Markgräfin Adelheid (Arduine) von Susa (von Turin)

Markgräfin Adelheid (Arduine) von Susa (von Turin)

weiblich 1015 - 1091  (~ 76 Jahre)

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  • Name Adelheid (Arduine) von Susa (von Turin) 
    Titel Markgräfin 
    Geboren cir 1015  Turin, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich 
    Englischer Name Adelaide of Susa, ((also Adelheid, Adelais, or Adeline) 
    Französischer Name Adélaïde de Suse, parfois mentionnée sous la forme Adélaïde de Turin, surnommée « la Grande Comtesse. 
    Titel auf Deutsch Markgräfin von Turin (von 1034, spätestens jedoch ab 1046, bis zu ihrem Tod 1091) 
    Titel auf Englisch Countess of part of the March of Ivrea, Marchioness of Turin 
    Titel auf Französisch Margrave (marquise) de Suze et de Turin (ca1034 - ca1091), Comtesse de Savoie
    Régente 
    Gestorben 19 Dez 1091  Canischio, Piemont, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Begraben Canischio, Piemont, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • in der Pfalzkirche
    Personen-Kennung I3007  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 9 Mai 2018 

    Vater Markgraf Olderich (Odelricus dictus Mainfredus) von Turin (Arduine),   gest. zw 1033 und 1035 
    Mutter Markgräfin Berta von Este 
    Verheiratet vor 1014 
    Familien-Kennung F1977  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Herzog Hermann von Schwaben,   gest. 1038 
    Verheiratet cir 1036 
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F469  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Markgraf Heinrich Montferrat,   gest. 1045 
    Verheiratet 29 Jan 1042 
    Zuletzt bearbeitet am 9 Mai 2018 
    Familien-Kennung F2139  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 3 Graf Otto von Savoyen (von Maurienne),   geb. cir 1021,   gest. an einem 19 Jan zw 1058 und 1060  (Alter ~ 39 Jahre) 
    Verheiratet cir 1046 
    Notizen 
    • Adelheid und Otto hatten fünf Kinder, drei Söhne und zwei Töchter.
    Kinder 
     1. Graf Peter I. von Savoyen (von Maurienne),   geb. cir 1048,   gest. 1078  (Alter ~ 30 Jahre)
    +2. Amadeus II. von Maurienne (Savoyen),   geb. cir 1050,   gest. 26 Jan 1080  (Alter ~ 30 Jahre)
     3. Gräfin Berta von Savoyen (von Maurienne),   geb. 21 Sep 1051,   gest. 27 Dez 1087  (Alter 36 Jahre)
    +4. Herzogin Adelheid von Turin (von Maurienne),   gest. 1079
     5. Bischof Otto von Savoyen (von Maurienne)
    Zuletzt bearbeitet am 9 Mai 2018 
    Familien-Kennung F1612  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeboren - cir 1015 - Turin, Italien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 19 Dez 1091 - Canischio, Piemont, Italien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBegraben - - Canischio, Piemont, Italien Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos Mittelalter
    Adelheid-von-Susa
    Adelheid-von-Susa
    Adelheid von Susa - Gemälde
    Adelheid von Susa - Gemälde
    Historiengemälde der Adelheid von Susa, Öl auf Leinwand, 117 mal 202 cm, Castello di Racconigi, 18. Jahrhundert

  • Notizen 
    • English: https://en.wikipedia.org/wiki/Adelaide_of_Susa

      Français: https://en.wikipedia.org/wiki/Adelaide_of_Susa

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Adelheid_von_Susa

      Adelheid von Susa (auch Adelheid, Adelais oder Adeline; * um 1014/1020; † 19. Dezember 1091[1]) war seit 1034 bis zu ihrem Tod die Markgräfin von Turin. Sie verlegte den Regierungssitz von Turin nach Susa und richtete hier den Gerichtshof ein. Sie war die letzte aus dem Geschlecht der Arduine.

