Jakob I von Baden

Jakob I von Baden

männlich 1407 - 1453  (46 Jahre)

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Ereignis-Karte    |    Alles

  • Name Jakob I von Baden 
    • Das Haus Baden gehört seit Jahrhunderten zum deutschen Hochadel. Die Wurzeln des Adelsgeschlechts liegen im Breisgau, in der Ortenau, in der Baar, im Hegau und im Thurgau. Bereits im Hochmittelalter besaßen die gemeinsamen Vorfahren der Zähringer und des späteren Hauses Baden in den genannten Gebieten Grafenrechte und waren somit eine der bedeutenden Familien im Südwesten des Herzogtums Schwaben.
      Stammvater des Hauses war Hermann I., der älteste Sohn Herzog Bertholds I. von Kärnten. Der Sohn Hermanns, Hermann II., Graf im Breisgau, war der erste, der sich 1112 nach der Burg Hohenbaden von Baden nannte. Er hatte das Gebiet um Baden-Baden durch den Ausgleich der Zähringer mit den Staufern um das Herzogtum Schwaben erlangt und führte ab 1112 den von seinem Vater ererbten Markgrafentitel – ursprünglich jener der Markgrafschaft Verona. So entstand die neue Markgrafschaft Baden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Baden
    Geboren 15 Mrz 1407  Hachberg, Emmendingen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Titel auf Deutsch 1431 bis 1453  Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Markgraf von Baden 
    Wohnort Burg Hohenbaden, Baden-Baden, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Er hatte seinen Stammsitz auf der Burg Hohenbaden hoch über den Thermalbädern der Stadt Baden-Baden. 
    Gestorben 13 Okt 1453  Mühlburg, Karlsruhe, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I22730  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 19 Mai 2020 

    Vater Markgraf Bernhard I von Baden,   geb. 1364,   gest. 5 Apr 1431, Baden-Baden, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 67 Jahre) 
    Mutter Anna von Oettingen 
    Verheiratet 15 Sep 1397 
    Familien-Kennung F11227  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Lothringen,   geb. 1407,   gest. 1 Mrz 1439  (Alter 32 Jahre) 
    Verheiratet 25 Jul 1422 
    Notizen 
    • Kinder:
      - Karl (* 1427; † 24. Februar 1475 in Pforzheim) ⚭ 1447 in Pforzheim Katharina von Österreich
      - Bernhard (* 1428 in Pforzheim; † 15. Juli 1458 in Moncalieri/Oberitalien), seliggesprochen
      - Johann (* 1434; † 9. Februar 1503 in Ehrenbreitstein); Erzbischof von Trier
      - Georg (* 1433; † 11. Februar 1484 in Moyen), Bischof von Metz
      - Markus (* 1434; † 1. September 1478); Bischof von Lüttich
      - Margarete (* 1431; † 24. Oktober 1457 in Ansbach) ⚭ 1446 in Heilsbronn Albrecht III. von Brandenburg
      - Mathilde † 1485, Äbtissin in Trier
    Kinder 
    +1. Markgraf & Ritter Christoph I von Baden,   geb. 13 Nov 1453, Baden-Baden, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 19 Mrz 1527, Burg Hohenbaden, Baden-Baden, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 73 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 20 Mai 2020 
    Familien-Kennung F11633  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeboren - 15 Mrz 1407 - Hachberg, Emmendingen, DE Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTitel auf Deutsch - Markgraf von Baden - 1431 bis 1453 - Baden, DE Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - Er hatte seinen Stammsitz auf der Burg Hohenbaden hoch über den Thermalbädern der Stadt Baden-Baden. - - Burg Hohenbaden, Baden-Baden, Baden, DE Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 13 Okt 1453 - Mühlburg, Karlsruhe, DE Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen & Siegel
    Baden - Grafen Wappen
    Baden - Grafen Wappen
    Alle Linien der Markgrafen von Baden haben das Stammwappen des Hauses unverändert geführt. Es zeigt in Gold einen roten Schrägbalken. Auf dem gekrönten Helm wachsen zwei Bockshörner in Gold und Rot. Die Helmdecke ist rot und golden.

