Kuno (Conon) von Avenches

Kuno (Conon) von Avenches

männlich Datum unbekannt -


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  • Name Kuno (Conon) von Avenches  [1]
    • Das mittelalterliche Geschlecht d'Avenches, ist vom 12. Jahrhundert an als Ministerialen des Bischofs von Lausanne im Meieramt von Avenches bezeugt. Ein weiterer historischer Bezug ist der Heilige Marius von Avenches (ca. 530/31–594), Bischof von Aventicum, der ein bedeutender Chronist des Frühmittelalters war. Auch Guillaume d'Avenches, ein wichtiger Akteur der savoyischen Kriege, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten.
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Avenches, VD, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Meier zu Wifflisburg (Avenches) 
    Info Ort Avenches, VD, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Avenches liegt auf einer Höhe von 480 m ü. M. zwischen der Bezirkshauptstadt Payerne (10 km Luftlinie) und Murten (8 km Luftlinie). Das mittelalterliche Städtchen erstreckt sich auf einem isolierten Hügel am Südrand der Broyeebene, im Schweizer Mittelland südwestlich des Murtensees. 
    • Im Jahr 1074 gründete der Lausanner Bischof Burkhard von Oltigen auf dem Hügel des heutigen Städtchens eine neue Stadt, die im Mittelalter unter dem latinisierten Namen Adventica bekannt war und 1349 erstmals in der volkssprachlichen Lautung Avenchoz, 1518 Avenche, erscheint. Der deutsche Name Wiflisburg, der weder mit der lateinischen noch mit der französischen Variante korrespondiert, geht auf einen frühen alemannischen Siedler namens Wibili zurück und findet sich erstmals 1266 (1258?) als Wibilsburg belegt; spätere Bezeugungen sind Wipelspurg (1302), Wibelspurg (1458), Wiblispurg (1476), Wiflispurg (1548) und Wiflisburg (1577).
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Avenches
    Erwähnt / Bezeugt 1228 
    Personen-Kennung I57900  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Vater Wilhelm von Avenches
    Familien-Kennung F28430  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Rudolf von Avenches,   geb. Datum unbekannt   gest. tot 1316
    Familien-Kennung F28429  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

  • Orte
    Altstadt von Avenches
    Altstadt von Avenches
    Altstadt von Avenches vom Amphitheater gesehen

    Avenches ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Waadt. Sie gehört zum Distrikt Broye-Vully. Der frühere deutsche Name Wiflisburg oder Wifflisburg wird heute kaum noch verwendet.

    Bild: Wikipedia; Yesuitus2001 at de.wikipedia - Eigenes Werk - https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Yesuitus2001
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020470/2002-12-20/

      d'Avenches

      Von der Mitte des 12. Jahrhunderts an belegte Familie des niederen Waadtländer Adels, aus Ministerialen des Bischofs von Lausanne hervorgehend, welche das Meieramt Avenches innehatten. Dem Geschlecht entstammten einige Domherren von Lausanne und Basel, zahlreiche Priester von Avenches und anderen Pfarreien der Diözese Lausanne sowie bischöfliche Kastlane. Vom Ende des 14. Jahrhunderts an trugen einige Mitglieder der Familie den Titel von Mitherren von Combremont-le-Grand. 1536 versuchte Bernard (​✝︎ vor 1539) vergeblich, Combremont unter freiburgische statt bernische Herrschaft zu stellen; im folgenden Jahr verkaufte er die Herrschaft. Er besass auch die Herrschaft Donatyre, die sein Sohn Claude (​✝︎ vor 1569) 1546 an die Praroman veräusserte. Herrschaftliche Rechte hatten die d'Avenches auch zum Beispiel in Villarepos, Cugy (FR), Russy, Prévondavaux und Cronay inne, womit sie eine nicht unbedeutende Stellung innerhalb des Waadtländer Adels einnahmen: 1456, anlässlich der feierlichen Zusammenkunft der Waadtländer Ständeversammlung bei der Übergabe des Landes an den Prinzen von Piemont (Amadeus IX. von Savoyen), war das Geschlecht mit vier Personen unter den 34 Herren vertreten. Im 16. Jahrhundert erlosch die Familie. Mit Pierre, dem 1360 eingebürgerten Sohn des Junkers Jean, hatte sich ein Zweig in Freiburg niedergelassen und spielte hier mit Guillaume im 15. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Dessen Blutsverwandter Antoine war ab 1468 Statthalter Jakobs von Savoyen, des Grafen von Romont, in der Waadt. Mit seinem gleichnamigen Sohn Antoine starb der Freiburger Zweig aus. Nicht zur Adelsfamilie d'Avenches gehörten die ab der Mitte des 13. Jahrhunderts als Bürger von Freiburg belegten d'Avenches (z.B. Conrad), deren Name eine schlichte Herkunftsbezeichnung darstellt.

      Version vom: 20.12.2002
      Autorin/Autor: Jean-Daniel Morerod Übersetzung: Alfred Zangger

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 155.