Markgraf Ulrich (Udalrich) von Istrien und Krain (von Weimar)

Markgraf Ulrich (Udalrich) von Istrien und Krain (von Weimar)

männlich - 1070

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  • Name Ulrich (Udalrich) von Istrien und Krain (von Weimar) 
    Titel Markgraf 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 5 Mrz 1070 
    Personen-Kennung I4087  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 29 Aug 2018 

    Vater Poppo I. von Weimar (von Istrien),   geb. vor 1012,   gest. 13 Jul cir 1044  (Alter ~ 32 Jahre) 
    Mutter Hadamut (Hadamuot, Azzika) von Istrien-Friaul,   gest. nach 1040 
    Familien-Kennung F3033  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Prinzessin Sophia von Ungarn,   gest. 18 Jun 1095 
    Verheiratet zw 1062 und 1063 
    Notizen 
    • Aus der Ehe des Ulrich mit Sophia stammen folgende Kinder:
      • Ulrich II. († 13. Mai 1112), oo vor 1102 Adelheid von Thüringen († 1146), Tochter von Graf Ludwig dem Springer, verstoßen
      • Poppo II. († 1098), Markgraf von Istrien (1096–1098), oo Richgard/Richardis († um 1130), Tochter von Engelbert I. von Spanheim († 1096)
      • Richardis, oo Graf Otto II. von Scheyern († um 1110)
      • Walburga
      • Adelheid (* um 1065; † 1122), 1. ∞ Friedrich II. Domvogt von Regensburg († 1080/96), 2. ∞ Udalschalk I. Graf im Lurngau (* um 1050; † 1115)
    Kinder 
     1. Markgraf Poppo II. von Istrien (von Weimar),   geb. cir 1065,   gest. 3 Jan 1101  (Alter ~ 36 Jahre)
    +2. Richgard von Weimar-Orlamünde (von Krain)
    Zuletzt bearbeitet am 29 Aug 2018 
    Familien-Kennung F1449  Familienblatt  |  Familientafel

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Istrien - Wappen
    Istrien - Wappen
    Wappen Istriens, aus der Wappenkrone des Wappen Kroatiens.

    (Bild: Wikipedia; Croatian Parliament - ZAKON O GRBU, ZASTAVI I HIMNI RH TE ZASTAVI I LENTI PREDSJEDNIKA RH which based its decision on the design by Miroslav Šutej F.C.A. proposals. MaGa (based on Decision of the Parliament) - Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Coat of arms of Istria (crown historical)-vector.svg - © Gemeinfrei)
    Weimar - Wappen
    Weimar - Wappen
    Wappenbegründung: Der Löwe im herzbestreuten Schild ist das Wappen der Grafen von Orlamünde, dessen ursprüngliche blaue Tingierung auf die dänische Prinzessin Sophia, die Gemahlin Siegfrieds III. (1176–1206), zurückgeht und der nach Übergang der Grafschaft in wettinischen Besitz in schwarz umgefärbt wurde. In der Zeit von 1938 bis 1945 wurde ein neues Stadtwappen verwendet: ein aus vier Adlerköpfen gebildetes, altrotes Hakenkreuz in Goldfassung, über das ein goldenes, vierspeichiges Rad gelegt wurde. Die jetzige Wappenform wurde 1975 im Rahmen der 1000-Jahr-Feier eingeführt.

    (Bild: Wikipedia; converted to SVG by User:ChristianBier, later version recreated by User:Perhelion - Hartmut Ulle, Thüringer Wappenbuch, Herausgegeben v. d. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen (AGT) –Erfurt 1994[1] Wappen und Flaggen des Freistaats Thüringen und seiner Landkreise sowie kreisfreien Städte , Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 2000 - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_I._(Istrien-Krain)

      Graf Ulrich I. (Udalrich I.) († 6. März 1070) aus dem Hause Weimar-Orlamünde war Markgraf von Krain (1050/58–1070), Markgraf von Istrien (1045/60–1070) und Graf von Weimar (1067–1070). Manche Quellen bezeichnen ihn auch als „Markgrafen von (Unter-)Kärnten“.[1]

      Ulrichs Vater war Poppo I. von Weimar, seine Mutter Hadamut von Istrien († nach 1040), die Tochter des Grafen Werigand von Istrien-Friaul und der Willibirg, Tochter des Sieghardinger Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029).
      Im Kampf um das Erbe der Grafen von Ebersberg, die 1045 mit Adalbero II. von Ebersberg ausgestorben waren, konnte Ulrich sich nicht gravierend durchsetzen (12. Juli 1045 Erbverhandlungen unter Anwesenheit von König Heinrich III. auf der Burg Persenbeug, mit Einsturzunglück). Auch in Thüringen sollte sich erst sein Sohn Ulrich II. nach 1090 wieder etablieren können.
      Sein Vatersbruder Wilhelm IV. war mit Sophia von Ungarn († 1095) verlobt, der Tochter des Ungarnkönigs Béla I., starb aber 1062, als er seine Braut heimholen wollte; Ulrich trat an seine Stelle und heiratete die Arpadentochter (Sophia ... cuidam de Carinthia copulata).
      Ulrich, der Salier-Stütze war und ein gutes Verhältnis zu Ungarn hatte, vergrößerte sein istrisches Herrschaftsgebiet 1063 bis Fiume („Meranien“); seine Gegner waren Aquileia und Venedig.
      1064 verlieh König Heinrich IV. Ulrich zusätzlich 20 Königshufen in Istrien (Štih).
      1067 starb sein Onkel Otto I. und Ulrich beerbte ihn nominell als Graf von Weimar.
      Nach Ulrichs Tod 1070 dürfte Graf Markwart IV. von Eppenstein - als mit den Ebersbergern verwandt - die Vormundschaft über Ulrichs Kinder geführt und auch die Markgrafschaften geleitet haben.


      Literatur
      • Peter Štih: Studien zur Geschichte der Grafen von Görz - Die Ministerialen und Milites der Grafen von Görz in Istrien und Krain. R. Oldenbourg Verlag, Wien-München 1996
      • Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I, 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafeln 144
      • Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 33
      • Thiele Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I Tafel 167
      • Wegener Dr. Wilhelm: GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE Seite 224, 237
      Weblinks
      • GenMA
      Einzelnachweise
      1 Die Bezeichnung "Markgraf von Kärnten" rührt nach K. Tangl daher, dass Krain und Istrien Marken des Herzogtums Kärnten waren.