Peter von Hunwil

Peter von Hunwil

männlich - 1338


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  • Name Peter von Hunwil
    • erwähnt 1314
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung 1328  Nidwalden (Unterwalden), Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Landammann 
    • Bei Rübel-Blass von Uri..?
    Besitz Burg Hunwil, Gisikon, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Besitzer
    http://www.burgenseite.ch/burghuegel-hunwil.html 
    Tod cir 1338 
    Personen-Kennung I12341  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 4 Okt 2025

    Vater Ritter Heinrich von Hunwil,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F6184  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Maria von Bruchtal
    Familien-Kennung F27836  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Okt 2025

    Familie 2 Beatrix von Strättligen,   geb. Strättligen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Margaretha von Hunwil
    +2. Georg von Hunwil   gest. 1367
    Familien-Kennung F6183  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Landammann - 1328 - Nidwalden (Unterwalden), Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Besitzer http://www.burgenseite.ch/burghuegel-hunwil.html - - Burg Hunwil, Gisikon, LU, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Hunwil - Wappen
    Hunwil - Wappen
    (Bild: Tschacher Codice CSG - 1085 - 057)

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D21173.php

      Hunwil, Peter von
      1310 erstmals erw., gestorben um 1338. Sohn des Heinrich, Ritters. Älterer Bruder des Heinrich. ∞ 1) Maria von Bruchtal, 2) Beatrix von Strättligen. 1310-37 in den Urkunden belegt, 1328 und 1337 als Ritter bezeichnet. Als H.s Wohnsitz wird die Burg H. auf dem heutigen Pfarrkirchenhügel in Giswil angenommen. 1314 zinste H. dem Kloster Im Hof in Luzern ab einem Gut in Giswil, das bereits sein Vater besessen hatte, und 1320 ab Gütern in Alpnach, 1324 dem Stift Beromünster ab Gütern in Sarnen. 1328 kaufte er vom Kloster Engelberg die Einkünfte der Kirche Lungern auf fünf Jahre. Vielleicht schon 1310, sicher 1328 Landammann von Unterwalden.

      Autorin/Autor: Roland Sigrist

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020261/2012-10-16/

      vonHunwil

      Vom 13. bis 15. Jahrhundert in Luzern, Obwalden und Aarau verbreitetes Ministerialengeschlecht, als dessen Stammsitz der Hof Hunwil bei Römerswil im Amt Hochdorf angesehen wird. 1236 verzichteten die Brüder Heinrich und Ulrich auf den Hof, den ihnen die Freiherren von Eschenbach bis dahin verpfändet hatten. Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zur Luzerner Ammännerfamilie Hunwil, die in der Frühgeschichte der Stadt Luzern eine bedeutende Rolle spielte, sind unsicher. Möglicherweise von Konrad an, der 1231 und 1234 belegt ist, waren die Hunwil erbliche Inhaber des herrschaftlichen Ammannamtes in der Stadt Luzern und standen damit bis um 1300 an der Spitze der Bürgerschaft. Der zum Ritter geschlagene Johann (erwähnt 1257-1261) und seine Nachkommen sind wohl murbachische Ministerialen. 1323 verkaufte Ritter Walter (erwähnt 1300-1328) das Ammannamt an Herzog Leopold von Österreich.

      Die Obwaldner und die Aarauer Hunwil sind Abkömmlinge des Luzerner Geschlechts. In Obwalden sind die Hunwil erstmals 1304 belegt: Ritter Heinrich, ein Bruder von Ammann Walter, erscheint an der Spitze der Obwaldner Führungsgruppe. Er gilt als Erbauer der Burg Hunwil in Giswil. Heinrichs Söhne Peter (->) und Heinrich (->), Peters Sohn Georg (->) und sein Enkel Walter (->) sowie Walters Schwiegervater Rudolf von Halten scheinen das Landammannamt über 50 Jahre lang innegehabt zu haben. Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen reichten von Luzern über Nidwalden und Uri bis ins Berner Oberland. Unter Georg erreichten die Hunwil in Obwalden den Höhepunkt ihrer Macht. 1381 endeten der Ringgenberger Handel sowie Alpstreitigkeiten mit dem Entlebuch mit zwei Schiedsgerichtsurteilen. Daraufhin erklärte am 13. Februar 1382 eine gemeinsame Landsgemeinde von Ob- und Nidwalden die Familie Hunwil und ihre Verwandten Walter von Tottikon und Johann von Waltersberg für immer aller Landesämter unfähig. Die viehbäuerliche Fraktion der Führungsgruppe verdrängte damit ihre ministerialadligen Konkurrenten von der politischen Macht. Die Hunwil verliessen Obwalden und verbürgerten sich in Luzern, wo Walter erneut politische Ämter innehatte. Die Töchter Walters, Paula und Gertrud, heirateten in die Führungsschicht der Städte Bern und Zürich ein. 1474 starb das Geschlecht mit Walters Sohn, Schultheiss Heinrich (->), aus.

      Ein weiterer Zweig der Familie Hunwil lebte im 14. Jahrhundert in Aarau. Um 1324 zog Johann, noch 1337 und 1340 mit Güterbesitz bzw. 1341 als Zeuge in Luzern belegt, nach Aarau, wo er 1340 und 1343 (Edelknecht) als Zeuge auftrat und bis mindestens 1367 lebte. Seine Söhne Johann, Walter und Heinrich sind ab 1367 als Bürger zu Aarau belegt. Nach 1414 scheint mit Edelknecht Walter die männliche Linie dieses Zweiges zu enden.

      Version vom: 16.10.2012
      Autorin/Autor: Roland Sigrist

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 129.