- Das Lager der Berner von 5'000–6'000 Mann lag bei Ulmiz, wo ab dem 19. Juni nach und nach Truppen aus dem bernischen Herrschaftsgebiet, aus der Eidgenossenschaft und von den Verbündeten z. B. aus Thun eintrafen. Die Stadt Thun erhielt als Dank von Bern anstatt des schwarzen einen goldenen Stern in ihr Wappen. Von der Schweizer Geschichtsschreibung werden diese Zuzügler oft vergessen. Neben dem Grafen von Greyerz und dem Herzog René II. von Lothringen waren Kontingente der Städte Strassburg, Colmar, Schlettstadt und Rottweil sowie das Kontingent der vier vorderösterreichischen Waldstädte und der Grafschaft Hauenstein zugezogen. Besonders wertvoll war für die Eidgenossen die lothringische Reiterei, da sie selbst über keine nennenswerte Kavallerie verfügten. Zuletzt trafen rund 2000 Zürcher unter der Führung von Hans Waldmann[1] nach einem legendären dreitägigen Gewaltmarsch in der Nacht auf den 22. Juni in Ulmiz ein.
Die Eidgenossen planten, die Schlacht am Zehntausend-Ritter-Tag, dem 22. Juni, zu schlagen, da ihre mangelhafte Lebensmittelversorgung eine längere Wartezeit nicht zuliess. Ihr Heer umfasste mit den Verbündeten rund 22–24'000 Mann, davon rund 1800 Berittene. Das burgundische Heer war mit rund 22'500 Mann etwas kleiner und inhomogener, auch weil darunter zahlreiche Nichtkämpfende waren. Dafür verfügten die Truppen Karls über weit bessere Bewaffnung.
In den Wäldern östlich von Murten versammelten sich die Eidgenossen mit lothringischen Reitern unter dem Kommando von Hans von Hallwyl und Hans Waldmann.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Murten
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