Barbara von Gachnang

Barbara von Gachnang

weiblich


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  • Name Barbara von Gachnang
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Schloss Schollenberg, Berg am Irchel, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Die Burg diente der Bewachung des Rheinübergangs zwischen Flaach und Rüdlingen. Sie trägt ihren Namen nach dem Ministerialgeschlecht Scholle, das im Dienste der Kyburger stand und im 13. Jh. die Burg Alt-Schollenberg besass. Es wird vermutet, dass das Geschlecht identisch ist mit demjenigen der Scholl, das in der Region im 14. Jh. erwähnt wird. 1258 wird eine Familie Schollenberger genannt, die Afterlehen von der Familie Scholl hatte. Sie besass das bis Ende des 14. Jh. erwähnte Gut Nieder-Schollenberg. Die Scholl und Schollenberger sind wahrscheinlich bereits im frühen 14. Jh. ausgestorben. Die Burg wechselte darauf in den Besitz der Herren von Erzingen und 1393 in denjenigen der Herren von Tettingen. Weitere Besitzer waren die Herren von Gachnang, die Familie zum Thor aus Teufen, die Herren von Gugelberg. Im Jahre 1526 erwarb Hans von Waldkirch aus Schaffhausen die Burg und nutzte sie als Versteck für Täufer.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burgstelle_Schollenberg
    Erwähnt / Bezeugt 1464 
    Personen-Kennung I58413  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 19 Nov 2025

    Vater Hans von Gachnang, der Ältere
    Familien-Kennung F28738  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Hans Heinrich zum Thor
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Urban zum Thor   gest. tot 1516
    Familien-Kennung F28735  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 17 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Gachnang - Wappen
    Gachnang - Wappen
    Wappen des heutigen Gachnang, Kanton Thurgau, Schweiz.
    In Weiß ein aufrechtes rotes Einhorn.

    (Bild: Wikipedia; DidiWeidmann, Eigenes Werk - © Gemeinfrei)

    Orte
    Schloss Schollenberg
    Schloss Schollenberg
    Darstellung der Burg im 18. Jh., rechts die steinerne Schlossscheune

    Die Burgstelle Schollenberg, auch Nieder-Schollenberg im Gegensatz zu Alt-Schollenberg, oder Schloss Schollenberg, ist eine abgegangene mittelalterliche Niederungsburg bei Flaach im Kanton Zürich in der Schweiz. An ihrer Stelle steht heute ein Bauernhaus.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Zentralbibliothek Zürich - https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralbibliothek_Zürich
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D1899.php?topdf=1

      Gachnang
      Polit. Gem. TG (seit 1998), Bez. Frauenfeld, die neben G. die Dörfer Kefikon, Islikon, Niederwil mit den Weilern
      Strass und Bethelhausen sowie Oberwil mit Rosenhuben umfasst. Die Ortsgemeinde G. bildete bis 1997 mit
      denjenigen von Kefikon, Islikon, Niederwil, Oberwil und Gerlikon (heute Gem. Frauenfeld) die
      Munizipalgemeinde G. 889 Kachanang; im Volksmund seit alters her Gochlingen. Ehem. Ortsgem.: 1870 343
      Einw.; 1900 280; 1950 350; 1990 694. Ehem. Munizipalgem.: 1850 1'456 Einw.; 1900 1'368; 1950 1'694; 1990
      3'038. Polit. Gem.: 2000 2'906 Einw.
      Vom Egelsee (nördlich von Niederwil) stammen bedeutende urgeschichtl. Funde aus der Pfyner Kultur. 889
      schenkte Kg. Arnulf seinem Getreuen Diethelm einen Hof in G. mit zehn herrschaftl. Huben. Ab dem 11. Jh.
      befand sich G. im Besitz des Klosters Reichenau. Die Herren von G. verwalteten als Kyburger und später auch
      Reichenauer Ministerialen die Herrschaft G. von ihrer abgegangenen Burg Alt-G. bzw. dem Meierhof
      Meiersberg aus. 1417 kam die Herrschaft an die Herren von Schinen, die vor 1500 am heutigen Standort NeuG.
      errichteten. 1562 gelangte sie an Kaspar Ludwig von Heidenheim, 1587 an Hektor von Beroldingen und
      1623 ans Kloster Einsiedeln. Bei diesem blieb die niedere Gerichtsbarkeit bis 1798. Die älteste erhaltene
      Offnung datiert von 1430.
      Die Kirchgem. G. bestand wohl bereits vor 1000 und umfasste eine Reihe von Ortschaften auf Thurgauer und
      Zürcher Gebiet, darunter bis 1651 bzw. 1874 auch die Filialen Ellikon an der Thur und Gerlikon. Der Bau der
      Kirche erfolgte vor dem 13. Jh. Mitten durch die Pfarrgemeinde verlief ab 1427 die Hoheitsgrenze zwischen
      den Grafschaften Kyburg und Thurgau (heute die Kantonsgrenze zwischen Zürich und Thurgau). 1528 trat die
      ganze Gem. zur Reformation über. Im Gefolge des Gachnangerhandels von 1610 wurde die Pfarrei geteilt, und
      die 1587 gebaute kath. Schlosskapelle wurde Pfarrkirche. Die Kollatur lag bei Reichenau bzw. beim Bf. von
      Konstanz. Das von der Landwirtschaft geprägte Dorf dehnte sich lange nur wenig über die ma. Zentren um
      Kirche und Schloss aus; erst seit der Mitte des 20. Jh. ist G. als typ. Wohngemeinde über die Tegelbachsenke
      hinausgewachsen. Ab 1916 brachte die Mosterei das Schloss zu neuer Blüte.
      Literatur
      – W. Hofmann-Hess, Gesch. der Herrschaften G. und Kefikon-Islikon im Thurgau, 1945
      – C. Herrmann, Das Gachnanger "alte Pfarrhaus" erzählt, 1991
      Autorin/Autor: Peter Giger

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 12.