Heinrich II von Küssenberg

Heinrich II von Küssenberg

männlich Datum unbekannt -


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  • Name Heinrich II von Küssenberg  [1]
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Info Ort Küssaburg, Klettgau, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Küssaburg, auch Schloss Küssenberg genannt, ist die Ruine einer Gipfelburg auf 634 m ü. NN im Klettgau im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. 
    • Die Grafen von Küssenberg waren in jener Zeit eine bedeutende Adelsfamilie, denn neben ihrer Herrschaft über den Klettgau „kam 1172 auch die Landgrafschaft Stühlingen auf dem Erbweg an die Freiherren von Küssenberg, deren Stammburg die Küssaburg war.“
      Ein Werner von Küssenberg war von 1170 bis 1178 Abt im Kloster St. Blasien.
      Um 1250 war das Haus der Grafen von Küssenberg ausgestorben und zwei neue Mächte wurden seine Erben: die Herren von Lupfen, die freilich nur den Stühlinger Teil des einst küssenbergischen Herrschaftsgebilde an sich zu ziehen wussten und – für die Geschichte des Klettgau viel entscheidender – der Bischof von Konstanz, Heinrich von Tanne, der 1241 die Stammherrschaft Küssaburg mit der gleichnamigen Burg und den dazugehörigen Ortschaften sowie die am Hang des Südranden zahlreich durch Rodung angelegten Einzelhofsiedlungen erworben hatte.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Küssaburg
    Erwähnt / Bezeugt 1141-1177 
    Besitz Landgrafschaft Stühlingen, Klettgau, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erhielt nach dem Aussterben der Lenzburger die Grafschaft Stühlingen 
    Personen-Kennung I60723  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Dez 2025

    Vater Heinrich I von Küssenberg
    Familien-Kennung F30286  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. von Küssenberg,   geb. Datum unbekannt
     2. Graf Heinrich III. von Küssaberg und Stühlingen,   geb. Datum unbekannt   gest. 1250
    Familien-Kennung F30285  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Das Wappen der Grafen von Küssenberg
    Das Wappen der Grafen von Küssenberg
    Das Stammwappen auf der Zürcher Wappenrolle (ca. 1340) -hier abgebildet - zeigt einen von Blau über Silber geteilten Schild. Helmzier ist ein goldener Stauf bzw. Nuppenbecher auf einem roten Kissen.
    Das Wappen aus der Sempacher Schlachtkapelle zeigt in Blau einen goldenen Stauf bzw. Nuppenbecher. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken der goldene Stauf auf einem roten Kissen. Dieses Wappen geht zurück auf Ritter Jos von Küssenberg, der in der Schlacht bei Sempach fiel. Ob das Wappen von Schwerzen auf das Küssenberger Wappen Bezug nimmt ist noch zu klären.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860, Nr 227
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Küssenberg

      Grafen von Küssenberg

      Die Grafen von Küssenberg, auch Grafen von Küssaberg und Stühlingen, waren ein süddeutsches Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Küssaburg im Klettgau.

      Geschichte
      Nach einer Vermutung stammten die Küssenberger ursprünglich aus dem Geschlecht der Herren von Wittlisberg (ehemaliger Herrenhof und Glasmachersiedlung, heute Wüstung bei Häusern, erwähnt um 1087 bis 1124).

      Mit Heinricus de Chussaberch wird das Geschlecht der Grafen von Küssenberg 1135 und 1150 in Urkunden des Klosters Allerheiligen erstmals genannt.[1]

      Am 10. April 1141 wird Heinrich I. als Heinricus de Cussachberc am königlichen Hoflager Konrads III. in Straßburg als Zeuge anlässlich einer Schlichtung zwischen dem Bistum Basel und dem Kloster St. Blasien in einer Urkunde genannt. Anwesend waren unter anderen Bischof Ortlieb und Abt Berthold und der spätere Kaiser Friedrich I.

      Heinrich erscheint in weiteren Urkunden bis 1168, er war ein Bruder (oder Vetter) des Abtes Werner von Küssenberg.

      1177 [nach anderen Angaben 1172 oder 1173] erbten die Küssenberger die Landgrafschaft Stühlingen mit der Burg Stühlingen, das heutige Schloss Hohenlupfen, und nannten sich Grafen von Küssenberg und Stühlingen.[2]

      Als Stühlingen noch Teil des alten Albgaus war, wurde ab 1084 ein Gerung, Comes de Stulingen und 1131 ein Liutold von Stüelingen genannt.

      1177 wird dann erstmals ein Heinricus genannt als Comes (Graf) de Stuhlingen Henricus de Cussachberch in einer Urkunde von Berthold IV. von Zähringen.[3]

      Frühe verwandtschaftliche Beziehungen bestanden offenbar zu den Regensbergern[4]; wohl auch zu den Freiherren von Vaz und mit diesen dann auch zu den Herren von Krenkingen. Auffallend ist die Ähnlichkeit der Wappen.

      Der letzte Küssenberger Graf
      Am 26. Dezember 1240 siegeln in St. Blasien Heinricus Comes de Cussaperc und Liutholdus sen. de Reginsperc eine Schenkungsurkunde. Das anhängende Siegel des Grafen zeigt drei liegende Halbmonde und die Umschrift S. HEINR.COMITIS.DE.CHVSSAPERGH. Diese Schenkung von Gütern in Lauchringen an das Kloster St. Blasien des Ritters Gerung, genannt Strubel, wurde bestätigt in Tiengen am 15. Juni 1245 von Bischof Heinrich von Tanne: dum castrum in Chussaperch ad nostram nostreque ecclesie translatum fuisset venditionis nomine postatem[5]

      Heinrich III. von Küssenberg war der letzte Graf aus dem Geschlecht der Küssenberger, er war verheiratet mit einer Schwester des Rudolf von Habsburg, Kunigunde von Habsburg. Nachdem sie keine Kinder hinterlassen hatten, verkaufte er 1240 die Burg und Herrschaft an den Bischof von Konstanz, Heinrich von Tanne. Das Geschlecht der Küssenberger bestand jedoch weiterhin. Kunigunde heiratete danach (um 1250) den Ritter Otto II. von Ochsenstein aus dem Geschlecht der Ochsensteiner.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 49.