger Standort für die Burg. Wenig weiter flussabwärts öffnet sich das Tal und bildet den Übergang zum Klettgau. - - Burg Gutenberg, Baden, DE Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Herr zu Bernau - - Burg Bernau, Leibstadt, Aargau, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Kloster St. Blasien, Baden, DE Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Gutenburg
    Gutenburg
    Die Gutenburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts

    Die Gutenburg ist eine Burgruine und gehört zum gleichnamigen Ortsteil des Stadtteils Aichen der Stadt Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg, Deutschland.

    Bild: Wikipedia; Godefroy Engelmann: Lithografie nach einer Zeichnung von Maximilian von Ring.
    © Gemeinfrei
    Schloss Bernau im Aargau, Federlithografie um 1840
    Schloss Bernau im Aargau, Federlithografie um 1840
    Johann-Friedrich Wagner: Federlithografie auf einer Tonplatte mit Darstellung des im Juli 1844 abgebrannten Schlosses Bernau im Aargau.(Verlag der lithograf. Anstalt von J. F. Wagner, Bern, 1840)

    Bild: Wikipedia
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bernau_(Aargau)

      Schloss Bernau (Aargau)

      Die Bernau sind die Ruinenreste einer Höhenburg im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Leibstadt im Schweizer Kanton Aargau. Nach einem verheerenden Brand im Juli 1844 sind heute nur noch wenige Mauerreste vorhanden.

      Vermutlich entstand die zuvor an gleicher Stelle stehende Burg Bernau im 11. Jahrhundert als Sitz der Freien von Bernau; die erste urkundliche Erwähnung von „Bernowa“ erfolgte 1157. Die Edlen Ulrich und Berchthold von Bernau sind 1299 urkundlich belegt.[1] Durch Erbschaft gelangte die Burg Bernau Anfang des 14. Jahrhunderts an die Herren von Gutenburg und 1379 an die Herren von Rinach. Die kleine Herrschaft Bernau umfasste die hohe und die niedere Gerichtsbarkeit über Unterleibstadt, Gansingen und Schwaderloch.

      Nachdem die Eidgenossen im Jahr 1415 den Aargau erobert hatten, verlief die Grenze zwischen der Grafschaft Baden und Vorderösterreich mitten durch den Burgturm, weshalb die Besitzer der Bernau zwei Herren dienten. 1499 wurde die Burg im Schwabenkrieg zerstört.

      Die Herren von Reinach verkauften die Herrschaft Bernau im 16. Jahrhundert an die Familie von Rotberg. Die Rotberger verkauften sie 1632 an die Familie von Roll aus dem Kanton Uri, was Franz Ludwig von Roll später die Aufnahme in den breisgauischen Ritterstand ermöglichte.[2] Franz Ludwig von Roll[3] errichtete auf dem Burgfelsen von Bernau ein neues viergeschossiges einflügeliges Schlossgebäude mit Treppenturm. Franz Ludwig von Roll heiratete 1642 Maria Agnes von Schönau, die Tochter des Statthalters der vorderösterreichischen Waldstädte.[4] Im Januar 1646 bewirtete Maria Agnes von Roll den durchreisenden Florentiner Geographen Giovanni Battista Nicolosi auf Schloss Bernau:

      „Etwas weniger als eine Stunde später mussten wir im Kastell eines Neffen des besagten Kommandeurs bleiben, der eine Schwester meines Duzbruders geheiratet hat: die geistreichste Dame, die ich bis jetzt in Deutschland sah. Und, um keine unverzeihliche Schande zu begehen, war es nötig, auf deutsche Art zu frühstücken: drei Stunden lang.“

      1764 verlegte sich der Freiherr Joseph Leopold von Roll von Bernau auf die Produktion von Barchent, konnte sich aber gegen seine Konkurrenten – Kilian aus Waldshut und die Brüder Montfort aus dem Wiesental – nicht behaupten und geriet in die Zahlungsunfähigkeit. Die Klagen der Gläubiger vor dem Waldvogt in Waldshut sollen zunächst dadurch verschleppt worden sein, dass der Waldvogt sich nicht zuständig sah. Er erklärte, das Wohnzimmer des Barons im Schloss Bernau liege auf Schweizer Territorium. Die Gläubiger sollten sich daher an den Landvogt in Baden AG wenden. 1814 wurde Schloss Bernau während der grossen Typhusepidemie als Militärlazarett genutzt. Danach wechselte das Schloss mehrmals in kurzen Abständen den Eigentümer und sollte zuletzt in Wohnungen aufgeteilt werden. Am 15. Juli 1844 brannte das Schloss, dessen Versicherungswert 6000 Franken betrug, vollständig nieder. Erhalten sind lediglich Mauerreste des Hauptturms und des Schlossgebäudes. Die 1672 errichtete Doppelkapelle des Schlosses mit der Familiengruft der von Roll und einem abgetrennten Teil für die Ortsbewohner wird heute als Friedhofskapelle von Leibstadt genutzt.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 115.