Markgraf Adalbert von Österreich (Babenberger), der Siegreiche

Markgraf Adalbert von Österreich (Babenberger), der Siegreiche

männlich 985 - 1055  (~ 70 Jahre)

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  • Name Adalbert von Österreich (Babenberger) 
    Titel Markgraf 
    Suffix der Siegreiche 
    Geboren cir 985 
    Geschlecht männlich 
    Titel auf Deutsch 1018 bis 1055 
    Markgraf von Österreich 
    Gestorben 26 Mai 1055 
    Personen-Kennung I1792  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jun 2021 

    Vater Markgraf Leopold I. (Luitpold) von Österreich (der Ostmark) (Babenberger), der Erlauchte,   geb. cir 940,   gest. 10 Jul 994, Würzburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 54 Jahre) 
    Mutter Richenza (Richarda, Richwarda, Rikchard) von Sualafeldgau (Ernste) 
    Familien-Kennung F266  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Frowiza Orseolo 
    Verheiratet 1041 
    Kinder 
     1. Leopold von Österreich (Babenberger),   gest. 1043
     2. Markgraf Ernst von Österreich, der Tapfere,   geb. cir 1027,   gest. 10 Jun 1075, Homburg (welches?) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 48 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F1409  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos Mittelalter
    Adalbert-Babenberg
    Adalbert-Babenberg

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Adalbert_der_Siegreiche

      Adalbert der Siegreiche (* um 985; † 26. Mai 1055 in Melk) aus dem Hause der Babenberger war Markgraf von Österreich von 1018 bis 1055.
      Adalbert war 1010 Graf im Schweinachgau (Niederbayern), 1011 Graf im Künziggau (Niederbayern), und 1018 Nachfolger seines Bruders Heinrich I. des Starken als Markgraf der Mark Österreich.
      Er dehnte die Ostgrenze der bayerischen Marcha Orientalis bis an die March und an die Leitha aus und unterstützte König Heinrich III. im Kampf gegen Ungarn und Böhmen. Er residierte in der niederösterreichischen Babenbergerburg Melk, wo später das Stift Melk entstand.
      Er war verheiratet mit Glismod, der Schwester des Bischofs Meinwerk von Paderborn, und danach mit Frowiza, der Tochter des Dogen Ottone Orseolo, und so der Schwager des ungarischen Königs Peter Orseolo.
      • Sein Sohn Leopold (Luitpold, Lippold) starb 1043 als eben ernannter Markgraf der Ungarnmark.[1]
      • Sein Sohn Ernst wurde sein Nachfolger in der Markgrafschaft Österreich.



      Literatur
      • Max Büdinger: Adalbert. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 65 f.
      • Karl Lechner: Adalbert, Markgraf von Österreich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 45 (Digitalisat).
      Weblinks
       Commons: Adalbert (Österreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
      • Eintrag zu Adalbert der Siegreiche im Austria-Forum (in AEIOU Österreich-Lexikon)
      • Eintrag zu Adalbert der Siegreiche in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
      Anmerkungen
      1 Heinrich Ritter von Zeißberg: Leopold (Liutpold). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 18, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 381.