Regula Hegner

weiblich 1567 - 1620  (~ 52 Jahre)

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  • Name Regula Hegner
    Taufe 20 Nov 1567  Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich
    Tod 3 Jun 1620 
    Personen-Kennung I56297  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 12 Dez 2025

    Vater Diethelm Hegner,   geb. Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. cir 4 Dez 1601
    Mutter Susanna Krom,   get. 23 Aug 1544   gest. 19 Jan 1609 (Alter ~ 64 Jahre)
    Eheschließung 4 Nov 1565  Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F27796  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Hans Rudolf Rahn,   get. 5 Nov 1560   gest. 14 Nov 1627 (Alter ~ 67 Jahre)
    Eheschließung 14 Feb 1586  [1
    Kinder 
     1. Dorothea Rahn,   geb. 5 Mrz 1590, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1667 (Alter 77 Jahre)
    +2. Susanna Rahn,   geb. 3 Dez 1591, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1657 (Alter 66 Jahre)
     3. Hans Heinrich Rahn,   geb. 7 Jul 1593   gest. 21 Sep 1669 (Alter 76 Jahre)
     4. Regula Rahn,   geb. 5 Jan 1598, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. cir 30 Mai 1652, Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 53 Jahre)
    +5. Hans Jakob Rahn,   geb. 21 Mrz 1601   gest. 25 Aug 1661 (Alter 60 Jahre)
     6. Hans Ulrich Rahn,   geb. 18 Dez 1607   gest. 28 Jan 1679 (Alter 72 Jahre)
    Familien-Kennung F27490  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 1 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023858/2009-11-05/

      Hegner

      1430 in Winterthur eingebürgerte Familie, welche die Stadt bis 1800 dominierte. Das Geschlecht stammt wohl aus dem Raum Hegi-Elgg. Ähnliche Namen finden sich in Winterthur und Zürich (1259 bzw. 1333), in Stadelhofen (heute Gemeinde Zürich), Kloten, Elgg (1311 bzw. 1374) und später in Wil (ZH). Bis 1500 schwankte die Schreibweise zwischen Heg[i]n[ow]er und Hegowler. 1492 erhielt Gebhart (✝︎ 1516) von Albrecht von Bonstetten einen kaiserlichen Wappenbrief; das Wappen besteht aus einem Metzgerbeil mit 5-, später 6-strahligem schwarzem Stern auf blauem Grund.

      1508-1798 stellten die Hegner, unter anderem mit Salomon, in Winterthur 11 von 51 Schultheissen (während 150 von 290 Jahren). 30 Mitglieder der Familie sassen im Kleinen und 70 im Grossen Rat. Sie mehrten ihr Einkommen durch die Verwaltung von zahlreichen Ämtern und Domänen. Elf Hegner standen als Stadtschreiber im Mittelpunkt der Geschäfte, 14 wirkten als Landschreiber des inneren und äusseren Amts der Grafschaft Kyburg, so Ulrich. Dieses Amt wurde faktisch vererbt. Die Familie pflegte enge, durch Heiraten gefestigte Beziehungen zur Zürcher Oberschicht. Kapitalanlagen erweiterten den Einfluss auf die Landschaft. Aus dem Geschlecht gingen aber auch hervor: 31 Mediziner (davon elf promovierte und sechs Stadtärzte), 17 Geistliche, 18 Gerber, fünf Wirte sowie sechs Metzger. Sie alle gehörten den respektableren und einträglichen Berufen an. Prestige gewannen die Hegner auch zwischen 1679 und 1800 als Präsidenten des Musikkollegiums, der angesehensten Gesellschaft, und als Erbzünfter (neben den Steiner) der Herrenstube.

      Familienzweige in Stein am Rhein, wo deren Mitglieder Stadtschreiber und Kleinräte wurden, und Luzern, wo Gebhart 1576 das Bürgerrecht erwarb, starben offenbar bald wieder aus. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besteht eine Linie in Kloten. Konfessionelle Motive, Handel oder fremde Dienste führten viele der Hegner ins Ausland. So knüpfte etwa Laurenz (1733-1807) Beziehungen nach Bordeaux, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam.

      Nach 1814 verlor die Familie rasch ihre führende Rolle in Winterthur. Einzig Hans Ulrich (1774-1839) gelangte 1816-1839 noch in den Stadtrat. Ulrich Reinhart (1791-1880), Zuckerbäcker, Papeterist, Buchdrucker und 1836-1857 Verleger des «Landboten», wurde berühmt durch sein 1840 gegründetes Literarisches Comptoir, das 1841-1845 unter der Leitung von Julius Fröbel die Schriften des revolutionären Deutschland verbreitete. Ulrich Reinharts Sohn Petrus Reinhard (1832-1909) war Arzt, Präsident der Ärztegesellschaft, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft sowie der Zunft der Herrenstube. Salomon schuf sich als Bauingenieur einen Namen. 1893 wurde die Familie auch in Zürich eingebürgert. Seit 1915 ist sie in Winterthur nicht mehr vertreten.

      Version vom: 05.11.2009
      Autorin/Autor: Alfred Bütikofer

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 39, 45.