Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch)

Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch)

männlich 1555 - 1626  (71 Jahre)

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  • Name Heinrich Tresch (Trösch) 
    • Auch Trösch von Urburg
    Titel Landammann & Ritter 
    Geboren 1555 
    Geschlecht männlich 
    Beruf / Beschäftigung 1596-1598  Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Spitalvogt 
    Beruf / Beschäftigung 1613 - 1617  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Landesstatthalter 
    Beruf / Beschäftigung 1617 - 1619  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der 60. Landammann von Uri (Amtsperiode 110) 
    Beruf / Beschäftigung 1610 - 1625  Spanien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Hauptmann und Ritter in spanischen Diensten. 
    Beruf / Beschäftigung 1610 - 1625 
    Tagsatzungsgesandter für Uri 
    Besitz Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gutsbesitzer 
    Wohnort Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gestorben 18 Apr 1626  Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I5254  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 1 Sep 2020 

    Vater Ambros Tresch 
    Mutter Barbara Arnold,   geb. Datum unbekannt, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F2352  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Maria Gisler,   gest. 1594 
    Verheiratet Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 3 Söhne
    Kinder 
    +1. Fähndrich Johann Tresch,   geb. 1585, Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Landammann & Ritter Sebastian Heinrich Tresch,   geb. Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 18 Jan 1637, Mailand, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Staatsarchive
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri
    Zuletzt bearbeitet am 12 Jul 2019 
    Familien-Kennung F1827  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Anna Püntener,   geb. Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 6 Kinder, 1 Sohn und 5 Töchter
    Kinder 
    +1. Anna Maria Tresch (Trösch),   geb. Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Maria Helena Tresch (Trösch)
    Staatsarchive
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2020 
    Familien-Kennung F592  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Spitalvogt - 1596-1598 - Altdorf, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Landesstatthalter - 1613 - 1617 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Der 60. Landammann von Uri (Amtsperiode 110) - 1617 - 1619 - Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Hauptmann und Ritter in spanischen Diensten. - 1610 - 1625 - Spanien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Gutsbesitzer - - Altdorf, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Altdorf, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 18 Apr 1626 - Altdorf, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen & Siegel
    Tresch - Familienwappen
    Tresch - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 52 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 3 (In diesem Stammbaum in Verwendung: 1)

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    Heinrich Tresch - Siegel (46)
    Heinrich Tresch - Siegel (46)
    Das hier wiedergegebene Siegel aus meiner Sammlung rührt von einer Gült vom Ii. April 1619 und misst 34 mm im Durchmesser. Die 1,5 mm grosse Umschrift im beiderseitigen Schriftraum von 3 mm lautet: „+ S. HEINRICH * TRÖSCH * ". Das Wappenbild, ein Reitersporn mit Lederbinde, ist in einem Ovalschild von 10 X 8 mm, und die Helmzier wird dargestellt durch eine Mannsfigur mit geschultertem Dreschflegel (Siegelabb. No. 46).

    Staatsarchive
    Tresch Amros (1) Martin (2) Ambros (3) Familienblatt
    Tresch Amros (1) Martin (2) Ambros (3) Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Tresch Heinrich (5) Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri

    Orte, Wohnen
    Altdorf
    Altdorf
    Portrait der Gemeinde Altdorf, Uri, Schweiz
    Uri
    Uri
    Portrait des Landes Uri - Heute Kanton Uri, Schweiz

    Beruf, Arbeit
    Die Landammänner von Uri - 1
    Die Landammänner von Uri - 1
    - Kurzbeschreibung
    - Liste der Landammänner in den Jahren 1231 bis 1598
    Die Landammänner von Uri - 2
    Die Landammänner von Uri - 2
    - Kurzbeschieb
    - Liste der Lanammänner in den Jahren 1598 bis 1681

  • Notizen 

    • Der 60. Landammann von Uri (Amtsperiode 110) - Heinrich Tresch

      Heinrich Tresch, in Altdorf, Landammann 1617—1619; f 18. April 1626. Die Familie Trösch stammt aus Graubünden, erhielt 1474 das Urner Landrecht
      und wohnte anfänglich in Silenen.