      Leben
      Adelheid wurde um 1014/1020 in Turin als Tochter von Odalrich-Aginfred II. (früher oft mit Odalrich-Manfred übersetzt) und Bertha, Tochter von Markgraf Oberto (Obertenghi) geboren. Über ihre Jugend ist nichts bekannt. Ihr einziger Bruder verstarb vor ihrem Vater im Jahre 1034. Nach Odalrich-Aginfreds Tod wurde die große Markgrafschaft zwischen ihr und ihren Schwestern Irmgard (Imilla) und Bertha aufgeteilt, wobei sie als den größten Teil die Grafschaften von Ivrea, Auriate, Aosta und TTurin erhielt. Die markgräflichen Titel war jedoch in erster Linie mit militärischen Verpflichtungen verbunden, die von ihr als Frau nicht erfüllt werden durften. Konrad II., römisch-deutscher Kaiser, arrangiert deshalb eine Ehe mit Hermann IV., Herzog von Schwaben, und setzte ihn 1034 als Markgraf von Turin ein. Die Hochzeit wurde im Januar 1037 durchgeführt, aber Hermann starb Juli 1038 im Kampf um Neapel an der Pest.[2]
      Um ihren Stand zu sichern, heiratete sie 1041 Heinrich von Montferrat, der im Jahr 1045 starb. Unmittelbar darauf folgte die dritte Ehe, diesmal mit Otto von Savoyen (1046). Mit Otto hatte sie drei Söhne, Peter I., Amadeus und Otto und die beiden Töchter Bertha und Adelheid. Bertha, Gräfin von Maurienne, heiratete den späteren römisch-deutscher Kaiser Heinrich IV., Adelheid ehelichte Rudolf von Rheinfelden, der zeitweilig als Gegenkönig von Heinrich IV. eingesetzt wurde.
      Um 1060 fungierte Adelheid als Regentin für ihre Söhne. 1068 versuchte Heinrich IV. die Scheidung von Bertha, was Adelaide gegen den Salier aufbrachte. Doch durch Fürsprache von Bertha erhielt Heinrich IV. Adelheids Unterstützung gegen Papst Gregor VII. und Mathilde von Tuszien. Sie und ihr Bruder Amadeaus waren in Heinrichs Gefolge, als er seinen Gang nach Canossa durchführte. In Dankbarkeit für ihre Vermittlungstätigkeit gab Heinrich Bugey an Adelheid und ihre Familie zurück und behielt Bertha als seine Frau.
      Sie betätigte sich als Vermittlerin im Krieg zwischen ihren beiden königlichen Schwiegersöhne Heinrich und Rudolf. Sie war ein Gegner der gregorianischen Reform, obwohl sie die Autonomie der Kirche unterstützte.
      Adelheid starb 1091 und wurde in der Pfarrkirche von Canischio (Canisculum), einem kleinen Dorf an der Cuorgnè im Valle dell’Orco begraben, wohin sie sich in ihrem letzten Jahren zurückgezogen hatte.[3] In der Kathedrale von Susa steht in einer Wandnische eine Statue aus Nussbaumholz. die Adelheid kniend im Gebet darstellt, darunter die Inschrift: „Questa è Adelaide, cui l'istessa Roma Cole, E primo d'Ausonia Onor la Noma“.
      Adelaide hatte ihre Kindheit bei den Verwaltern ihres Vaters verbracht und hatte sogar die Kampfkünste erlernt. Sie besaß eigene Waffen und Rüstungen. Sie galt als schön und tugendhaft. Sie war fromm, temperamentvoll, zögerte nicht gegen die Groroßen ihres Landes vorzugehen. Sie förderte die Spielleute an ihrem Hof mit der Aufforderung, Lieder mit Betonung auf religiöser Werte zu komponieren. Sie ließ Klöster bauen und die Geschichte der Region aufzeichnen. Entgegen der den Frauen ihrer Zeit gegebenen Möglichkeiten, konnte sie bis auf die Grafschaft Albon ihren Besitz erhalten. Bewunderer ihrer Zeit verglichen sie mit der biblischen Deborah und nannten sie anerkennend die „italienische Marquise“.

      Nachkommen
      Adelaide und Hermann IV. von Schwaben hatten (mindestens) drei Kinder:
      • Gebhard I., Graf von Sulzbach
      • Adalbert I., Graf von Windberg
      • Adelheid, verheiratet mit Hermann von Peugen
      Die vorstehende Aussage über Kinder aus dieser Ehe wird bezweifelt. Im Lemma von Hermann steht, dass er kinderlos geblieben wäre und die von Franz Tyroller aufgebrachte These, die Grafen von Kastl und Sulzbach seien ebenfalls Nachfahren des Herzogs, allgemein abgelehnt wird (siehe Diskussion).
      Adelheid und Otto von Savoyen hatten fünf Kinder:
      • Peter I. von Savoyen
      • Amadeus II. von Savoyen
      • Otto, Bischof von Asti
      • Bertha von Savoyen, verheiratet mit Heinrich IV.
      • Adelheid von Turin, verheiratet mit Rudolf von Rheinfelden



      Einzelnachweise
      1 auch 27. Dezember NORTHERN ITALY 900-1100
      2 Herman is stated to have died after eighteen months of matrimony in July 1038 NORTHERN ITALY 900-1100
      3 Her burial is also placed in the former abbey church of San Giusto, Susa, now Susa Cathedral, or in Turin Cathedral NORTHERN ITALY 900–1100.