Landammann & Ritter Johann Anton Schmid von Uri, des Raths

Landammann & Ritter Johann Anton Schmid von Uri, des Raths

männlich 1630 - 1706  (76 Jahre)

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alles

  • Name Johann Anton Schmid von Uri 
    • 1) Johann Anton war Oberstleutnant, Ritter, Landeshauptmann und anno 1681 & 82 Landammann. Wegen seiner vielen geleisteten Dienste wurde ihm auf Befehl der Landsgemeinde ein 100 löthiger silberner Becher geschenkt. [1]
    Titel Landammann & Ritter 
    Suffix des Raths 
    Geboren 1630 
    Geschlecht männlich 
    Beruf / Beschäftigung Paris, Frankreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Diente als Gardeleutnant unter seinem Vater. 
    Beruf / Beschäftigung 1665  Turin, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Diente bei der Gardekompagnie zu Turin, deren Hauptmann er 1670 wurde mit dem Rang eines Obersten. 
    Beruf / Beschäftigung 1669  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    als Zeugherr trat er 1669 in die Regierung
     
    Beruf / Beschäftigung 1676  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Seit 1676 Landeshauptmann 
    • 1678 als Befehlshaber der Truppen an der Grenze zum Schutze des Vaterlandes.
    Beruf / Beschäftigung 1681-1682  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der 81. Landammann von Uri (Amtsperiode 141)
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721 
    Beruf / Beschäftigung 1688 
    Amtet Schmid als Schiedsrichter in den Grenzstreitigkeiten
    zwischen Bern und Wallis. 
    Beruf / Beschäftigung 1700 
    Oberster der 100 Schweizer in Turin 
    • Trat 1700 zugunsten seines Sohnes Jost Anton, des nachherigen Landammanns, zurück.
    Beruf / Beschäftigung 1670-1704 
    Tagsatzungsgesandter für Uri
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung 
    • zB "Gesandter nach Paris 1663 zur Beschwörung des Bündnisses mit König Ludwig XIV., 1668 und 1674 nach Mailand, 1681 nach Ensisheim zu König XIV. von Frankreich, und zur Beschwörung des Goldenen Bundes, 1683 zur Bundeserneuerung mit dem Herzog von Savoyen."
    Gestorben 14 Jul 1706 
    Personen-Kennung I17648  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 29 Aug 2019 

    Vater Jost Schmid von Uri,   geb. 1607 
    Mutter Lebend 
    Familien-Kennung F8783  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Maria Anna Zweyer von Evibach (Zwyer) 
    Verheiratet Datum unbekannt  [2
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 6 Kinder, 4 Söhne und 2 Töchter
    Kinder 
    +1. Jost Anton Schmid von Uri,   geb. 8 Jul 1657,   gest. 1718  (Alter 60 Jahre)
    +2. Maria Christina Schmid von Uri,   geb. 7 Apr 1663
    Zuletzt bearbeitet am 17 Sep 2019 
    Familien-Kennung F8782  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Diente als Gardeleutnant unter seinem Vater. - - Paris, Frankreich Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Diente bei der Gardekompagnie zu Turin, deren Hauptmann er 1670 wurde mit dem Rang eines Obersten. - 1665 - Turin, Italien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - als Zeugherr trat er 1669 in die Regierung - 1669 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Seit 1676 Landeshauptmann - 1676 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Der 81. Landammann von Uri (Amtsperiode 141) https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721 - 1681-1682 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen & Siegel
    Schmid von Uri - Familienwappen
    Schmid von Uri - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 45 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen der Geschlechter Schmid: 5 (In diesem Stammbaum verwendet: 2)

    Wappen: geviertet, 1 und 4 Lilie, 2 und 3 Bär

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    Johann Anton Schmid von Uri - Siegel (121)
    Johann Anton Schmid von Uri - Siegel (121)
    Für die auf dem Zuge gegen die Türken 1688 Gefallenen aus dem Regimente seines Sohnes Sebastian Peregrin stiftete Landammann Sch. das Moräer-Jahrzeit. Die Urkunde vom 5. März 1698 trägt in kleiner Holzkapsel den Abdruck seines Ringsiegels von 19 x 16 mm, ohne Inschrift. Der Schild von 8x6 mm führt das gevierte Wappenbild (1 und 4: Lilie, 2 und 3: Bär), mit Bär als Helmzier (Kleinod) (Abbildung Nr. 121).
    Johann Anton Schmid von Uri - Siegel (122)
    Johann Anton Schmid von Uri - Siegel (122)
    Meine Siegelsammlung enthält einen weitern Siegelabdruck von 3 cm Durchmesser1). Der Schild mit dem Wappen Schmid ist 11 x 13 — 8 mm gross. Kleinod: Bär. Umschrift in 2 mm hohen Majuskeln: ✠ IO . AN ✣ . SCHMIDT ✠ (Abbildung Nr. 122).

