Hermann II von Landenberg-Greifensee

Hermann II von Landenberg-Greifensee

männlich - 1306

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  • Name Hermann II von Landenberg-Greifensee 
    • 1256, Oesterreich, Marschall seit 1282-1306, kämpfte bei Göllheim 1298, erwarb die Herrschaft Greifensee 1300, [1]
    Geschlecht männlich 
    Krieg / Gefechte 2 Jul 1298  Schlachtfeld Hasenbühl, Göllheim, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der Schlacht bei Göllheim
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Göllheim 
    Besitz 1300  Landvogtei Greifensee, Zürich, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erwarb die Herrschaft Greifensee
    https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Greifensee 
    Gestorben 12 Dez 1306  Böhmen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I4973  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Kieliger Franziska - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 27 Apr 2020 

    Vater Hermann I von Landenberg,   geb. 1229,   gest. nach 1279  (Alter 50 Jahre) 
    Mutter Berta von Reinach (Rinach),   geb. cir 1230, Burg Ober-Rinach, Römerswil, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 12 Mai 1266  (Alter ~ 36 Jahre) 
    Familien-Kennung F1674  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Agnes von Rietberg ?,   gest. 1296 
    Kinder 
    +1. Hermann IV von Landenberg-Greifensee,   gest. 1 Apr 1361
    +2. von Landenberg-Greifensee
    +3. Beringer von Hohenlandenberg
    Zuletzt bearbeitet am 6 Jul 2019 
    Familien-Kennung F1147  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Gertrud von Landenberg 
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F4  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsKrieg / Gefechte - Teilnehmer an der Schlacht bei Göllheim https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Göllheim - 2 Jul 1298 - Schlachtfeld Hasenbühl, Göllheim, Deutschland Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Erwarb die Herrschaft Greifensee https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Greifensee - 1300 - Landvogtei Greifensee, Zürich, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 12 Dez 1306 - Böhmen Link zu Google Earth
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  • Fotos
    Landenberg-Schloss-Greifensee
    Landenberg-Schloss-Greifensee

    Wappen & Siegel Mindestens eine geschützte Person ist mit diesem Medium verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.

    Publikationen
    Landenberg-Greifensee - Stammtafel
    Landenberg-Greifensee - Stammtafel
    Oberbadisches Geschlechterbuch, Kindler von Knobloch, Julius, (Badische Historische Kommission - Lysser — Heidelberg, 1905), (Band 2), Blatt 434.

  • Notizen 
    • Die Herren von Landenberg waren ein mittelalterliches Adelsgeschlecht mit Stammsitz auf Burg Alt-Landenberg im Schweizer Kanton Zürich und seit dem späteren 13. Jahrhundert mit Nebensitzen auf Burg Breitenlandenberg, Burg Hohenlandenberg, auf Schloss Greifensee und in Rapperswil.
      Die Landenberger spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte des Kanton Zürich sowie von Teilen der heutigen Kantone Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen im 14. und 15. Jahrhundert. Mit der Erstarkung der Eidgenossenschaft verloren sie viele ihrer angestammten Besitztümer, konnten aber im Thurgau und am Bodensee einigen Einfluss bewahren. Sie stellten in dieser Zeit auch zwei Bischöfe von Konstanz, Hermann von Breitenlandenberg (1466–1474) und Hugo von Hohenlandenberg (1496–1529).
      Nach der Reformation erwarben einige Landenberger Besitz im Elsass und in Südbaden, aber mit der Landenbergische Fehde verloren sie bereits 1542 wieder die 1526 erworbene Herrschaft Schramberg. In der Schweiz erhielten sie bis 1551 die Herrschaft Altenklingen bis zum Franzoseneinfall 1798 einzelne Schlösser und regionale Gerichtsbarkeit. Im Elsass verloren die Landenberger ihre verbleibenden Besitztümer in der Französischen Revolution.

      Herkunft und frühe Geschichte
      Der Name Landenberg soll abgeleitet sein von Berg des Lando, d. h. aus einem Personennamen wie Landoald/Landolt oder Landbert. Die Landenberg waren ein Rittergeschlecht, das sich wie im 13. Jahrhundert üblich nach ihrem Stammsitz, der Burg (Alt-)Landenberg, nannte. Zur Burg Landenberg in Sarnen, Obwalden, ist kein Bezug nachweisbar. Die Bezeichnung Alt-Landenberg taucht erstmals 1298 auf, die Zeit der Gründung der Landenberger Nebenburgen Hohenlandenberg und Breitenlandenberg.
      Der erste bekannte Träger des Namens, Beringer, ist 1209 erwähnt. Die frühere historische Forschung (Hans Kläui) wollte diesen Beringer auf die zwischen 1177 und 1193 belegten Meier von Turbenthal zurückführen, spätere Autoren (Roger Sablonierer) vermuteten stattdessen einen Zusammenhang mit den von Bichelsee oder den Ministerialien von Liebenberg. Vor 1300 sind kaum genealogische Daten fassbar. Leonhard (2007) spricht von einem "über den gemeinsamen Besitz bzw. die Funktion innerhalb des sankt-gallischen Hofverbands von Turbenthal gebildeten Adelsverband".[1]
      Urkundlich belegt sind die Landenberger seit 1229 als Gefolgsleute der Rapperswiler (Herrschaft Rapperswil): In einer Schenkungsurkunde an das Kloster Rüti werden cives de Rathprehtswiler ("Bürger von Rapperswil") als Zeugen genannt, darunter ein Ulrich von Landenberg.[2]
      Im späteren 13. Jh. breitet sich der Landenberger Besitz rasch aus, u. a. durch geschickte Heiratspolitik mit kleinen Adelsgeschlechtern in der Region. Hermann II von Landenberg war bis 1306 Marschall von Herzog Albrecht von Habsburg. Nach 1300 erwarb er die Herrschaft Greifensee. Von dieser Zeit an teilen sich die Landenberger in die Nebenzweige Landenberg-Greifensee, Breitenlandenberg und Hohenlandenberg (neben der nur noch kurzfristig weiterbestehenden Hauptlinie Alt-Landenberg).
      Nach dem Aussterben der Hauptlinie Alt-Landenberg 1315 (Tod von Rudolf von (Alt-)Landenberg und seinem Sohn Pantaleon bei Morgarten) setzte sich Landenberg-Greifensee als neue Hauptlinie fest, unter Hermann IV. (starb 1361, vermutlich ein Sohn von Hermann II.). Die Burg Alt-Landenberg fiel an das Kloster St. Gallen zurück (gelangte später im 14. Jh. allerdings wieder in den Besitz der Linie Breitenlandenberg).
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Landenberg

  • Quellen 
    1. [S68] Oberbadisches Geschlechterbuch, Kindler von Knobloch, Julius, (Badische Historische Kommission - Lysser — Heidelberg, 1905), Band 2, Seite 434.