Willibirg von Eppenstein (von Kärnten)

Willibirg von Eppenstein (von Kärnten)

weiblich

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  • Name Willibirg von Eppenstein (von Kärnten) 
    Geschlecht weiblich 
    Personen-Kennung I5211  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jun 2017 

    Vater Markgraf Adalbert I. (Adalbero) von Eppenstein (von Kärnten),   geb. cir 980,   gest. 28 Nov 1039, Ebersberg, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 59 Jahre) 
    Mutter Beatrix (Brigitta) von Schwaben,   gest. nach 1025 
    Familien-Kennung F377  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Markgraf Ottokar I. von Steiermark,   gest. cir 29 Mrz 1075, Rom, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kinder 
     1. Adalbero von Steiermark,   gest. 22 Nov 1082
     2. Markgraf Ottokar II. von Steiermark,   gest. 28 Nov 1122
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F1591  Familienblatt  |  Familientafel

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Eppenstein - Wappenbanner
    Eppensteiner-Wappenbanner

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Eppensteiner

      Die Eppensteiner waren ein mittelalterliches Adelsgeschlecht, das einige Herzöge von Kärnten stellte und als erstes einheimisches Herzogsgeschlecht gilt. Auch zwei Markgrafen der Kärntnermark entstammen diesem Geschlecht. Auf die rot-weiß-rote Lehensfahne dieses Geschlechts geht der österreichische Bindenschild ursprünglich zurück, denn als 1122 das Geschlecht ausstarb, vererbte es sein Eigengut und Friauler Lehenschaften samt seiner Lehensfahne an die steirischen Traungauer, die es wiederum bei ihrem Aussterben 1192 an die österreichischen Babenberger, Herzöge von Österreich, weitervererbten.[1]

      Überblick
      Benannt ist das Geschlecht nach der Burg Eppenstein bei Obdach in der Steiermark, welche die wichtige Route durchs Tal des Granitzenbaches überwachte und in einer Notiz des Jahres 1130 erstmals erwähnt wurde. Die Eppensteiner stammten ursprünglich aus Bayern und ließen sich in der Nähe von Judenburg nieder. Markwart III. (vor 970 bis etwa 1000) war erster Markgraf der Mark an der Mur, die in der heutigen Steiermark lag und mit der vier obersteirische Grafschaften verbunden waren.
      Adalbero von Eppenstein konnte sich im Rodungsgebiet großen Besitz sichern. Er wurde um 1000 Markgraf in der Mark an der Mur und 1012 schließlich Herzog von Kärnten. 1035 wurde er abgesetzt, vier Jahre später starb er. Seinem Sohn Markwart IV. († 1076) gelang es, die reichen Besitzungen und die faktische Herrschaft in Kärnten zu halten. Dessen Sohn Liutold von Eppenstein († 1090) wurde 1077 von König Heinrich IV. wieder mit dem Herzogtum Kärnten und der Mark Verona belehnt. Gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich wollte er seine Macht auf Kosten Bambergs, Salzburgs und Aquileias ausdehnen. Vater Markwart und Heinrich gründeten zwischen 1076 und 1103 das Stift St. Lambrecht in der heutigen Steiermark, das als geistiges Zentrum ihre Macht sichern und auch als Grablege dienen sollte.
      Mit Heinrichs Tod 1122 erlosch das Geschlecht der Eppensteiner. Erbe des Allodialbesitzes in der Obersteiermark wurde sein Schwager, der Traungauer Otakar II. († 1122) bzw. dessen Sohn Leopold. Die Herzogswürde in Kärnten gelangte an die Grafen von Spanheim, mit denen die Eppensteiner verschwägert waren.
      Stammliste der Eppensteine
      Die Eppensteiner werden manchmal auch Markwarte oder Viehbacher genannt.
      Markwart I., Graf im Viehbachgau 916
      • Markwart II. († nach 951), Edler im Gebiet "Eppenstein" 927, Graf im Viehbachgau 940
      • Richardis († 1013), ∞ Ulrich (Ebersberg) († 1029)
      • Markwart III. († 1000), ∞ Hadamut von Ebersberg
      • Adalbero (* um 980; † 1039), Herzog von Kärnten (1011/12–1035, abgesetzt), Markgraf der Kärntner Mark, Graf von Eppenstein, Graf im Ennstal, ∞ Beatrix, Tochter von Herzog Hermann II. von Schwaben
      • Markwart IV. († 1076), Herzog von Kärnten (1073–1076), Graf von Eppenstein, Vogt von Brixen, Rosazzo und St. Lambrecht, ∞ Liutbirg von Plain († vor 1103), Tochter von Graf Liutold II. bzw. Nichte von Markgraf Wilhelm von der Sann (Wilhelminer
      • Liutold († 1090), Herzog von Kärnten (1076–1090), Graf von Eppenstein, Markgraf von Verona, Vogt von Aquileia, ∞ I. NNw, verstoßen, ∞ II. NNw
      • Heinrich III. von Kärnten († 1122), Graf von Eppenstein, Herzog von Kärnten (1090–1122), Markgraf von Verona (1090–1122), Markgraf von Krain (1077–1093), Markgraf von Friaul (1077–1093), Markgraf von Istrien (1077/1086?–1093), Vogt von Aquilea (1076/1090?–1101/02) sowie Vogt von Moosburg, ∞ I. Beatrix von Dießen († 1096), Tochter von Graf Otto I. († 1065), ∞ II. Liutgard, ∞ III. Sophia von Österreich, Tochter von Markgraf Leopold II.
      • Markwart, Graf
      • Ulrich († 1121), Abt von St. Gallen (ab 1077), Gegenabt von Reichenau (1079), Patriarch von Aquileia (ab 1085)
      • Hermann († 1087), (Gegen-)Bischof von Passau (1085–1087)
      • ?Hartmann
      • ?Beatrix
      • ?Kunigunde
      • ?Hemma
      • Adalbero von Eppenstein († 1057), Bischof von Bamberg (1053–1057)
      • Willibirg, ∞ Ottokar I. († 1075), Markgraf der Kärntner Mark
      • NNw, ∞ Kuno II. Welf, Graf im Sualafeldgau, ?∞ Otto I. († 1065), Graf von Dießen
      • Eberhard († nach 1039), Graf an der Isar
      • Friedrich
      • Hadamut (verheiratet mit Friedrich I. von Regensburg)
      • Ernst
      • Rüdiger († vor 1000) (siehe: Nibelungensage)


      Literatur
      • Josef Heinzelmann: Beatrix und Adalbero.[2] Kärntnerherzöge und Salierhaus. In: Archiv für Familiengeschichtsforschung. Jg. 7, 2003, ISSN 1867-5999 S. 31–39.
      Fußnoten
      1 Hermann Wiesflecker: Österreich im Zeitalter Maximilians I.: die Vereinigung der Länder zum frühmodernen Staat; der Aufstieg zur Weltmacht, Wien/München 1999, S. 138 f. Und dort weiter: „[…] So kam der Bindenschild vom Herzogtum Schwaben übr Kärnten nach Friaul und von dort mit dem Erbe der Eppensteiner und der Otakare von Cordenons-Pordenone über die Steiermark nach Österreich. […]“
      2 Heinzelmann