Berchtold / Burkhart von Aarwangen

Berchtold / Burkhart von Aarwangen

männlich


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  • Name Berchtold / Burkhart von Aarwangen  [1]
    Geschlecht männlich
    Personen-Kennung I61040  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Familie  
    Kinder 
    +1. Ritter Walter von Aarwangen,   geb. Datum unbekannt   gest. spätestens 1333
    Familien-Kennung F30496  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Orte
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Das Schloss Aarwangen ist ein Schloss in der Gemeinde Aarwangen im Schweizer Kanton Bern. Es ist ein Baudenkmal von regionaler Bedeutung. Es liegt am Südufer der Aare bei der Brücke von Aarwangen an der Hauptstrasse von Niederbipp nach Langenthal.

    Bild aus: Wikipedia; This file is from the Mechanical Curator collection, a set of over 1 million images scanned from out-of-copyright books and released to Flickr Commons by the British Library.
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aarwangen_(Adelsgeschlecht)

      Aarwangen (Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Aarwangen waren eine Adelsfamilie im schweizerischen Mittelland. Sie bauten das Schloss Aarwangen, beim Flussübergang über die Aare gelegen. Die Aarwangen waren Ministerialen der Grafen von Neu-Kyburg in Burgdorf. Ihr erstes Auftreten fällt in die Zeit um 1200. Sie starben um 1350 aus, Burg und Herrschaft kamen als Erbe an die Freiherren von Grünenberg.

      Geschichte
      Als erste aus der Adelsfamilie von Aarwangen werden 1194 und 1212 Burkhart und seine Tochter Ita erwähnt: Sie schenkten dem Kloster St. Urban Wald und Land. Burkharts Sohn Walter beteiligte sich am 16. August 1277 am Schiedsgericht gegen Ortolf I. von Utzigen-Gutenburg. Ein Jahr später leistete er dem König Rudolf I. von Habsburg Gefolgschaft und wurde am 26. August 1278 anlässlich der Schlacht auf dem Marchfeld von ihm zum Ritter geschlagen. 1313 erhielt er von Graf Rudolf III. von Neuenburg-Nidau alle liegenden Güter im Amt Bipp, samt Zoll und Brücke von Aarwangen als Lehen. Nach Aktivitäten im weiteren Umkreis seines Stammsitzes – in Zofingen, Solothurn und Burgdorf – wurde er 1320 von seinen Lehnsherren als Schultheiss der Stadt Burgdorf eingesetzt.

      In die Lebenszeit von Ritter Walter von Aarwangen fiel der Bau des Turmes von Aarwangen, dessen Holz um 1265/1266 dendrochronologisch datiert wurde.

      Walters Sohn Johann von Aarwangen stand dem Hause Habsburg nahe. So wurde er 1333 Landvogt im Aargau. 1339 übergab er völlig überraschend seine Güter der Enkelin Margaretha von Kien, Tochter Verenas und des Berner Schultheissen Philipp von Kien, und deren Ehemann Petermann I. von Grünenberg, um das Schwert mit der Kutte zu vertauschen und ins Kloster St. Urban einzutreten. Weil ihm auf der Suche nach Gott selbst die Klosterzelle nicht mehr genügte, zog sich Johann von Aarwangen 1341 mit sechs Brüdern ins Entlebuch zurück, lebte in der Eremitenklause Wittenbach, stiftete die Heiligkreuzkapelle und starb am 24. Januar 1350 als letzter männlicher Vertreter seiner Familie.

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020060/2000-09-22/

      von Aarwangen

      Kyburgisches Ministerialengeschlecht des 13.-14. Jahrhunderts, mit Sitz auf der gleichnamigen Burg. Die Familie ist erstmals zwischen 1194 und 1212 urkundlich erwähnt mit Burkhart und seiner Tochter Ita. 1251 wird Berchtold im Zusammenhang mit Streitigkeiten um Besitzungen des Klosters St. Urban genannt. 1266 erscheint Walter von Aarwangen im Gefolge des zukünftigen König Rudolfs I. von Habsburg. Die von Aarwangen waren bis 1274 (Verkäufe an das Kloster Trub) im Emmental begütert. Ab 1313 arrondierten sie ihren Besitz im unmittelbaren Umkreis der Burg und im Amt Bipp links der Aare. Im gleichen Jahr erhielten sie die Brücke von Aarwangen durch Rudolf III. von Neuenburg-Nidau zu Lehen. Die von Aarwangen nahmen in der oberaargauischen Ritterschaft eine herausragende Stellung ein. Mit Walters Sohn Johann starb das Geschlecht um 1350 aus.

      Version vom: 22.09.2000
      Autorin/Autor: Annelies Hüssy

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 220.