Peter von Hünenberg

Peter von Hünenberg

männlich - 1281


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  • Name Peter von Hünenberg
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Kiburgischer Dienstmann 
    Erwähnt / Bezeugt 1239 
    Besitz Schloss St. Andreas, Cham, ZG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Besass Schloss St. Andreas 
    • Dendrochronologische Untersuchungen weisen nach, dass auf der Halbinsel zwischen 1150 und 1220 ein erster Bau gestanden haben muss. Die Kernanlage war eine Burg mit unregelmässig runder Umfassungsmauer. 1282 wird der «hof ze sant andrese» das erste Mal schriftlich erwähnt. Der Hof war als ein Lehen der Freiherren von Wolhusen in der Hand von Gottfried II. von Hünenberg. Die Hünenberger erhielten Abgaben von den St. Andreas zugehörigen Personen und besassen auch richterliche Kompetenzen. Wahrscheinlich bildete sich um die Burg eine kleine Siedlung. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert befestigt. Die eigentliche Burg wird 1350 erstmals schriftlich erwähnt. Besitzer war damals Gottfried IV. von Hünenberg (gest. 1387), der in den 1350er Jahren seinen festen Wohnsitz in die Stadt Zürich verlegte und zusammen mit seiner Frau, Margarethe von Friedingen (gest. 1372), ein Haus am Neumarkt bewohnte. 1357 war er der reichste Bürger der Stadt Zürich.1360 nahm Gottfried IV. von Hünenberg am Reichstag in Nürnberg teil. Dort erhielt er vom deutschen Kaiser Karl IV. (1316–1378) das Stadt- und Marktrecht für die der Burg vorgelagerte Siedlung zugesprochen. Nun durfte bei St. Andreas an jedem Montag ein Markt abgehalten werden und Bürger durften in das Städtchen aufgenommen werden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_St._Andreas
    Tod 1277/81 
    Personen-Kennung I4530  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 28 Dez 2025

    Vater Walter von Hünenberg
    Familien-Kennung F5656  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Wädenswil   gest. 13 Dez 1290
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
     1. Hartmann von Hünenberg
    +2. Ritter Gottfried von Hünenberg   gest. 1305/09
    +3. von Hünenberg
    Familien-Kennung F2078  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Orte
    Hünenberg - Burg
    Hünenberg - Burg
    Ruine der Burg Hünenberg
    Die Burg Hünenberg ist die Ruine einer Höhenburg in der Gemeinde Hünenberg im Kanton Zug (Schweiz). Sie liegt auf 440 m ü. M. leicht südwestlich des Dorfes Hünenberg auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen zwei Bächen.

    (Bild: MCaviglia www.mcaviglia.ch - Eigenes Werk)
    Schloss St. Andreas
    Schloss St. Andreas
    Das Schloss St. Andreas, so wie es sich heute zeigt, ist ein Bauwerk im Stil des Historismus in Cham im Kanton Zug in der Schweiz. Das von Dagobert Keiser gestaltete Schloss liegt auf einem kleinen Hügel auf einer Landzunge am Nordufer des Zugersees. Es ist im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgenommen worden und ist öffentlich nicht zugänglich.

    Bild: Wikipedia; Paebi - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Paebi
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020259/2021-03-23/

