Heinrich Werdmüller

Heinrich Werdmüller

männlich 1480 - 1548  (68 Jahre)


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  • Name Heinrich Werdmüller
    • Eifriger Förderer der Reformation; war Mitverfasser eines Spottgedichtes auf den Konstanzer Generalvikar Faber
    Geburt 1480 
    • Zwilling mit Jakob..?
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Werdmühle, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Müller in der Werdmühle 
    Beruf / Beschäftigung Zwölfer zum Weggen 1530, des Rats 1532, Vogt zu Birmensdorf 1533 
    Militär / Gefecht Hauptmann der Zürcher in Bremgarten im 2. Kappelerkrieg 
    Tod 14 Okt 1548 
    Personen-Kennung I56597  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 1 Okt 2025

    Vater Hans Werdmüller   gest. 1504
    Mutter Berchta Heinz
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F27696  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Regula Bluntschi   gest. 21 Jul 1524
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Beat Werdmüller,   geb. 1 Mai 1517   gest. 20 Mrz 1574 (Alter 57 Jahre)
    Familien-Kennung F27694  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Sep 2025

    Familie 2 Anna Schmid
    Eheschließung 1525  [1
    Familien-Kennung F27695  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Sep 2025

  • Ereignis-Karte
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    Werdmühle in Zürich um 1900
    Werdmühle in Zürich um 1900
    Werdmühle Zürich, Schweiz, 1900: Werdmühle, Oele & Schleife. Hausnummern Werdmühlegasse links: 11, 13, 15, rechts: 14, 16. Bildmitte: Werdmühlegasse 14, seit 1870 Wohnhaus der Gebrüder Joh. Rudolf und David Robert Sprüngli. Die "Werdmühle" (seit 14. Jhr. erwähnt) stand bis 1901/1902 zwischen den beiden Armen des Sihlkanals, der in die Limmat einmündete. Uraniastr. 4 bis Werdmühlestr. Sägerei Untere Werdmühle um 1895 gebaut. Hier führte früher der Fussweg vom Paradeplatz zum Bahnhof durch und hier mündete der Fröschengraben in den Sihlkanal. Werdmühle, mit Kanal: Heiri Wanner mit Strohhut, Hermann Schmid Chemisier, Trüeb

    Bild: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Zürich_Werdmühle_1900.jpg
    © Gemeinfrei
    Die Werdmühle auf dem Murerplan
    Die Werdmühle auf dem Murerplan
    Bild: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/werdmuehleplatz.html

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/werdmuehleplatz.html

      Beim alten Werdmühlequartier handelt es sich um eine ehemalige Vorstadt mit zahlreichen Gewerbebauten, die die Wasserkraft des Sihlkanals nutzten. Dieses Mühlequartier war in den Jahren nach 1900 abgebrochen worden, um Platz für die Uraniastrasse und die Amtshäuser zu schaffen.

      Werdmühle
      Mitten unter dem heutigen Werdmühleplatz liegen die Reste der alten Werdmühle. Sie wird bereits 1328 als Kornmühle des Klosters Oetenbach erwähnt. Ausserhalb der Stadtmauer gelegen, nutzte sie die Wasserkraft des Sihlkanals, der sich vor dem Haus in zwei Arme teilte. Der Murerplan von 1576 zeigt ein mehrteiliges Gebäude mit drei Mühlerädern in Folge. 1870 richtete der neue Besitzer Rudolf Sprüngli in der Werdmühle eine Schokoladefabrik ein. 1903 erfolgte der Abbruch. Erhalten blieb der Name der Mühle, der auf den neu geschaffenen Platz überging.

      Mühlstein
      Im Laufe der Grabung wurde ein Mühlstein freigelegt und geborgen. Dieser hat einen Durchmesser von rund 120 cm, ist 65 cm hoch und besteht aus Verrucano, auch Roter Ackerstein genannt, der in der Eiszeit vom Linthgletscher von den Glarner Alpen in die Region Zürich transportiert worden war. Der Mühlstein stand zuletzt nicht mehr als solcher in Gebrauch, sondern war im 19. Jahrhundert sekundär als Fundamentsockel für eine Steinkonstruktion verbaut worden.

      Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde der Stein in die Pflästerung des Werdmühleplatzes integriert. Er gibt den Fussgängerinnen und Fussgängern einen Hinweis auf die Benennung des Platzes.

      Sihlkanal
      Neben der Limmat war die Sihl der zweite wichtige Standort für Mühlen. Nach dem Bau der Schanzen im 17. Jahrhundert musste das Wasser des Kanals bei der Sihlporte mithilfe eines Aquädukts über den mit Seewasser gespiesenen Schanzengraben geführt werden, damit die Mühlen die Wasserkraft weiter nutzen konnten. Bis zu seiner Einmündung in die Limmat bei der Papierwerdinsel betrieb er mehrere Mühlen.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 42.