| Notizen |
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_von_Aarwangen
Johann von Aarwangen entstammte dem Adelsgeschlecht von Aarwangen und war der Sohn von Walter von Aarwangen († um 1320) und dessen zweiter Ehefrau Elisabeth, die aus dem Ministerialengeschlecht Büttikon kam; er hatte noch zwei Schwestern und einen Bruder.
Erstmalig wird Johann in einer Urkunde vom 4. Juli 1301 sowie am 2. März 1303 namentlich genannt, in der sein Vater für ihn Geschäfte tätigt, sodass gefolgert werden kann, dass er zu diesem Zeitpunkt noch nicht volljährig war. Selbständig handelnd trat er am 20. März 1313 auf, als er mit seinem Vater für die Brücke in Aarwangen und allen Besitz im Amt Bipp sich als Lehensträger der Grafen von Neuenburg bekennt. Aufgrund seines Hochzeitsdatums wird sein Geburtsjahr vermutlich zwischen 1280 und 1285 sein.
Seit 1303 war er mit Verena († nach 1350), die Tochter des Ritters Peter Senn von Münsingen, verheiratet; namentlich bekannt ist seine Tochter Elisabeth von Aarwangen († nach 1359), die mit Philipp von Kien († nach 1359) verheiratet war; dieser soll 1322 am Brudermord auf dem Schloss Thun beteiligt gewesen sein, als Eberhard II. von Neu-Kyburg seinen Bruder Hartmann von Neu-Kyburg ermordete.
Seine Enkelin, Margaretha, die auch Haupterbin der Herrschaft Aarwangen mit Burg und Brücke wurde, und der er auch die Burg Spitzenberg übertrug, war mit Petermann I. von Grünenberg verheiratet.
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012173/2001-03-28/
Johann von Aarwangen
* nach 1280, ✝︎ um 1350 Witenbach (Gemeinde Hasle LU). Aus dem Ministerialengeschlecht von Aarwangen. Sohn von Walter und der Elisabeth von Büttikon. ⚭ 1303 Verena Senn von Münsingen. Erfolgreiche Karriere in kyburgischen und österreichischen Diensten, mehrmals Landvogt. Der Ritter Johann von Aarwangen verstand es, sein reiches Erbe weiträumig und nachhaltig zu mehren. Wohltäter der mit seiner Familie verbundenen Zisterzienserabtei St. Urban, in die er 1341 eintrat. Johann von Aarwangen gilt als Gründer und Stifter der St. Urban unterstellten Eremitengemeinschaft Witenbach (Heiligkreuz (LU)), die er rechtlich absicherte, mit Gütern ausstattete, und wo er sich als geistlicher Mann bis zu seinem Tod zurückzog.
Version vom: 28.03.2001
Autorin/Autor: Fritz Glauser
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