Bartholomäus May

Bartholomäus May

männlich 1446 - 1531  (85 Jahre)


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  • Name Bartholomäus May  [1]
    Geburt 1446 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Grossen Rats 1467, Schultheiss zu Thun 1486, des Kleinen Rats 1494, oft Gesandter 
    Militär / Gefecht Teilnehmer an den Schlachten von Héricourt, Grandson, Novara, und Marignano 
    Besitz Herr zu Strättligen, Toffen, Wattenwyl, der reichste Handelsmann Berns 
    Wohnort Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1531 
    Personen-Kennung I58029  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

    Vater Jakob Scatzini genannt May,   geb. Mailand, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Anna Kör
    Familien-Kennung F29047  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Katharina von Gasel,   geb. Datum unbekannt   gest. spätestens 1528
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Notizen 
    • Nicht klar welche der drei Ehefrauen des Bartholomäus die Mutter der unbekannten Tochter ist..?
    Kinder 
    +1. Klaudius (Glado) May   gest. 1527
    +2. May,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F28514  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

    Familie 2 Barbara Schindler
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Familien-Kennung F29043  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

    Familie 3 Barbara Müller
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Familien-Kennung F29044  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der May
    Wappen der May
    Wappenscheibe in der Kirche Rued (1709)

    Das Wappen ist geteilt, oben in Gold zwei blaue Löwen (mit Greifen-Vorderfüßen), unten von Blau und Gold fünfmal gespalten. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener Löwe wachsend.

    Bild: Wikipedia; LuFiLa - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

    Schlachten
    Schlacht von Héricourt - 13 Nov 1474
    Schlacht von Héricourt - 13 Nov 1474
    Zeitgenössische Darstellung der Schlacht in der Burgunderchronik. Rechts das fliehende burgundische Heer.

    Die Schlacht bei Héricourt war die erste militärische Auseinandersetzung in den Burgunderkriegen. Sie fand am 13. November 1474 bei Héricourt im heutigen französischen Département Haute-Saône statt.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Die Grosse Burgunder Chronik, «Zürcher Chronik», Beiheft zur Faksimile-Ausgabe, S. 217
    © Gemeinfrei
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Die Schlacht von Grandson in der Luzerner Chronik des Diebold Schilling dem Jüngeren. Im Hintergrund das burgundische Lager mit dem berühmten hölzernen Zelthaus der Burgunderherzöge

    Bild: Wikipedia; Diebold Schilling der Jüngere - Alfred A. Schmid (Hg.): Die Schweizer Bilderchronik des Luzerners Diebold Schilling. Sonderausgabe des Kommentarbandes zum Faksimile der Handschrift S. 23 fol. in der Zentralbibliothek Luzern. Ex Libris, Zürich 1981, S. 156f.
    © Gemeinfrei
    Novara (Naverra) - Schlacht - 1513
    Novara (Naverra) - Schlacht - 1513
    Illustration aus der Chronik Johannes Stumpfs, 1548

    Die Schlacht bei Novara zwischen Frankreich und den Eidgenossen während der Italienischen Kriege 1513, Holzschnitt aus der Stumpfschen Chronik 1548.
    © Gemeinfrei

    Bild: Wikipedia; Johannes Stumpf - Gemeiner loblicher Eydgnoſchafft Stetten Landen vnd Völckeren Chronik wirdiger thaaten beſchreybung […]. 2 Bde. Zürich: Christoph Froschauer 1548. Scan by sidonius 12:23, 2 February 2007 (UTC)
    Marignano - Schlacht - 1515
    Marignano - Schlacht - 1515
    Schlachtszene - Maître à la Ratière zugeschrieben

    Die Schlacht begann ungewöhnlich spät gegen 15 Uhr. In drei Gewalthaufen gegliedert – in der Mitte die Innerschweizer Kantone, rechts die Zürcher, links die Luzerner und Basler –, drangen die Eidgenossen mit rund 20'000 Mann tief ins Heerlager der Franzosen ein und behaupteten sich dort bis in die Nacht hinein. - https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Marignano

    Bild: Wikipedia
    © Gemeinfrei


  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/May_(Patrizierfamilie)

      Die Familie von May ist eine Berner Patrizierfamilie, die als Kaufmannsfamilie mit Namen de Madis aus Introzzo in der Lombardei einwanderte. Ein 1537 nach Augsburg eingewanderter Zweig wurde 1627 zum dortigen Patriziat aufgenommen, nachdem sie bereits 1605 in Johann Siebmachers Wappenbuch zu den Ehrbaren Geschlechtern Augsburgs gezählt wurden.

      Geschichte
      Seit ungefähr 1404 besitzt das Geschlecht das Burgerrecht der Stadt Bern und seit 1434 gehört es der Gesellschaft zu Mittellöwen an. 1446 gehörte erstmals ein Familienmitglied dem Grossen Rat an. 1448 hatte die Familie ein vergleichsweise bescheidenes Vermögen von 900 Gulden. Ihr gelang es aber, sich im 15. Jahrhundert in der städtischen Gesellschaft zu etablieren und mit den damals führenden Ratsgeschlechtern verwandtschaftliche Beziehungen einzugehen. Bartholomäus May, der Sohn von Jakob May, gehörte zu den reichsten Bernern und versteuerte 1494 ein Vermögen von etwa 13.300 Gulden. Er wurde im gleichen Jahr als erster Bürger mit italienischer Abstammung in den Kleinen Rat gewählt.

      Angehörige der Familie besassen oder besitzen mehrere Häuser an der Münstergasse, Schloss Hünigen, Schloss Ursellen, Schloss Toffen, Schloss Rued, Schloss Brestenberg, Schloss Schöftland und das Rebgut Belletruche.

      In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544)[4] wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen, welche den May von Bern bis 1561 gehörte.

      In Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605 ist das Wappen der May bei den ehrbaren Geschlechtern der Reichsstadt Augsburg dargestellt, allerdings verballhornt mit Greifen statt Löwen im Schild. Bartholomäus II. May († 1576) war es, der 1537 nach Augsburg auswanderte. Kaiser Karl V. erkannte ihm und seinen Brüdern 1551 einen Adelsbrief zu. 1561–1576 gehörte er dem kleinen Rat Augsburgs als Vertreter der Gesellschaft der Mehrer[6] an. Sein Enkel Marcus von May († 1643) wurde Mitglied des Stadtgerichts und 1631 Bürgermeister von Augsburg.1627 erfolgte für ihn zu Prag die kaiserliche Aufnahme zu den edlen und ratsfähigen Geschlechtern als Patrizier von Augsburg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 130.

    2. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 141.