    (Bild: Förderkreis Heimatkunde Tettnang - http://www.foerderkreis-heimatkunde.de/geschichte/wappen-in-tettnang/wappen-der-grafen-von-baden-hachberg-sausenberg.php -)
    Jakob I von Baden - Siegel
    Jakob I von Baden - Siegel
    Siegel des Markgrafen Jakob I. von Baden

    Bild: Wikipedia; Franz Zell - Franz Zell: Geschichte und Beschreibung des Badischen Wappens von seiner Entstehung bis auf seine heutige Form. Karlsruhe 1858; Tafel IV, Figur 35 online in der Google-Buchsuche
    © Gemeinfrei

    Orte, Wohnen
    Hachberg (Hochburg)
    Hachberg (Hochburg)
    Panorama der Hochburg

    Die Hochburg, auch Burg Hachberg genannt, ist eine Höhenburg 343,6 m ü. NHN[1] auf der Gemarkung von Windenreute, einem Stadtteil von Emmendingen, nahe Sexau im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. Nach dem Heidelberger Schloss ist die Hochburg die zweitgrößte Burganlage in Baden. Die Linie der Markgrafen von Hachberg bezieht ihren Namen von dieser Burg.

    Bild: Wikipedia; CrazyD, 22 Juli 2007
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
    Hohenbaden - Burg
    Hohenbaden - Burg
    Blick auf Burgruine Hohenbaden in Baden-Baden (BW, Deutschland).

    Das Schloss Hohenbaden (bei Gründung Burg Hohenbaden, heute Altes Schloss) in Baden-Baden war im Mittelalter Sitz der Markgrafen von Baden. Sie benannten sich nach dem Schloss, das damit zum Namensgeber des Landes Baden wurde.

    Bild: Wikipedia; A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Markgraf Jakob I. von Baden (* 15. März 1407 in Hachberg; † 13. Oktober 1453 in Mühlburg) regierte die Markgrafschaft Baden von 1431 bis 1453

      Jakob I. von Baden war der erstgeborene Sohn von Markgraf Bernhard I. von Baden und Anna von Oettingen. Der Vater war sehr religiös und als Kirchenstifter bekannt, daher genossen seine Kinder auch eine streng religiöse Erziehung. Er stiftete das Kloster Fremersberg und verhalf der Stiftskirche Baden-Baden zu einer höheren Bedeutung. Jakob I. war das Gegenteil seines Vaters, Enea Silvio de Piccolomini charakterisierte ihn so: "Wegen seiner Gerechtigkeit und Klugheit unter den Deutschen berühmt".

      In jungen Jahren war er Verwalter der Besitzungen in Hohenberg, bis er im Alter von 24 Jahren an die Regierung Badens kam. Er war ein streitbarer Ritter, sparsamer Landesvater und als Schlichter unter den Fürsten beliebt. Beide Kaiser – Siegmund und Friedrich III. –, unter denen er diente, schätzten ihn.

      Als seine Schwester Agnes im Streit um die Erbfolge, aufgrund einer Frühgeburt durch eine voreheliche unebenbürtige Beziehung mit einem Adeligen aus Baden, flüchtete, verlor der Markgraf Ansprüche in Schleswig. Er ärgerte sich darüber so sehr, dass er Agnes zeit ihres Lebens in Ebersteinburg internierte. Der Vorfall ging in die Geschichte als "Der Zwillingssturz von Gottorf" ein.

      Als 1437 der Sponheimer Vertrag in Kraft trat, erhielt er Besitzungen an der Mosel. Für 30.000 Gulden kaufte er 1442, von den Nachkommen Walters von Geroldseck, die Hälfte der Herrschaft Lahr und Mahlberg.

      Er hatte seinen Stammsitz auf der Burg Hohenbaden hoch über den Thermalbädern der Stadt Baden-Baden. Während seiner Regierungszeit erweiterte er die Burg zum Schloss mit über 100 sehr repräsentativen Räumen. Die erhaltene Ruine kann heute besichtigt werden.

      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_I._(Baden)