Amalfried (Thüringer)

Amalfried (Thüringer)

männlich vor 531 - 552  (~ 21 Jahre)

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  • Name Amalfried (Thüringer) 
    • Die Thüringer (lateinisch Thuringi, Tueringi oder Thoringi) waren ein westgermanischer Stamm, der in der Spätantike im 5. und frühen 6. Jahrhundert belegt ist. Auf ihn geht die spätere Gebietsbezeichnung Thüringen zurück.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Thüringer
    Geboren vor 531 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 552 
    • im Gepidenkrieg gefallen
    Personen-Kennung I24090  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 1 Feb 2021 

    Vater König Herminafried (Thüringer),   geb. vor 485,   gest. vor 534, Zülpich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 49 Jahre) 
    Mutter Amalaberga (Arianer),   gest. nach 540 
    Verheiratet zw 506 und 510 
    Familien-Kennung F12398  Familienblatt  |  Familientafel

    Kinder 
     1. Artachis (Thüringer)
    Zuletzt bearbeitet am 27 Jan 2021 
    Familien-Kennung F12400  Familienblatt  |  Familientafel

  • Orte, Wohnen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Reich der Thüringer an der Ostgrenze des Fränkischen Reichs um 500 n. Chr.

    Salische Teilkönigreiche im Jahr 481 und Chlodwigs Eroberungen bis zum Jahr 511 Nachweise: Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. Kohlhammer Verlag, Fünfte aktualisierte Auflage 2006. Matthias Springer: Die Sachsen. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-016588-7. Dieter Geuenich: Geschichte der Alemannen. 2., überarbeitete Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-17-018227-1. Herwig Wolfram: Die Goten. 4. Aufl., C.H. Beck, München 2001. ISBN 3-406-33733-3.

    Bild: Wikipedia; Altaileopard - Eigenes Werk - basiert auf File:Europe relief laea location map.jpg
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

  • Notizen 
    • Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Amalafrid

      Amalafrid (* vor 531; † 552) war Sohn des thüringischen Königs Herminafried und der Amalaberga und über seine Schwester der Schwager des langobardischen Königs Audoin.

      Nach dem Untergang des Königreichs der Thüringer 531 flüchtete er zusammen mit seiner Mutter zuerst in das Ostgotenreich nach Ravenna. Nach dessen Eroberung durch oströmische Truppen im Jahr 540 wurden Amalafrid und seine Mutter im Gefolge des oströmischen magister militum (Heermeister) Belisar nach Konstantinopel verbracht. Eine militärische Karriere in byzantinischen Diensten ließ ihn um das Jahr 550 selbst zum magister militum aufsteigen. Während des langobardisch-gepidischen Krieges sandte Kaiser Justinian I. im Jahr 552 oströmische Hilfstruppen zu den Langobarden unter Führung der Generale Justin und Justinian, den Söhnen des Germanus, sowie Aratius, Suartuas und Amalafrid. Die oströmische Armee wurde in dem Bischofssitz Ulpiana (in der Nähe des heutigen Lipljan in Altserbien) durch religiöse Unruhen aufgehalten. Als Einziger traf Amalafrid mit seinen Einheiten rechtzeitig bei seinem Schwager Audoin ein. Aus einer Rückantwort des Briefes An Amalafrid der Heiligen Radegunde geht hervor, das Amalafrid im Gepidenkrieg gefallen ist. Er hatte einen Sohn namens Artachis.