Jost Tschudi, der Ältere

Jost Tschudi, der Ältere

männlich 1380 - 1456  (76 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Alle

  • Name Jost Tschudi 
    • Die Tschudi (auch Tschudy) sind eine sehr alteingesessene Familie der Oberschicht im Schweizer Kanton Glarus. Die zahlenmässig grösste und bedeutendste Familie des Landes nannte sich ursprünglich Schudi oder Schudin. Sie zählt zu den sogenannten Häuptergeschlechtern des Freistaates Glarus.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tschudi_(Familie)
    Suffix der Ältere 
    Geburt cir 1380  Linthal, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Tod cir 1456  Ennenda, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I54607  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 7 Nov 2024 

    Vater Heinrich Tschudi 
    Mutter Ida Kilchmatter (Aebli) 
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F26604  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Elisabeth Kraucher 
    Eheschließung 1413  [1
    Notizen 
    • Es ist nicht klar welche der zwei Ehefrauen des Jost die Mutter der Anna ist..?
      (Hier bei Elisabeth Kraucher dargestellt)
    Kinder 
    +1. Anna Tschudi,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F26605  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 7 Nov 2024 

    Familie 2 Margreth Elmer 
    Eheschließung 1428  [1
    Notizen 
    • Es ist nicht klar welche der zwei Ehefrauen des Jost die Mutter der Anna ist..?
      (Hier bei Elisabeth Kraucher dargestellt)
    Kinder 
    +1. Johannes Tschudi,   geb. Mai 1432, Ennenda, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 20 Jan 1510, Ennenda, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 78 Jahre)
    Familien-Kennung F26603  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 7 Nov 2024 

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Tschudi, Glarus - Wappen
    Tschudi, Glarus - Wappen
    Kirche St. Justus Flums: Wappen der Familie Tschudi, Freiherren von Flums und Burg Gräpplang mit dem Jerusalemkreuz

    Stammwappen: In Gold eine entwurzelte grüne Tanne mit roten Stamm und neun (2, 3, 4) roten Tannenzapfen. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken die Tanne.

    Bild: Wikipedia; Christoph Wagener - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Christoph_Wagener
    © CC BY 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017986/2012-11-21/

      Vesion vom 21 Nov 2012
      Autorin/Autor: Veronika Feller-Vest

      * um 1380 Linthal (heute Gemeinde Glarus Süd), ✝︎ um 1456 Ennenda (heute Gemeinde Glarus), von Glarus und Ennenda. Sohn des Heinrich und der Ida Kilchmatter genannt Aebli. ​⚭ 1) 1413 Elisabeth Kraucher, ⚭ 2) 1428 Margreth Elmer, Tochter des Ulrich, Ratsherrn. Jost Tschudi wurde von seinem Stiefbruder, dem Pannerherrn Walter Schiesser, erzogen und erscheint daher bis um 1429 meist als Jost Schiesser. Von 1419 (?) bis kurz vor 1456 war Tschudi beinahe ununterbrochen Landammann. In diesem Amt festigte er die Stellung von Glarus in der Eidgenossenschaft. Als militärischer Führer der Glarner war er 1426 Unterhändler in Bellinzona beim Kapitulat mit dem Herzog von Mailand. Seine Teilnahme an der Schlacht bei Arbedo 1422 ist dagegen eine Vermutung seines Urenkels Aegidius (->). Im Toggenburger Erbschaftskrieg schloss sich Tschudi Ital Reding dem Älteren an und erlangte mit Schwyz die Herrschaft über Uznach und Gaster. Mit Reding veranlasste er 1436 die Leute von Toggenburg, Uznach und Gaster, ein Landrecht mit Glarus und Schwyz einzugehen. 1437 erwarb er für Glarus pfandweise Uznach und 1438 Gaster. 1440 zog er an der Seite Redings ins Sarganserland. In den Schlachten bei St. Jakob an der Sihl 1443 und bei Ragaz 1446 soll er erfolgreich gekämpft haben. 1418-1454 war er Tagsatzungsgesandter und oft Vermittler, so zwischen Graf Friedrich VII. von Toggenburg und Appenzell 1429, im Weggiserhandel 1433, in Ulm bei Friedensverhandlungen mit Herzog Albrecht VI. von Habsburg 1447 sowie bei Vergleichen zwischen Abt und Stadt St. Gallen 1451-1452. Die Gleichstellung von Glarus mit den anderen Orten des Bunds von 1352 kam erst 1473 zustande, wurde aber von Aegidius als Leistung seines Ahnherrn ins Jahr 1450 verlegt.

  • Quellen 
    1. [S27] Historisches Lexikon der Schweiz.
      https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017986/2012-11-21/