Rudolf von Ringoltingen

Rudolf von Ringoltingen

männlich - 1456


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  • Name Rudolf von Ringoltingen
    • Wurde bis in die 30er Jahre noch Zigerli genannt
    • Angesehener reicher Staatsmann
    • Die Familie von Ringoltingen war eine Berner Patrizierfamilie.
      Die Ursprünge der Familie liegen im 14. Jahrhundert im Simmental, wo sie als Bauern tätig waren. Heinrich Zigerli war ein wohlhabender Käsehändler und wurde 1351 Bürger von Bern. Im 15. Jahrhundert erwarb die Familie einigen Landbesitz, z. B. in Belp, in Muri bei Bern und das Schloss Landshut. Um 1400 begann sich die Familie von Ringoltingen zu nennen. 1439 wurde Rudolf von Ringoltingen Junker und führte ein Wappen. 1483 starb die Familie mit dem Tod von Thüring von Ringoltingen in der männlichen Linie aus.
      Im Berner Münster befindet sich das um 1448/58 von Rudolf und Thüring von Ringoltingen gestiftete Dreikönigsfenster.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ringoltingen_(Patrizierfamilie)
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Zünfter zum roten Löwen 1407, Statthalter im Rat 1416, Schultheiss der Stadt Bern 1448 
    Besitz Schloss Landshut, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kaufte mit seiner Mutter 1415/16 die halbe Herrschaft Landshut und Utzensdorf, Mitherr zu Kehrsatz, Herr zu Muleren 
    Tod 1456 
    Personen-Kennung I57573  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2025

    Vater Heinzmann Zigerli
    Mutter Klara Matter,   geb. Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1430
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28224  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Jonatha von Oltigen (Mömpelgard)
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Junker Thüring von Ringoltingen,   geb. cir 1415   gest. Mrz 1483 (Alter 68 Jahre)
    Familien-Kennung F28220  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2025

    Familie 2 Paula von Hunwil
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28221  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2025

    Familie 3 Margareta von Düdingen
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28222  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Familie von Ringoltingen (1612)
    Wappen der Familie von Ringoltingen (1612)
    Wappen Thüring von Ringoltingen

    Bild: Wikipedia; Funck77 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Funck77
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

    Orte
    Schloss Landshut, Bern, Schweiz
    Schloss Landshut, Bern, Schweiz
    Schloss mit Wassergraben

    Das Schloss Landshut ist ein Wasserschloss in der Gemeinde Utzenstorf im Kanton Bern, Schweiz. Es beherbergt heute das Schweizer Museum für Wild und Jagd.

    Bild: Wikipedia; Roland Zumbühl - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Leyo mithilfe des CommonsHelper.
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/048653/2009-12-07/

      Rudolf vonRingoltingen

      um 1385, ✝︎ nach 15.6.1456, von Bern. Sohn des Heinrich, Grossrats, und der Klara Matter. ⚭ ​1) 1409 Jonata von Mömpelgard-Oltigen, Tochter des Hugo, Mitherrn von Landshut, 2) Paula von Hunwil, Tochter des Walter von Hunwil, 3) vor 1446 Margareta von Düdingen, Witwe des Peter (oder Petermann) Rych, Junkers und Ratsherrn von Freiburg. 1409 Mitglied des Berner Gr. Rats, 1435-55 des Kl. Rats, 1448, 1451 und 1454 Schultheiss von Bern. 1416-54 war R. für die Stadt Bern als Gesandter in- und ausserhalb der Eidgenossenschaft tätig. Er vermittelte zwischen eidg. Orten und auswärtigen Mächten, oft bei territorialen Streitigkeiten. R. versteuerte 1448 ein Vermögen von 31'000 Gulden. Dazu gehörten ab 1415 und 1418 Schloss und Herrschaft Landshut sowie Güter u.a. in Belp, Kehrsatz, La Neuveville und Ligerz.

      Version vom: 07.12.2009
      Autorin/Autor: Christian Müller (2)

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/articles/008446/2021-05-18/

      Landshut

      Burg in der Gem. Utzenstorf BE. Ma. Herrschaftssitz, im SpätMA Zentrum der Herrschaft L., 1514-1798 bern. Landvogtei. Die 1009 erw. Grafschaft Utzenstorf (comitatus Uranestorfus), die vom Oberaargau bis ins Seeland reichte, war Teil des hochburgund. Königreichs. Die in der 2. Hälfte des 12. Jh. erbaute zähring. Burg, vielleicht Ersatz für einen hochburgund. Vorgängerbau, war Sitz der Herren von Uzansdorf (1175-1323); sie wurde unter den Gf. von Kyburg im 13. Jh. ausgebaut. 1253 erstmals als Landeshuothe bezeichnet, war L. Zentrum des kyburg. Amtes Utzenstorf mit Grundbesitz in der Umgebung, u.a. in Utzenstorf und Bätterkinden (Urbar 1261-63). Nach der Zerstörung im Gümmenenkrieg 1332 durch Bern und Solothurn wurde die Burg wieder hergestellt. Ab Ende des 14. Jh. verpfändeten die Kyburger Herrschaftsteile an versch. Gläubiger. Der Bernburger Rudolf von Ringoltingen kaufte diese sukzessive auf (1406, 1413-18) und vereinte sie zur spätma. Herrschaft L. mit allen Gerichten und eigenem Banner (1419). Ab 1413 beanspruchte Bern das hohe Gericht (Vogtei Wangen). 1479 erwarb Ludwig von Diesbach die Herrschaft, die 1510 (Gericht Bätterkinden mit Aefligen und Schalunen) und 1514 (Utzenstorf, Wiler, Schloss L.) an Bern verkauft wurde. Die Stadt richtete die Landvogtei L. ein (neu mit Zielebach). Nach deren Aufhebung 1798 kam das Gebiet zum Distrikt Burgdorf, 1803 zum Amt Fraubrunnen. Das Wasserschloss L., Sitz des Landvogts, wurde 1624-30 auf alten Fundamenten neu erbaut (1812-15 Umbau zum Landsitz). 1812 verkaufte der Staat Bern Schloss und Domäne an Rudolf Niklaus von Wattenwyl. 1846 gelangten diese in den Besitz der Bernburgerfam. Sinner. Ab 1895 wechselten die Besitzer, bis das Schloss 1925 an die Kaufmannsfam. Rütimeyer in Alexandria kam. Diese trat es 1958 dem Kt. Bern ab, der es anschliessend renovieren liess. Das Schloss L., seit 1988 eine Stiftung, beherbergt Interieurs aus dem 17. Jh. sowie das Schweizer Museum für Wild und Jagd.

      Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 129.