Herzogin Regelinda (Reginlinde) von Schwaben (von Nellenburg)

Herzogin Regelinda (Reginlinde) von Schwaben (von Nellenburg)

weiblich - 958

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  • Name Regelinda (Reginlinde) von Schwaben (von Nellenburg) 
    Titel Herzogin 
    Geschlecht weiblich 
    Titel auf Deutsch Herzogin von Schwaben, Äbtissin des Fraumünster in Zürich 
    Gestorben 958 
    Personen-Kennung I1953  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 7 Mai 2018 

    Vater Eberhard I. von Thurgau (im Zürichgau),   gest. nach 929 
    Mutter Gisela von Nellenburg,   geb. cir 881,   gest. cir 923  (Alter ~ 42 Jahre) 
    Familien-Kennung F650  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Burchard II. von Schwaben,   geb. cir 885,   gest. 29 Apr 926, Ivrea, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 41 Jahre) 
    Kinder 
     1. Hicha von Schwaben,   geb. cir 905,   gest. 950  (Alter ~ 45 Jahre)
     2. Bertha von Schwaben, die Spinnerin,   geb. cir 907,   gest. 2 Jan 966  (Alter ~ 59 Jahre)
     3. Burchard III. von Schwaben,   geb. cir 915
     4. Adalrich von Schwaben (von Einsiedeln),   gest. 29 Sep 973 oder nach 973
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F2309  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Hermann I. in der Wetterau,   gest. 948, Kloster St. Maria, Wetzlar Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet 926 
    Kinder 
     1. Ida (Ita) von Schwaben,   geb. cir 930,   gest. 17 Mai 986  (Alter ~ 56 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F457  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos Mittelalter
    Regelinda-Fresko-in-St.-Peter-und-Paul-Ufenau
    Regelinda-Fresko-in-St.-Peter-und-Paul-Ufenau

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Regelinda

      Regelinda, auch Reginlind oder Regilinde († 958) war durch ihre erste Ehe mit Burchard II. Herzogin von Schwaben. Sie war die Tochter von Eberhard I. Graf im Zürichgau aus der Linie der Eberhardinger und heiratete, nach dem Tod ihres ersten Mannes, in zweiter Ehe 926 den neu ernannten Herzog von Schwaben, Hermann I.

      Aus dem Leben der schwäbisch-alemannischen Herzogin ist nur wenig bekannt. Zusammen mit ihrem Mann gründet Regelinda das Frauenkloster St. Margarethen in Waldkirch. Durch die Verheiratung ihrer Kinder hatte sie enge Kontakte sowohl zum Königreich Burgund (Berta heiratet König Rudolf II. von Burgund) und dem Kaiserhof der Ottonen (Ida heiratet den ältesten Sohn von Kaiser Otto I., Liudolf). Der Ehe ihrer Tochter Berta mit König Rudolf II. von Burgund entstammte eine Tochter, Adelheid, die als Gattin Kaiser Ottos des Großen zu einer der bedeutendsten Frauen des 10. Jahrhunderts werden sollte.
      Nach dem Tod ihres zweiten Mannes zog sie sich als Äbtissin des Zürcher Klosters Fraumünster zurück. Regelinda wird auch als Äbtissin des Damenstift Säckingens genannt. Ganz in der Nähe Zürichs, auf Ufenau, einer Insel im Frauenwinkel des Zürichsees, entstand Mitte des 10. Jahrhunderts eine Einsiedelei durch ihren Sohn, Adalrich. Regelinda stiftete dort die Martinskapelle und die unter ihrem Sohn vollendete Pfarrkirche, die sich zum weithin ausstrahlenden Zentrum einer Großpfarrei entwickelte. Vor ihrem Tod folgte sie, wohl an Aussatz erkrankt, ihrem Sohn auf die Insel und starb dort 958. Sie liegt in der Killianskapelle im Kloster Reichenau begraben.

      Nachkommen
      Aus erster Ehe mit Burchard II.:
      • Gisela, Äbtissin von Waldkirch (* um 905 † 26. Oktober 923/25)
      • Hicha (*um 905 † 950, → Sohn Konrad der Rote)
      • Burchard III. (* um 915 † 11. November 973)
      • Berta (*um 907 † 2. Januar 961 ∞ Rudolf II. König von Burgund)
      • Adalrich, der Heilige Mönch in Einsiedeln († 973)
      Aus zweiter Ehe mit Hermann I.:
      • Ida, auch Ita (später Gattin von Liudolf)


      Literatur
      • Judith Steinmann: Reginlinde. In: Historisches Lexikon der Schweiz 2010
      • Thomas Zotz: Reginlind. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 267 f. (Digitalisat).
      • Casimir Bumiller: Die Geschichte einer Burg zwischen Festungsalltag und großer Politik. Konstanz, 2. bearb. Aufl. 1997, ISBN 3-7977-0370-8, S. 20 ff.
      • Roland Kessinger, Klaus Michael Peter (Hrsg.): Hohentwiel-Buch. Singen und Bonn 2002, ISBN 3-933356-17-2, S. 22–31
      • Alfons Zettler: Geschichte des Herzogtums Schwaben. Stuttgart 2003, ISBN 3-17-015945-3, S. 103 ff.

    • Klosterkirche Fraumünster, Zürich: https://de.wikipedia.org/wiki/Fraumünster

    • Verwandtschaft:
      http://www.stammler-genealogie.ch/relationship.php?altprimarypersonID=&savedpersonID=I1&secondpersonID=I1&maxrels=1&disallowspouses=0&generations=50&tree=StammlerBaum&primarypersonID=I1953