      von Hünenberg

      Ritterliches Ministerialengeschlecht des 13. bis 15. Jahrhunderts, 1173 erstmals bezeugt mit Walter I. Die Genealogie ist ab 1240 mit Walter II. über sieben bis acht Generationen relativ gesichert. Bekannt als Wohnsitze und Verwaltungsmittelpunkte sind die Burgen Hünenberg (Lehen der Freiherren von Rüssegg), Wildenburg sowie St. Andreas in Cham (Lehen der Freiherren von Wolhusen) und die Twingherrschaft Waldsberg mit der Kirche Luthern. Der Besitz an Eigen und Lehen sowie an Rechten im Raum zwischen Limmat und Vierwaldstättersee mit Zentrum um den Zugersee war heterogen und unterschiedlicher Herkunft. Kirchensatz und Hof zu Arth waren Lehen der Grafen von Kyburg, später der Habsburger. Weitere Güter besassen die Hünenberger von den Freiherren von Ramstein und den Grafen von Thierstein. Die Kirchenvogtei in Wädenswil und Richterswil wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Freiherren von Wädenswil, die Herrschaft Merenschwand 1293 von den Grafen von Rapperswil erworben. Heiratsbeziehungen bestanden zu den Freiherren von Wädenswil, von Affoltern, von Rüssegg sowie unter anderem zu den Ritteradligen von Heidegg, von Reinach, von Hertenstein, von Büttikon, von Hallwyl, von Glarus und Mülner. Insgesamt sind sechs Linien bekannt.

      Mitte des 13. Jahrhunderts begründete eine Herrschaftsteilung die beiden Hauptlinien zu Arth und auf St. Andreas. 1309 erfolgte die weitgehende Herrschaftsteilung zwischen den Brüdern Peter II., Gottfried III. und Hartmann II. Die Hauptlinie auf St. Andreas lässt sich kurz nach 1400 nicht mehr nachweisen. Die Linie auf der Wildenburg verzweigte sich in Nebenlinien in Baar und in Schaffhausen (mit Götz von Hünenberg) und verliert sich im 15. Jahrhundert. Der lehensherrliche Dienst für die Grafen von Kyburg und Habsburg spielte für die Stellung der Hünenberger nur eine nebensächliche Rolle. Gottfried II. (erwähnt 1271-1309) war noch ein eindeutiger Parteigänger Habsburg-Österreichs, obschon er bereits Beziehungen zur Stadt Zürich pflegte. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts lavierte die Familie aufgrund der geografischen Lage ihres Besitzes zwischen Habsburg und den Eidgenossen, ohne dass sich ein Zweig eindeutig einer Partei zuschreiben lässt. Zwölf der in jenem Zeitraum bekannten männlichen Hünenberger verburgrechteten sich in den 1360er und 1370er Jahren in Zürich. Politisches Kapital liess sich aus dieser numerischen Vormachtstellung innerhalb des Zürcher Ritteradels trotzdem nicht schlagen. Peter III. war 1352, Gottfried IV. 1355 Ratsmitglied, sein Sohn Hartmann V. bekleidete 1383-1395 das Schultheissenamt. Nach einem steilen wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg im 13. Jahrhundert waren die Hünenberger noch um 1300-1330 das bedeutendste Ritteradelsgeschlecht der Region. Ab 1350 nahm ihre Verschuldung zu. 1370 wurde die Herrschaft St. Andreas an Österreich verkauft. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts war der Besitz fast vollständig aufgelöst.

      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hünenberg_ZG

      Hünenberg ZG

      Hünenberg ist eine politische Gemeinde des Kantons Zug in der Schweiz.

      Geschichte
      1173 wird der Name «Hünenberg» mit Walter (Waltherus) von Hunberg erstmals aktenkundig. Im 13. und vor allem in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Rittergeschlecht Hünenberg zum bedeutendsten Ministerialadel des Kantons Zug mit Besitzungen und Lehen nicht nur auf Zuger Boden, sondern auch im Luzernischen, im Aargau und am Zürichsee. Ihre Stammburg errichteten die Edlen von Hünenberg auf einem Vorgängerbau im Burgwald am südwestlichen Dorfeingang.

      1388 suchte ein habsburgischer Vergeltungsraubzug das Gebiet von Hünenberg und Umgebung heim. Gehöfte wurden geplündert und gingen in Flammen auf. Die Zuger unter ihrem Ammann Hans von Hospental wollten den Habsburgern das Raubgut wieder abnehmen. Es kam zum missglückten Gefecht an der Totenhalde am Heiligabend des Jahres 1388, wo 42 Zuger starben, darunter auch Hünenberger und der Anführer Hans von Hospental.

