Hans Jakob von Bonstetten

Hans Jakob von Bonstetten

männlich - 1576


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Hans Jakob von Bonstetten
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Kam als Page an den Hof des Herzogs von Orléans-Longueville, des Grossen Rats 1542, Landvogt gen Wifflisburg (Avenches) 1546, Gubernator der Herrschaft Neuenburg und Valangin 1552 
    Besitz Herr zu Urtenen und Mattstetten 
    Wohnort Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1576 
    • Pest
    Personen-Kennung I57670  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 23 Nov 2025

    Vater Beat Wilhelm von Bonstetten   gest. 27 Apr 1522, Schlachtfeld bei Bicocca, Lombardei, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Barbara von Wattenwyl,   geb. cir 1491   gest. 28 Aug 1519 (Alter 28 Jahre)
    Eheschließung 31 Okt 1512 
    Familien-Kennung F27832  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Magdalena von Diesbach
    Eheschließung 4 Jul 1541  Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1
    Kinder 
    +1. Hans Rudolf von Bonstetten,   geb. 1544   gest. 1608 (Alter 64 Jahre)
    +2. Freiherr Ulrich von Bonstetten,   geb. 1548   gest. 1608 (Alter 60 Jahre)
    Familien-Kennung F28284  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 23 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsWohnort - - Bern, BE, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - 4 Jul 1541 - Bern, BE, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Bonstetten - Wappen
    Bonstetten - Wappen
    Wappen derer von Bonstetten.
    In Schwarz mit goldenem Bord drei aneinanderstossende, geschliffene silberne Rauten.

    (Bild: GHdA Band 53, 1972, Adelslexikon)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Bonstetten_(Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Bonstetten sind ein ursprünglich alemannisches Uradelsgeschlecht. Namensgebender Stammsitz der Familie ist die Gemeinde Bonstetten bei Zürich. Zweige des Geschlechts bestehen bis heute.

      Geschichte
      Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Familie im Jahre 1122 mit Henricus de Bonstadin als nobilis vir. Angehörige waren Edelherren in hohen sozialen und politischen Ämtern. In Bonstetten wurde die Fundstelle einer kleinen Burg 1989 genauer untersucht, vermutlich der Stammsitz. 1155 wirkten Heinricus de Boumstedin, nobilis vir und Conradus bei einer Schenkung an das Kloster St. Martin (Zürich) mit.

      Im 13. Jahrhundert stellten sie in drei Generationen die Reichsvögte von Zürich und vom 13. bis zum 14. Jahrhundert mit mehreren Angehörigen auch Landrichter von Thurgau. Im 14. Jahrhundert stellten sie Landvögte in den habsburgischen Landvogteien Aargau, Sundgau und Oberelsass. Hermann von Bonstetten war von 1333 bis 1360 Fürstabt des Klosters St. Gallen.

      Die Familie war reich begütert, hauptsächlich in den Besitzungen der Habsburger, mit denen sie auch verschwägert waren. Hauptsitz war von 1267 bis 1534 das Schloss Uster. Kaspar von Bonstetten heiratete Elisabeth Freiin von Sax-Hohensax, die von ihrem Bruder Albrecht I. von Hohensax (1439–1463) die Burg Hohensax, die Burg Frischenberg sowie die Orte Sax und Gams SG erbte. Da Kaspar von Bonstetten Bürger von Zürich war, brannten die Appenzeller 1446 während des Alten Zürichkrieges seine Burgen Hohensax und Frischenberg nieder und annektierten einen Teil der Herrschaft Hohensax. Nur Gams und die Ruine der Burg Hohensax gaben sie 1461 wieder an die Bonstetten zurück. 1497 verkauften sie die Herrschaftsrechte an Schwyz und Glarus.

      Im Laufe der Zeit verlor das Geschlecht den Edelherrenstand und gehörte nun zum niederen Landadel, erhielt aber im Jahre 1499 eine diplommäßige Bestätigung der Freiherrenwürde vom späteren Kaiser Maximilian I. Schon während dieser Zeit besaßen Angehörige der Familie das Bürgerrecht von Zürich und Bern. Kurze Zeit später verlegten sie ihre Stammsitze in diese Städte und gelangten dort in den patrizischen Stadtadel.

      Die Zürcher Linie erlosch bereits 1606. Die Berner Linie, die zu den bedeutendsten Familien des Berner Patriziats zählte, konnte ihren Landbesitz in der Umgebung der Stadt stark erweitern und brachte eine Reihe von Staatsmännern und Offizieren hervor. 1584 erwarb sie das Schloss Jegenstorf, das im Erbgang bald an die von Wattenwyl fiel. 1599 kam Schloss Vaumarcus durch die Heirat des Freiherrn Johann-Ulrich von Bonstetten (1548–1607) mit Gräfin Anne von Neuenburg-Vaumarcus (1564–1625) an die Familie; in der Kirche Jegenstorf befindet sich eine Wappenscheibe der Eheleute; Vaumarcus fiel durch Heirat 1675 an die von Büren. Auch Schloss Kehrsatz war im 17. Jahrhundert im Besitz der Familie, das Haus Bonstetten in Valeyres-sous-Rances von 1707 bis 1945, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Campagne Diemerswil, im 18./19. Jahrhundert Schloss Sinneringen und von 1898 bis 1922 bzw. 1933 (bis zur Scheidung von Jean-Jacques von Bonstetten und Betty Lambert, die bereits den Kauf 1922 finanziert hat) der Landsitz Bellerive in Thun.

      Aus der Berner Linie kam auch Albrecht von Bonstetten (* um 1445; † etwa 1505). Er war Stiftsdekan des Klosters Einsiedeln und ein bedeutender Humanist. Diese Linie existiert bis heute. Im Berner Münster befindet sich eine Kapelle der Familien Ringoltingen und von Bonstetten.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 128, 142.