Bilgeri von Reischach

Bilgeri von Reischach

männlich - 1501

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  • Name Bilgeri von Reischach 
    • Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1443) [1]
    • Die seit 1191 („Ulrich von Reischach“) bezeugten Freiherren von Reischach mit ihrer Stammburg Burrach beim Walder Ortsteil Reischach sind ein typisches kleinadeliges Geschlecht, das es nie zu herausragender Berühmtheit an sich, oder an einzelnen Mitgliedern brachte, deren Vertreter aber in der südwestdeutschen Geschichte, vor allem im Umfeld des Hauses Württemberg, bis in die Neuzeit immer wieder in Erscheinung traten.
      Die Reischacher konnten sich in ihrem Ursprungsgebiet nicht lange halten. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wurde im Jahre 1212 durch den staufischen Ministerialen Burkhard von Weckenstein ein Kloster gegründet. Das Kloster Wald lag nur knapp zwei Kilometer von der Burg Burrach entfernt. Das neu gegründete Kloster versuchte von Anfang an, das Gebiet in seiner unmittelbaren Nachbarschaft unter seinen Einfluss zu bringen. Tatsächlich gelang es dem Kloster, seinen Besitz und damit auch seine herrschaftliche Stellung auszudehnen, auch durch seine guten Beziehungen zu den Stauferkaisern. Folgerichtig verdrängte es das Geschlecht der Reischacher und brachte es schon im Jahr 1290 fertig, mit diesen einen Vertrag abzuschließen, in dem die Erwerbs- und Ausdehnungsinteressen des Klosters räumlich festgelegt wurden. Seit dem Übergang an das Kloster Wald sind die Reischacher in Reischach nicht mehr ortsansässig, ihre Burg war bereits spätestens 1241 geschleift worden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Reischach_(Adelsgeschlecht)
    Geschlecht männlich 
    Beruf / Beschäftigung Unterlandvogt zu Schwaben 1460, Vogt zu Scheer 1463, zu Bregenz 1466, Rat des Herzogs Sigismund 1468, Hauptmann der Grafschaft Nellenburg, Verweser der Landvogtei in Schwaben 1490. 
    Besitz Burg Hohenstoffeln Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg war sein Hauptsitz.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Hohenstoffeln 
    Besitz 1483  Altes Schloss Waldsberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erwirbt das Schloss (ev. von den von Heudorf?)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Waldsberg_(Krumbach) 
    Gestorben 1500/01 
    Personen-Kennung I12844  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 23 Mai 2020 

    Vater Burkhard von Reischach,   gest. 1438/40 
    Mutter Amalie von Heudorf,   gest. 29 Aug 1450 
    Familien-Kennung F6482  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth von Schienen,   gest. 28 Apr 1477 
    Notizen 
    • Bilgeri und Elisabeth hatten 7 Kinder.
    Kinder 
     1. Amalia von Reischach,   geb. 1447, Burg Hohenstoffeln Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 25 Feb 1531  (Alter 84 Jahre)
     2. Bilgeri von Reischach,   gest. 23 Sep 1533
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2018 
    Familien-Kennung F6485  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsBesitz - Erwirbt das Schloss (ev. von den von Heudorf?) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Waldsberg_(Krumbach) - 1483 - Altes Schloss Waldsberg Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos Mittelalter
    Hohenstoffeln - Burg (im 17. Jh.)
    Hohenstoffeln - Burg (im 17. Jh.)
    Die Burgen befinden sich auf dem Hohenstoffeln bei 841,8 Meter über NN 1800 Meter östlich des Ortsteils Binningen der Gemeinde Hilzingen.

    Auf dem Nordgipfel befand sich die Burg Hinterstoffeln und auf dem Südgipfel die Burg Vorderstoffeln. Im Sattel des Berges befand sich die Burg Mittelstoffeln.

    (Bild: Wikipedia; Unbekannt - Privatbesitz. Eingescannt aus: Mark Hengerer und Elmar L. Kuhn: Adel im Wandel; Oberschwaben von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart; Band 1,Ostfildern 2006 ISBN 978-3-7995-0216-0 - © Gemeinfrei)

    Wappen & Siegel
    Reischach - Wappen
    Reischach - Wappen
    Wappen der Herren von Reischach in dem Scheibler’schen Wappenbuch von 1450.

    (Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c - © Gemeinfrei)

  • Quellen 
    1. [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 188.