- "Von Kaisersberg" bezieht sich meist auf Kaysersberg, eine malerische, historisch bedeutende Stadt (heute Teil der Gemeinde Kaysersberg Vignoble) im Elsass (Frankreich) an der Elsässer Weinstraße, bekannt für ihre mittelalterliche Architektur, die Burgruine, die Nähe zu Colmar und als Geburtsort von Albert Schweitzer. Der Name bedeutet wörtlich „Kaiserberg“ und verweist auf die historische Bedeutung, die Kaiser Friedrich II. dort einst erwarb.
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- In älteren Urkunden wurde der Ort erwähnt als in castro Keisersperg (1226), Kesersperch (1236), Kassesbergh (1248), Kaisirsberc (1249), oppidum Kesepech cum castello suo de novo aedivicavit Volfellus (13. Jh.), zu der Burg zu Kaysersberg (1298), in der stette zu Cheysersberch (1335), Keisersperg, Kaisersperg (1407), Keysersperg (1441), die statt Kessersperg (1510), Caesaris montem (1610), Kayserspurg (1632) und als Montlibre (während der Französischen Revolution).
Als Castrum Keisersperg wurde die Siedlung 1226 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zum Schutz dieser wichtigen Wegstrecke ließ der Stauferkaiser Friedrich II. den günstig gelegenen Platz, an dem vermutlich bereits eine Burg gestanden hatte, vom kaiserlichen Schultheiß Wölflin erwerben und (erneut?) befestigen. 1293 erhielt Kaysersberg das Stadtrecht, nahm aufgrund des regen Handels einen raschen Aufschwung und trat 1353 als Freie Reichsstadt dem Zehnstädtebund bei. Bald gewann auch der Weinbau an Bedeutung: Von dem hier ansässigen kaiserlichen Vogt Lazarus von Schwendi (1522–1584) wird erzählt, dass dieser, als Heerführer gegen die anrückenden Türken in Ungarn dienend, von dort die Tokajerrebe mitgebracht haben soll.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kaysersberg
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