      1402 wird Ritter Göpf II. als letzter Bewohner der Burg Hünenberg genannt. Bald darauf muss er diese verlassen haben. Am 17. Januar 1414 verkaufte Junker Hartmann VIII. von Bremgarten Burgstall, Land, Wald und Recht an die Gebrüder Jenni, Uli und Heini Bütler, sowie an deren Vetter Welti Bütler aus der Stadelmatt. 1416 erfolgte ein weiterer Verkauf von Besitzungen Hartmanns und Götz' II. an 50 Hünenberger Bauern. Diese Stammväter der Gemeinde Hünenberg bezeichnet man somit als «Genossen». Sie schlossen am Sebastianstag mit der Stadt Zug einen Burgrechtsvertrag ab, der bis zur Französischen Revolution die Hauptgrundlage des politischen Gemeindelebens blieb. Die «Genossen» anerkannten die Zuger als ihre Herren unter Beibehaltung der bisherigen Freiheiten, Rechte und Gewohnheiten, hatten aber auch das Recht, einen selbst erwählten Zuger Bürger als Obervogt zu erbitten. Gemeinsam mit ihm bestimmten sie die Geschicke der Gemeinde. Hünenberg war daher eine bevorzugte Vogtei der Stadt Zug. Später in Hünenberg Wohnsitz Nehmende bezeichnete man als Beisassen, die kein Stimm- und Wahlrecht besassen. Diese Ordnung galt bis 1798.

      1475 wurde die vom süddeutschen Baumeister Hans Felder im Auftrag der Stadt Zug erbaute Kirche St. Wolfgang vom Konstanzer Bischofsvikar Zehnder geweiht. St. Wolfgang entwickelte sich zu einem viel besuchten Wallfahrts- und Pilgerort. 1495 entstanden in St. Wolfgang am viel begangenen Handelsweg von Luzern nach Zürich zwei Herbergen; auf eine geht das heutige «Rössli» zurück.

      1694 wurde der älteste Verein der Gemeinde Hünenberg, die Hünenberger Schützengesellschaft, gegründet.

      Am 11. Februar 1798 gewährte die Stadt Zug ihren Vogteien, somit auch Hünenberg, die Freiheit. Am 29. April raubten die einfallenden Franzosen die Wart aus. Das Silbergeschirr und verschiedene Dokumente gingen verloren. Darauf folgte bis 1801 eine lange Zeit der Besetzung durch französische Soldaten und deren Einquartierungen, was viel Leid und Not verursachte. Allein in den Gemeinden Cham und Hünenberg waren 23'744 Mann und mehr als 3'000 Pferde einquartiert. Gemäss der Helvetischen Verfassung gingen die neuen politischen Gemeinden aus den Kirchgemeinden hervor. Aus diesem Grund bildeten Cham und Hünenberg eine gemeinsame Munizipalität.

      Am 1. April 1799 entschied sich Hünenberg in einer Abstimmung mit grosser Mehrheit für die Trennung von Cham. Franz Basil Gretener wurde der erste Gemeindepräsident der von nun an selbstständigen Gemeinde Hünenberg. 1874 entsteht die Einwohnergemeinde Hünenberg. 1896 wurde im Gasthaus «Degen» die erste Telefonsprechanlage Hünenbergs installiert.

      1965 erhielt Hünenberg Anschluss ans Netz der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB). 1991 wurde das altehrwürdige Gasthaus «Degen» ins Freilichtmuseum Ballenberg verlegt.[3]

      Geographie
      Hünenberg liegt eingebettet in die voralpine Landschaft zwischen dem Zugersee und der Reuss. Im Westen grenzt Hünenberg an die Gemeinden Dietwil, Oberrüti, Sins, Mühlau und Merenschwand im Kanton Aargau, im Norden an die Gemeinden Obfelden und Maschwanden im Kanton Zürich, im Osten an Cham und im Süden an Risch im Kanton Zug.

      Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im Chnodenwald auf 495 m ü. M., der tiefste beim Reussspitz auf 388 m ü. M.

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  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 200, 207, 214.