      Wappen: in Gold zwei grüne Balken, belegt mit schwarzem Reitersporn
      (Wappenscheibe von 1636 des Landvogt Jakob Tresch, im Landesmuseum).
      Varianten:
      a) in Silber zwei grüne Balken mit Sporn belegt;
      b) geteilt: oben in Grün ein schwarzer Sporn; unten in Silber zwei grüne Balken mit goldener Lilie belegt. Helmzier: Wildmann mit Dreschflegel.

      Heinrich Trösch ist geboren 1555 als Sohn des Hauptmann Ambros Trösch und war verheiratet in erster Ehe mit Maria Gisler, f 1594, und in zweiter Ehe mit Anna Piintener, Witwe des Bernhard Tschudy. Er betätigte sich vorerst als Landschreiber,. wurde Ratsherr, Hauptmann in königl. spanischen Diensten in Flandern, Ritter, Spitalvogt von Altdorf 1596—1598, Tagsatzungsgesandter
      von 1610—1625, Landesstatthalter 1613—1617.

      Im historischen Museum zu Altdorf ist ein grosses Originalgemälde dieses
      Landammanns aus dem Jahre 1616.

      Das hier wiedergegebene Siegel aus meiner Sammlung rührt von einer Gült vom Ii. April 1619 und misst 34 mm im Durchmesser. Die 1,5 mm grosse Umschrift im beiderseitigen Schriftraum von 3 mm lautet: „+ S. HEINRICH * TRÖSCH * ". Das Wappenbild, ein Reitersporn mit Lederbinde, ist in einem Ovalschild von 10 X 8 mm, und die Helmzier wird dargestellt durch eine Mannsfigur mit geschultertem Dreschflegel (Siegelabb. No. 46).

      Quelle: [2]

    • Tresch, Heinrich
      1555 , 18.4.1626 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri in Altdorf. Sohn des Ambros, Hauptmanns, und der Barbara Arnold. ∞ 1) Maria Gisler, Tochter des Melk, Ratsherrn, 2) Anna Püntener, Tochter des Heinrich Püntener, Witwe des Bernhard Tschudi von Wasserstelz. Gutsbesitzer in Altdorf, Landschreiber, Hauptmann in span. Diensten, Ritter. 1610-25 Tagsatzungsgesandter, 1613-17 Landesstatthalter, 1617-19 Urner Landammann.

      Literatur
      – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
      Autorin/Autor: Urs Kälin

      Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15612.php


    • Aus der Geschichte der Trösch

      Lexikon Leu/Holzhalb
      Allgemeines Helvetisches, Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, in welchem das, was zu wahrer Erkenntnuß des ehe- und dismaligen Zustandes und der Geschichten der Helvetischen und Eydgenößischen oder Schweitzerischen, wie auch deroselben Zugewandten und Verbündeten Länderen, so dann derer darinnen befindlichen Orten, Geschlechtern und fürnehmsten Personen, welche sich in Geist- und Weltlichen Stande, in den Wissenschaften und Künsten, in dem Krieg und sonsten hervorgethan und noch thun; erforderlich seyn mag, aus allen denen hievon handlenden gedruckten und geschriebenen Büchern und vielen sonst erhaltenenen schriftlichen Nachrichten, in Alphabethischer Ordnung vorgestellet wird von Hans Jacob Leu. XVIII Teil, T. U. und V. Zürich, bey Hans Ulrich Denzler, MDCCLXIII. Vollständiger Titel • Verweis Tresch, 270, Artikel Trösch, 291
      Trösch oder Tresch. Ein Adeliches Geschlecht in dem Lande Uri, so ehemals das Schloß Urburg in dem Aergäu gehabt, und sich darvon Trösch von Urburg geschrieben haben solle; aus selbigem ward Heinrich A. 1487. Landvogt von Livenen, und sind seither drey Linien entstanden.
      I. Ambrosius blieb A. 1515. in der Schlacht bey Marignano, und sein Sohn Martin ward A. 1556. Landvogt von Livenen, und desse Sohns Sohn Heinrich erstlich Rittmeister in Königlichen Spannischen Diensten in Flandern, und hernach auch Hauptmann in Königlichen Französischen Diensten gewesen, und immittelst auch Landschreiber, A. 1613. Lands-Statthalter, und A. 1617. Land-Amman worden, auch Ritter gewesen. Von seinen Söhnen waren Johann Martin und Pompejus Hauptleuth in Königlichen Spannischen Diensten, auch Sebastian Heinrich in Flandern, ward aber auch A. 1622. Landvogt des Rheinthals, A. 1626. Zeugherr, 1627. Land-Statthalter, und A. 1629. Land-Amman, hat auch bald ein Jahr das Regiment allein geführt, weilen er bey entstandner Pest schier den gantzen Raht überlebt: Sein Sohn Hans Caspar ward A. 1642. Landvogt von Riviera, und 1644. Commissari und Landvogt von Bellenz, A. 1647. Land-Seckelmeister, und A. 1658. Landvogt von Livenen, und hat hinterlassen Matthys Erasmum, Jooßt Antoni der des Lands-Rahts, und Johann Carl Frantz, der Castellan von Bellenz worden, auch ward Matthyas Erasmi Sohn Johannes des Land-Rahts, auch Sibner und Fünffzechner Richter.
      II. Georg erhielt A. 1495. das Land-Recht zu Uri, und einer gleichen Namens ward A. 1564 Landvogt von Sargans, und sein Sohn auch gleichen Namens A. 1578. auch Landvogt allda, allwo er aber von einem Edlen von Sax um das Leben gebracht worden; es ward auch dessen Sohn Jacob A. 1621. Landvogt von Sargans, und dessen einten Sohns Johann Martin Sohn Landvogt Jacobs Georg aber ist A. 1677. auch Landvogt von Sargans worden.
      III. Noch ein andere Linien wohnet in der Pfarr und Genossame Silenen zu Stäg, etc. aus welcher noch keiner in den Land-Raht befürderet worden.
      Supplement zu dem allgemeinen helvetisch-eidsgenößischen oder schweizerischen Lexicon, so von weiland Herrn Hans Jakob Leu, Bürgermeister löblichen Freystaats Zürich, in alphabethischer Ordnung behandelt worden, zusammen getragen von Hans Jakob Holzhalb. Sechster und letzter Theil, T – Z. Zürich, im Verlag des Verfassers, und zu finden in allen Buchhandlungen der Schweiz. Zug, gedruckt bey Johann Michael Aloys Blunschi, MDCCXCV. Vollständiger Titel • Artikel Trösch, 96
      S. 291. Trösch. Aus dem Urnerischen Geschlechte ist der Landammann Heinrich 1626, und Sebastian Heinrich 1637 gestorben. Der Siebner und Landrath Johannes, ist 1740 gestorben, und hat durch 2 Söhne, Johann Martin und Matthias das Geschlecht fortgepflanzet.
      Des Landvogts, Georg Jakob zu Sargans Sohn, hat den Ast zu Silenen gestiftet. Der Anton Leonz, geb. 1693, ward des Landraths 1749, starb den 11ten. Merz 1776.
      III. Von der dritten Linie, war Johannes Landsläufer; sein noch lebender Sohns Sohn, Johann Anton war Kirchmeyer.

