Werner II von Kien

Werner II von Kien

männlich 1229 - 1283  (54 Jahre)


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  • Name Werner II von Kien
    Geburt 1229 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung 1271  Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schultheiss der Stadt Bern 
    Besitz Schloss Worb, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Worb 
    • Das Schloss Worb ist ein Schloss in der Gemeinde Worb, Kanton Bern, Schweiz.
      Es wurde für die Freiherren von Worb erbaut, die erstmals um 1130 erwähnt werden. 1146 hielt Herzog Konrad I. von Zähringen auf ihrem Herrensitz Gericht. Von ihnen ging die Burg 1329 an Johann von Kien und nach dessen Tod 1352 an die Familie von Diesbach über, die vor allem durch Niklaus von Diesbach (1430–1475) bekannt wurde. Ein Neubau der Burg erfolgte nach einem Brand im Jahre 1535.
      Ende des 16. Jahrhunderts gehörte die Herrschaft Worb drei Miteigentümern und wurde in der Folgezeit noch weiter aufgeteilt, bis 1668 Christoph von Graffenried (1603–1687) sämtliche Teile wieder vereinigen konnte. Sein Neffe war Christoph von Graffenried (1661–1743), der Gründer der Kolonie New Bern in North Carolina. Bis 1792 blieb die Herrschaft im Besitz der Familie von Graffenried, danach verkaufte sie eine Erbengemeinschaft an Johann Rudolf von Sinner. Nach mehreren Besitzwechseln ist das Schloss heute immer noch in privater Hand.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Worb
    Tod zw 1273 und 1283 
    Personen-Kennung I61027  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Freiherr Werner I von Kien
    Familien-Kennung F30489  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Alesia
    Familien-Kennung F30490  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Familie 2 Bertha von Eschenbach
    Notizen 
    • Kinder:
      - Werner III. (erw. von 1283 bis 1316) ⚭ Anna (erw. 1309); Herr zu Worb, 1310 bis 1312 und 1313 kyburgischer Schultheiss von Thun
      - Klara (erw. 1283); Nonne im Kloster Interlaken
      - Philipp (erw. 1309 bis 1360) ⚭ 1. Anna von Erlach (erw. zwischen 1309 und 1316), ⚭ 2. Elisabeth von Aarwangen (gest. nach 1339); 1310 und 1319 Schultheiss von Thun, 1334 bis 1338 Schultheiss von Bern
    Kinder 
    +1. Philipp von Kien
    Familien-Kennung F30488  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Wappen bei Aegidius Tschudy, 16. Jahrhundert

    Blasonierung: Im blauen Schild zwei gekreuzte silberne Geierklauen, die aus dem Schildrand wachsen. Als Helmzier auf dem hersehenden Helm zwei Büffelhörner in Silber und Blau, besteckt mit je vier Kugeln in verwechselten Farben. Die Helmdecken sind aussen Blau und innen Silber.
    Statt wachsend kommen die Geierklauen auch schwebend vor, zum Beispiel im Wappenbuch von Aegidius Tschudi. Dort ist die Helmzier mit Decken rot-silbern tingiert.

    Bild: Wikipedia; de:Aegidius Tschudi - Aegidius Tschudy, Wappenbuch, St. Gallen, Stiftsbibliothek (Cod. Sang. 1085)
    © Gemeinfrei

    Orte
    Schloss Worb
    Schloss Worb
    Tor zum Schloss Worb

    Im barocken Wohngebäude aus dem 17. Jahrhundert ist eine bäuerliche Glassammlung zu sehen, und in der Bel-Etage finden sich Räume mit bemalten Leinentapeten.
    Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
    Neben dem alten Schloss wurde nach 1743 das spätbarocke Neue Schloss Worb erbaut.

    Bild: Wikipedia; Roland Zumbühl - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Leyo mithilfe des CommonsHelper.
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kien_(Adelsgeschlecht)

      Kien (Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Kien waren eine schweizerische Adelsfamilie, die vielleicht aus dem Berner Oberland stammte. Daneben besassen sie Güter im Langetental im Oberaargau. Erstmals erwähnt ist die Familie seit 1175 mit den beiden Brüdern Heinrich I. und Hugo von Kien. Die Familie stellte mehrere Schultheissen in Thun, Werner II. und später sein Sohn Philipp von Kien waren Schultheissen in Bern.

      Geschichte
      Ursprung
      Der Streubesitz der Familie von Kien lag im Berner Oberland, besonders im Frutigtal. Ihnen gehörte die Herrschaft Mülenen mit den beiden Burgen – Burg Aris ob der Bäuert Kien und Burg Mülenen – in der heutigen Gemeinde Reichenbach im Kandertal. Sie geboten auch über die Grosspfarrei Aeschi.

      Damit darf angenommen werden, dass hier der Ursprung der Familie lag, die Burg Aris war vermutlich der Stammsitz der Freiherren von Kien. Sie war eine Anlage des 12. und 13. Jahrhunderts mit Burgturm und einem System von Halsgräben und Wall.

      Ihre zweite Burganlage in Mülinen (erwähnt 1269 als „Mulinon“) stammt aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Sie lag am mittelalterlichen Saumweg ins Wallis und bildete mit einer Letzimauer vermutlich aus dem 12. Jahrhundert gegen Norden eine Talsperre. Die Siedlung, die sich an Burg und Letzi anlehnte, wurde zwar als „stetli“ erwähnt, jedoch ist kein Stadtrecht urkundlich fassbar.

      Rechte und Grundbesitz derer von Kien in Mülinen gingen vor 1290 an die Freiherren von Wädenswil über.

      Verbreitung
      Ab 1232 waren die Kien Lehensleute der Bischöfe von Sitten, nach 1250 Bürger von Bern. Nach 1260 kam die Familie von Kien durch Erbe zur Herrschaft Worb. Damit befanden sie sich im Gefolge der Grafen von Savoyen. Werner II. ist für 1271 als Schultheiss von Bern belegt.

      Im 14. Jahrhundert stellten sie mehrmals einen Schultheissen in Thun: Philipp von Kien für 1310 und 1319, sein Bruder Werner III. dazwischen 1312. Dessen Sohn Johannes I. war 1327 im Thuner Schultheissenamt.