Johann von Fulach

männlich - 1386


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  • Name Johann von Fulach 
    • Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1341)
      Gerichtsherr zu Rüdlingen und Flaach, 1359 zu Thayngen. [1]
    Geschlecht männlich 
    Krieg / Gefechte 9 Jul 1386  Sempach Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kämpfte in der Schlacht bei Seimpach.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Sempach 
    Gestorben 9 Jul 1386  Sempach Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht von Sempach.
    Personen-Kennung I12873  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2018 

    Vater Nikolaus von Fulach 
    Mutter Hiltburg am Ort 
    Familien-Kennung F6501  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Verena von Bettmaringen 
    Notizen 
    • Diese Verbindung ist nicht sicher ??
      Es ist nicht klar mit welchem Johann (Vater oder Sohn) sie verheiratet war?
    Kinder 
    +1. Johann von Fulach,   geb. Schaffhausen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2018 
    Familien-Kennung F6499  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsKrieg / Gefechte - Kämpfte in der Schlacht bei Seimpach. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Sempach - 9 Jul 1386 - Sempach Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 9 Jul 1386 - Sempach Link zu Google Earth
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  • Kriege, Schlachten
    Sempach - Schlacht
    Sempach - Schlacht
    Die Schlacht auf dem Fresko in der Schlachtkapelle von Sempach (16. oder 17. Jahrhundert)
    Die Schlacht bei Sempach (Kanton Luzern) fand am 9. Juli 1386 statt. Sie war die entscheidende Schlacht im Sempacherkrieg zwischen der sich entwickelnden Eidgenossenschaft und dem Herzogtum Österreich, der von 1385 bis 1389 dauerte. Die Schlacht bei Sempach gilt in der Geschichte der Schweiz als Höhepunkt des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen während der Schweizer Habsburgerkriege. Der Sieg des eidgenössischen Bündnisses führte zu einer Festigung der Eidgenossenschaft und zum Zusammenbruch der Macht des Haus Habsburg in den habsburgischen Vorlanden. Dieser wurde von den Städten Luzern, Bern und Solothurn zur Erweiterung ihres Territoriums genutzt.

    (Bild: Wikipedia; Adrian Michael, Eigenes Werk - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ )

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D23337.php

      Fulach, von
      Niederadeliges Schaffhauser Bürgergeschlecht, belegt vom 13. bis ins 17. Jh. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1253 mit Burkhard und Rudolf, Besitzern von Liegenschaften in der Stadt. Im weiteren Verlauf des 13. Jh. treten versch. Familienangehörige als Zeugen in städt. Urkunden in Erscheinung. Unter Johann (II) und seinem gleichnamigen Sohn Johann (III) erwarb die Fam. zahlreiche Güter und Rechte in und um Schaffhausen: 1359 einen Drittel der Vogtei Thayngen, 1370 als österr. Lehen den Zehnten von Gailingen, 1373 die Herrschaft Rüdlingen-Buchberg-Ellikon und 1378 den Zehnten und Güter zu Barzheim. Johann (I), Vater des erstgenannten Johann (II), sass 1291 als Erster im Rat, in welchem die Fam. bis Ende des 15. Jh. regelmässig vertreten war. 1422 stellte sie mit Konrad (erwähnt 1401-30), Sohn des Johann (III), einen Bürgermeister. Konrad erwarb 1422 die am Rheinfall gelegene Burg Wörth mit Zoll, mit der Vogtei Neuhausen und weiteren Rechten. 1444 kaufte dessen Sohn Hans Schloss und Herrschaft Laufen, wodurch die Fam. in eine langjährige Fehde mit Bilgeri von Heudorf verwickelt wurde, der seinerseits Ansprüche auf diese Herrschaft erhob. Mit österr. Hilfe besetzte Bilgeri von Heudorf 1449 vorübergehend das Schloss und erwirkte 1457 eine Ächtung der von F. im Reich, die erst 1473 wieder aufgehoben wurde. Da ihnen Schaffhausen in diesem Konflikt kaum Unterstützung bieten konnte, traten Hans und sein Bruder Konrad 1455 mit Schloss Laufen ins Burgrecht der Stadt Zürich, was zu Spannungen mit ihrer Vaterstadt führte. Diese wurden noch verstärkt, als nach der Reformation mehrere Vertreter der Fam. nach Zürich und Diessenhofen auswanderten. Mehrere Frauen aus der Fam. F. standen im 15. und 16. Jh. einem Kloster vor, so Agnes ( -> 1), Anastasia ( -> 2) und Anna ( -> 3). Johann Jakob Leu zufolge starben die letzten F. im 17. Jh. in Diessenhofen.


      Literatur
      – J.J. Rüeger, Chronik der Stadt und Landschaft Schaffhausen 2, 1892, 715-735
      – E. Stauber, Schloss und Herrschaft Laufen, 1923, 13-47

      Autorin/Autor: Martin Leonhard

  • Quellen 
    1. [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 197.