Hans von Erlach

Hans von Erlach

männlich Datum unbekannt - 1441


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  • Name Hans von Erlach
    • Die von Erlach sind ein Uradelsgeschlecht der souveränen Stadt und Republik Bern. Der österreichische Feldmarschallleutnant Hieronymus von Erlach (1667–1748) wurde 1712 in den Reichsgrafenstand erhoben.
      Die Herren von Erlach waren ursprünglich Ministerialen der Herren und späteren Grafen von Neuenburg auf Schloss Erlach in Erlach am Bielersee, wo sie als neuenburgische Burgmannen dienten. Seit dem frühen 13. Jahrhundert sind sie in Bern ansässig und gehören zum Berner Patriziat.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Erlach_(Adelsgeschlecht)
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Kastvogt von Rüeggisberg, Vogt zu Oltigen 1398, zu Laupen 1414, des Rats 1416, Schultheiss zu Thun 1420 
    Info Ort Schloss Erlach, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Um 1100 erwarben die Grafen von Fenis den Ort und fingen an, ihn zu befestigen. Burkhart von Fenis baute zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Burg. Erlach war ein wichtiger Stützpunkt der Grafen von Neuenburg. Um 1265 erhielt Erlach vom Grafen Rudolf II. von Neuenburg-Nidau die Handfeste verliehen. Als Ministerialen der Grafen dienten die Ritter von Erlach als Burgmannen auf dem Schloss.
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Erlach_(Erlach) 
    Besitz Mitherr zu Reichenbach, Bümpliz und Balm 
    Tod 1441 
    Personen-Kennung I57847  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Vater Ulrich von Erlach
    Mutter Anna von Oltigen,   geb. Datum unbekannt
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28397  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Margareta von Grasburg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Petermann von Erlach   gest. 1471
    Familien-Kennung F28396  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Um 1100 erwarben die Grafen von Fenis den Ort und fingen an, ihn zu befestigen. Burkhart von Fenis baute zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Burg. Erlach war ein wichtiger Stützpunkt der Grafen von Neuenburg. Um 1265 erhielt Erlach vom Grafen Rudolf II. von Neuenburg-Nidau die Handfeste verliehen. Als Ministerialen der Grafen dienten die Ritter von Erlach als Burgmannen auf dem Schloss. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Erlach_(Erlach) - - Schloss Erlach, BE, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Erlach - Wappen
    von Erlach - Wappen
    Wappen derer von Erlach in der Spiezer Chronik (um 1480)

    In Rot ein silberner (weisser) Pfahl, belegt mit einem schwarzen Sparren.

    Bild: Wikipedia: Diebold Schilling - http://e-codices.unifr.ch/en/bbb/Mss-hh-I0016/29
    © Gemeinfrei

    Orte
    Schloss Erlach und der Bielersee
    Schloss Erlach und der Bielersee
    Das Schloss Erlach ist ein Schloss in der Gemeinde Erlach im Kanton Bern.

    Bild: Wikipedia; Fotohobby - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020041/2006-04-07/

      von Erlach

      Burger- und ehemalige Patrizierfamilie der Stadt Bern mit Wurzeln im Ministerialadel. Die von Erlach sind erstmals als Kastlane von Erlach am Bielersee im Dienst der Grafen von Nidau bezeugt. Um 1300 wurden sie Burger von Bern. Als Stubengenossen zum Distelzwang und später auch zu Schmieden stiegen sie zu einem der führenden Geschlechter Berns auf und zählten im 17. und 18. Jahrhundert zu den sechs der «wohledelfesten» Geschlechter, welche die höchste Klasse der Berner Burgerfamilien bildeten. Ursprünglich besassen sie Güter und Herrschaftsrechte in Jegenstorf und Reichenbach (bei Zollikofen). Um 1400 kamen Hindelbank, Wyl (heute Gemeinde Schlosswil), Riggisberg und Bümpliz hinzu. 1516 erwarb Ludwig (1470-1522) Schloss und Herrschaft Spiez sowie die Bubenberghäuser an der Junkerngasse in Bern. Als sich die Familie mit den Söhnen Rudolfs in zwei Hauptlinien teilte, erbte Diebold (1485-1561), der Erste der jüngeren, zu Beginn des 18. Jahrhundert ausgestorbenen Linie, Bümpliz. Seine Nachkommen erweiterten den Besitz um 1600 um die Herrschaften Oberhofen am Thunersee, Kiesen und Kasteln. Die übrigen Herrschaften gingen an den älteren Sohn Johann, dessen Nachkommen zwei Äste bildeten. Spiez und die ehemaligen Bubenberghäuser in Bern wurden vorerst unter den Nachkommen Hans Rudolfs (1504-1553), des älteren Sohnes von Johann, weiter vererbt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gelangten sie an den jüngeren Ast. Albrecht (1713-1784) liess neben dem bestehenden Schloss in Spiez das neue Schloss bauen. Sein Vetter Hieronymus errichtete prächtige Landsitze in Thunstetten und Hindelbank. Ausserdem entstand um 1750 in Bern an der Stelle der einstigen Bubenberghäuser der heutige Erlacherhof. Hieronymus' Sohn Albrecht Friedrich baute einen neuen Landsitz in Jegenstorf.

      Im 14. Jahrhundert verschwägerten sich die von Erlach mit Ministerialen- und Freiherrengeschlechtern aus dem bernischen Mittelland. Sie waren ab dem 15. Jahrhundert zunehmend an der bernischen Regierung beteiligt und gingen gleichzeitig Heiratsverbindungen mit anderen Berner Burgerfamilien sowohl adliger (v.a. von Mülinen) wie nicht adliger Herkunft (v.a. von Diesbach und von Wattenwyl) ein. Bis 1798 stellten sie insgesamt sieben Schultheissen: Nach Ulrich (✝︎ 1465) folgten – teilweise über das Venneramt zu Schmieden – der obgenannte Rudolf, dessen Sohn Johann, Franz Ludwig, Sigmund, die obgenannten Hieronymus und Albrecht Friedrich, die alle aus der älteren Linie stammten. Verschiedene Familienmitglieder wirkten als Gross- und Kleinräte und versahen Landvogteistellen.

      Die von Erlach taten sich ausserdem als Heer- und Söldnerführer in fremden Diensten hervor. Johann Jakob wurde erster Kommandant des 1671 gegründeten Berner Regiments in französischen Diensten (oft als Regiment von Erlach bezeichnet). Seine Nachkommen – sie waren nach der Konversion Johann Jakobs katholisch und Bürger Freiburgs – dienten in der französischen Schweizergarde und verschwägerten sich entweder mit Angehörigen von Offiziersfamilien der Schweizergarde oder mit französischen Adelsfamilien. Die Nachfahren Burkhards hingegen etablierten sich zunächst im Dienste Sachsen-Anhalts, dann in jenem Preussens, und heirateten in dortige Adelsfamilien hinein. Die beiden Zweige erloschen Ende des 18. bzw. nach der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch im 19. und 20. Jahrhundert schlugen mehrere Mitglieder der Familie eine militärische Karriere ein, die im Fall Rudolfs bis zum Divisionär führte. Ausserdem stellten die von Erlach mit Franz Rudolf einen Berner Regierungsrat. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Mitglieder der Familien unter anderem im Banken- und Versicherungswesen sowie in der Industrie tätig.

      Version vom: 07.04.2006
      Autorin/Autor: Hans Braun

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 114.