      Zitat aus: https://www.eritro.ch/lit4.htm

    • Aus der Geschichte der Trösch

      Oberbadisches Geschlechterbuch
      von Arras. Die von Arra(s) waren Stammes- und Wappengenossen der Troesch von Umkirch oder von Urberg (Vorburg: siehe diesen Artikel). Zuerst erscheint 1220 Albertus de Arra als Zeuge einer Urkunde Egino des Aelteren Grafen von Urach. Seine Kinder waren vermuthlich Albertus dictus Trossche, Cuno dct. de Arra, milites, und Anna, welche mit ihrer Mutter Hedewigis 1245 ihren Hof in Gretzhausen um 248 M. S. an Kloster Günthersthal verkauften. Fridericus Spenlin, miles de Brisaco, und seine Anna (die Vorgenannte?) willigten 1245 in diesen Verkauf; Zeuge ist dabei Volchardus de Urberg. Der vorgenannte Cuno wird 1245 auch Cuno miles de Untkilche genannt, erscheint aber 1260 als Cuno de Arra, miles, wieder als Zeuge einer Urk. der Grafen von Freiburg. Werli von Arra 1308. Herr Rudolf von Arra, Priester 1359, 1360. Die Töchter Peters v. Arra (er lebte 1350) selig lebten 1398, von denen eine Gattin des Freiburger Bürgers Hermann Harnescher war. Elisabeth v. Arra, 1358, 1359 Gattin des Petermann Metzger (auch Petermann, Petermanns sel. Sohn genannt), Bürgers in Freiburg, lebte noch 1380; 1388 Beide todt. Johans von Arras von Molberg in der Mortenowe, Ek. 1363, starb zw. 1371 und 1373; seine Töchter Elisabeth (noch 1412 lebend) und Grete 1363 Klosterfrauen in Wonnenthal. Sein Vetter Conrad v. Arra oder Conrad Schultheiß, gen. v. Arra, Ek. 1368, 1403, scheint der Letzte des Mannesstammes gewesen zu sein; als seine Gattin kommt 1382 Anna von Thanneck vor.
      Die Siegel zeigen im Schilde einen geschachten Schrägbalken. Siebmacher gibt III, p. 185, No. 4, das Wappen der von Urburg unter den Schweizerischen: In Roth ein in zwei Reihen von Silber und Blau geschachter Schrägbalken; auf dem Helem zwei silberne Dreschflegel (mit Bezug auf den Namen Troesch) an goldenen Stielen; Hd.: r. w.
      Bd. 1 (A – Ha), Heidelberg 1898, 21f.
      Troesch. 1) Ein altes Dienstmannengeschlecht der Herren von Uesenberg und Zweig der von Arras (siehe diesen Artikel). Zuerst erscheinen Albertus dictus Trossche, Cuno dictus de Arra, milites, Anna soror, ac Hedewigis (wohl Witwe des 1220 genannten Albertus de Arra), mater eorum, welche 1245 dem Kloster Günthersthal ihren Hof in Gretzhausen um 245 Mark Silbers verkauften. Die Verkäufer hatten keine eigenen Siegel. In den Verkauf willigten: Fridericus Spenlin miles de Brisaco, Anna uxor ejus, et Hildebrandus, filius eorum; Zeuge war Volchardus de Urberg, wohl sämmtlich nahe Verwandte.

      Albert
      Mit Hüglin T. verschwindet das Geschlecht aus dem Breisgau. Elisabeth und Margarethe Troeschin waren Nonnen zu Adelhausen. Johannes, Viellieb, Elisabeth, Katharina und Hedwig T. kommen im Necrologium des Klosters Günthersthal vor. Ob Claus Troesche von Gengenbach, 1386 Diener des Herrn Bruno von Rappoltstein, zu diesem Geschlechte gehörte ist fraglich. Die Siegel zeigen gleichmäßig einen geschachten Schrägrechtsbalken. Wappen: In R. ein in zwei Längsreihen b. s. geschachter Schrägbalken; H.: zwei goldene Dreschflegel mit weißen Lederkappen im Gelenk (Wappenbuch Donaueschingen, fol. 136) oder mit weißen Keulen (W.-B. des Konrad Schnitt in Basel, fol. 94): Hd.: r. s. Im Schweizer Canton Uri treffen wir ein Jahrhundert später ein adeliges Geschlecht Troesch von Urberg, deren Wappen wohl Siebmacher III, pag. 185, No. 4 unter dem Namen «von Urberg» gibt, welches sich angeblich nach einem Schlosse Urburg im Aargau nannte und um die Wende dieses Jahrhunderts noch in drei Linien blüht. Für den Beinamen kommen wohl eher Urberg im B.-A. St. Blasien oder die von Kolb erwähnte Burgruine Vorburg bei der Stadt Staufen in Betracht. Es ist nicht unmöglich, daß ein Sprosse des Breisgauer Geschlechtes nach Uri gekommen ist (Leu, Helvetisches Lexicon, XVIII, p. 291).
      2) Jacob Troesch und seine Schwäger die vier Gebrüder Schilher, sämmtlich Bürger von Stockach, Lehnsleute der Reichenau 1506. Martin Troesch, 1545 Vogt des Gotteshauses Münsterlingen, führte im Schilde einen gesenkten Sporen. Leu führt einen Martin T., 1556 Landvogt von Livenen, unter den Vorfahren des Urner Geschlechts auf.
      Bd. 1 (A – Ha), Heidelberg 1898, 243.

      Zitat aus: https://www.eritro.ch/lit3.htm

  • Quellen 
    1. [S9] Uri - Staatsarchiv, Stammbuch Nr. 30.
      Seite 46 - Tresch, Fam. Nr. 5

    2. [S71] Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, Friedrich Gisler, (Archives héraldiques suisses = Schweizerisches Archiv für Heraldik = Archivio araldico Svizzero), Band 52, Jahr 1938, Heft 2, Seite 50.