König Berthacher (Thüringer)

König Berthacher (Thüringer)

männlich 485 - 530  (~ 45 Jahre)

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  • Name Berthacher (Thüringer) 
    • Bertachar oder Berthar
    • Die Thüringer (lateinisch Thuringi, Tueringi oder Thoringi) waren ein westgermanischer Stamm, der in der Spätantike im 5. und frühen 6. Jahrhundert belegt ist. Auf ihn geht die spätere Gebietsbezeichnung Thüringen zurück.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Thüringer
    Titel König 
    Spitzname der glänzende Held 
    Geboren cir 485 
    Geschlecht männlich 
    Titel auf Deutsch Zusammen mit seinen Brüdern Baderich und Irminfried (Hermenefried) König von Thüringen 
    Gestorben cir 530 
    Personen-Kennung I24085  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 1 Feb 2021 

    Vater König Bisinus (Thüringer) 
    Mutter Menia (Langobardin),   gest. nach 510 
    Familien-Kennung F12395  Familienblatt  |  Familientafel

    Kinder 
    +1. Radegundis,   gest. 587
    Zuletzt bearbeitet am 27 Jan 2021 
    Familien-Kennung F12401  Familienblatt  |  Familientafel

  • Orte, Wohnen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Reich der Thüringer an der Ostgrenze des Fränkischen Reichs um 500 n. Chr.

    Salische Teilkönigreiche im Jahr 481 und Chlodwigs Eroberungen bis zum Jahr 511 Nachweise: Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. Kohlhammer Verlag, Fünfte aktualisierte Auflage 2006. Matthias Springer: Die Sachsen. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-016588-7. Dieter Geuenich: Geschichte der Alemannen. 2., überarbeitete Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-17-018227-1. Herwig Wolfram: Die Goten. 4. Aufl., C.H. Beck, München 2001. ISBN 3-406-33733-3.

    Bild: Wikipedia; Altaileopard - Eigenes Werk - basiert auf File:Europe relief laea location map.jpg
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

  • Notizen 
    • Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Berthachar

      Berthachar (Bertachar oder Berthar, „der glänzende Held“, * um 485; † um 530) war nach 500-510 zusammen mit seinen Brüdern Baderich und Irminfried (Hermenefried) König von Thüringen. Eine Schwester hieß Raicunda[1] (nach Paulus Diaconus auch Rathecunda, Ranicunda, Radicunda oder Radegunda) und war mit dem Langobardenkönig Wacho verheiratet.

      Berthachar war Sohn des Königs Bisinus. Seine Tochter Radegundis wurde nach dem Sieg der Franken 531 vom Frankenkönig Chlothar I. zur Heirat gezwungen. Ihr Bruder wurde von Chlothar, da der Merowinger seine Erbansprüche ausschalten wollte, ermordet. Radegunde ging schließlich ins Kloster und wurde später heiliggesprochen.

      In der Forschung wird kontrovers diskutiert, ob Berthachar von seinem Bruder Herminafried beim Kampf um die Vorherrschaft getötet wurde (so berichtet es Gregor von Tours), oder ob er bei einem fränkischen Invasionsversuch zwischen 528/529 (allerdings ungesichert) und 531 ums Leben gekommen ist.