Landammann Johann Peter Brand

Landammann Johann Peter Brand

männlich 1713 - 1775  (61 Jahre)

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  • Name Johann Peter Brand 
    Titel Landammann 
    Spitzname der schwarze Kommandant 
    Geboren 16 Nov 1713  Tal (Thal), Spiringen, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Beruf / Beschäftigung Nach absolvierten Studien in der Klosterschule zu Wettingen trat Brand in spanische Dienste, rückte 1734 zum Hauptmann des neuen Schweizer-Regiments Tschudi vor und erhielt am 12. Januar 1744 das Patent als Kommandant im Garde- Regiment Tschudi in Neapel.  
    Krieg / Gefechte 17 Jun & 11 Aug 1744  Velletri, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Zeichnete sich als Kommandant im Garderegiment namentlich am 17. Juni und 11. August 1744 beim Feldzug nach Velletri aus.  
    Beruf / Beschäftigung 1745  Bellinzona, Tessin, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gesandter nach Bellenz 
    Beruf / Beschäftigung 1754  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Landesstatthalter 
    Beruf / Beschäftigung 1756-1758  Lugano, Tessin, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Landvogt von Lauis 
    • Am 29. August 1758 entbot ihm die Stadt ihre Glückwünsche zur Wahl als Landammann und dankte für seine milde Regierung.
    Beruf / Beschäftigung 1750, 1753, 1756 & 1759  Tessin, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ehrengesandter zum ennetbirgischen Syndikat 
    Beruf / Beschäftigung 1758-1760  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der 108. Landammann von Uri (Amtsperiode 179) 
    Wohnort 1748-1775  Spitalstrasse, Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der „schwarze Kommandant", so wurde er geheissen, quittierte im Mai 1748 den spanischen Kriegsdienst, zog nach Altdorf, nahm Wohnsitz an der heutigen Spitalstrasse, wo er im selben Jahr ein Heimwesen gekauft hatte. 
    Gestorben 1 Sep 1775 
    Personen-Kennung I18489  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Sep 2019 

    Vater Landschreiber Johann Martin Brand,   geb. 11 Okt 1673, Spiringen, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Mutter Maria Elisabeth Tschudi,   geb. Glarus, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet 22 Aug 1702 
    Familien-Kennung F9278  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna Rosalia Gratiana Tanner,   gest. 1784 
    Verheiratet 8 Aug 1746  [1
    • Familie im Urner Stammbuch nicht verzeichnet..
    Zuletzt bearbeitet am 18 Aug 2020 
    Familien-Kennung F9279  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeboren - 16 Nov 1713 - Tal (Thal), Spiringen, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsKrieg / Gefechte - Zeichnete sich als Kommandant im Garderegiment namentlich am 17. Juni und 11. August 1744 beim Feldzug nach Velletri aus. - 17 Jun & 11 Aug 1744 - Velletri, Italien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Gesandter nach Bellenz - 1745 - Bellinzona, Tessin, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Landesstatthalter - 1754 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Landvogt von Lauis - 1756-1758 - Lugano, Tessin, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Ehrengesandter zum ennetbirgischen Syndikat - 1750, 1753, 1756 & 1759 - Tessin, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Der 108. Landammann von Uri (Amtsperiode 179) - 1758-1760 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - Der „schwarze Kommandant", so wurde er geheissen, quittierte im Mai 1748 den spanischen Kriegsdienst, zog nach Altdorf, nahm Wohnsitz an der heutigen Spitalstrasse, wo er im selben Jahr ein Heimwesen gekauft hatte. - 1748-1775 - Spitalstrasse, Altdorf, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Brand - Familienwappen
    Brand - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 8 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 3 (In diesem Stammbaum verwendet: 1)

    Im Wappenbuch der Straussenbruderschaft Altdorf ist unterm Jahr 1698 Landschreiber Joh. Martin Brand mit dem altern Wappen und folgenden Tinkturen verewigt: „in Silber ein blaugekleideter Mann, in beiden Händen je einen Brand aus rot-goldenen Flammen, über grünem Dreiberg". Kleinod: Blaugekleideter Mann, in jeder Hand eine Fackel hochhaltend. Josef Martin Fridolin Brand figuriert in diesem Wappenbuche unterm Jahr 1747 mit „zwei Bränden" im goldenen Ovalschild, unter fünfzackiger Krone.
    Eine Variante des Wappens zeigt in Blau über grünem Boden weissen Zinnenturm, aus welchem ein Waldmann wächst, der in jeder Hand eine Fackel (Brand) hält.

