König Childebert I. (Merowinger)

König Childebert I. (Merowinger)

männlich 497 - 558  (~ 61 Jahre)

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Ereignis-Karte    |    Alles

  • Name Childebert I. (Merowinger) 
    Titel König 
    Geboren cir 497 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 23 Dez 558 
    Begraben St. Vincent, Paris Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I24133  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 28 Jan 2021 

    Vater König Chlodwig I. (Chlodowech) (Merowinger),   geb. 466,   gest. 27 Nov 511  (Alter 45 Jahre) 
    Mutter Chlothilde (Chrodehild) (Burgunden),   gest. 544 
    Verheiratet 492/494 
    Familien-Kennung F12418  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ultrogotho (Goten),   begr. St. Vincent, Paris Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet nach 512 
    Kinder 
     1. Chrodoswinth (Merowinger)
     2. Chrodoberga (Merowinger)
    Zuletzt bearbeitet am 28 Jan 2021 
    Familien-Kennung F12421  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBegraben - - St. Vincent, Paris Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos Mittelalter
    Childebert I. - Statue
    Childebert I. - Statue
    Standbild Childeberts, Louvre, Paris, ca. 1239–1244

    Bild: Wikipedia; Anonymus - Eigenes Werk, Jebulon
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

    Orte, Wohnen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Thüringer Reich - Reich der Burgunder - Chlodwigs Eroberungen
    Reich der Thüringer an der Ostgrenze des Fränkischen Reichs um 500 n. Chr.

    Salische Teilkönigreiche im Jahr 481 und Chlodwigs Eroberungen bis zum Jahr 511 Nachweise: Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. Kohlhammer Verlag, Fünfte aktualisierte Auflage 2006. Matthias Springer: Die Sachsen. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-016588-7. Dieter Geuenich: Geschichte der Alemannen. 2., überarbeitete Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-17-018227-1. Herwig Wolfram: Die Goten. 4. Aufl., C.H. Beck, München 2001. ISBN 3-406-33733-3.

    Bild: Wikipedia; Altaileopard - Eigenes Werk - basiert auf File:Europe relief laea location map.jpg
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

  • Notizen 
    • Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Childebert_I.

      Childebert I. (* um 497; † 23. Dezember 558) war der viertälteste Sohn des merowingischen Frankenkönigs Chlodwig I., der dritte aus dessen Ehe mit Chrodechild. Bei der Reichsteilung von 511 erhielt er das Teilreich mit dem Königssitz Paris und regierte bis zu seinem Tod.

      Childebert hatte außer seinem älteren Halbbruder Theuderich I. noch drei Brüder, von denen der älteste, Ingomer, schon als Kind starb. Die beiden anderen waren Chlodomer und Chlothar I. Nach dem Tod ihres Vaters Chlodwig im Jahr 511 teilten Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar das Reich untereinander auf. Childebert bekam das Küstengebiet zwischen Somme und Loire (Bretagne, Normandie und Brie) mit Paris als Residenz sowie ein westliches Stück von Aquitanien.

      Nach dem Tod Chlodomers, der 524 auf einem Feldzug gegen die Burgunden ums Leben kam, beschlossen Childebert und Chlothar, Chlodomers drei erbberechtigte unmündige Söhne, ihre Neffen, aus dem Weg zu räumen, um sich das Erbe anzueignen. Auf Anstiften Childeberts tötete Chlothar die beiden älteren Kinder eigenhändig. Nun konnte Childebert sein Reich um einen Teil von Chlodomers Hinterlassenschaft erweitern.

      Ein Versuch Childeberts, seinem Halbbruder Theuderich I. die Auvergne zu entreißen, misslang. Später adoptierte er Theudebert I., den einzigen Sohn Theuderichs, und bestimmte ihn damit zum Nachfolger, doch starb Theudebert schon 547/548. Nach der endgültigen Unterwerfung Burgunds zusammen mit seinen Brüdern vergrößerte er sein Reich um Teile Burgunds und der Provence. Mehrfach führte er Kriege gegen die Westgoten unter Amalrich und besiegte sie schließlich 531 bei Narbonne.

      Childebert heiratete frühestens 512 Ultrogotho, eine Frau von vermutlich gotischer Abstammung. Mit ihr hatte er zwei Töchter, Chrodoswinth und Chrodoberga, aber keinen Sohn. Da er somit ohne Erben war, fiel nach seinem Tod im Jahre 558 sein Reich an seinen Bruder Chlothar I.

      Childebert I. war der erste Merowinger, der in der Pariser Abtei St. Vincent, dem späteren St. Germain-des-Prés begraben wurde, wo sich später die Familiengrabstätte befand. Seine Frau und seine beiden Töchter sind im Jahr 567 letztmals bezeugt, danach verliert sich ihre Spur. Ultrogotho († nach 567) wurde ebenfalls in St. Vincent begraben.