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Graf Volkwin III. von Schwalenberg

Graf Volkwin III. von Schwalenberg

männlich 1190 - vor 1255  (65 Jahre)

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  • Name Volkwin III. von Schwalenberg 
    • Sohn von Graf Heinrich I. von Schwalenberg (–vor 1214) und Heseke (von Dassel) (–1220)
    Titel Graf 
    Geburt cir 1190 
    Geschlecht männlich 
    Titel (genauer) Grafschaft Schwalenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Schwalenberg 
    • Die Grafschaft Schwalenberg der Grafen von Schwalenberg war ein historisches mittelalterliches Territorium im heutigen westfälisch-nordhessischen Raum. Eine abgespaltene Linie blüht noch heute, die Grafen und späteren Fürsten zu Waldeck und Pyrmont.
      Die Angehörigen der Familie waren zunächst billungische und welfische Lehnsgrafen. Erstmals erscheinen sie wohl im Jahre 1031 mit einem Grafen Widekind im Wetigau, aber als erster Angehöriger des Geschlechts sicher belegt ist erst Widekind I. im Jahre 1127. Ihren Sitz hatten sie ursprünglich auf der Oldenburg bei Marienmünster. In deren unmittelbarer Nähe stifteten Widekind I. und seine Frau Lutrud von Itter 1127 auf Anraten seines Cousins (oder Schwagers), des Paderborner Bischofs Bernhard I. von Oesede, die Benediktiner-Abtei Marienmünster als Sühnekloster.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Schwalenberg
    Titel (genauer) Grafschaft Waldeck Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Waldeck 
    • Das Land Waldeck entstand im Mittelalter um die Burg Waldeck an der Eder im Nordwesten des heutigen Landes Hessen als selbständige Grafschaft des Heiligen Römischen Reiches. 1712 wurde es zum Fürstentum mit der Residenzstadt Arolsen (heute Bad Arolsen), das zudem von 1848 bis 1921 staatsrechtlich mit der Grafschaft Pyrmont zu Waldeck-Pyrmont vereinigt war. Die Waldecker Grafen und Fürsten entstammten dem Haus Waldeck
      https://de.wikipedia.org/wiki/Waldeck
    Tod vor 1255 
    Personen-Kennung I36837  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 17 Jan 2023 

    Familie Ermengard von Schwarzburg   gest. 22 Mrz 1274 
    Eheschließung vor 1239 
    Familien-Kennung F18280  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 17 Jan 2023 

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Schwalenberg - Wappen
    Schwalenberg - Wappen
    Stammfwappen der Grafen von Schwalenberg

    Das Wappen zeigt in Rot einen achtstrahligen goldenen Stern, auf dem eine silberne Schwalbe sitzt. Auf dem gekrönten Helm mir rot-goldenen Decken Stern und Schwalbe zwischen einem roten Flug.

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt (1844-1918) - https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Matthias_Hildebrandt - User:Rode raaf - wiki-commons.genealogy.net SVG is Eigenes Werk
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Volkwin_IV._(Schwalenberg)

      Volkwin IV. von Schwalenberg (* um 1190; † vor 1255) war ab 1214 Graf von Schwalenberg und von 1224 bis 1228 auch Graf von Waldeck.

      Seine Eltern waren Graf Heinrich I. von Waldeck und Schwalenberg († vor 21. September 1214) und Heseke von Dassel († 25. Juli 1220). Damit entstammt er dem Adelsgeschlecht Schwalenberg. Volkwin folgte seinem Vater als Graf von Schwalenberg und erbte im Jahre 1224, nach dem Tode seines Onkels Hermann I., auch die Grafschaft Waldeck. Letztere trat er 1228 an seinen jüngeren Bruder Adolf ab. Er selbst blieb Graf von Schwalenberg und Vogt der Klöster Möllenbeck, Herford und Marienmünster. 1228 gründete er Stadt und Burg Schwalenberg neu.

      Volkwin sah sich durch die Expansionspolitik des Erzbischofs Engelbert I. von Köln im Raum Westfalen bedroht, wo Engelbert die alte Herzogsgewalt in Westfalen wieder voll herzustellen suchte, und verbündete sich daher mit dem Erzbischof von Mainz, Siegfried II. von Eppstein. Volkwin war wohl im Jahre 1225 an der Ermordung Engelberts beteiligt, zumindest als Mitwisser und Mitverschwörer, und wurde deshalb mit dem Reichsbann bestraft (trotzdem behielt er die Vogtei Herford als kurkölnisches Lehen). Als Sühneleistung wurde ihm die Stiftung eines Klosters auf seinem eigenen Grund und Boden auferlegt, und im Jahre 1231 gründete er in Schwalenberg das Frauenkloster Burghagen,[1] das aber schon im Jahre 1247 nach Falkenhagen verlegt wurde.[2]

      Nach jahrelangen Fehden verlor er bedeutende Rechte und Besitzungen, unter anderem die Vogteien Willebadessen und Gehrden an die Bischöfe von Paderborn. Der Verlust der Vizevogtei Höxter-Corvey beschleunigte seinen Niedergang. In der Folgezeit erschließt sich die Geschichte Schwalenbergs nur aus Verpfändungs-, Schenkungs- und Verkaufsurkunden, was zunehmende Verarmung aufzeigt.