Hans Ougspurger (Augsburger)

Hans Ougspurger (Augsburger)

männlich - 1522


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  • Name Hans Ougspurger (Augsburger)
    • Die Familie von Ougspurger (auch Augsburger, Ougsburger) war eine Berner Patrizierfamilie, die spätestens 1435 das Burgerrecht der Stadt Bern besass. Das Geschlecht erlosch 1907 mit Rudolf Friedrich Ludwig von Ougspurger.
      Angehörige des Geschlechts besassen zeitweise die Herrschaften Gerzensee, Löwenberg, Reichenbach, Vufflens, das Landgut Mettlen und das Ougspurger-Gut an der hinteren Schosshalde in Bern.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ougspurger_(Patrizierfamilie)
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Grossen Rats 1497, Landvogt gen Laupen 1501, Ohmgeltner 1506, des Kleinen Rats 1511-1520 
    Militär / Gefecht 17-19 Jun 1512  Schlachtfeld bei Pavia Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Zeugmeister im Pavierzug 
    • Die erste Schlacht bei Pavia fand vom 17. bis 19. Juni 1512 im Rahmen des Kriegs der Heiligen Liga zwischen Frankreich auf der einen und einem Bündnis aus der Republik Venedig, dem Herzogtum Mailand und der Alten Eidgenossenschaft auf der anderen Seite statt. Die Niederlage zwang die Franzosen, die Lombardei zu verlassen und brachte dem enterbten Massimiliano Sforza die Macht in Mailand ein.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Pavia_(1512)
    Militär / Gefecht 27 Apr 1522  Schlachtfeld bei Bicocca, Lombardei, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der Schlacht bei Bicocca 
    • Am Morgen des 27. Aprils 1522 begann die Schlacht bei Bicocca. Montmorency befehligte die Schweizer Söldner, die aus zwei grossen Kolonnen mit je 4000 Mann bestanden, beim Angriff auf Colonnas verschanzte Landsknechte und Arkebusiere. Hinter ihm stand eine bewaffnete Linie französischer Infanterie und die Gendarmerie, angeführt von Lautrec, während die venezianischen Soldaten, angeführt von ihrem Generalkapitän Francesco Maria della Rovere, weiter hinten eine eigene Linie bildeten. Montmorency befahl den Schweizern, zu warten, damit die französische Artillerie auf die kaiserliche Verteidigung schiessen konnte. Diese weigerten sich aber, dem Befehl zu folgen und marschierten schnurstracks in die Schusslinie der spanischen Arkebusiere. In rascher aber ordentlicher Abfolge mähten die spanischen Arkebusiere und die kaiserliche Artillerie tausend Schweizer aus ihrer Verschanzung nieder, noch bevor diese den Hohlweg vor dem Festungswall von Bicocca erreicht hatten. Einige Schweizer schafften es, durch das Blutbad zu waten und den Festungswall hochzuklettern, um in den Nahkampf einzutreten. Dies erwies sich als aussichtslos, da dort die Landsknechte auf sie warteten. Als Folge ihrer intensiven Rivalität auf den Schlachtfeldern Europas und den schmerzlichen Erinnerungen an den Schwabenkrieg (1499) liessen die Landsknechte ihre Wut an den Schweizern aus und metzelten alle nieder, die sie fanden. Historikerinnen und Historiker gehen davon aus, dass bei Bicocca zwischen 3000 und 4000 Schweizer starben; in der Schlacht fielen auch 22 Schweizer Anführer, darunter Albert vom Stein und Arnold Winkelried aus Unterwalden.
      Nach einer halben Stunde pfiffen die Schweizer zum Rückzug. Die Legende besagt, dass die kaiserlichen Truppen nur einen Toten verzeichneten, der von einem Esel getreten worden war. Tatsächlich lagen die kaiserlichen Verluste bei rund 200 Mann. Während die Schweizer ihren desaströsen Versuch unternahmen, die kaiserlichen Truppen zu überwältigen, versagte die französische Kavallerie bei ihren Bemühungen, die Brücke im Süden von Bicocca zu erobern. Obwohl Lautrec den überlebenden Schweizern befahl, wieder anzugreifen, weigerten sie sich. Als er erkannte, dass die feindliche Stellung uneinnehmbar war, zog sich Lautrec vom Schlachtfeld zurück. Die kaiserlichen Befehlshaber wollten die französischen Truppen auf ihrem Rückzug verfolgen, aber Colonna zögerte. Der Grossteil von Lautrecs Truppen hatte nicht gekämpft und blieb gefährlich. Colonnas Entscheid, einen weiteren Kampf zu vermeiden, erwies sich als weise; die Schweizer kehrten am 30. April 1522 nach Hause zurück.
      Zitat aus: https://blog.nationalmuseum.ch/2025/04/die-schlacht-bei-bicocca/
    Wohnort Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 27 Apr 1522  Schlachtfeld bei Bicocca, Lombardei, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht bei Bicocca
    Personen-Kennung I59409  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jan 2026

    Vater Peter Ougspurger (Augsburger)   gest. cir 1475
    Familien-Kennung F29397  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie (Margareta?) von Weingarten
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • Möglicherweise dritte Heirat des Hans..
    Kinder 
    +1. Michael Ougspurger (Augsburger),   geb. cir 1500   gest. 13 Jul 1557 (Alter 57 Jahre)
    Familien-Kennung F29396  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 1 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Zeugmeister im Pavierzug - 17-19 Jun 1512 - Schlachtfeld bei Pavia Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Teilnehmer an der Schlacht bei Bicocca - 27 Apr 1522 - Schlachtfeld bei Bicocca, Lombardei, Italien Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen Michael Ougspurger (IV.)
    Wappen Michael Ougspurger (IV.)
    Wappenscheibe in der Kirche Frutigen (1728)

    Bild: Wikipedia; Funck77 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Funck77
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

    Schlachten
    Die Schlacht bei Bicocca am 27 Apr 1522
    Die Schlacht bei Bicocca am 27 Apr 1522
    Die Schlacht bei Bicocca war ein Wendepunkt der langen Italienkriege (1494–1559). Die Unfähigkeit der Franzosen, ihre Schweizer Söldner zu kontrollieren, trug zu ihrer Niederlage bei, während der Erfolg der spanischen Arkebusiere den Aufstieg Spaniens als europäische Grossmacht ankündigte. Ausserdem war die Schlacht der Anfang vom Ende einer Ära, in der die Schweizer Pikeniere ihren Feinden auf den mittelalterlichen Schlachtfeldern Europas Angst und Schrecken einjagten.

    Bild: https://blog.nationalmuseum.ch/2025/04/die-schlacht-bei-bicocca/
    https://www.schulbild.ch/index.php?current_tab=5

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 120.