    Orte, Wohnen
    Uri
    Uri
    Portrait des Landes Uri - Heute Kanton Uri, Schweiz
    Altdorf
    Altdorf
    Portrait der Gemeinde Altdorf, Uri, Schweiz

    Beruf, Arbeit
    Die Landammänner von Uri - 1
    Die Landammänner von Uri - 1
    - Kurzbeschreibung
    - Liste der Landammänner in den Jahren 1231 bis 1598
    Die Landammänner von Uri - 3
    Die Landammänner von Uri - 3
    - Kurzbeschreibung
    - Liste der Landammänner in den Jahren 1681 bis 1798

  • Notizen 

    • Der 81. Landammann von Uri (Amtsperiode 141) - Johann Anton Schmid von Uri

      Johann Anton Schmid, in Altdorf, Landammann 1681—1683, aus der Linie des Gardehauptmanns, * 1630, ✟ 14. Juli 1706.

      Eltern: Gardehauptmann Jost und Maria Magdalena Tanner.
      Gattin: Maria Anna Zwyer von Evibach, Tochter des Landammann Sebastian Peregrin und der Ursula von Roll.

      Johann Anton diente vorerst als Gardeleutnant unter seinem Vater in Paris und seit 1665 bei der Gardekompagnie zu Turin, deren Hauptmann er 1670 wurde mit dem Rang eines Obersten; des Rats, als Zeugherr trat er 1669 in die Regierung und rückte 1679 zum Landesstatthalter vor. Tagsatzungsgesandter 1670—1704. Gesandter nach Paris 1663 zur Beschwörung des Bündnisses mit König Ludwig XIV., 1668 und 1674 nach Mailand, 1681 nach Ensisheim zu König XIV. von Frankreich, und zur Beschwörung des Goldenen Bundes, 1683 zur Bundeserneuerung mit dem Herzog von Savoyen. 1688 amtete Schmid als Schiedsrichter in den Grenzstreitigkeiten zwischen Bern und Wallis. Seit 1676 auch Landeshauptmann, finden wir ihn im Jahre 1678 als Befehlshaber der Truppen an der Grenze zum Schutze des Vaterlandes.

      Die Landsgemeinde 1671 verehrte Schmid wegen der vielen dem Lande geleisteten Dienste einen 100 Lot schweren silbernen Becher.

      Als Oberster der 100 Schweizer in Turin trat Sch. 1700 zugunsten seines Sohnes Jost Anton, des nachherigen Landammanns, zurück.

      In Altdorf hatte er seinen Wohnsitz im grossen Hause zu Grossutzigen (heute Lusser'sches) beim Frauenkloster.

      Für die auf dem Zuge gegen die Türken 1688 Gefallenen aus dem Regimente seines Sohnes Sebastian Peregrin stiftete Landammann Sch. das Moräer-Jahrzeit. Die Urkunde vom 5. März 1698 trägt in kleiner Holzkapsel den Abdruck seines Ringsiegels von 19 x 16 mm, ohne Inschrift. Der Schild von 8x6 mm führt das gevierte Wappenbild (1 und 4: Lilie, 2 und 3: Bär), mit Bär als Helmzier (Kleinod) (Abbildung Nr. 121).

      Meine Siegelsammlung enthält einen weitern Siegelabdruck von 3 cm Durchmesser1). Der Schild mit dem Wappen Schmid ist 11 x 13 — 8 mm gross. Kleinod: Bär. Umschrift in 2 mm hohen Majuskeln: ✠ IO . AN ✣ . SCHMIDT ✠ (Abbildung Nr. 122).

      Quelle: [3]

  • Quellen 
    1. [S9] Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 28.
      Seite 28 - Schmid von Uri, Fussnote

    2. [S9] Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 28.
      Seite 30 - Schmid von Uri, Fam. Nr. 20

    3. [S71] Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, Friedrich Gisler, (Archives héraldiques suisses = Schweizerisches Archiv für Heraldik = Archivio araldico Svizzero), Band 52, Jahr 1938, Heft 4, Seite 115.