Johann von Gachnang

Johann von Gachnang

männlich - 1395


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  • Name Johann von Gachnang
    Geschlecht männlich
    Besitz Burg Meiersberg, Wiesendangen, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr von Meiersberg (von seinem Vater geerbt) 
    Tod spätestens 1395 
    Personen-Kennung I12857  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

    Vater Hans von Gachnang
    Familien-Kennung F6490  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Margareta von Gachnang   gest. spätestens 1433
    Familien-Kennung F6489  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2018

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Gachnang - Wappen
    Gachnang - Wappen
    Wappen des heutigen Gachnang, Kanton Thurgau, Schweiz.
    In Weiß ein aufrechtes rotes Einhorn.

    (Bild: Wikipedia; DidiWeidmann, Eigenes Werk - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D1899.php?topdf=1

      Gachnang

      Polit. Gem. TG (seit 1998), Bez. Frauenfeld, die neben G. die Dörfer Kefikon, Islikon, Niederwil mit den Weilern Strass und Bethelhausen sowie Oberwil mit Rosenhuben umfasst. Die Ortsgemeinde G. bildete bis 1997 mit denjenigen von Kefikon, Islikon, Niederwil, Oberwil und Gerlikon (heute Gem. Frauenfeld) die Munizipalgemeinde G. 889 Kachanang; im Volksmund seit alters her Gochlingen. Ehem. Ortsgem.: 1870 343 Einw.; 1900 280; 1950 350; 1990 694. Ehem. Munizipalgem.: 1850 1'456 Einw.; 1900 1'368; 1950 1'694; 1990 3'038. Polit. Gem.: 2000 2'906 Einw.

      Vom Egelsee (nördlich von Niederwil) stammen bedeutende urgeschichtl. Funde aus der Pfyner Kultur. 889 schenkte Kg. Arnulf seinem Getreuen Diethelm einen Hof in G. mit zehn herrschaftl. Huben. Ab dem 11. Jh. befand sich G. im Besitz des Klosters Reichenau. Die Herren von G. verwalteten als Kyburger und später auch Reichenauer Ministerialen die Herrschaft G. von ihrer abgegangenen Burg Alt-G. bzw. dem Meierhof Meiersberg aus. 1417 kam die Herrschaft an die Herren von Schinen, die vor 1500 am heutigen Standort Neu-G. errichteten. 1562 gelangte sie an Kaspar Ludwig von Heidenheim, 1587 an Hektor von Beroldingen und 1623 ans Kloster Einsiedeln. Bei diesem blieb die niedere Gerichtsbarkeit bis 1798. Die älteste erhaltene Offnung datiert von 1430.

      Die Kirchgem. G. bestand wohl bereits vor 1000 und umfasste eine Reihe von Ortschaften auf Thurgauer und Zürcher Gebiet, darunter bis 1651 bzw. 1874 auch die Filialen Ellikon an der Thur und Gerlikon. Der Bau der Kirche erfolgte vor dem 13. Jh. Mitten durch die Pfarrgemeinde verlief ab 1427 die Hoheitsgrenze zwischen den Grafschaften Kyburg und Thurgau (heute die Kantonsgrenze zwischen Zürich und Thurgau). 1528 trat die ganze Gem. zur Reformation über. Im Gefolge des Gachnangerhandels von 1610 wurde die Pfarrei geteilt, und die 1587 gebaute kath. Schlosskapelle wurde Pfarrkirche. Die Kollatur lag bei Reichenau bzw. beim Bf. von Konstanz. Das von der Landwirtschaft geprägte Dorf dehnte sich lange nur wenig über die ma. Zentren um Kirche und Schloss aus; erst seit der Mitte des 20. Jh. ist G. als typ. Wohngemeinde über die Tegelbachsenke hinausgewachsen. Ab 1916 brachte die Mosterei das Schloss zu neuer Blüte.

      Version vom: 20.11.2006
      Autorin/Autor: Peter Giger