Elisabeth von Aarwangen

Elisabeth von Aarwangen

weiblich


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  • Name Elisabeth von Aarwangen
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Schloss Aarwangen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Das Schloss Aarwangen entstand durch die Herren von Aarwangen, kyburgische Ministerialadelige, im 13. Jahrhundert zur Sicherung des wichtigen Flussübergangs. Als erster Schlossherr von Aarwangen ist Ritter Burkart von Aarwangen nachgewiesen. In der Folge blieb das Schloss im Besitz der Herren von Aarwangen. 
    • In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörten die Herren von Aarwangen zu den führenden Geschlechtern im Oberaargau und am kyburgischen Hof in Burgdorf. Nach dem Aussterben der Aarwanger mit dem Tod von Johann von Aarwangen im Jahre 1350 fielen Dorf und Herrschaft an die Grünenberg.
      Nach der Übernahme von Burgdorf in 1384 verschob sich der bernische Einflussbereich Schritt um Schritt nach Osten. Nachdem 1415 die Eidgenossen den Habsburgern den Aargau entrissen, kaufte Bern 1432 Schloss und Herrschaft Aarwangen von Wilhelm von Grünenberg. Damit war der Grundstein der Landvogtei im Schloss Aarwangen gelegt, die bis zum Ende des bernischen Stadtstaates im Frühjahr 1798 bestehen blieb. Insgesamt residierten 75 Landvögte im Schloss. Danach wurde das Schloss an Private verkauft.
      Besondere Aufgaben hatte es im Bauernkrieg 1653 zu übernehmen. Als Pferdewechselstation der bernischen Eilboten und als Zeughaus hatte es zusätzliche Funktionen.
      1803 wurde Aarwangen wieder Amtshauptort und 1805 kaufte Bern das Schloss zurück. Seither diente das Schloss der bernischen Verwaltung als Kanzlei, Gericht und Gefängnis.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Aarwangen
    Personen-Kennung I61025  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Ritter Johann von Aarwangen,   geb. nach 1280, Schloss Aarwangen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Jan 1350 (Alter 70 Jahre)
    Mutter Verena Senn von Münsingen   gest. spätestens 1361
    Eheschließung 1303 
    Familien-Kennung F30493  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Philipp von Kien
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Kinder:
      - Margaretha (erw. ab 1339, gest. 1377/1384) ⚭ Petermann I. von Grünenberg (geb. 1300/1310; gest. 1375/1376); Ritter, Herr zu Aarwangen
      - Johannes II. (erw. ab 1342, gest. um 1361) ⚭ Mechtild von Scharnachtal (erw. zwischen 1343 und 1362)
    Kinder 
    +1. Margareta von Kien,   geb. Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. spätestens 1377
    Familien-Kennung F30486  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Orte
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Das Schloss Aarwangen ist ein Schloss in der Gemeinde Aarwangen im Schweizer Kanton Bern. Es ist ein Baudenkmal von regionaler Bedeutung. Es liegt am Südufer der Aare bei der Brücke von Aarwangen an der Hauptstrasse von Niederbipp nach Langenthal.

    Bild aus: Wikipedia; This file is from the Mechanical Curator collection, a set of over 1 million images scanned from out-of-copyright books and released to Flickr Commons by the British Library.
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aarwangen_(Adelsgeschlecht)

      Aarwangen (Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Aarwangen waren eine Adelsfamilie im schweizerischen Mittelland. Sie bauten das Schloss Aarwangen, beim Flussübergang über die Aare gelegen. Die Aarwangen waren Ministerialen der Grafen von Neu-Kyburg in Burgdorf. Ihr erstes Auftreten fällt in die Zeit um 1200. Sie starben um 1350 aus, Burg und Herrschaft kamen als Erbe an die Freiherren von Grünenberg.

      Geschichte
      Als erste aus der Adelsfamilie von Aarwangen werden 1194 und 1212 Burkhart und seine Tochter Ita erwähnt: Sie schenkten dem Kloster St. Urban Wald und Land. Burkharts Sohn Walter beteiligte sich am 16. August 1277 am Schiedsgericht gegen Ortolf I. von Utzigen-Gutenburg. Ein Jahr später leistete er dem König Rudolf I. von Habsburg Gefolgschaft und wurde am 26. August 1278 anlässlich der Schlacht auf dem Marchfeld von ihm zum Ritter geschlagen. 1313 erhielt er von Graf Rudolf III. von Neuenburg-Nidau alle liegenden Güter im Amt Bipp, samt Zoll und Brücke von Aarwangen als Lehen. Nach Aktivitäten im weiteren Umkreis seines Stammsitzes – in Zofingen, Solothurn und Burgdorf – wurde er 1320 von seinen Lehnsherren als Schultheiss der Stadt Burgdorf eingesetzt.

      In die Lebenszeit von Ritter Walter von Aarwangen fiel der Bau des Turmes von Aarwangen, dessen Holz um 1265/1266 dendrochronologisch datiert wurde.

      Walters Sohn Johann von Aarwangen stand dem Hause Habsburg nahe. So wurde er 1333 Landvogt im Aargau. 1339 übergab er völlig überraschend seine Güter der Enkelin Margaretha von Kien, Tochter Verenas und des Berner Schultheissen Philipp von Kien, und deren Ehemann Petermann I. von Grünenberg, um das Schwert mit der Kutte zu vertauschen und ins Kloster St. Urban einzutreten. Weil ihm auf der Suche nach Gott selbst die Klosterzelle nicht mehr genügte, zog sich Johann von Aarwangen 1341 mit sechs Brüdern ins Entlebuch zurück, lebte in der Eremitenklause Wittenbach, stiftete die Heiligkreuzkapelle und starb am 24. Januar 1350 als letzter männlicher Vertreter seiner Familie.

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020060/2000-09-22/

      von Aarwangen

      Kyburgisches Ministerialengeschlecht des 13.-14. Jahrhunderts, mit Sitz auf der gleichnamigen Burg. Die Familie ist erstmals zwischen 1194 und 1212 urkundlich erwähnt mit Burkhart und seiner Tochter Ita. 1251 wird Berchtold im Zusammenhang mit Streitigkeiten um Besitzungen des Klosters St. Urban genannt. 1266 erscheint Walter von Aarwangen im Gefolge des zukünftigen König Rudolfs I. von Habsburg. Die von Aarwangen waren bis 1274 (Verkäufe an das Kloster Trub) im Emmental begütert. Ab 1313 arrondierten sie ihren Besitz im unmittelbaren Umkreis der Burg und im Amt Bipp links der Aare. Im gleichen Jahr erhielten sie die Brücke von Aarwangen durch Rudolf III. von Neuenburg-Nidau zu Lehen. Die von Aarwangen nahmen in der oberaargauischen Ritterschaft eine herausragende Stellung ein. Mit Walters Sohn Johann starb das Geschlecht um 1350 aus.

      Version vom: 22.09.2000
      Autorin/Autor: Annelies Hüssy

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 220.