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    Johann Peter Brand - Siegel (103)
    Johann Peter Brand - Siegel (103)
    Landammann Johann Peter Brand führte ein Rundsiegel von 4 cm Durchmesser. Der Ovalschild von 16 X 15 mm zeigt zwei Brände und als Kleinod einen Wildmann, die brennende Fackel haltend. Der Raum zwischen Abschlusskranz und Wappenschild ist mit reichhaltiger Helmdecke und Ornamenten versehen (Abb. Nr. 103).

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    Altdorf
    Altdorf
    Portrait der Gemeinde Altdorf, Uri, Schweiz
    Uri
    Uri
    Portrait des Landes Uri - Heute Kanton Uri, Schweiz

    Beruf, Arbeit
    Die Landammänner von Uri - 3
    Die Landammänner von Uri - 3
    - Kurzbeschreibung
    - Liste der Landammänner in den Jahren 1681 bis 1798

  • Notizen 

    • Der 108. Landammann von Uri (Amtsperiode 179) - Johann Peter Brand

      Johann Peter Brand, in Altdorf, Landammann 1758—1760, geboren 16. November 1713, Sohn von Landschreiber Johann Martin und der M. Kath. Elis. Tschudi, Bruder des vorherigen Landammanns.

      Nach absolvierten Studien in der Klosterschule zu Wettingen trat Brand in spanische Dienste, rückte 1734 zum Hauptmann des neuen Schweizer-Regiments Tschudi vor und erhielt am 12. Januar 1744 das Patent als Kommandant im Garde- Regiment Tschudi in Neapel und zeichnete sich als solcher namentlich am 17. Juni und 11. August 1744 beim Feldzug nach Velletri aus. Der „schwarze Kommandant", so wurde er geheissen, quittierte im Mai 1748 den spanischen Kriegsdienst, zog nach Altdorf, nahm Wohnsitz an der heutigen Spitalstrasse, wo er im selben Jahr ein Heimwesen gekauft hatte. Ein monumentaler Brunnen mit dem Wappen Brand und der Jahreszahl 1750 im Hausgarten von Dr. Vinzenz Müller erinnert an seine bauliche Tätigkeit daselbst.

      Johann Peter Brand erhielt 1743 einen „verehrten" Ratssitz und ward 1745 nach Bellenz und in den Jahren 1750, 1753, 1756 und 1759 als Ehrengesandter zum ennetbirgischen Syndikat abgeordnet. Die Landsgemeinde wählte ihn 1754 zum Landesstatthalter. In den Jahren 1756—1758 amtete Brand als Landvogt von Lauis; am 29. August 1758 entbot ihm die Stadt ihre Glückwünsche zur Wahl als Landammann und dankte für seine milde Regierung.

      Gattin: Anna Rosalia Gratiana Tanner, Tochter des päpstlichen Gardehauptmanns zu Ravenna, Sebastian Peregrin. Er starb am 1. September 1775 kinderlos, seine Ehefrau folgte ihm 1784 nach.

      Landammann Johann Peter Brand führte ein Rundsiegel von 4 cm Durchmesser. Der Ovalschild von 16 X 15 mm zeigt zwei Brände und als Kleinod einen Wildmann, die brennende Fackel haltend. Der Raum zwischen Abschlusskranz und Wappenschild ist mit reichhaltiger Helmdecke und Ornamenten versehen (Abb. Nr. 103).

      Quelle: [2]

  • Quellen 
    1. [S9] Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 7.
      Seite 177 - Brand, Fam. Nr. 24-d

    2. [S71] Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, Friedrich Gisler, (Archives héraldiques suisses = Schweizerisches Archiv für Heraldik = Archivio araldico Svizzero), Band 53, Jahr 1939, Heft 4, Seite 136.