Hauptmann Jost Jauch

Hauptmann Jost Jauch

männlich - 1562

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alles

  • Name Jost Jauch 
    Titel Hauptmann 
    Geschlecht männlich 
    Krieg / Gefechte 19 Dez 1562  Dreux bei Orleans, Frankreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der Schlacht bei Dreux
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Dreux 
    Gestorben 19 Dez 1562  Dreux bei Orleans, Frankreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Jost erlag nach der Schlacht «zuo Blauwyla» (Dreux) in Orleans seinen Wunden.
    Personen-Kennung I3536  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 11 Aug 2020 

    Vater Landvogt & Hauptmann Johann (Hans) Jauch,   geb. vor 1500, Wassen, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1568  (Alter ~ 68 Jahre) 
    Mutter Apollonia Fenk,   geb. cir 1489 
    Verheiratet Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F472  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Barbara Bessler von Wattingen,   geb. cir 1502, Wattingen, Wassen, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Landvogt Peter Jauch
     2. Verena Jauch
    +3. Johannes (Hans) Jauch
     4. Hauptmann Jost Jauch
    Staatsarchive
    Jauch Jost - Familienblatt
    Jauch Jost - Familienblatt
    Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 20.
    Fol. 2 - Jauch, Fam Nr. 5
    Zuletzt bearbeitet am 11 Aug 2020 
    Familien-Kennung F2664  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsKrieg / Gefechte - Teilnehmer an der Schlacht bei Dreux https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Dreux - 19 Dez 1562 - Dreux bei Orleans, Frankreich Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 19 Dez 1562 - Dreux bei Orleans, Frankreich Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen & Siegel
    Jauch - Wappen
    Jauch - Wappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 23 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 3 (In diesem Stammbaum verwendet: 1)

    Wappen:
    - 1. Das alte Stammwappen führt in Gold eine schwarze Hausmarke X, überhöht durch ein Kreuz (16. Jahrhundert).
    - 2. Dasselbe Stammwappen, überhöht von Stern, und mit einem Mannsrumpf als Helmzier (Kleinod), begegnet uns in den Freskomalereien am Landvögtepalast in Lottigna (Blenio) aus dem Jahre 1632.
    - Im Wappenbuch der Straussenbruderschaft in Altdorf figurieren die nachverzeichneten Wappen und Varianten:
    - 3. Dasselbe Wappen, wie unter 2, dagegen hat dasselbe ein Einhorn als Kleinod (zu Seb. Heinr. 1684 und Joh. Sebastian Jauch 1698).
    - 4. 1747 und 1750 wird das Wappen geviertet dargestellt, nämlich 1 und 4: in Gold das schwarze Hauszeichen, überhöht von Stern oder Kreuz, 2 und 3: in Blau silbernes Einhorn. Als Schildhalter zwei Einhorn. 5. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam die Ersetzung des Rumpf-Einhorn in Feld 2 und 3 durch die ganze Tierfigur.

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.

    Kriege, Schlachten
    Dreux - Schlacht vom 19 Dez 1562
    Dreux - Schlacht vom 19 Dez 1562
    Schlachtdarstellung - Maybee Tortorel et Perrissin or Frans Hogenberg - http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/caran_fr?

    Bild: Wikipedia
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Die Schlacht bei Dreux (in der Schweiz auch "Schlacht bei Blainville") fand am 19. Dezember 1562 im Rahmen der französischen Hugenottenkriege zwischen dem Heer der katholischen und der reformierten Partei statt und endete mit einem Sieg der Katholiken. Die katholische Armee wurde kommandiert vom sog. Triumvirat bestehend aus dem Herzog von Guise, dem Konnetabel de Montmorency, sowie dem Marschall de St. André. Die protestantische Armee stand unter dem Kommando des Fürsten von Condé und Gaspards II. de Coligny.
      Im Verlauf der Schlacht erlitten beide Seiten große Verluste, über 8.000 Tote sollen auf dem Schlachtfeld gelegen haben. Eine besondere Rolle im Schlachtverlauf spielten die etwa 6.600 Schweizer Söldner aus den katholischen Orten der Alten Eidgenossenschaft, die auf der Seite der französischen Katholiken kämpften und in den Hugenottenkriegen den Kern der katholischen Armee Karls IX. bildeten. Unter dem Kommando des Luzerner Obersten Gebhard Tamman leisteten sie so starken Widerstand, ddass die katholische Seite die schon verloren geglaubte Schlacht noch einmal wenden konnte. Die Schweizer verloren dabei über 1000 Mann und ihren Anführer. Nach der Schlacht übernahm Hauptmann Ludwig Pfyffer, der sogenannte „Schweizerkönig“, das Kommando über das Schweizerregiment in französischen Diensten.
      Anne de Montmorency wurde schon zu Beginn der Schlacht gefangengenommen, der Marschall de St. André fiel im Verlauf der Schlacht. Damit wurde das Triumvirat zerschlagen, wovon Katharina von Medici stark profitierte. Nach dem Tod des Herzogs von Guise im folgenden Jahr unterzeichnete sie das Edikt von Amboise, das den reformierten Glauben insbesondere für den Adel zuließ.

  • Quellen 
    1. [S9] Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 20.
      Seite 2 - Jauch, Fam. Nr. 5